Ein Sieger der WM 2026 steht schon fest: Magenta demontiert ARD und ZDF

Der WM-Pokal. Foto: Robin Patzwaldt

An diesem Wochenende endet die XXL-Fußball-WM 2026. Wer den WM-Pokal mit nach Hause nehmen darf, entscheidet sich erst noch auf dem Rasen. Der Sieger in einer anderen Disziplin steht dagegen längst fest. Und zwar mit einem Vorsprung, der an die legendären Bayern-Meisterschaften der vergangenen Jahre erinnert.

MagentaTV hat ARD und ZDF in Sachen Berichterstattung regelrecht vorgeführt. Was vor wenigen Jahren noch kaum vorstellbar gewesen wäre, ist bei dieser Weltmeisterschaft Realität geworden. Ausgerechnet ein bis vor kurzem noch vergleichsweise unbekannter Bezahlsender zeigt den gebührenfinanzierten Platzhirschen, wie moderne Sportberichterstattung funktioniert. Während sich ARD und ZDF häufig selbst im Weg standen, setzte MagentaTV die Themen, über die anschließend ganz Deutschland sprach.

Weiterlesen

Nicht jetzt. Nicht wieder. Warum Schalke endlich die Ruhe verdient, die es sich erarbeitet hat.

Die Geschäftsstelle von Schalke 04 – Foto: Peter Hesse


Es gibt Momente im Fußball, in denen Tabellen plötzlich zweitrangig werden. Momente, in denen es um etwas Größeres geht als Tore, Punkte oder Personalien. Von unserem Gastautor Philipp Klein

Es geht um die Frage, ob ein Verein aus seiner Vergangenheit gelernt hat. Ob er den Mut besitzt, einen eingeschlagenen Weg konsequent

Weiterlesen

Karim Adeyemi: Ein großes Talent, eine kleine BVB-Karriere

Das leere Stadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Es gibt Spieler, die prägen einen Verein über viele Jahre. Andere brauchen dafür nur wenige Monate. Ein spektakuläres Tor, ein leidenschaftlicher Auftritt oder einfach das Gefühl, dass da einer wirklich für das schwarzgelbe Trikot brennt – manchmal reicht das schon, um sich einen Platz in den Herzen der Fans zu sichern.

Karim Adeyemi wird diesen Platz in Dortmund nicht bekommen.

Mit seinem nun offiziell bestätigten Wechsel zum FC Barcelona endet eine Zeit, die eigentlich zu einer der großen Erfolgsgeschichten des BVB hätte werden können. Stattdessen bleibt sie als unerfülltes Versprechen in Erinnerung.

Weiterlesen
Werbung


WM 2026: Nicht der angebliche Trump-Anruf ist der eigentliche Skandal – sondern die Überraschung darüber

Der WM-Pokal. Foto: Robin Patzwaldt

Kaum hatte die FIFA die Sperre gegen US-Stürmer Folarin Balogun nach dessen Roter Karte im Sechzehntelfinale zur Bewährung ausgesetzt, war die Aufregung riesig. Als dann Berichte auftauchten, wonach US-Präsident Donald Trump persönlich bei FIFA-Präsident Gianni Infantino interveniert haben soll, überschlugen sich die Reaktionen. Jürgen Klopp sprach zum Beispiel davon, dass ein solcher Vorgang „alles infrage“ stelle, andere warnten vor einem historischen Präzedenzfall und einer Beschädigung der Integrität des Turniers.

Doch bei aller berechtigten Kritik an einer möglichen politischen Einflussnahme stellt sich für mich eine ganz andere Frage: Woher kommt eigentlich diese angebliche Überraschung? Haben viele Beobachter in den vergangenen Monaten und Jahren wirklich nicht hingeschaut?

Weiterlesen

WM 2026: Der BVB bildet die Weltstars aus – und schaut ihnen anschließend beim Glänzen zu

Erling Haaland, hier noch im Dortmund-Trikot. Archiv-Foto: BVB

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist aus Sicht von Borussia Dortmund eigentlich ein Grund zur Freude. Zehn aktuelle BVB-Profis stehen bzw. standen in den Kadern ihrer Nationalmannschaften und vertreten bzw. vertraten Schwarzgelb auf der größten Fußballbühne der Welt. Soweit, so erfreulich.

Doch je mehr WM-Spiele man verfolgt, desto größer wird das mulmige Gefühl. Denn die eigentlichen Stars dieses Turniers tragen zwar die Trikots ihrer Nationalmannschaften – aber längst nicht mehr das des BVB. Stattdessen laufen sie für Real Madrid, Manchester City, Paris Saint-Germain oder andere europäische Schwergewichte auf. Und als Dortmunder Fan fragt man sich zwangsläufig: Warum eigentlich immer die anderen?

Weiterlesen

Nagelsmann geht – und hinterlässt beim DFB einen Scherbenhaufen

Trainer Julian Nagelsmann. Quelle: Wikipedia, Foto: JazzyJoeyD, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Es gibt Trennungen, die kommen überraschend. Und dann gibt es jene, bei denen man sich fragt, warum sie nicht schon ein paar Tage früher vollzogen wurden. Der Rücktritt von Julian Nagelsmann als Bundestrainer nach dem blamablen Aus im Sechzehntelfinale der WM 2026 gehört eindeutig in die zweite Kategorie.

Ob er tatsächlich freiwillig den Schlussstrich zieht oder lediglich einem unausweichlichen Rauswurf durch den DFB zuvorkommt, ist letztlich nebensächlich. Entscheidend ist: Seine Zeit als Bundestrainer endet genauso unerquicklich, wie sie in den vergangenen Monaten verlaufen ist. Von der großen Aufbruchsstimmung, die einst mit seiner Verpflichtung verbunden war, ist nichts mehr übrig. Stattdessen bleiben Enttäuschung, Ratlosigkeit und eine Nationalmannschaft, die wohl weiter von ihrem einstigen Glanz entfernt ist als jemals zuvor.

Weiterlesen

Pierluigi Collina: Klötenboxen is voll okay!

 

Jonathan Tahs Tor in der Verlängerung des WM-Spiels gegen Paraguay zählte nicht, weil Waldemar Anton im Strafraum stand. Dass Paraguays Torwart dabei Antons Familienplanung ausführlich prüfte, war offenbar regelkonform.

Weiterlesen
Werbung


Israel im Visier – Selektive Menschenrechtsproteste während der Fußball-WM

 

Demonstranten protestieren am 21. Januar 2023 vor einem Puma-Geschäft in London gegen das Sponsoring des israelischen Fußballverbands (IFA) durch den Sportartikelhersteller. Foto: Alisdare Hickson, Sponsors of Israeli Apartheid, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons.
Demonstranten protestieren am 21. Januar 2023 vor einem Puma-Geschäft in London gegen das Sponsoring des israelischen Fußballverbands (IFA) durch den Sportartikelhersteller. Foto: Alisdare Hickson, Sponsors of Israeli Apartheid, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons.

Die TAZ beklagte, dass die „Palästina“-Solidarität in den Fußballstadien während der Weltmeisterschaft zwar sehr präsent sei, die deutsche Presse sie jedoch totschweige. Dies sei ein Armutszeugnis. Allerdings fällt neben dem, was kritisiert wird, auf, was ungesagt bleibt.

Laut der TAZ sei die globale „Palästina“-Solidarität zur Tradition der Vorrunde der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft geworden. Als Beleg dafür wird das Spiel Bosnien-Herzegowina – Katar angeführt. Nachdem ich mir die Zusammenfassung angesehen habe, konnte ich lediglich eine „Palästina“-Fahne zählen. Allerdings sagte der Kommentator Martin Gräfe im Sportstudio des ZDF, Mahmud Abunada, der Torhüter der katarischen Nationalelf, habe nach der Qualifikation seiner Mannschaft für die WM Geld für den Bau eines Krankenhauses in Gaza gespendet, und bezeichnete dies als „schöne Aktion“. So ganz scheint der Vorwurf, die deutsche Presse würde die pro-„palästinensischen“ Proteste zensieren, also nicht zu stimmen.

Weiterlesen

Friedrich Merz: der Elefant im Porzellanladen

Friedrich Merz und das fehlende Gespür für die Wirkung seiner politischer Kommunikation. Foto: Screenshot / twitter X

Deutschland verliert nach einer desolaten Leistung verdient gegen Paraguay. Bundeskanzler Friedrich Merz reagiert dennoch mit einem Lob an die Nationalmannschaft. Auf twitter-X schreibt das Kommunikationsteam von Merz, das DFB-Team habe „das Land begeistert“, und schließt seinen Beitrag mit den Worten: „Wir sind stolz auf euch!“

Weiterlesen

Nagelsmann bei WM 2026 krachend gescheitert – Mach es, Jürgen!

Jürgen Klopp, hier noch als BVB-Trainer in Dortmund. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Es ist vorbei. Endgültig. Das Märchen vom großen deutschen Neustart unter dem Bundestrainer Julian Nagelsmann ist am späten Montagabend mit einem lauten Knall geplatzt. Das WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay ist nicht einfach nur eine weitere Enttäuschung in einer mittlerweile erschreckend langen Serie deutscher Turnierpleiten. Es ist der endgültige Offenbarungseid eines Bundestrainers, der mit großen Versprechen angetreten war und am Ende vor allem viele Fragen hinterlässt.

Besonders bitter: Ausgerechnet Nagelsmann selbst hat sich diese Fallhöhe geschaffen. Nach dem EM-Aus 2024 hatte er noch trotzig sinngemäß erklärt, Deutschland werde dann eben zwei Jahre später Weltmeister. Heute wirken diese unbedachten Worte nicht kämpferisch, sondern geradezu grotesk.

Denn wer die Auftritte der DFB-Elf in Nordamerika gesehen hat, der weiß

Weiterlesen