Cansın Köktürk (Die Linke): Die Aktie im Keller, der Verstand im Kofferraum

Cansın Köktürk und Batıkağan Pulat neben der Vonovia-Jahresgrafik aus ihrem Reel
Cansın Köktürk und Batıkağan Pulat feiern den fallenden Vonovia-Kurs. Die Grafik zeigt den Kursverlauf eines Jahres. Originalausschnitte nebeneinandergestellt. (Screenshots: Instagram)

Die Vonovia-Aktie liegt am Boden des Kofferraums, Cansın Köktürk (Die Linke, MdB aus Bochum) und Batıkağan Pulat (Die Linke, Stadtrat in Bochum) beugen sich darüber. So sieht der Klassenkampf auf Instagram aus. Nicht annähernd so spektakulär wie der Sturm auf das Winterpalais, aber für Bochum reicht’s.

Die Linken-Bundestagsabgeordnete und ihr Mitstreiter haben einen roten Börsenchart gefunden und machen daraus eine Siegespose. Für die Mieter des Bochumer Wohnungskonzerns bleibt die entscheidende Frage offen: Was genau wird für sie dadurch billiger?

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Die Linke Berlin: BDS bleibt. Die Fabrik soll weg.

Das Rote Rathaus in Berlin mit Uhrturm und Berliner Flagge.
Das Rote Rathaus in Berlin: Die Linke will mitregieren, ihre Palästina-LAG setzt die Zusammenarbeit mit BDS Berlin fort. (Archivfoto: Peter Ansmann)

Die Berliner Palästina-LAG der Linken veröffentlicht mit BDS Berlin einen neuen Aufruf. Gefordert werden ein Waffenembargo gegen Israel und die Schließung einer Munitionsfabrik in Wedding. Der Vergleich mit VW Osnabrück und dem Duisburger Linken-Abgeordneten Mirze Edis zeigt, wie schwierig das mit der Arbeitersolidarität wird, sobald eine israelische Firma ins Spiel kommt.

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Die Konzertbranche spielt sich um Kopf und Kragen

Joe Jackson und Band am 26. Juni 2019 in Essen. Foto: Robin Patzwaldt

Schon im vergangenen Jahr habe ich mich an dieser Stelle über die immer weiter steigenden Konzertpreise ausgelassen. Geändert hat sich seitdem wenig. Eher im Gegenteil. Obwohl ich nie zu den Menschen gehörte, die jedes Wochenende vor irgendeiner Bühne stehen müssen, waren einige Konzertbesuche für mich über Jahrzehnte hinweg selbstverständlich. Das Geld spielte dabei eine eher untergeordnete Rolle. Hauptsache, die Musik stimmte.

2026 sieht das anders aus.

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Ruhrlagebericht vorgestellt: Kein nachhaltiger Aufschwung

Ruhrgebiet: Blick auf den Rhein-Herne-Kanal vom Gasometer Oberhausen aus (Foto: Roland W. Waniek)

Die Wirtschaft im Ruhrgebiet zeigt im Herbst 2026 leichte Anzeichen einer Erholung, von einem nachhaltigen Aufschwung kann jedoch noch keine Rede sein. Das ist die Quintessenz des 117. Ruhrlageberichts, den die Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet heute in Dortmund vorgestellt haben. An der Konjunkturumfrage beteiligten sich mehr als 670 Unternehmen mit rund 79.000 Beschäftigten.

Drei Viertel der Befragten bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend. Damit hat sich die Lage gegenüber der Vorumfrage zum Jahresbeginn um einen Prozentpunkt leicht verbessert. Angespannt bleibt die Situation im Handel. Der Anteil der Unternehmen, die ihre Lage als gut

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Waltrop ist pleite – aber für Blödsinn reicht das Geld

Dauerbaustelle in Waltrops Innenstadt Mitte Oktober 2026. Foto(s): Robin Patzwaldt

Manchmal muss man gar nicht weit fahren, um zu erleben, wie herrlich öffentliche Fördergelder verpulvert werden können. Ein Spaziergang durch die Waltroper Innenstadt reicht völlig. Meine Heimatstadt ist seit Jahren chronisch klamm, finanziell kaum noch handlungsfähig und auf Fördermittel angewiesen.

Doch statt sich auf das zu konzentrieren, was wirklich notwendig wäre, wird nun einmal mehr ein Projekt zum Ärgernis, das immer mehr Bürger und Geschäftsleute zur Verzweiflung treibt.

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Die Unmenschlichkeit der Postwachstumsideologen

Haus im Bochumer Ehrenfeld Foto: Laurin

Die Postwachstumsideologie ist der wirtschaftliche Überbau eines wohlstandsverwahrlosten Bürgertums, das nicht ertragen kann, dass Wohlstand kein Privileg einer kleinen Oberschicht ist. Energie soll teuer und knapp sein, die Wirtschaft nicht mehr wachsen, die Menschen sollen statt in Büros und Fabriken über Felder stapfen, um Kartoffeln und Weizen mit weniger Maschinen zu ernten. Der Klimawandel ist der willkommene Hebel, um diese Armutsphilosophie zu propagieren.

Nun haben Buro Happold, das Institut Empirica und urbi_et eine Studie veröffentlicht, in der sie das Ende des Wohnungsbaus fordern. „In den letzten Jahren werden immer weniger Bauentscheidungen für Wohnungsbauprojekte getroffen, weil die Investitionskalkulationen nicht mehr auskömmlich

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Duisburg: Klimaschutz braucht auch eine Pipeline

Große Pipeline-Rohre auf der STEGAL-Baustelle zwischen Weimar und Erfurt, Symbolbild für Leitungsbau.
Symbolbild: Rohre der STEGAL-Erdgaspipeline zwischen Weimar und Erfurt, 26. Oktober 2005; kein Bild des Delta Rhine Corridor. Foto: Thuringius / Wikimedia Commons, CC0 1.0.

Eine CO₂-Leitung durch Duisburg mobilisiert Waldschützer und Klimagruppen. Über ihren Verlauf kann gestritten werden. Über ihren Zweck sollte man vorher nachdenken: Wer im Ruhrgebiet Industrie erhalten und Emissionen senken will, braucht mehr als gute Absichten.

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Baupreise in NRW steigen weiter

Baustelle Wohnungsbau (Foto: Roland W. Waniek)

Bauen in Nordrhein-Westfalen wird immer teurer. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW mitteilt, lagen die Preise für den Neubau von Wohngebäuden im August 2026 um 4,5 Prozent über denen des Vorjahresmonats. Gegenüber Mai 2026 stiegen die Baupreise um 0,8 Prozent.

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Flughafen Dortmund: Gut eine Million Passagiere im dritten Quartal

Start- und Landebahn des Flughafens Dortmund Foto: Dmitrij Rodionov (DR) Lizenz: CC BY-SA 3.0

Das dritte Quartal hat dem Flughafen Dortmund ein solides Passagierwachstum beschert. Insgesamt nutzten in den Monaten Juli, August und September rund 1,01 Millionen Menschen den Airport. Die Zahl der Passagiere stieg damit um 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Den stärksten Wachstumsimpuls lieferte

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Lösung dank Henrik Wüst: Wenn aus einem Visum eine Wirtschaftsfrage wird

Hendrik Wüst, CDU (Foto: Roland W. Waniek)

Deutschland und die Türkei sind wirtschaftlich eng miteinander verbunden. Doch ausgerechnet Geschäftsreisen wurden für türkische Unternehmer zuletzt immer häufiger zum Geduldsspiel. Ein neues Schnellverfahren soll das ändern. Für den Deutsch-Türkischen Wirtschaftsrat ist das mehr als eine bürokratische Erleichterung.

Es sind manchmal die kleinen Hürden, an denen große Geschäfte scheitern. Ein Termin in Köln, eine Vertragsverhandlung in Düsseldorf, der Besuch einer

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