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AfD-Jugend strikes against Genderterror!

Die AfD scheint eine Jugendorganisation zu haben, die „Junge Alternative für Deutschland“. In einer neuen Foto-Kampagne erklären die Jungalternativen warum Feminismus voll blöd und Schilder in die Luft halten voll cool ist.

Der Tugendterror treibt mal wieder sein Unwesen. Grund genug für die AfD-Jugend, auf die Barrikaden zu gehen. Unter dem Motto „Gleichberechtigung statt Gleichmacherei“ posieren all die Kevins und Jacquelines dieser Republik gegen den „Genderwahn“.

Dazu heißt es: „Die Jugendorganisation der SPD hat eine Aktion gestartet, bei der sie Sprüche in der Hand hielten wie etwa: „Ich bin Feminist, denn wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“. Da wir uns „Vernunft statt Ideologie“ auf die Fahnen geschrieben haben, konnten wir dies nicht so im Raum stehen lassen. Deshalb zeigt die Junge Alternative Gesicht gegen verstaubte linke Ideologien!“

Und so sieht das dann aus:

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Dümmer geht eben immer. Und weil sich Thilo Sarrazins neues Buch wider den Tugendfuror so gut verkauft hat, und die Europawahl vor der Tür steht, will die AfD nun eben auch ihr Stück vom genderbefreiten Kuchen haben. Jeder blamiert sich so gut er kann.

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92 Kommentare zu “AfD-Jugend strikes against Genderterror!

  • #51
    Pitti Platsch

    Ich find den Satz echt bezeichnend; “
    Martin Niewendick :“In einer neuen Foto-Kampagne erklären die Jungalternativen warum Feminismus voll blöd und Schilder in die Luft halten voll cool ist.“..

    –Supi !
    Hat Herr Niewendick diese Frage auch zu der Aktion der Grünen und Roten gestellt ? Ich nehme an ;Nein,,.,.von daher ..was soll ich von so einem Journalismus halten ?

  • #52
    Klaus Lohmann

    @#48 | Pitti Platsch: Sie „müssen“ nicht davon ausgehen, denn Sie geilen sich ja hier geradezu daran auf, dass ich und Andere Sie in Zukunft als „rechtsextrem, menschenfeindlich und Gefahr für den Rechtsstaat“ einnorde.

    Zu Ihrer selbstgewählten Verflechtungs-Beschreibung von sozialen Kontakten und Wählerschaft fällt mir aber gottseidank nix ein, das spricht in seiner ausgesuchten „Nonkonformitäts“-Lachnummer zwischen Lesben und Ausländern für sich.

  • #53
    Klaus Lohmann

    @#44 | discipulussenecae: No way. Die aus rein zahlentechnischen Gründen forcierte „Sammelbeckeneritis“ der AfD für Spinner und Rechtsextreme wird keinerlei „Gegenreaktion“ in der noch zumindest teilweise denkenden Wählerschaft hervorrufen, denn wer sich nicht von spießbürgerlichen Phobien leiten lassen muss, weil er noch – sei es aus Alters- oder aus Bildungsgründen – zum eigenen Denken fähig ist, der braucht die AfD und ihre fürs altersseitige Bildungs-Präkariat leidlich mit Plattitüden nuschelnden Pseudo-„Wissenschaftler“ nicht.

  • #54
    Grossmutter

    http://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/index.php?option=com_content&task=view&id=783&Itemid=566

    Gegen das Vergessen! Gerade junge Menschen sollten sich an der Vergangenheit orientieren um nicht die gleichen Fehler zu wiederholen. Rassismus und die Entrechtung von Frauen basieren auf der selben Denkweise. Wer schwach ist will andere unterdrücken um sich stark zu fühlen. Und da frage ich mich wie wollen schwache Menschen sich in der Politik wirksam für die Demokratie einsetzen?

    Es wundert mich nicht das die Anhänger der AFD hier in keine politische Diskussion einsteigen können und stattdessen andere beschuldigen sie in die rechte Ecke zu stellen. In diese Ecke stellt man sich selbst.

  • #55
    Joe

    Sehr, sehr traurig festzustellen, wie platt und verletzend einige AfD-Gegner hier „argumentieren“!
    Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, auch ich finde die Aktion der JA ein wenig grenzwertig, da die feministische Bewegung sehr schablonenhaft karikiert wird, aber es handelt sich auch um junge Leute, denen man eine gewisse Narrenfreiheit und vor allen Dingen Lust an der Provokation zugestehen sollte!
    Es gab jedenfalls schon weitaus weniger gelungene Aktionen von Jugendorganisationen sogenannter etablierter Parteien.
    Hier nur ein Beispiel:

    http://www.neues-deutschland.de/m/artikel/477161.juso-chefin-tritt-nach-bgagl-zurueck.html

    Völlig daneben ist es definitiv, Leute die hier pro AfD argumentieren als Trolle, geistig Minderbemittelte oder gar „braune Kackscheisse“ (wie in den Kommentaren unter dem Artikel zum abgesagten Parteitag in Bochum geschehen) darzustellen.
    Ein solches Verhalten und eine derart mangelhafte Duskussionskultur fällt letztendlich nur auf die ach so aufrechten Verteidiger der „Political Correctness Kultur“ zurück.
    Ich für meinen Teil habe jedenfalls über 20 Jahre linke Parteien gewählt, bin bei Spielen meines Lieblingsvereins Rot Weiss Essen in den Achtziger und Neunziger Jahren mehr als einmal körperlich von Rechtsradikalen angegangen worden, weil ich verbal gegen ihre Parolen Stellung bezogen habe und habe gleichwohl bei der letzten Wahl guten Gewissens AfD gewählt.
    Dazu stehe ich und werde mich von niemandem aufgrund meiner Wahlentscheidung in die Rechtsradikale Ecke drängen lassen!
    Es ist auch völlig lächerlich anzunehmen, dass sich die Leute, die hier Pro AfD argumentieren, untereinander absprechen oder gar koordiniert vorgehen!
    Es ist eben einfach so, dass dieser Blog bisher als unideologisch und interessant über die Parteigrenzen hinweg wahrgenommen wurde.,.
    Dass dies jetzt offenbar nicht mehr gilt und bzgl. der AfD eine derart platte Meinungsmache betrieben wird, enttäuscht eben viele (mich eingeschlossen)!

  • #56
    Nansy

    @Erdgeruch:

    Auch manche Trolle von links besitzen bisweilen die Großzügigkeit, anderen das Recht auf Meinungäußerung zu gestatten. Die so großzügig Bedachten bedanken sich auch recht artig für dieses ungewöhnliche Entgegenkommen (auch Putin läßt ab und zu andere Meinungen zu Worte kommen!).

    Interessant, dass sie sich anscheinend mit der linken Abteilung „Wir haben sonst keine Sorgen“ furchtbar wohl fühlen, wenn es zum Beispiel darum geht, die maximaler Mädchenunterrepräsentanz auf Kinderspielplätzen zu korrigieren. Es gibt also noch Hoffnung für die SPD, wenn sie Brennpunkte wie die gendersensibele Gestaltung von Kinderspielplätzen anpackt… 😉

  • #57
    Pitti Platsch

    @ Klaus Lohmann

    Guten Morgen
    Achwo..ich kann gut mit Ihrer Auffassung leben.Sie hingegen haben da wohl andersrum größere Probleme mit pluralistischen Denkweisen Ihrer Mitmenschen.Zumindest offenbart es Ihr Kommentar..oder irre ich mich ?

  • #58
    Pitti Platsch

    @ Joe

    So sehe ich es ebenso.Bin auch ehemaliger PDS und Linke Wähler.Damit ist nun Schluß.Ich werde am 25 Mai erstmals die AfD wählen.
    Warum ? Weil ich meine das Wir ein Gegengewicht gegen Grüne Ideologie benötigen und weil ich seit Jahren erkenne das die bisherigen Parteien keine Antworten unf Wehe bieten.Ein Versuch ist die AfD wert..und wenn es nicht meinen Erwartungen zumindest Nahe kommt..dann eben nicht mehr.

  • #59
    Andreas Neuss

    Mal so in den Raum gestellt für eine Debatte der verschiedenen Meinungen:

    Wie lösen denn die Gendertheoretiker, die keinerlei wissenschaftliche Beweise haben, die Beweise der Gehirnforschung an Kinder und Kleinkindern auf. Die Ergebnisse dieser Forschung beweisen, dass die Gendertheorie ideologischer Hokuspokus ist. Das ist übrigens kein Geheimnis, jeder kann diese Studien lesen, im Internet in Fachzeitschriften und vermutlich auch in diversen Büchern.

    Nicht zuletzt möchte ich noch anmerken:
    Frauen und Männer können zwar alles werden was sie wollen, aber wollen Frauen und Männer auch alles werden was sie können ? Ich für meinen Teil nicht. Und wenn sich hier Mädels beschweren, dass sie weniger verdienen, dann sollten sie statt rumzujammern, mal die Chuzpe entwickeln vernünftige Gehaltsverhandlungen zu führen. Aber das wäre ja auch wieder nicht gut für die Gleichmacherei. Denn es gibt Frauen die dazu durchaus in der Lage sind, ebenso wie es Männer gibt, die dazu nicht in der Lage sind.

  • #60
  • #61
    Joe

    @Grossmutter:
    Gerne suche ich mit Ihnen die inhaltliche Auseinandersetzung, die Sie hier seitens der AfD-Anhänger vermissen.
    Allerdings verstehe ich Ihren Link nicht wirklich in diesem Zusammenhang!
    Glauben Sie wirklich, eine oder einer der jungen Männer oder Frauen, die die Plakate hochhalten, wollen zurück zum Frauenbild des Nationalsozialismus, nur weil sie die Auswüchse der modernen Genderideologie aufs Korn nehmen?
    Sie unterschätzen scheinbar das Abstraktionsvermögen Ihrer Mitmenschen massiv!
    Immer mehr Menschen (Frauen und Männer) erleben immer häufiger am eigenen Leibe, dass die ganze Gleichstellungsmaschinerie sich längst verselbständigt hat und zum reinen Selbstzweck und Karrierepusher für rot/grüne ParteigängerInnen verkommen ist, ohne für einfache (z.B alleinerziehende und/oder in prekären Arbeitsverhältnissen lebende) Frauen noch irgendetwas zu bewirken!

    Ein gutes Beispiel hierfür ist die neue Gesetzgebung unserer rot/grünen Landesregierung; mit hohem bürokratischen Aufwand sollen Firmen, die sich um öffentliche Aufträge bewerben, ihre Maßnahmen zur Gleichstellung offen legen, mit dem Ergebnis, dass viele kleine Firmen nicht mehr um öffentliche Aufträge werden mitbieten können, was natürlich am Ende auch den dort arbeitenden Frauen schadet.

    Oder das Projekt einer Frauenquote für Aufsichtsräte (ein Superkarriereprogramm für Managerinnen/Politikerinnnen), während einfache Mitarbeiterinnen großer Firmen seit Jahren erfolglos Kinderbetreuung und flexible Arbeitszeiten einfordern.

    Last Not least hat die Genderindustrie neben einer Unmenge von Versorgungsjobs finanziert aus öffentlichen und privaten Geldern (Lehrstühle, Forschungsprojekte, Gleichstellungsbeauftragte) vor allen Dingen in vielen Lebensbereichen ein vergiftetes und verspanntes gesellschaftliches Klima geschaffen.
    Und genau das soll mittels der Aktion der JA wohl vor allen Dingen angeprangert werden!

  • #62
    Joe

    @pittiplatsch:
    Freut mich, und Sie werden am 25. Mai garantiert nicht der Einzige sein;)

    In der Tat besteht eine gewisse Restgefahr, dass wir uns dann in zwei oder drei Jahren bzgl. unserer Stimmabgabe schämen werden (wenn die AfD nicht den Sprung von der Protestpartei zu Programmpartei schaffen sollte), aber das würde mir auch nicht zum ersten Mal im Leben so gehen…:)

    Momentan wünsche ich allen AfDlern aber vor allen Dingen viel Kraft und Mut, genauso weiterzumachen und Tabuthemen anzusprechen!
    Das Heulen der Berliner Parteienkartells und der mit ihnen verbundenen Medien ist einfach nur allzu schöne Musik in meinen Ohren…

  • #63
    Klaus Lohmann

    @#62 | Joe: Nachdem heute bei SPON schon mal zart angedeutet wurde, dass Lucke eine Art „parteiinterne Diktatur“ plant und Mitglieder sowie Landesverbände entmachtet werden sollen (Mitgliederversammlungen nur noch als Verlosung und mit kostenpflichtigem Eintritt), wünsche ich viel Spaß!

    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_68519850/afd-spitze-will-parteibasis-entmachten.html

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  • #66
    discipulussenecae

    #53 | Klaus Lohmann: Wenn Sie sich die neuesten Zahlen der letzten Umfragen ansehen, werden Sie feststellen, daß die AfD mittlerweile bei 5 bis 7 Prozenten liegt; die FDP ist hingegen fast in die Bedeutungslosigkeit abgestürzt. Und da Wähler von „rechten“ oder „Protest“-Parteien erfahrungsgemäß mit ihrer Wahlentscheidung nicht hausieren gehen, wird die Partei bei der Europawahl wohl noch besser abschneiden. Denken Sie am 25. Mai an meine Worte!

  • #67
    KingGhidorah

    @#63 | Klaus Lohmann

    Also wenn das stimmt, dann hätte die AFD mal einen gewaltigen Pluspunkt bei mir, endlich wieder eine reine Kaderpartei… so komisch es klingt, mir aber bei weiten lieber als ein „Alles Geht/Alles wird ausdiskutiert/niedergebrüllt) bei z.B den Piraten… so kann eine aufstrebende Partei endlich ihr Grundprogramm bewahren und muss sich nicht mit den ganzen Sekten aka Lager herumschlagen…

    Würde eben der AFD zu gute kommen, weg von diesen Sammelbecken von allen Gefrustetet Rechts der CDU zu einer echten Wirtschaftsliberalen Partei wie sie wahrscheinlich die FDP nie war…

    Zum Thema selber. Da wird dümmlich ein Artikel über ein eine Dummheit, die auf eine andere Dämlichkeit bezog nimmt, geschrieben… und die Kommentare sind auch nicht besser.

  • #68
    Klaus Lohmann

    @#67 | KingGhidorah: Mit kostenpflichtigen Mitgliederversammlungen wird Neo-/“Wirtschafts“liberalismus aber auf eine sehr unappetitliche Spitze getrieben – mal ganz abgesehen davon, dass ein solches Gebahren verfassungswidrig i.S.d. Parteiengesetzes ist. Aber das passt ja sowohl zur Partei als auch zu vielen ihrer „Fans“, nicht wahr?

  • #69
    Joe

    @Klaus Lohmann:
    Ein guter Tip: nicht alles blind glauben, was SPON so schreibt.
    Bisher ist die AfD sehr basisdemokratisch aufgestellt, was sich z.B. daran zeigt, dass die Parteitage offen für alle Mitglieder abgehalten werden (so auch der Bundesparteitag am nächsten WE, der ja über irgendwelche Satzungsänderumgen sowieso erstmal mit Mehrheit beschließen müsste, die Herr Lucke eventuell dort gedenkt einzubringen).

    Die AfD ist bisher auch keineswegs als Abnickerpartei aufgetreten, was sich u.a. daran zeigt, dass beim Parteitag zur Aufstellung der Europawahlkandidaten fast 25 Prozent der Delegierten nicht für den vom Parteivorstand nominierten Hans-Olaf Henkel auf Listenplatz 2 votiert haben, sonder für einen bis dato völlig unbekannten Gegenkandidaten aus NRW.

    Also keine Panik: der Weg zur Kaderpartei ist noch sehr weit und die meisten Mitglieder der AfD sind auch nicht neoliberal eingestellt, auch wenn Sie das hier noch tausendmal behaupten!

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  • #71
    Erdgeruch

    Klar sind hier Trolle, wenn plötzlich ein Artikel massenhaft kommentiert wird. Wobei in der Logik, sich selbst als Hammer zu begreifen und die Welt voller Nägel zu sehen, sich anscheinend ständig durch Gegenreaktion selbst bestätigt. Das ist ein politisches Perpetuum mobile.

    Ich selbst komme durchaus zu dem Schluss, dass die AfD alle klassischen Muster einer rechtspopulistischen Partei neueren europäischen Typs erfüllt, die weit über ein klassisches rechtes Wählerspektrum hinaus Stimmen einsammeln kann, in dem sie vor allem „gegen die da oben“, „gegen den Mainstream“, gegen gegen gegen (ok „für die schweigende Mehrheit“) agitiert. Der interessante Unterschied ist im europäischen Vergleich, dass kein großes Medienhaus hier unterstützend zur Seite getreten ist. Da bin ich noch als Chronist gespannt, ob dieses noch kommt.

    Allerdings zeigt sich für mich auch in diesem Vergleich, dass es überall zu einer Etablierung im politischen Spektrum mit einem größeren Wählerpotential gekommen ist. Teilweise kamen diese sogar in die Regierung – und keines der von ihnen promovierten Themen wurde natürlich jemals wirklich bearbeitet. Populisten sprechen eben Probleme an, sie lösen sie aber nie, denn das wäre auch das Ende ihrer Geschäftsgrundlage. Deswegen kann ich die AfD nicht ernst nehmen, aber man sollte in der Politik in Deutschland durchaus nicht die Fehler anderer Länder wiederholen und deren Wähler ignorieren, die sich und ihre Anliegen nicht repräsentiert fühlen.

  • #72
    OWL-Baron

    @ Erdgeruch Dem kann ich zustimmen. Ich habe dieser Tage mit einem EX-Linken und aktiven IG Metaller gesprochen, der der Meinung ist, die AfD hätte eine Reihe richtiger Forderungen. VOX POPULI?

  • #73
    Nazienkel

    Diese kindliche Reaktion der Jungen Alternative ist das Allerletzte und ein weiterer Beweis für die rückständige und antidemokratische Haltung der AfD und ihrer Symphatisanten. Die AfD und ihre Jugendkaderschmiede ist Teil einer konservativen Reaktion und eindeutig neoliberal ausgerichtet, egal wie das ihre Symphatisanten bewerten.

    Naja, wenn junge Leute sich in einer staubtrockenen Altmännerpartei mit nationalistischem, „wertkonservativem“ und vorgestrigem Anstrich engagieren möchten, statt dem Hedonismus zu fröhnen, ist gewiss einiges schiefgelaufen in der Sozialisation. Als soziales Phänomen ist die Erstarkung rechten Gedankenguts á la Eva Hermann und Sara Zinn gewiss interssant, menschlich ist es bedrückend.

    Die von einigen Foristen genannte „basisdemokratische“ Aufstellung der AfD ist pure Augenwischerei und ein Indiz für die Leichtgäubigkeit der Symphatisanten. Hier fehlt eigentlich nur noch die Selbstzuschreibung „nachhaltig“. Die Führung um Lucke ist gerade dabei, deren Rechte zu stärken und die der Parteibasis zu schwächen. Die Teilnahme an Parteitagen z.B. soll künftig per Los entschieden werden usw.

  • #74
    Nazienkel

    Jeder, der hier Toleranz einfordert, sollte sich vergegenwärtigen, wofür die AfD steht. Ich für meinen Teil bin nicht der Ansicht, dass in einer Demokratie alles unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit kritikfrei toleriert werden sollte, was in Struktur und Zielgebung sich grob antidemokratisch und antimodern geriert (ich sage nur: Einschränkung des Wahlrechts für staatlich abhängige).

    Wo man sich äussern darf, darf eben auch kritisiert werden: You show you’re shit and i’ll give my opinion about that. Wer damit nicht zufrieden ist – einfach die Klappe halten

    Das demokratische Potential der AfDler zeigt sich an ihrer dünnen Haut: Polarisieren wo es nur geht, aber nicht mit den Reaktionen klarkommen. Besonders deutlich zutage tritt dies in den Kommentarspalten zu quasi jedem Artikel , welcher die protofaschistische Alternative behandelt. Peinlich wie Lügenlucke, der nach Ausfällen gegeneinem Schubs von der Bühne „härteres Vorgehen gegen Linksextreme“ forderte. A propos – bei der „JU“ mischt doch auch der Sohnemann mit – letztendlich gut zu wissen, dass es auch noch Familienunternehmungen gibt.

    PS: Auch die Tatsache, dass nicht basisdemokratisch entschieden wurde, dass Lucke einen Ausgleich für den Verdienstausfall für sein Engagement gewährt wird, sollte den Symphatisanten zu denken geben.

  • #75
    Nansy

    @73:
    Die Frage, warum junge Leute sich in einer staubtrockenen Spießerpartei engagieren möchten, statt dem Hedonismus zu fröhnen (Freude, Vergnügen, Lust, Genuss, sinnliche Begierde), stellt sich ja wohl nicht nur für die Anhänger der AfD – diese Frage kann man ebenso gut den Anhängern der Grünen stellen – oder ist die linke Linse der Brille beschlagen?

    @74:
    Es gibt keinen „Deckmantel der Meinungsfreiheit“ – es gibt Meinungsfreiheit oder nicht (mögliche Einschränkung der Meinungsfreiheit sind detailliert gesetzlich geregelt). Da haben nationalistische, “wertkonservative“ Vorstellungen von zu weit gehender Meinungsfreiheit keinen Platz.

    Man sollte meinen, dass auch „Nazienkel“ einiges dazugelernt haben…

  • #76
    KingGhidorah

    @#68| Klaus Lohmann
    Willst damit jetzt etwas irgendwelchen moralischen Aufschrei andeuten? ‚
    Falls, eben genau weil es den Ansichten der Gründungsväter gut entspricht wäre es konsequent und erst recht interessant anzuschauen wie sich das dann entwickelt. … und ja das Schreckgespenst Neoliberalismus ist mir noch bedeutend lieber als dieses jetzige Sammelbecken der AFD.

    @#75| Nansy

    Sososo… es gibt also ein Grundrecht namens „Die Freiheit das meine Ansichten nicht kritisiert werden dürfen“?
    Wie kannst du dann aber den armen Nazienkel seine Meinung kritisieren?

    Oder anders gesagt:

    1. Hier scheint einer doch noch weniger von Meinungsfreiheit zu verstehen als der gewisse Enkel.
    2. Das Textverständnis ist an der Ruhr nicht gerade das beste.
    3. Es kommt jetzt irgendeine fadenscheinige Ausrede wieso das jetzt „Total was anderes ist“

    …such dir was aus…

  • #77
    Nansy

    @KingGhidorah #76:

    Es steht jedem frei, zu bestimmten Themen oder politischen Ansichten Stellung zu nehmen – wird von mir nicht anders gesehen!
    “Deckmantel der Meinungsfreiheit” war nicht meine Wortwahl – gibt es nun Meinungsfreiheit oder nicht? Meinungsfreiheit kann nicht durch ein Ausschlußkriterium wie „Deckmantel“ ausgehebelt werden…

    Vielleicht sollten Sie sich eher Sorgen um ihr eigenes Textverständnis machen 😉

  • #78
    Hein Blöd

    „Und ich bin kein/e Feminist/in, weil mein Horizont einfach sehr begrenzt ist und ich mich mit dem Thema Feminismus eigentlich noch nie wirklich auseinandergesetzt habe, außer, dass ich mal ein oder zwei Artikel darüber gelesen habe und mit meinen Parteigenossen/innen darüber geredet habe, die sich aber auch noch nie wirklich intensiv damit auseinandergesetzt haben (aber das reicht ja dann bei dem Thema auch erstmal).

    Außerdem finde ich als Antifeminist/in, dass es vielen Menschen einfach weiterhin schlecht gehen sollte. Ich finde z.B. viele Jungen und Männer sollten auch weiterhin einfach nicht weinen oder über ihre Gefühle reden dürfen. Die sollen bei Schwierigkeiten sich ruhig weiterhin traurig und alleingelassen fühlen. Das ist ja vor allem auch bei Problemlösungen und in Beziehungen mit anderen Menschen sehr hilfreich (da fällt mir ein, die ganze Psychologielehre sollte auch gleich abschafft werden).

    Und Frauen gehören natürlich in den Haushalt und an den Herd. Ich als Nicht-Feminist/in kann das nur unterstützen, da ich nicht möchte, dass es zufriedene Menschen, die ihren Talenten und Vorlieben nachgehen können, sondern vor allem funktionierende Menschen (eigentlich Menschen wie Roboter – ohne eigene Gefühle und eigene Interessen) in einer Gesellschaft gibt.

    Ein Aufbrechen der Geschlechterrollen sowie das Nachdenken darüber (und überhaupt denken im Allgemeinen) ist natürlich auch totaler Quatsch. Denn dann gäbe es am Ende keine geschlechtsstereotypischen Zuordnungen von Eigenschaften mehr und Diskriminierung vieler, vieler Menschen würde wahrscheinlich schlussendlich einfach wegfallen. Das wärs ja noch!! Ne ne, da bleibe ich lieber bei meinen egoistischen Neandertalervorstellungen. Das ist doch viel bequemer und einfacher – für mich.“

    gez. einer kleiner Ironiebeitrag

  • #79
    Nazienkel

    Stimmt

    Und wenn dann noch à la Naturrecht das Recht des Stärkeren zählte – denn alles andere ist ja eh weinerlicher Mädchenkram und absolut unbegründet – ist doch die breitschultrige AfD-Elite zuerst am weinen und flitzen…also, liebe Protofaschisten – wohin geht der Kurs…

  • #80
    KingGhidorah

    @#75| Nansy

    Ich glaub Vermutung 2 trifft es hier jetzt wirklich ganz gut… ja der böse, böse Deckmantel der Meinungsfreiheit der hier ausgesprochen wurde… was hat es mit den auf sich?

    Um mal den Nazienkel zu zitieren „unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit kritikfrei toleriert“

    Hat man da vielleicht bei seiner „Empörungs“schrift dieses kleines Wort namens Kritikfrei einfach mal unterschlagen?
    Den Ja, es gibt keinen wie auch immer geratenen Deckmantel der Meinungsfreiheit für die Meinungsfreiheit selbst, wie man hier schon festgestellt hat… dummerweiße ist das nur eine Luftnummer.

    Hier geht es um das Recht des „Jeder darf sich zum Deppen/Lächerlich machen… und ein jeder darf auch darauf hinweisen“.
    Wenn hier aber schon eben dieses Recht abgesprochen wird und der Kritik=Intoleranz Hammer geschwungen wird dann kann man mit Fug und Recht behaupten das so etwas im “Deckmantel der Meinungsfreiheit“ stattfindet…. und dann ist man nicht viel besser als die gutmenschlichen Volkserzieher des grünen Lagers.

  • #81
    Nazienkel

    Haha
    Die „basisdemokratische“ Alternative.
    http://www.sueddeutsche.de/politik/afd-vor-parteitag-lucke-will-sich-zum-alleinherrscher-machen-1.1914742

    Kommentieren muss man das Ganze nicht mehr…

  • #82
    Nazienkel

    Nein nein Nansy,
    Sie DÜRFEN sich ausdrücklich zum Deppen machen – ich für meinen Teil bitte sogar darum…“die gutmenschlichen Volkserzieher des grünen Lagers“ z.B. ist ein Kracher – bitte mehr von solch selbst entlarvenden Statetements…

  • #83
    discipulussenecae

    #81 | Nazienkel:

    Jaja die Süddeutsche … Nach der TAZ, also nach dem zweiten Staatsexamen, abonnieren wir die, weil wir ja nach A 13 nicht mehr ganz so, aber schon so manufactummäßig links geblieben sind. Und die GEW-Beiträge können wir dann von der Steuer absetzen und fühlen uns gegen rechts ganz wohl.

    Zeigt mir ein Argument gegen die AfD, das nicht auf irgendwelchen linken Polemikseiten steht. Zitate, die wir damals an der Uni bringen mußten! Mann muß die AfD nicht geil finden, um gegen die allgemeine Politikverkuschelung zu sein. Fakten und Argumente will ich sehen, hören und lesen! Es gibt auch Leute, die kein Sheba kaufen!

    Und womit? Mit Recht: http://www.youtube.com/watch?v=BVZmIOPg9O4

  • #84
    Nansy

    @KingGhidorah #80:

    Ich kann Ihren Ausführungen nicht folgen – möglicherweise sind Sie einfach zu schlau für mich 😉
    Sollten Sie aber von Herabsetzungen wie „Deppen“ Abstand nehmen und wieder verständlicher argumentieren, nehme ich gerne wieder das Gespräch auf…

    @Nazienkel #82:

    Auch Sie müssen noch lernen, dass es – wenn einem die Argumente fehlen – nicht hilfreich ist, wenn man andere als „Deppen“ bezeichnet. Da hilft auch kein „Enkel“bonus…
    Auch das Erfinden von Aussagen (”die gutmenschlichen Volkserzieher des grünen Lagers”), die Sie mir zuschreiben, macht Sie nicht glaubwürdiger
    (es muß übrigens „Statement“ heißen – nicht „Statetement“).

  • #85
    KingGhidorah

    @#84 | Nansy(Kann man in diesen Rundumschlag auch noch mitnehmen ;))

    Dann machen wir es ganz einfach.

    Nazisenkels Aussage:

    A+B+C=X

    Deine Unterstellung zu dieser Aussage:

    A+B=X

    Finde den Fehler und was unterschlagen wurde.

    Zum Gesprächsabbruch, finde ich schade, akzeptiere ich aber so, da gibt es auch kein nachtreten. Ich hoffe trotzdem dass das hier von dir gelesen wird.

    @#82 | Nazienkel

    Hey, wenn schon, dann bitte dem die Sporen geben der sie auch sich verdient hat… ich halt auch jedes „Geschenk“ aus was da kommt.

    @#83 | discipulussenecae

    Ich muss Ihnen zustimmen, alles linke Socken die eine Schmutzkampagne führen, den wie jeder weißes, es gibt kein „nicht linkes“ Argument gegen die Zustände der AFD!

    … und es kommt noch schlimmer! Anscheinend ist die AFD wirklich schon von der Rotfront unterwandert. Da verlinkt doch diese Kampfpresse der SZ auf einen Blog von einem AFD-Politiker namens Alexander Dilger.

    Erstmal hielt ich das für einen schlechten Scherz, doch nein, dieser greift die Richtung der AFD genauso an wie die Sueddeutsche! Das kann doch nur so zu erklären sein das diese Person und der linke Mainstream zusammenarbeiten!

    Was mir aber wirklich Sorgen bereitet, Herr Dilger war bei der Bundestagswahl Spitzenkaniditat für die NRW und Direktkanditat für Dortmund. Krass das die AFD schon so stark unterwandert ist, finden Sie nicht?

    Wenn Sie selbst sich von diesen Machwerk ein Bild machen wollen, gerne. Hier zu finden:
    http://alexanderdilger.wordpress.com/2014/02/25/detailkritik-am-satzungsentwurf

  • #86
    Nazienkel

    Haha, ideologische^^ Verblendung kann man schön am Sprachbild erkennen!
    …und diese Partei und Ihre Anhänger sollten nicht als rechts zu bezeichnen sein? Meine Fresse, bei Ihrem verwendeten Vokabular muss man sich aber über nichts mehr wundern. Sie sollten sich den Mund mit Seife auswaschen…

  • #87
    Nazienkel

    @Kingdingeling
    …auch zeigen Sie mit Ihrem Link schön auf, wie „demokratisch“ und tolerant^^ mit abweichenden Meinungen eigener Parteianhänger umgegangen wird…

    Und sie wittern bei so einer Aussage eine Verschwörung? Armselig – dies sagt viel über Ihre Geisteshaltung aus… bitte MEHR solcher Kommentare!

    AfD makes my day

  • #88
  • #89
    Joe

    @Nazienkel:

    Tja, die AfD ist eben keine Abmickerpartei:

    http://m.welt.de/article.do?id=politik/deutschland/article126079650/AfD-Basis-weist-Parteichef-Lucke-in-die-Schranken&cid=Startseite

  • #90
    sebastian

    „Unter dem Motto „Gleichberechtigung statt Gleichmacherei“ posieren all die Kevins und Jacquelines dieser Republik gegen den „Genderwahn“

    Da muste ich lachen…es ist doch eher die Genderkrebsmafia die auf den Mist abfaehrt. Und sie wollen die Kritiker zur Unterschicht zählen? Lächerlich. Ich sage nur Norwegen.

    Naja wenigstens eine Partei die ich als Mann wählen kann…

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  • #92
    Erwin

    Ich finde die Aktion der Jungen ADFler gut,weil ich die Genderideologie ablehne.Das ganze „gendern“ hat einen ideologischen,feministischen Beigeschmack,versetzt mit überkommenen,wehleidigen Klischees von der armen Frau und der bösen (männlichen)Gesellschaft.Ausserdem werden Menschen die sich nicht in die Zweigeschlechtlichkeit einreihen überbetont und als Daueropfer charakterisiert.Von Feministinnen und Genderfans geforderte Sprachverbote und Regeln z.B das Feminist_Innen usw gehören dazu.

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