
Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen prognostiziert für die nordrhein-westfälische Wirtschaft in diesem Jahr ein Wachstum von 0,5 Prozent, ähnlich wie für Deutschland insgesamt (0,6 Prozent). Der erneute Anstieg der Energiekosten durch den Iran-Krieg trifft insbesondere die energieintensive Industrie in NRW. Chemie und Metallerzeugung, die sich gerade zu stabilisieren begannen, geraten erneut unter Druck. Am Arbeitsmarkt geht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nach Rekordjahren leicht zurück (um rund 7.000 Personen), während die Arbeitslosenquote von 7,8 auf 7,9 Prozent etwas steigt.
Eine Erholung sieht das RWI für 2027: Die NRW-Wirtschaft soll demnach um 0,8 Prozent wachsen. Das Institut rechnet mit 19.000 zusätzlich Beschäftigten und einem Rückgang der Arbeitslosenquote auf 7,6 Prozent.