
285.127 Menschen waren im April im Ruhrgebiet arbeitslos gemeldet. Das ist ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber März und von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Gewöhnlich geht die Arbeitslosigkeit im Frühjahr leicht zurück. Aufgrund gestiegener Energiepreise und einer insgesamt fragilen wirtschaftspolitischen Lage sind Unternehmen derzeit jedoch zurückhaltend bei Personalentscheidungen. Darunter leiden insbesondere Geringqualifizierte.
Die Arbeitslosenquote bleibt im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 10,3 Prozent. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen dabei die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (15,5 Prozent) und Duisburg (13,4 Prozent). Mit 7,3 Prozent weisen der Ennepe-Ruhr-Kreis und der Kreis Wesel ruhrgebietsweit die niedrigsten Arbeitslosenquoten auf, unter den kreisfreien Städten sind es Bottrop (8,3 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (8,2 Prozent).
Hinweis für die Redaktion: Die in der Meldung genannten Arbeitslosenzahlen für das Ruhrgebiet wurden vom Statistikteam des Regionalverbandes Ruhr (RVR) errechnet. Sie weichen von den Daten der NRW-Arbeitsagentur ab, da auch die Zahlen für den Kreis Wesel eingebunden werden.