Jetzt ist es höchstrichterlich festgestellt: Deutschland muss wesentlich energischer Maßnahmen zur CO₂-Einsparung ergreifen als alle bisherigen Regierungen, die Ampel-Koalition eingeschlossen, geplant haben. Jede Tonne CO₂ zählt. Von den drei Boomer-Teufeln Stefan Laurin, Michael Miersch und Ludger Weß.
Warum Deutschlands Pazifikpolitik sich vom Untergangsnarrativ lösen muss. Von unserem Gastautor Sebastian Mohr.
Wenn Außenminister Wadephul Mitte dieser Woche in Tonga eintrifft, begleitet die deutsche Berichterstattung ihn erwartungsgemäß mit dramatischer Tonalität. Beispielhaft dafür ist der Bericht des Deutschlandfunk-Journalisten Steffen Wurzel vom Montag, der in klassischer Südsee-
Die Sky-Zentrale in München. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt
Am morgigen Montag ist es wieder so weit: Sky Sport News zelebriert den sogenannten „Deadline Day“, den letzten Tag der laufenden Wechselperiode im deutschen Profifußball. Was einst als spannendes Zusatzangebot für Fans gedacht war, ist längst zu einem nervigen Medienritual verkommen.
Der Deadline Day steht heute weniger für sportliche Entscheidungen als für die Überinszenierung eines Transfermarktes, der längst außer Kontrolle geraten ist.
KI gesteuerte fahrende Busse sind keine Science Fiction mehr Bild: OpenAI / DALL·E
Verdi hat die Streiksaison eröffnet: Da die klammen Arbeitgeber der Forderung nach Lohnerhöhungen zwischen, je nach Tarifstufe, sieben bis zwölf Prozent nicht nachkommen wollen, wird im Nahverkehr, in Verwaltungen und Hochschulen gestreikt. Auch wenn Verdi seine Forderungen nicht ganz durchsetzen wird, ist absehbar, dass die Kosten für Städte, Länder und Nahverkehrsunternehmen steigen werden.
Joe Kaeser Foto: Jolina Heidenreich Lizenz: CC BY-SA 4.0
2020 bot der damalige Siemens-Vorstandsvorsitzende Joe Kaeser der Klimaaktivistin Louisa Neubauer einen Sitz in einem Aufsichtsgremium des Konzerns für Umweltfragen an. Nun weist Kaeser auf die verheerenden Folgen der deutschen Klimapolitik für die Industrie hin. Die britische Zeitung The Telegraph schreibt, Kaeser, mittlerweile Chef des Aufsichtsrates von Siemens Energy, erkläre, strenge
Ich arbeite beruflich viel mit Nordamerika zusammen. Tausende Kilometer Distanz? Ein schlechter Witz. Bewegtbilder, Tonaufnahmen, Arbeitsanweisungen oder fertige Beiträge – alles fliegt quasi in Lichtgeschwindigkeit über den Atlantik.
Ob der Kollege im Ruhrgebiet sitzt, in Berlin, Franken, New York oder Calgary: Es spielt schlicht keine Rolle mehr. Man merkt es nicht. Technik macht Entfernung irrelevant. Eigentlich.
Lebensmittel sind überall teurer geworden – auch die im Ruhrgebiet so beliebte Currywurst. Doch im bundesweiten Vergleich ist der Kult-Snack im Ruhrgebiet vergleichsweise günstig: Mit 2,83 Euro
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, CDU (Foto: Roland W. Waniek)
Der CDU-Spitze ist es gelungen, den gemeinsamen Antrag der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) und der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) zur Klimapolitik zu entschärfen. Doch dauerhaft wird es nicht möglich sein, eine Debatte über die Klimapolitik zu verhindern.
Nach einem Bericht der tazist es dem stellvertretenden Unions-Fraktionsvorsitzenden Andreas Jung und dem ehemaligen CDA-Chef und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gelungen, CDA und MIT dazu zu bringen, ihren für den CDU-Parteitag Ende Februar in Stuttgart gestellten Antrag zur Klimapolitik zu entschärfen. CDA und MIT hatten unter anderem gefordert, dass sich die
Toronto ist mit 2,96 Millionen Einwohnern die größte Stadt in Kanada | Foto: wikipedia / K6ka / CC BY-SA 4.0
Bereits im April 2025 brachte der frühere deutsche Außenminister Sigmar Gabriel eine provokante Idee ins Spiel: Kanada könne der Europäischen Union beitreten – „vielleicht nicht voll integriert wie alle anderen, aber zumindest teilweise“, sagte Gabriel dem Bremer Weser-Kurier. Was zunächst wie politische Gedankenspielerei klingt, entfaltet bei näherem Hinsehen erstaunliche Tiefe. Ein EU-Beitritt Kanadas wäre zwar ein radikaler Schritt, doch als Gedankenexperiment zeigt er schnell: Eine solche Mitgliedschaft könnte sowohl für Kanada als auch für die Europäische Union handfeste Vorteile mit sich bringen.
Vor Saturn am Westenhellweg in Dortmund im Juli 2021. Foto: Robin Patzwaldt
Unser aller Kaufverhalten hat sich in den letzten Jahren massiv gewandelt. Das Internet hat eben fast alles verändert, auch die Lage des Einzelhandels in unseren Innenstädten. Und nein, diese Tendenzen sind nicht aufzuhalten. Das ist uns allen längst klar und wurde hier im Blog der Ruhrbarone im Laufe der vergangenen Jahre ja auch schon häufiger und emotional diskutiert.
Und dennoch war die Meldung vom Donnerstagabend, dass Saturn am Dortmunder Westenhellweg zum Sommer dicht macht, wohl nicht nur für mich ein echter Schlag in die Magengrube. Da tröstet es wenig, dass, wer den Laden in den letzten Jahren regelmäßig beobachtet hat, den Niedergang auch optisch hat schon länger kommen sehen können. Der immense Sanierungsbedarf des Gebäudes wird nun auch als Grund dafür genannt, dass der Mietvertrag nun seitens Saturn nicht verlängert wird. Wie dem im Detail auch sei. Jetzt ist es also offiziell: Bald ist Schluss. Für die City Dortmund ist das keine Randnotiz, das ist ein echter Treffer in die Weichteile.
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