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Premiere in Oberhausen: Faust 1

Faust , Theater Oberhausen, Jürgen Sarkiss, Michael Witte | Foto: Klaus Fröhlich

Goethes Faust ist Abiturstoff. Das ist durchaus eine relevante Information, die nicht nur erklärt, warum Faust derzeit in verschiedenster Form auf Spielplänen zu finden ist, sondern auch die Inszenierung am Theater Oberhausen stilistisch rechtfertigt. Im Gegensatz zu vielen Inszenierungen der vergangenen Jahre, die sich mühten, den verquasten zweiten Teil des deutschen Großdramas auf die Bühne zu hieven, beschränkt sich Regisseur Pedro Martins Beja gezielt auf den ersten Teil. Da steckt ja auch schon genug Arbeit drin, denn auch wenn der Faust Goethes wohl bühnentauglichstes Werk ist, zuviel Gedankenschwere und zu wenig Lust am originär Dramatischen haften auch ihm an, auch wenn Goethe im Weiterlesen

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Juden im deutschen Fußball, Teil 5

Im DFB-Fußballmuseum. Foto: Robin Patzwaldt

Heute nun der nächste Teil der Serie ‚Juden im deutschen Fußball‘ unseres Gastautors Thomas Weigle:

Betrachtet man den jüdischen Fußball während der NS-Zeit, so sind es nicht nur die immer härteren Brutalitäten der Nazis, die die Sportausübung der ausgegrenzten Juden behinderten, sondern auch die Tatsache, dass Fußball fast nur dort möglich war, wo es größere jüdische Populationen gab, nicht aber oder kaum auf dem flachen Land. 

Die NS-Mehrheitsgesellschaft war nur zu einem geringen Teil aktiver Täter, selbst in der Reichspogromnacht. Aber sie duldete das verbrecherische Geschehen und wurde damit zum Komplizen von Verbrechern, die ihre Taten „als höchste Form des Humanismus“ darstellten, da sie „Menschen in erhaltenswerte Reine und nicht erhaltenswerte Reine“ aufteilten( V. Grossmann).  Den zu  „Unreinen“ erklärten jüdischen Deutschen standen nur wenige Sportstätten zur Verfügung  und man kann sich vorstellen, in welchem Zustand Fußballplätze waren, die von mehreren Vereinen genutzt werden mussten, zumal auch den auch finanziell bedrängten Juden oftmals die Mittel fehlten, die genutzten Plätze vernünftig zu restaurieren. Weiterlesen

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ETEP – 2016 war ein Rekordjahr für europäische Talente

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Das European Talent Exchange Program (ETEP) ist die ehrgeizigste und erfolgreichste Förderung, wenn es darum geht europäische Musiker an Festivals in Europa zu vermitteln. Für ETEP ist 2016 ein Rekordjahr: 148 europäische Musiker aus 27 Ländern spielten 404 Shows auf den über 100 beteiligten Festivals . Damit fährt ETEP fort, den grenzübergreifenden Erfolg europäischer Künstler zu unterstützen und beim Aufbau europäischer sowie internationaler Musikkarrieren zu helfen. Zum Beispiel trieb das Programm in den letzten Jahren die musikalische Laufbahn von Birth of Joy, Ewert and the Two Dragons, Hozier, Ibeyi, Milky Chance, SOAK, MØ, Vök oder Years & Years voran. Seit Aufnahme des Programms 2003 wurden von ETEP insgesamt 1082 Bands und Künstler für 3091 Auftritte vermittelt.

Um Musiker einzukaufen, besuchen jedes Jahr etwa 400 Festivals das Eurosonic Noorderslag in Groningen, auf dessen Bühnen die ETEP Teilnehmer auftreten. Zu diesen Festivals zählen auch Roskilde, Glastonbury, Primavera, Les Rencontres Transmusicales de Rennes, Hurricane and Rock am Ring. Auftritte, die in vielen Musikerleben ein Traum bleiben, wurden so für die norwegische Sängerin Aurora schon zu Beginn ihrer Karriere wahr. Sie ist mit 13 Buchungen, zu denen auch Roskilde und Glastonbury zählten, die erfolgreichste ETEP Teilnehmerin in 2016.

„ETEP und Eurosonic haben viel für mich getan, und ich bin sehr glücklich, dass ich die Chance bekam, ein Teil von beidem zu sein”, sagt sie. „Leute aus anderen Ländern reisen nach Holland, um dich zu sehen. Und ich habe Massen von Fans dazugewonnen, indem ich in Groningen und auf den Festivals live gespielt habe. Es war großartig für mich.” Während die Fans ungeduldig auf das angekündigte zweite Album der 20-jährigen warten, erschien soeben „Winter Bird“ von Auroras Debüt „All My Demons Greeting Me as a Friend“ aus März diesen Jahres.

ETEP geht Mitte Januar in die nächste Runde, die Medienpartner des Eurosonic Noorderslag haben bereits ihre Tipps für Musik, die man 2017 nicht verpassen sollte abgegeben. Weiterlesen

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Bilderrätsel 03/17

Einen wunderschönen guten Morgen an alle Ruhrbarone-Leser…innen….! 🙂

Rätsel Nummer 2 wurde nun auch erraten, es war das Teppichmesser.

Hier kommt das dritte Foto, das ihr erraten dürft :

 

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„Wir und Heute“ – Fake News

Martin Kaysh ist verschnupft. David Schraven gestresst. Deswegen dauert der Podcasts heute länger. Es geht um Fake News – die Reporterfabrik, über Strategien und Taktiken: und ein großes Ziel am Horizont. Die redaktionelle Gesellschaft. David ist optimistisch. Es wird alles besser. Kurzfristige Probleme werden gelöst; Trolle eingefangen.

Zu den anderen Folgen des „Wir und Heute“-Podcastes – und zum Abo des YouTube-Kanals geht es hier.

Die Hörversionen des Podcasts, sowie die Abos für iTunes und Spotify sind hier zu finden.

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Qualifikation von Heilpraktikern: Hauptschulabschluss, ohne Vorstrafe und sittlich

Homöopathische Globuli und Dilutionen Foto: Wikidudeman Lizenz: Gemeinfrei

Homöopathische Globuli und Dilutionen Foto: Wikidudeman Lizenz: Gemeinfrei

Für viele ist der Besuch bei einem Heilpraktiker sowas wie ein Besuch beim Arzt. Heilpraktiker gelten als alternative Mediziner. Dabei ist nicht nur ihre Ausbildung mit dem Studium der Medizin nicht zu vergleichen. Die meisten Heilpraktiker dürften von ihren Schulabschlüssen her nie eine Universität von innen sehen und noch unwahrscheinlicher ist es, dass sie je einen  Medizinstudienplatz bekommen, für den man nach wie vor ein hervorragendes Abitur braucht. Heilpraktiker zu werden ist eine vergleichsweise lässige Angelegenheit: Man braucht einen Hauptschulabschluss, muss das 25. Lebensjahr vollendet haben, sollte „gesundheitlich, geistig und sittlich“ fit sein und nicht vorbestraft. Diese Hürden sind nicht allzu hoch, für eine Lehrstelle als Bürokaufmann, Mechatroniker oder Polizeibeamter reichen sie nicht aus – um einen Beruf wie Heilpraktiker zu lernen, von dessen korrekter Ausführung das Leben von Patienten abhängen kann, schon. Das Portal Heilpraktiker-Ausbildung hat mal nachgefragt, welche  Schulabschlüsse Heilpraktiker haben:

Und so haben nur 27 Prozent aller Heilpraktiker Abitur oder Fachhochschulreife, 41 Prozent die Mittlere Reife und 32 Prozent einen Hauptschulabschluss.

Nicht nur die Heilpraktikerausbilung ist mit einem Medizinstudium nicht zu vergleichen, auch die allgemeine Qualifikation ist es nicht.

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Trump-Rede: Das sind die beiden gefährlichsten Punkte


Trumps Rede zur Amtseinführung war schlimmer, als viele Kritiker erwartet haben. Sie war ein Abgesang auf die Republik.

Trump will Autobahnen bauen, Geld in das Schulsystem stecken und dafür sorgen, dass die Städte sicherer werden? Niemand kann etwas dagegen haben und wenn er es finanziell gestemmt bekommt, wird man ihm in vier Jahren dazu herzlich gratulieren. Außenpolitisch will er sich künftig weniger stark engagieren, niemandem die amerikanische Lebensart aufdrängen. Damit begibt sich Trump wie angekündigt auf den Pfad des Isolationismus und kehrt nicht nur der westlichen Wertegemeinschaft den Rücken zu, sondern allen unterdrückten Menschen in vielen Staaten der Welt, die auf die Unterstützung des Westens hoffen. Aber all dies macht die Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Präsident Trump wird vereidigt

Präsident Trump wird vereidigt


Trump:
Die Unanständigkeitserklärung…Spiegel
Trump: Die Antrittsrede, das war ein Trump auf Steroiden…Welt
Trump: Warum seine Antrittsrede eine Abrechnung war…Bild
Trump: Das Experiment beginnt…NZZ
Trump: Der wahre 68er…Cicero
NRW: Neues Gutachten bringt Ralf Jäger in Erklärungsnot…Welt
NRW: Amri-Gutachten widerspricht Minister…Bild
NRW: Innenminister Jäger unter Druck…DLF
NRW: Land verschwieg gegenüber Tunesien Gefährlichkeit Amris…Berliner Zeitung
Debatte: Eine Jesidin spricht Klartext über die Folgen der Einwanderung…Welt
Debatte: Ein bisschen Streik muss sein…Jungle World
Debatte: Vom Einsturz des Establishments…FAZ
Debatte: Der Kampf um den Stall…Novo Argumente
Debatte: An seinen Machtergreifungsfantasien könnt ihr ihn erkennen…Cicero
Ruhrgebiet: Milliarden-Bahnprojekt Betuwe gestartet…RP Online
Bochum: Geldsegen aus Berlin fürs Dahlhauser Stadtteilzentrum…WAZ
Dortmund: Intendant Voges schlägt Alarm…WAZ
Dortmund: Offene Nordstadtateliers…Nordstadtblogger
Duisburg: Ghetto ist nicht gleich Ghetto…RP Online
Essen: Grüne Hauptstadt – Gemüse schneiden zum Auftakt…WAZ

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Scheiß auf die Trumps, Höckes und Amris dieser Welt.

Björn Höcke Foto: Olaf Kosinsky/Skillshare.eu Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

 

Der Trump-Sieg leitet einen Zeitenwende ein


Nein, ich habe nicht vor, mir mein Leben vermiesen zu lassen. Nicht von dieser Sorte großmäuliger und verlogener Menschen, die meinen, sie müssten irgendwas gaaaanz groß machen. Ihr Ego, ihr Land oder ihren Gott oder gleich alles zusammen. Die, egal, in welcher Position, sich von wem auch immer berufen oder erleuchtet fühlen, der Welt zu sagen, wo es langgeht.

Die sich ihre Wahrnehmung von der Welt so zurechtbiegen, dass sie, und nur sie, sie retten können. Es sind, jeder auf seine Art, eingebildete Schwachköpfe, die vor allem andere Schwachköpfe mobilisieren. Und die, die sich gerne belügen lassen, weil sie schon immer auf jemand gewartet haben, um sich nicht selbst retten zu müssen. Und die, die sich von diesen Weiterlesen

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