Warum Schlotterbecks WM-Aus manch einen BVB-Fan insgeheim freuen dürfte

Das stimmungsvolle Stadion in Dortmund. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Die Nachricht ist für Nico Schlotterbeck persönlich bitter. Ausgerechnet auf der größten Bühne des Weltfußballs endet seine Weltmeisterschaft nach einer Sprunggelenksverletzung schon nach dem zweiten Gruppenspiel. Er hat damit keine Chance mehr, sich bei der WM 2026 zu präsentieren.

Für die deutsche Nationalmannschaft ist das ebenfalls ein herber Rückschlag, schließlich verliert Julian Nagelsmann seinen spielstärksten linken Innenverteidiger und einen festen Bestandteil seiner Viererkette. Und dennoch dürfte es in Dortmund einige Fans geben, die diese Nachricht nicht ganz so betrübt aufnehmen.

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Deniz Undav ist nicht Gerd Müller – warum der neue WM-Hype völlig überzogen ist

Ein Land in Aufregung. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Kaum gewinnt die deutsche Nationalmannschaft ihre ersten beiden Spiele bei der umstrittenen Weltmeisterschaft 2026, scheint in Deutschland wieder einmal jede Form der Bodenhaftung verloren zu gehen. Nach dem erwartbaren 7:1 gegen Curaçao folgte nun ein hart erkämpftes 2:1 gegen die Elfenbeinküste.

Natürlich darf man sich darüber freuen. Sechs Punkte, das vorzeitige Erreichen der K.-o.-Runde und eine deutlich bessere Stimmung als bei den vergangenen Turnieren sind positive Nachrichten. Doch wer das Spiel gegen die Elfenbeinküste nüchtern analysiert, erkennt schnell, dass

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WM 2026: Wenn selbst Uli Hoeneß mal recht hat

Fußball verkauft sich derzeit gut. Foto: Robin Patzwaldt

Es gibt nur wenige Persönlichkeiten im deutschen Fußball, die derart polarisieren wie Uli Hoeneß. Für die einen ist er der Architekt des modernen FC Bayern München, für die anderen das Sinnbild von Arroganz, Doppelmoral und einer Selbstgefälligkeit, die den Rekordmeister seit Jahrzehnten begleitet.

Wer nicht mit den Bayern sympathisiert, findet in den Aussagen des Ehrenpräsidenten meist genügend Angriffsfläche. Doch manchmal gibt es diese seltenen Momente, in denen selbst eingefleischte Bayern-Kritiker anerkennen müssen: Diesmal hat Uli Hoeneß schlicht recht.

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Über 600 Kinder aus 21 Städten beim „Fußball trifft Kultur“-Abschlussturnier

Foto: Robin Patzwaldt

Während die Fußballwelt zur WM nach Nord- und Südamerika blickt, erlebten rund 600 Kinder beim großen Abschlussturnier des Bildungsprogramms „Fußball trifft Kultur“ (FtK) ihr ganz persönliches Highlight. Aus 21 Städten reisten die Teilnehmenden ins Riedstadion in Frankfurt-Enkheim, um in den Altersklassen U10, U12 und U14 um die begehrten Pokale zu spielen – eingebettet in die diesjährige FtK-WM26-Challenge, bei der sich die Kinder im Schuljahr spielerisch und kreativ mit der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 auseinandergesetzt haben.

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Die aufgeblähte WM 2026 liefert genau die Langeweile, vor der viele gewarnt haben

Vom WM-Pokal dürfen bei der WM 2026 längst nicht alle 48 Teilnehmer träumen. Foto: Robin Patzwaldt

Schon als die FIFA die Aufstockung der Fußball-Weltmeisterschaft von 32 auf 48 Teilnehmer beschloss, war die Kritik groß. Viele Experten, Fans und Beobachter warnten damals davor, dass die Qualität des Turniers leiden würde. Die FIFA ignorierte diese Bedenken weitgehend und verkaufte die Reform als Chance für mehr Nationen, mehr Vielfalt und mehr globale Aufmerksamkeit. Nach den ersten Tagen der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zeigt sich jedoch immer deutlicher: Die Kritiker hatten recht.

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Die Causa Omar Artan – Primär geht es um Antiamerikanismus

Omar Artan (links) auf dem Spielfeld. Foto: Fédération Guinéenne Football / Flickr, Lizenz: CC PDM 1.0
Omar Artan (links) auf dem Spielfeld. Foto: Fédération Guinéenne Football / Flickr, Lizenz: CC PDM 1.0

Nachdem dem somalischen Schiedsrichter die Einreise in die USA verweigert wurde, überschlugen sich deutsche Medien mit Solidaritätsbekundungen. Wenn man sich den Fall allerdings genauer ansieht, wird klar, dass es in erster Linie darum geht, die Vereinigten Staaten ins Visier zu nehmen.

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Leute, es war Curaçao – und nicht Brasilien!

Fußball verkauft sich in diesen Tagen gut. Foto: Robin Patzwaldt

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist erfolgreich in die umstrittene Weltmeisterschaft 2026 gestartet. Mit einem deutlichen 7:1 gegen Curaçao hat die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann am Sonntag ihre Pflicht erfüllt und die ersten drei Punkte eingefahren.

Nach den bitteren Auftaktpleiten bei den vergangenen beiden Weltmeisterschaften war ein souveräner Start zweifellos wichtig. Doch was nach dem Schlusspfiff in Teilen der deutschen Medienlandschaft folgte, war einmal mehr ein Paradebeispiel für die chronische Übertreibung rund um die DFB-Elf.

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WM 2026: „Elf Freunde müsst ihr sein“ ist lange her

Fußball verkauft sich gut. Foto: Robin Patzwaldt

Die Diskussionen rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 drehen sich häufig um Gigantismus, Kommerzialisierung und die immer weiter ausufernde Vermarktung des Sports. Viele Fans beklagen, dass der Fußball längst seine Seele verkauft habe und heute vor allem ein milliardenschweres Geschäft sei.

Kritik an der FIFA fällt leicht, schließlich liefert der Weltverband regelmäßig neue Argumente für seine Kritiker. Doch wer ehrlich auf die Entwicklungen blickt, muss feststellen, dass die Kommerzialisierung nicht allein von Funktionären und Verbänden vorangetrieben wird. Auch die Spieler selbst profitieren davon – und tragen ihren Teil dazu bei.

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Manche sind eben gleicher als die anderen – der SC Paderborn genießt Sonderrechte

Das kleine Stadion in Paderborn. Quelle: Wikipedia, Foto: Sunnysteffen, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Der Aufstieg des SC Paderborn in die 1. Fußball-Bundesliga dürfte bei vielen Fußballromantikern ohnehin nur begrenzte Begeisterung ausgelöst haben. Während Vereine mit großer Tradition, riesigen Fanlagern und imposanten Stadien Jahr für Jahr um die Rückkehr ins Oberhaus kämpfen, spielt künftig ein Klub in einer Arena, die gerade einmal 15.000 Zuschauer fasst. Doch darüber ließe sich noch streiten. Schließlich entscheidet im Sport grundsätzlich die Leistung auf dem Platz.

Was allerdings deutlich schwerer zu akzeptieren ist, sind die Sonderregelungen, die dem Aufsteiger nun offenbar auch im Oberhaus gewährt werden.

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Deutsches Fußballmuseum zeigt internationale Ausstellung im Holocaust Museum LA

Deutsches Fußballmuseum in Dortmund Foto (Ausschnitt): Lucas Kaufmann Lizenz: CC BY-SA 4.0

Anlässlich der Fußball-WM zeigt das Deutsche Fußballmuseum in Los Angeles in Kooperation mit dem dortigen Holocaust Museum LA die internationale Gemeinschaftsausstellung „The Beautiful Game – The Untold Story“. Vom 13. Juni bis 31. Dezember thematisiert die Schau erstmalig die jüdische Geschichte des Weltfußballs während und nach dem Holocaust. Kuratiert wurde sie maßgeblich von einem

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