
Bei dem Antisemiten-Aufmarsch in Frankfurt kam es gestern zu zahlreichen abstoßenden Zwischenfällen. Ein Volt-Kandidat aus dem Ruhrgebiet wünscht sich eine Verzehnfachung solcher Demonstrationen.
Der jüdische Friedhof musste von der Polizei vor einem antisemitischen Mob mit Wasserwerfern geschützt werden, Demonstranten riefen Parolen wie „Nazimörder Israel“ und forderten den bewaffneten Widerstand. Für das Recht, am jüdischen Friedhof vorbeiziehen zu können, hatten die Veranstalter zuvor geklagt.
Es war ein weiterer Tag der Schande für dieses Land. Die Straßen wurden den Judenhassern überlassen, gerade einmal 50 Menschen protestierten gegen den Aufmarsch von 11.000 zumeist linksradikaler und muslimischer Demonstranten. Politiker der Linkspartei wie deren ehemalige Vorsitzende Janine Wissler liefen mit gelben Westen herum, auf denen „Parlamentarische Beobachter*in“ stand. Beobachten wollte Wissler natürlich nicht den antisemitischen Mob, sondern die Polizei, die mit 1.800 Beamten versuchte, ihn halbwegs unter Kontrolle zu behalten.
„Die ersten Videos von der Gaza-Demo aus Frankfurt sind da. Diesmal konnte ich nicht dabei sein, aber ich bin jedem Einzelnen dankbar, der vor Ort ist und gegen den Genozid protestiert! Diese und andere Demos in Deutschland müssen sich verzehnfachen“ postete Sahak Ibrahimkhil auf X.
Die ersten Videos von der Gaza Demo aus #Frankfurt sind da 🔥 Diesmal konnte ich nicht dabei sein, aber ich bin jedem Einzelnen dankbar, der vor Ort ist und gegen den Genozid protestiert! Diese und andere Demos in Deutschland müssen sich verzehnfachen ‼️🙌 pic.twitter.com/cpE14LLzRh
— Sahak Ibrahimkhil (@S_Ibrahimkhil) August 30, 2025
Ibrahimkhil ist nicht Mitglied irgendeiner Politiksekte wie der SDAJ, sondern Volt-Kandidat für das Ruhrparlament, das am 14. September im Rahmen der nordrhein-westfälischen Kommunalwahl gewählt wird, und den Essener Rat. Ibrahimkhil ist seit Jahren für Volt aktiv und wurde immer wieder für Wahlen aufgestellt. Gaza, nicht Nahverkehr, Jobs oder Digitalisierung, ist für ihn auch bei der Kommunalwahl wichtig. „Am 14. September finden in NRW die Kommunalwahlen statt, ein wichtiger Termin, der in diesem Jahr eine besondere Dringlichkeit bekommt. Während im Gazastreifen der Genozid unaufhörlich weitergeht, dürfen wir nicht tatenlos bleiben. Es ist an der Zeit, klare Zeichen zu setzen und dafür zu sorgen, dass Parteien wie CDU und FDP für ihre politische Unterstützung oder ihr Wegsehen gegenüber diesem grausamen Geschehen die Konsequenzen tragen.“ schreibt der Volter auf Insta. Israel, nicht die Hamas, die zusammen mit Clans Lebensmitteltransporter plündern, ist für ihn für den Hunger in Gaza verantwortlich.
Volt, eine Gründung des ehemaligen McKinsey-Managers Damian Hieronymus Johannes Freiherr von Boeselager, der heute für die Partei im Europaparlament sitzt, gibt sich frisch, europäisch und jung: Klima, etwas Sozialklimbim und obendrauf etwas Digitalisierung. Die Plakate der Partei hängen in vielen Städten in Nordrhein-Westfalen und im Ruhrgebiet. Sie strotzen vor Beliebigkeit. Hass auf Israel ist auf ihnen nicht zu erkennen, aber wenn man nur ein wenig an der sich harmlos gebenden Oberfläche kratzt, tritt er zutage. Volt will offenbar den Weg der Linken gehen und setzt auf Israelhass als Wachstumsbooster.

„Es war ein weiterer Tag der Schande für dieses Land. Die Straßen wurden den Judenhassern überlassen, gerade einmal 50 Menschen protestierten gegen den Aufmarsch von 11.000 zumeist linksradikaler und muslimischer Demonstranten.“
Und das wundert Sie? Seit mehr als 10 Jahren wird im Rahmen eines „Kampf gegen Rechts“ alles, aber auch wirklich alles an Linksradikalität gefördert und verhamlost, von höchster politischer Stelle. Und jetzt hat sich diese Szene auch noch mit Islamisten verbunden, die eigentlich in Gesellschaftspolitischen Fragen überhaupt nicht zusammenpassen (Queers for Palestine ect.). Mich würde es da nicht wundern, wenn die Ruhrbarone auch bald ins Visier geraten von diesen Spinnern. Aber Sie können sich ruhig weiter an dem Brandmauergerede beteiligen, denn mit dem Bestehen der Brandmauer haben Islamisten und Linksradikale das perfekte Biotop zum Gedeihen eines als Antizionismus verbrämten Antisemitismus. Und durch die Brandmauer werden anderseits auch die radikaleren Kräfte in der AFD gestärkt anstatt geschwächt. Aber die VOLT und die LINKE gelten ja als gute „Demokraten“ die Menschenhaß und Antisemitismus herausposaunen dürfen, weil diese gegen „rechts“ sind.
Wieder um eine Hoffnung/Wahlmöglichkeit ärmer.