Dennis Radtke: „Wir wollen Technologieoffenheit statt Ideologie“

MdEP Dennis Radtke: "Wir wollen Technologieoffenheit statt Ideologie"; Foto: Peter Ansmann
MdEP Dennis Radtke: „Wir wollen Technologieoffenheit statt Ideologie“; Foto: Peter Ansmann

Offensichtliche Freude herrschte am letzten Freitag bei der CDU Duisburg über die Veranstaltung mit Dennis Radtke (MdEP), das erste öffentliche Event – in einem geschlossenen Raum – der Christdemokraten seit Beginn der Corona-Pandemie. Thema der Veranstaltung waren der Ukrainekrieg und die Folgen für die Menschen in Duisburg.

Etwas verspätet, der Parkplatzsituation rund um den Weihnachtsmarkt im Epizentrum von Duisburg geschuldet, traf Dennis Radtke, Mitglied des europäischen Parlments aus Bochum, im großen Saal des Wyndham Hotels in Duisburg ein. Die öffentliche Veranstaltung der CDU Duisburg ist an diesem Abend gut besucht: Circa 40 Interessenten waren am letzten Freitagabend vor Ort versammelt.

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Duisburg: Solidarität mit der iranischen Revolution

"Die Atomverhandlungen mit dem Iran stoppen!"; Foto: Peter Ansmann
„Die Atomverhandlungen mit dem Iran stoppen!“; Foto: Peter Ansmann

Die Proteste gegen das islamische Terroregime der Mullahs im Iran halten nun, nach dem Tod der Kurdin Jina Mahsa Amini, seit zwei Monaten an. Am Samstag zeigten sich 150 Menschen, vor dem Stadttheater in Duisburg, solidarisch mit der iranischen Revolutionsbewegung.

Die Redner auf der Kundgebung hatten klare Forderungen an die Bundesregierung und die EU um die Demokratiebewegung im Iran zu unterstützen.

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Sahra Wagenknecht: In Duisburg nicht willkommen

Ein kurzer Tagtraum vom Job als Sprecherin des Kremls? Sahra Wagenknecht im September 2020 in Duisburg; Foto: Peter Ansmann
Ein kurzer Tagtraum vom Job als Sprecherin des Kremls? Sahra Wagenknecht im September 2020 in Duisburg; Foto: Peter Ansmann

Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine eskalierte in der Linken der Streit um den Umgang mit der populistischen Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht. Während das AfD-Umfeld von den Querfrontpositionen der ehemaligen Vorsitzenden der Bundestagsfraktion von Die Linke begeistert ist, rumorte es in ihrer eigenen Partei.

Jetzt ist der Streit in NRW eskaliert: Eine für Mitte November in Duisburg geplante Veranstaltung mit Sahra Wagenknecht wurde abgesagt.

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Das Museum of Pink Art öffnet seine Türen in Duisburg

Eine Ausstellung über die Farbe Rosa ist ab heute in Duisburg zu sehen | Foto: Mopa

Die Farbe Rosa hat sehr viele Eigenschaften: sie kann zum Beispiel wie Fleischwurst schmecken. Rosa, das bedeutet vor allem aber Anti-Grün. Und dennoch: Nur weil Rosa keine Wellenlänge hat, muss es uns nicht leidtun. Rosa ist eine Farbe und Delfinrosa ist nass. Das hat sich die Künstlerin Janna Banning ausgedacht und sie feiert heute mit ihrem Team ab 17 Uhr die feierliche Eröffnung ihrer Kunstausstellung über die Farbe Rosa im Duisburger Museum of Pink Art.

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Neues in Duisburg: Stadtrundfahrt mit dem Service-Liner

Nach der Stadtrundfahrt: Gruppenfoto in Wanheimerort; Foto: Peter Ansmann
Nach der Stadtrundfahrt: Gruppenfoto in Wanheimerort; Foto: Peter Ansmann

Heute ist es fast ein Jahr her, dass meine Freundin Angela und ich bei unserer ersten Stadtrundfahrt in Duisburg mitgemacht hatten. Vorletzten Samstag haben wir – und ein gemeinsamer Freund, der erstmals mit dabei war – jetzt unsere zweite Stadtrundfahrt mit dem Service-Liner Duisburg unternommen.

Neues in Duisburg“ heißt die Tour – und genau wie bei unserer ersten Duisburg-Stadtrundfahrt galt hier: Die Tour war wesentlich spannender als erwartet!

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Duisburg: In Hochfeld startet das „Zentrum für Kültür“ im Hundesalon Amigo durch

Das frühere "Zum St. Johann": Heute Räumlichkeiten des ZK in Hochfeld; Foto: Peter Ansmann
Das frühere „Zum St. Johann“: Heute Räumlichkeiten des ZK in Hochfeld; Foto: Peter Ansmann

Gastronomie- und kulturmäßig war es in Duisburg lange Zeit nicht zum Besten bestellt: Ein gastronomisches Zentrum in Zentrum fehlt. Die Zeiten, in denen man sich um die Börsenstraße herum von einer coolen Location zur nächsten bewegen konnte: Sie sind lange vorbei.

Live-Musik im Epizentrum von Duisburg gibt es noch im INDIE und im Stapeltor, einem soziokulturellem Zentrum in der Nähe des Innenhafens. Ansonsten erinnerte das Zentrum der Ruhrgebietsstadt bisher an die entmilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea.

Aktuell passiert in Duisburg einiges um diesen unschönen Zustand zu verbessern: In Hochfeld gibt es seit einigen Monaten das Zentrum für Kultur, betrieben vom Verein Solidarische Gesellschaft der Vielen (SGDV). Jetzt hat die SGDV ein neues Projekt am Start. Die Ruhrbarone haben sich bei Özkan Ulucan umgesehen und hatten einige Fragen zum neuen Projekt „Hundesalon Amigo“.

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Die nützlichen Idioten des Kreml: DIE LINKE Duisburg und ihr „Friedensappell“

Die Linke Duisburg: "Wir fordern, dass der Export von Waffen sofort eingestellt wird"; Quelle: Stadt Duisburg
Die Linke Duisburg: „Wir fordern, dass der Export von Waffen sofort eingestellt wird“; Quelle: Stadt Duisburg

Dass der aktuelle Schwung der ukrainischen Gegenoffensive nicht allen gefällt, dürfte klar sein: Die AfD ist bedrückt, Teile von DIE LINKE – allen voran ihr Putin-Groupie Sahra Wagenknecht – sind traurig, die sogenannte Querdenker-Bewegung ist bedröppelt, weil die erwartete Befreiung der Deutschland GmbH durch Putins Truppen aktuell in weite Ferne gerückt ist.

Der russlandtreuen Truppe von „Die Linke“ in Duisburg scheint die erfolgreiche Verteidigung der Ukraine und eine Niederlage der russischen Armee ebenfalls  nicht zu schmecken: Und fordert in einer Resolution, die der Rat der Stadt Duisburg am Montag verabschieden soll, „dass der Export von Waffen sofort eingestellt wird.“

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„Duisburg steht auf“ – nicht die beste Stimmung bei der untoten Dilettantentruppe

300 von 69 Sitzen im Bundesrat abschaffen: Eine der durchdachteren Forderungen der Querdenker in Duisburg; Foto: Peter Ansmann
300 von 69 Sitzen im Bundesrat abschaffen: Eine der durchdachteren Forderungen der Querdenker in Duisburg; Foto: Peter Ansmann

Ende Februar fand der letzte „Spaziergang“ der Querdenker-Gruppe „Duisburg steht auf“ statt. Damals im Schatten des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Und mit viel Verständnis für Wladimir Putin. 

Gestern liefen die tapferen Widerstandskämpfer, die sich aufopferungsvoll gegen das sinistre Corona-Regime auflehnen, wieder durch das Zentrum von Duisburg.

Es wird wohl vorerst der letzte Besuch bei einem Spaziergang der Duisburger Querdenkergruppe gewesen sein: Das Organisationsteam in Duisburg ist, selbst für Querdenkerverhältnisse, überraschend unfähig.

Ich habe schon Beerdigungen mit mehr Besuchern und positiverer Stimmung erlebt.

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Chinas Schulterschluss mit Russland: Duisburg feiert

Kein Grund zum feiern: Das Chinafest in Duisburg; Foto: Peter Ansmann
Kein Grund zum feiern: Das Chinafest in Duisburg; Foto: Peter Ansmann

Kulturell wurde in Duisburg in diesem Spätsommer einiges geboten: Das Hafenfest in Ruhrort, das Stadtfest und das Weinfest in der Innenstadt, ein klassisches Konzert mit den Duisburger Philharmonikern und der Besuch von Chris Norman erfreuten in den letzten Wochen die Duisburger.

An diesem Wochenende findet in Duisburg ein weniger erfreuliches Event statt. Das Timing und der Veranstaltungsort könnten unpassender nicht sein: Seit letztem Freitag wird, bis heute Abend, das Chinafest veranstaltet.

Kurz vor dem Gipfeltreffen zwischen dem Generalsekretär der kommunistischen Partei Chinas, Staatspräsident Xi Jinping, und dem russischen Despoten Wladimir Putin zeigt Duisburg, wo sich die Stadt in der aktuellen Krise sieht:

Irgendwie nicht so ganz auf der Seite der Demokratie und der Freiheit.

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Burak Yilmaz in Duisburg-Wanheimerort: Ehrensache – Kämpfen gegen Judenhass

Burak Yilmaz, Autor von "Ehrensache - Kämpfen gegen Judenhass"; Foto: Peter Ansmann
Burak Yilmaz, Autor von „Ehrensache – Kämpfen gegen Judenhass“; Foto: Peter Ansmann

Den Freitagabend am 19. August 2022 hatte ich eigentlich anders geplant. Ein Besuch des Hafenfests in Ruhrort war geplant. Sonst nix. Nur durch Zufall wurde ich am Donnerstag – beim Besuch einer Pommesbude in meiner Hood – auf die Lesung „Ehrensache – Kämpfen gegen Judenhass“ im Gemeindesaal der evangelischen Gemeinde Duisburg-Wanheimerort aufmerksam. Anschließend sollte es eine Diskussion mit dem Autoren des Werkes, Burak Yilmaz, geben.

Schreiben wollte ich dazu hier im Blog der Ruhrbarone zu dem Event nichts, da aktuell eine meiner Hände noch in Gips gekleidet ist: Was die Benutzung der Tastatur extrem erschwert und die Rechtschreibprüfung an ihr Limit bringt. Es ging bei meinem Besuch der Veranstaltung eigentlich nur darum, ein Foto zu machen, um dieses eventuell später, bei einer Rezension des Buches „Ehrensache – Kämpfen gegen Judenhass“ zu verwenden.

Wieso es anders kam, hat mit der überzeugenden, authentischen und der lockeren Art zu tun, mit der Burak Yilmaz sein Buch präsentierte. Ein hochachtungsvolles Chapeau vorab an Pfarrer Jürgen Muthmann und das Team der evangelischen Gemeinde in Wanheimerort, die hier ein spannendes Event auf die Beine gestellt haben.

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