Lesung von „Adas Raum“ mit Sharon Dodua Otoo am Schauspiel Dortmund

Sharon Dodua Otoo Foto: Fadi Elias / In-Haus Media

Bevor Ende April Sharon Dodua Otoos Roman „Adas Raum“ am Schauspiel Dortmund als Bühnenversion uraufgeführt wird, ist die Autorin mit einer Lesung am Mittwoch, 20. März, zu Gast im Studio. Otoo verortet ihren Roman in parallelen Existenzen, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpfen und sich in Umlaufbahnen von einem Jahrhundert und von einem Ort zum Nächsten drehen. Ada erlebt das Elend, aber auch das Glück, Frau zu sein. Sie ist

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Literaturpreis Ruhr 2024 ausgeschrieben

Bücher


Ab sofort werden Bewerbungen für den Literaturpreis Ruhr 2024 angenommen. Der Regionalverband Ruhr (RVR) und das Literaturbüro Ruhr schreiben wieder einen mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis sowie einen Förderpreis aus. Vorschläge bzw. Bewerbungen sind bis zum 31. März möglich. Die Preisträgerinnen bzw. Preisträger werden von einer Jury ausgewählt und bei einer Gala am 11. September auf Schloss Horst in Gelsenkirchen bekannt gegeben.

Der Hauptpreis des Literaturpreis Ruhr wird verliehen für ein literarisches Werk von herausragender Qualität, das im Zeitraum vom 1. Mai 2023 bis 30. April 2024 in einem Verlag oder per Selfpublishing erschienen ist. Der Autor oder die

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Weltgebetstag der Frauen: Anbiedern an Hamas. Oder absagen

Kindheit in Gaza by Hadi Mohammad cc 4.0

Eine internationale Frauen-NGO malt sich Terror schön, Terror gegen Juden. Das deutsche Komitee rudert zurück, dafür mussten erst 1200 Israelis sterben. Am 1. März sollen jetzt Texte „aus Palästina“ gebetet werden, die eines tun, sie beschweigen. Das Ganze erinnert an die Documenta, dem Weltgebet der Frauen ergeht es wie der Weltkunst der Eliten: Beide finden sich in den Dienst autoritären Denkens gestellt, beide finden sich gut darin zurecht.

Im Anfang das Bild, und das Bild ward verhüllt, auf der Documenta 15 war es das von Taring Padi. Drei Tage hing es im Sommer 2022 wie ein Black Painting im Herrgottswinkel der Weltkunst herum, groß wie der Torraum eines Fußballfeldes. Malewitsch‘ Schwarzes Quadrat steht ziemlich am Anfang der modernen Kunst, die Documenta ziemlich am Ende, weil unwillens, das zu sehen, was der Volksgerichtshof, Taring Padis People’s Justice, mit Hingabe entfaltet hat, ein antisemitisches Weltbild, ein geschlossenes. Im Anfang auch ein Bild, das der Ökumenische Weltgebetstag (WGT) im Jahr darauf präsentiert und erst nach Monaten verhüllt: zu sehen eine vormoderne Phantasie wie bei Taring Padi, eine bäuerliche Idylle aus Mutter-Kult und Märtyrer-Verklärung, aus Blut und Boden und Gebet. „Das Rot der Blumen steht für das Blut, das in Kämpfen für Land und Freiheit floss“, heißt es in einer Arbeitshilfe, die der WGT bis heute vertreibt. Mit „Kämpfen“ sind Terrorangriffe auf Zivilisten gemeint.

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