Ruhr Uni Bochum startet Programm für Gründerinnen

Ruhr Uni N-Gebäude Foto: M Lizenz: Gemeinfrei


Mit dem Programm FACE/XELERATOR will die Ruhr-Universität Bochum (RUB) Frauen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer Gründungsvorhaben unterstützen.

„Der Anteil von Frauen in der Startup-Szene ist nach wie vor gering. Dabei ist die gezielte Unterstützung von Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen ein wichtiges Thema, das wir mit dem Projekt FACE@RUB in den letzten zwei Jahren erfolgreich vorangetrieben haben. Umso mehr freut es mich, dass wir mit dem FACE/XELERATOR unsere Angebote um einen weiteren Baustein ergänzen können „, sagt Prof. Dr. Günther Meschke, Prorektor für Forschung und

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Wegen russischer Propaganda: Fiege-Brauerei streicht „Z“ vom Zwickel-Etikett

Zwickel ohne großes „Z“ Foto: Fiege Brauerei

Auf dem Etikett des Zwickel-Biers der Bochumer Brauerei Fiege war immer ein großes, rotes „Z“ zu sehen. Damit ist es vorbei.

„Unsere beliebte Biersorte „Zwickel“ trug auf der Vorderseite ein Etikett, auf dem unter anderem ein rotes „Z“ zu sehen ist, das für „Zwickel“ steht“, teilte die Fiege-Brauerei in den sozialen

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Energieversorgung: Habeck muss sich ehrlich machen

Robert Habeck Foto: rawpic@protonmail.com Lizenz: CC BY-SA 4.0


Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat viele Ideen, wie er die Energieversorgung sichern will. Leider werden sie alle nicht ausreichen, um die Bürger und Unternehmer in den kommenden Jahren mit Strom und Gas zu versorgen.   

Die erneuerbaren Energien sollen massiv ausgebaut werden, die Großbagger weiter Braunkohle abbauen und wenn es hart auf hart kommt, will Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die Energieversorger enteignen.

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Verzicht auf Quarantäne für Corona-Infizierte ist die Bankrotterklärung von ‚Team Vorsicht‘

Foto: Robin Patzwaldt

Über die Corona-Maßnahmen wird in diesem Lande inzwischen seit über zwei Jahren leidenschaftlich diskutiert. Was ist sinnvoll, um sich und andere bestmöglich vor dem Virus zu schützen? Die Meinungen gingen und gehen weit auseinander.

Waren sich die Verantwortlichen in der Anfangsphase auf politischer Ebene aber noch weitestgehend einig, dominierte ‚Team Vorsicht‘ die Debatten die Entscheidungsfindung, lösen sich die Lager in diesen Tagen scheinbar immer mehr in ein großes Durcheinander auf.

Ab Mai soll nun, man mag es als interessierter Beobachter ja eigentlich kaum glauben, sogar die bisher übliche Quarantäne für Infizierte entfallen. Selbst der Gesundheitsminister Karl Lauterbach, bisher vielen Zeitgenossen immer deutlich zu ‚streng‘, vertritt dieses Vorhaben öffentlich mit. Statt der zwingend vorgegebenen Isolation soll es zukünftig nur eine Empfehlung zur Selbstisolation geben.

In Anbetracht der aktuell vergleichsweise häufig milden Verläufe mit dem Virus, kann man vielleicht tatsächlich in dieser Richtung argumentieren. Doch eines sollte uns allen klar sein, und das bereitet dann schon Sorge: Gibt man die Verpflichtung zur Quarantäne erst einmal auf, wird es wohl kaum ein Zurück geben. Und dies, obwohl wir alle miteinander noch nicht einmal ansatzweise wissen, was uns der kommende Herbst und mögliche neue Virusvarianten an zukünftigen Bedrohungen in Sachen Corona bringen werden.

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Bröselland NRW

Bahnhof Wattenscheid mit Telefonhäuschen und Briefkasten (Foto: Roland W. Waniek)

Ob Schulen, Autobahnen oder Sportplätze: Nordrhein-Westfalen zerbröselt. Die Summen, die es kosten würde, diese Entwicklung aufzuhalten, sind gewaltig.

Es ist ein Witz, aber in ihm steckt viel Wahrheit: Würde die russische Armee Deutschland angreifen, wäre ihr Vormarsch in Nordrhein-Westfalen zu Ende: Die Brücken brächen unter der Last der Panzer einfach zusammen. Spätestens nach der Sperrung der Talbrücke Rahmede im Dezember vergangenen Jahres ist klar: Das Land an Rhein und Ruhr zerbröselt. Und es geht nicht nur um Brücken: Auch Hochschulen, Schwimmbäder und Schienenwege sind in einem

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Standort, Kohle, Arbeitsbedingungen, Klima und jetzt Putins Krieg – Um das Kraftwerk ‚Datteln 4‘ zu stoppen musste schon vieles als Argument herhalten

Demo in Datteln im November 2019. Foto: Robin Patzwaldt

Am kommenden Wochenende soll am umstrittenen Kohlekraftwerk ‚Datteln 4‘ eine weitere Demonstration gegen die Inbetriebnahme des Meilers steigen. Unter anderem ruft der BUND aktuell zur Teilnahme am Samstag um 14 Uhr auf. Seit gut zehn Jahren wehren sich Teile der Bürgerschaft im Kreis Recklinghausen und darüber hinaus jetzt schon gegen den weit über eine Milliarde Euro teuren Neubau. Die gewählten Angriffspunkte sind dabei im Laufe der Zeit stets leicht modifiziert worden. Diesmal lautet das Motto der Aktion beim BUND „Datteln 4 stilllegen – Importe von Putins Kohle sofort stoppen“.

Es ist schon eine interessante Wandlung, die sich da in den vergangenen Jahren vollzogen hat. Zunächst war es im Kern der konkrete Standort des Kraftwerks, der zu den Protesten gegen das Vorhaben im Kreis Recklinghausen führte. Als das nicht wirklich zog, wurde  zunächst der große  Schulterschluss mit Kohlegegnern aus dem Rheinland gesucht. Als der erhoffte Zusammenschluss die Aufmerksamkeit auf Datteln dadurch auch nicht wirklich vergrößerte, legten einige Kritiker der Pläne das Augenmerk auf die ihrer Meinung nach menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in der Kohleförderung in Südamerika (Stichwort ‚Blutkohle‘).

Es folgte der Auftritt der Klimaschützer von ‚Fridays for Future‘, der dann von Corona ausgebremst wurde. Jetzt also der neue Ansatz mit Putin und der Importkohle aus Russland. Krass, wie sich der Protest gegen Datteln 4 über die Jahre gewandelt hat. Versucht wurde viel, was den Widerstand auf der Straße betrifft. Die größten Erfolge verbuchten die Kritiker der Pläne bisher jedoch eindeutig im Gerichtssaal.

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Entgegen jeder Vernunft? Ohne Corona-Schutzmaske im Supermarkt

Es wird in Sachen Corona-Pandemie noch einmal sehr spannend in den kommenden Tagen. Die seit rund zwei Jahren Mal mehr und Mal weniger präsenten Schutzmaßnahmen gegen das Virus werden in Deutschland auf breiter Front zurückgefahren. Trotz unverändert hoher Inzidenzen. Tagtäglich gibt es dazu neue Nachrichten. Zwar rückt der konkrete Termin dabei aktuell schrittweise noch etwas weiter nach hinten, und ist auch von Bundesland zu Bundesland etwas unterschiedlich, doch an der Richtung ändert sich grundsätzlich nichts. Im Kern ist die Tendenz klar: Wir lockern!

Ich war am vergangenen Wochenende in den Niederlanden. Warum ich das hier erwähne? Weil die Holländer diesbezüglich schon weiter sind. Obwohl die Corona-Zahlen auch dort hoch sind, merkt man dort von der Pandemie als Besucher fast nichts mehr.

Besonders deutlich wurde mir dies beim Besuch eines kleinen Supermarktes. Niemand, ich meine wirklich niemand, trug dort seitens der Kundschaft noch eine der hier bei uns obligatorischen Schutzmasken. Eine Situation, die mich nachdenklich stimmte, da sie auch uns hier in NRW in Kürze so bevorstehen könnte.

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Innovation statt Verzicht

Die Software läuft im Hintergrund: Rechenleistung für die Forschung; Screenshot: Peter Ansmann
Die Software läuft im Hintergrund: Rechenleistung für die Forschung; Screenshot: Peter Ansmann

Um die eskalierende Wirtschaftskrise zu überwinden, brauchen wir keinen Verzicht, sondern Innovation.

Die Energiepreise treiben die Inflation. Energie wird zum knappen Gut. Bürger und Industrie bekommen das immer stärker zu spüren. Viele Pläne der Bundesregierung, übrigens der alten wie der neuen, scheitern am Arbeitskräftemangel: Es gibt schlicht zu wenig Handwerker, um all die Windräder zu bauen, Wärmepumpen zu installieren und Solarzellen auf die Dächer zu bringen, die benötigt werden. Auch in der Industrie und im Dienstleistungsbereich fehlt es an Fachkräften. Neben Energie wird Arbeitskraft zu einem knappen Gut, auch hier wird der Preis, also die Löhne, steigen.

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