Deutsches Fußballmuseum in Dortmund Foto (Ausschnitt): Lucas Kaufmann Lizenz: CC BY-SA 4.0
Anlässlich der Fußball-WM zeigt das Deutsche Fußballmuseum in Los Angeles in Kooperation mit dem dortigen Holocaust Museum LA die internationale Gemeinschaftsausstellung „The Beautiful Game – The Untold Story“. Vom 13. Juni bis 31. Dezember thematisiert die Schau erstmalig die jüdische Geschichte des Weltfußballs während und nach dem Holocaust. Kuratiert wurde sie maßgeblich von einem
Die Welt ist dieses Mal bei einer Fußball-Weltmeisterschaft nicht zu Gast bei Freunden. Grafik: DALL-E
Eine Fußball-Weltmeisterschaft auszurichten, ist mehr als ein logistisches Großprojekt. Es ist eine großartige Möglichkeit, für sich als Gastgeber zu werben. Ein Land bekommt für ein paar Wochen die Bühne der Welt. Es darf zeigen, wer es ist, wie es mit Gästen umgeht und ob hinter den großen Worten von Offenheit, Freiheit und Selbstbewusstsein auch etwas steht. Genau daran scheitern die USA gerade auf bemerkenswerte, tragische Weise.
Wer die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in diesem Jahr vor dem Fernseher verfolgt, muss für den klassischen Fußballabend deutlich mehr Geld ausgeben als noch bei der vergangenen WM im November 2022. Darauf weist Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) hin.
Besonders stark gestiegen sind die Preise für Getränke: Bier kostete im Mai 2026 in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 20,8 Prozent mehr als im November 2022. Alkoholfreie Erfrischungsgetränke verteuerten sich im selben Zeitraum sogar um 22,8 Prozent.
Deutschland im Fußballfieber. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt
Je näher die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 rückt, desto größer werden die Zweifel an der Personalpolitik von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Dabei geht es längst nicht mehr nur um taktische Fragen oder die Zusammensetzung des Kaders. Vielmehr entsteht zunehmend der Eindruck, dass die deutsche Nationalmannschaft ihre Hoffnungen auf zu viele Unsicherheiten stützt.
Bereits die Diskussion um Manuel Neuer zeigt das deutlich. Der mittlerweile 40-jährige Torhüter reist mit einer Verletzungshistorie und körperlichen Fragezeichen in Richtung Nordamerika. Statt frühzeitig Klarheit auf der Torwartposition zu schaffen, scheint Nagelsmann darauf zu hoffen, dass der ehemalige Weltklassekeeper noch einmal rechtzeitig fit wird. Eine riskante Strategie für ein Turnier, bei dem Kleinigkeiten über Erfolg und Misserfolg entscheiden können.
Doch die Debatte um Neuer wird inzwischen von einer anderen Personalie überlagert: dem verletzungsbedingten WM-Aus von Lennart Karl. Und genau hier offenbart sich ein noch größeres Problem.
KölnRheinRuhr hat die finalen Unterlagen für Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 und 2044 beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eingereicht. Das Bewerbungskonzept wurde noch einmal geschärft und an den Standorten Essen, Duisburg und Bochum angepasst.
Die Wettbewerbe im Wasserball sollen nun am international erprobten Wasserball-Standort Duisburg stattfinden – und nicht wie vorab geplant in Wuppertal. Die Finalwettkämpfe im Boxen sollen jetzt im Vonovia Ruhrstadion vor noch größerer Kulisse mit rund 20.000 Zuschauerinnen und Zuschauern starten und nicht mehr in der Messe Essen. Dafür finden die Mountainbike-Wettbewerbe jetzt in Essen und
1860 München im Jahre 2017 in der Regionalliga. Quelle: Wikipedia, Foto: Chaddy, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Wer geglaubt hatte, dass zwischen dem Ende der Bundesligasaison 2025/26 und der bevorstehenden Weltmeisterschaft eine ruhige Phase im Fußballgeschäft eintreten würde, wurde in den vergangenen Tagen eines Besseren belehrt. Kaum ein Thema hat die Schlagzeilen so stark geprägt wie die dramatischen Entwicklungen beim TSV 1860 München. Der ehemalige deutsche Meister und einstige Champions-League-Teilnehmer steht erneut vor einem sportlichen und wirtschaftlichen Scherbenhaufen. Statt von einer Rückkehr in höhere Spielklassen zu träumen, müssen sich die Löwen nun mit der Realität eines Absturzes in die Regionalliga auseinandersetzen.
Der Fall des Traditionsvereins ist dabei weit mehr als eine lokale Geschichte aus München-Giesing. Er steht beispielhaft für die Probleme vieler Traditionsklubs, die zwischen wirtschaftlichen Zwängen, Machtkämpfen und unrealistischen Erwartungen zerrieben werden. Während moderne Werks- und Investorenvereine regelmäßig für Diskussionen sorgen, zeigt 1860 München vor allem eines: Tradition allein reicht längst nicht mehr aus, um dauerhaft erfolgreich zu sein.
Der Mannschaftsbus von PSG | Foto: wikipedia / Mouh2jijel / Lizenz: CC BY-SA 3.0
Vorgestern standen sich im Champions-League-Finale Paris Saint-Germain und der FC Arsenal London gegenüber. Nach dem Spiel, das PSG im Elfmeterschießen gewinnen konnte, kam es in Paris zu Ausschreitungen, die sich nicht mit den typischen Formen von Gewalt im Umfeld von Fußballspielen erklären lassen.
Im Finale der diesjährigen Champions League, das in der Puskás Aréna im ungarischen Budapest stattfand, spielten am Samstag, dem 30. Mai 2026, Paris Saint-Germain (PSG) gegen den FC Arsenal. Arsenal erwischte den besseren Start und ging bereits in der 6. Minute durch Kai Havertz in Führung. PSG tat sich lange schwer gegen die kompakte Defensive der Londoner, kam aber in der zweiten Halbzeit durch einen von Ousmane Dembélé verwandelten Foulelfmeter zum 1:1.
Basketball. Quelle: Wikipedia, Foto: Austin Bjornholt, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Es gibt Städte, die leben von ihrem Glanz. Und dann gibt es Hagen. Die Stadt an der Volme hat in den vergangenen Jahren zuverlässig bewiesen, dass man selbst aus bescheidenen Voraussetzungen noch etwas Tristeres machen kann. Wer durch die Innenstadt spaziert, bekommt selten das Gefühl, in einem urbanen Zukunftsprojekt gelandet zu sein. Eher wirkt vieles wie die Kulisse einer Dokumentation über die Nachwirkungen wirtschaftlicher Depressionen.
Sportlich sah es lange nicht viel besser aus. Während andere Städte Meisterschaften feierten, Stadien ausbauten oder sich wenigstens über einen überraschenden Pokallauf freuen durften, sammelte Hagen eher Enttäuschungen, Insolvenzen und Durchhalteparolen. Umso erstaunlicher ist es, dass ausgerechnet jetzt wieder ein wenig Licht durch die dichten Wolken dringt.
Real-Madrid-Star Kylian Mbappé investierte 2024 in den deutschen TV-Hersteller Loewe. Neymar hat die Rechte an der Marke Pelé erworben. Toni Kroos hat eine eigene Fußballakademie, und David Beckham ist unter anderem an dem US-Team Inter Miami beteiligt, bei dem Lionel Messi spielt, der im vergangenen Jahr sein Immobilienportfolio an die Börse brachte. Über die wirtschaftliche Zukunft der Top-Spieler muss sich auch der leidenschaftlichste Fan keine Sorgen machen. Das war auch früher schon so, wenn auch etwas bescheidener.
31 Jahre bestimmte der Fußball das Leben von Ernst Kuzorra. Er spielte von 1920, als seine Spielerlaufbahn bei den Junioren begann, bis 1950, als er gemeinsam mit Fritz Szepan seine Karriere mit einem Spiel gegen Brasiliens damaligen Meister Atlético Mineiro bei Schalke 04 beendete. Nebenbei und zwischendurch trainierte er
Das neue Zinnen-Logo des VfL Wolfsburg ab Mai 2026. Quelle: Wikipedia, Lizenz: GemeinfreiDas Logo des VfL Wolfsburg zwischen den Jahren 2002 und Mai 2026. Quelle: Wikipedia; Lizenz: Gemeinfrei
Der Abstieg des VfL Wolfsburg aus der 1. Fußball-Bundesliga ist perfekt – und die Häme im Land hält sich in Grenzen? Ganz im Gegenteil. Viele Fans quer durch die Republik dürften den Niedergang des Werksklubs sogar mit einem gewissen Genuss verfolgt haben. Zu oft wirkte der Klub in den vergangenen Jahren wie ein seelenloses Konstrukt zwischen Konzernzentrale, Mittelmaß und überhöhten Ansprüchen. Dass die Niedersachsen nun nach der bitteren Relegationspleite beim SC Paderborn 07 den Gang in Liga 2 antreten müssen, überrascht daher nur noch bedingt.
Und dennoch blieb im Zuge dieses Absturzes ein bemerkenswerter Aspekt bislang weitgehend unbeachtet: die groteske Beschäftigung des Klubs mit seinem Logo – ausgerechnet in den entscheidenden Tagen eines dramatischen Abstiegskampfes.