Im Ruhrgebiet sind die Wohnungen kleiner als anderswo

Die Wohnungen im Ruhrgebiet sind klein (Symbolbild) Foto: Idlir Fida Lizenz: CC BY 2.0

Die durchschnittliche Wohnfläche in den Großstädten des Ruhrgebiets ist verhältnismäßig gering. Das ist ein Ergebnis des Zensus 2022. Insbesondere in Gelsenkirchen (76,6 Quadratmeter) und Duisburg (77,6 Quadratmeter) waren die Wohnungen unterdurchschnittlich groß (Nordrhein-Westfalen: 92,7 Quadratmeter). Auch in der Rheinschiene mit Düsseldorf und Köln sind Wohnungen im Schnitt kleiner als in Gesamt-NRW. Das teilt das Statistische Landesamt IT.NRW mit.

Im Ruhrgebiet  waren Wohngebäude mit drei bis sechs Wohnungen überproportional oft vertreten. Insbesondere Gelsenkirchen (32,4 Prozent), Essen (30,8 Prozent) und Herne (30,4 Prozent) lagen hier über dem Landesdurchschnitt von 15,9 Prozent.

Der marktaktive Leerstand – leerstehende Wohnungen in Wohngebäuden, die dem Wohnungsmarkt unmittelbar oder innerhalb von drei Monaten zur Verfügung stehen – lag im Mai 2022 im Landesdurchschnitt bei 1,4 Prozent. Im Ruhrgebiet war die Quote insgesamt vergleichsweise hoch; das Maximum von fast drei Prozent wurde in Gelsenkirchen und Hagen erreicht.

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el_emka
el_emka
10 Tage zuvor

In Großstädten gibt es mehr Mehrfamilienhäuser als auf dem Land und die Wohnungen darin sind auch kleiner als Einfamilienhäuser. Welch Überraschung, jetzt auch statistisch nachgewiesen. Nichts gegen die Statistik als solche, es ist gut, derartiges zu erheben und zu quantifizieren, aber der Nachrichtenwert erschließt sich mir nicht wirklich.

In Tokio sind es übrigens lt. Statista durchschnittlich 64 m² Wohnfläche.

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