Hürden auf dem Weg zum KI-Land NRW

Spatenstich für die Microsoft Rechenzentren im Rheinischen Revier im März Foto: Land NRW / Marius Becker

Nordrhein-Westfalen setzt für seine wirtschaftliche Zukunft auf Künstliche Intelligenz. Doch die Infrastruktur des Landes ist ein Problem.

Vom Industriebetrieb über Hochschulen bis zum Jugendlichen im Kinderzimmer werden in den kommenden Jahren alle auf die Leistung von Rechenzentren angewiesen sein. Ob für KI-Modelle, Bürosoftware oder Streamingdienste: Ohne Rechenzentren läuft nichts.

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Trotz Wohnungsnot wird in NRW weniger gebaut

Baustelle Wohnungsbau (Foto: Roland W. Waniek)

Die Bauwirtschaft in Nordrhein-Westfalen kommt nicht aus dem Tal. Im Februar 2026 lag die Produktion im Bauhauptgewerbe real, also kalender- und preisbereinigt, um 6,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Das teilte Information und Technik Nordrhein-Westfalen mit.

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Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet im April leicht gestiegen

Agentur für Arbeit in Dortmund Foto: Mathias Bigge Lizenz: CC BY-SA 3.0

285.127 Menschen waren im April im Ruhrgebiet arbeitslos gemeldet. Das ist ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber März und von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Gewöhnlich geht die Arbeitslosigkeit im Frühjahr leicht zurück. Aufgrund gestiegener Energiepreise und einer insgesamt fragilen

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Gefährlicher Irrweg: Volkswagen spart an den Mitarbeitern, schont aber einen echten Image-Killer

Bisschen übertrieben, okay, aber es trifft die Gemütslage manches Werksmitarbeiters. Grafik: DALL-E
Bisschen übertrieben, okay, aber es trifft die Gemütslage manches Werksmitarbeiters. Grafik: DALL-E


Der Autobauer Volkswagen hat ein Problem. Nicht irgendeines, das sich mit ein paar neuen Modellen und freundlichen Worten aus der Vorstandsetage wegmoderieren ließe. Ein strukturelles, echtes Problem: Der Konzern ist noch immer ein Autogigant, aber einer mit schwacher Rendite, schweren Strukturproblemen und enormem Druck auf fast allen wichtigen Märkten. 2025 lag der Umsatz mit 321,9 Milliarden Euro zwar fast auf Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis brach aber um 53 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro ein, die operative Marge lag nur noch bei 2,8 Prozent.

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Studie der RWTH Aachen zeigt: Ohne neue Gaskraftwerke droht Strommangel

GuD-Kombikraftwerk Hamm-Uentrop Foto: Possi88 Lizenz: CC BY 3.0


Der Kohleausstieg kann nur dann mit einer stabilen Stromversorgung umgesetzt werden, wenn zusätzliche gesicherte Kapazitäten aufgebaut werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Kurzstudie des Lehrstuhls für Energiesystemökonomik der RWTH Aachen.

Die Analyse untersucht die Versorgungssicherheit im Jahr 2030 unter dem bestehenden Kohleausstiegspfad bis 2038. Grundlage ist ein KI-basiertes

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Frauke Brosius-Gersdorf vs. Katherina Reiche: Die Verlogenheit der Guten

Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Foto (Ausschnitt): Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Lizenz: Copyright


Wer sehen will, wie selektiv Empörung funktioniert, muss nur zwei Fälle vergleichen: Frauke Brosius-Gersdorf und Katherina Reiche.

Als im vergangenen Sommer die SPD die Jura-Professorin Frauke Brosius-Gersdorf als Verfassungsrichterin vorschlug, löste dieses Vorhaben einen heftigen Shitstorm aus: Mit mal begründeten Vorwürfen, aber auch aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten und teilweise platten Lügen wurde von konservativ bis ganz rechts gegen die Juristin mit Argumenten und haltlosen Vorwürfen Stimmung gemacht. Brosius-Gersdorf wurde vorgeworfen, eine linke

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Bundesregierung und EU lassen der Chemie- und Stahlindustrie keine Chance

Arbeiter am Hochofen Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F079044-0020 / Lizenz: CC-BY-SA 3.0


Die Politik opfert im grünen Wahn die Chemie- und Stahlindustrie und nimmt ein weiteres Wachstum der rechtsradikalen AfD in Kauf.

2023 beschloss die Ampel das Energieeffizienzgesetz. Es folgte einer Richtlinie der Europäischen Union: Der Endenergieverbrauch soll bis 2030 deutlich sinken – um 26,5 Prozent im Vergleich zu 2008, was einem Rückgang von rund 22 Prozent gegenüber dem damaligen Stand entspricht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Energie aus klimaneutralen Quellen wie Wind und Sonne oder aus fossilen Brennstoffen

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Kostenrechnung statt Euphorie

Stadtwerke Bochum Foto: Laurin


Die  Energiewende ist für viele Stadtwerke ein Hochleistungssprint. Um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen, sind Milliardensummen nötig. Doch das Geld ist nicht da.

Bielefeld gehört trotz zuletzt gestiegener Arbeitslosigkeit zu den eher wohlhabenden Städten Nordrhein-Westfalens: Der Lebensmittelkonzern Dr. Oetker, Maschinenbauunternehmen und die Universität sorgen für gut bezahlte Jobs, Ostwestfalen ist eines der industriellen Zentren Deutschlands. Im April 2024 beschloss der Rat der Stadt „die Bielefelder Klimaziele deutlich zu verschärfen“. Die Stadt selbst will bis 2030 ihre Gebäude klimaneutral entwickeln. Auch die Stadtwerke beschlossen vor zwei Jahren ein ambitioniertes Ziel: Bis 2040 wollte man Strom und Wärme klimaneutral anbieten und auch den Nahverkehr und die S

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Negative Strompreise – die Energiewende ist ein sozialer Brandbeschleuniger

Leitungen in Essen-Altendorf Foto: Wiki05 Lizenz: CC BY-SA 4.0


In der digitalen Blase der „Energiewende-Macher“ herrscht Partystimmung: Die Strompreise an der Börse sind wieder einmal negativ. Man feiert sich selbst, die Sonne schickt keine Rechnung und das Klima atmet auf.

Zeitgleich schlägt das politische Barometer ein neues Rekordhoch aus: Die AfD steht bei 28 Prozent – sie ist damit doppelt so stark wie die SPD und zieht an SPD und Grünen vorbei. Zynismus? Vielleicht. Aber vor allem ist es die bittere Konsequenz einer Politik, die den ökonomischen Sachverstand zugunsten einer moralischen Selbstinszenierung geopfert hat.

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Erster Wirtschaftsflächengipfel.Ruhr: Wirtschaftsverbände fordern Maßnahmen gegen Gewerbeflächennot

Garrelt Duin Foto: RVR

Damit Gewerbeflächennot die wirtschaftliche Entwicklung im Ruhrgebiet nicht ausbremst, fordern die zentralen Wirtschaftsverbände der Region konkrete Maßnahmen zur Förderung und Entbürokratisierung. Beim ersten Wirtschaftsflächengipfel.Ruhr, der gestern (22. April) in Dortmund stattfand, übergaben sie ein Positionspapier an NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Veranstalter des Wirtschaftsflächengipfels war die

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