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Doktor Axel Stoll ist tot

In Neuland, Umland, Wissen | Am 30 Juli 2014 | Von Sebastian Bartoschek

Dr. Axel Stoll ist tot (Foto: Ralf Stockmann)

Dr. Axel Stoll ist tot (Foto: Ralf Stockmann)

Berlin – Der Gründer des Neuschwabenlandforums (NSL-Forum) und promovierte Geologe Axel Stoll ist tot. Er verstarb 65jährig wohl an den Folgen einer Krankheit. Bereits am Morgen des heutigen Tages gab es entsprechende Meldungen im Internet, die maßgeblich durch ein Video von Mario Romanowski ausgelöst wurden, in dem dieser das Vorfinden eines Polizeisiegel und eine entsprechende Info seitens der Polizei Berlin vermeldete. weiterlesen… →


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[Reminder - 9.Internationaler Musiksommer im zakk / Heute > CROWBAR]

In Kultur, Umland | Am 30 Juli 2014 | Von Sabine Michalak

Crowbar Pressefoto

Ich schrieb bereits darüber >> 9.Internationaler Musiksommer im zakk Und möchte euch noch mal an das heutige Konzert der Band “Crowbar” im Düsseldorfer zakk erinnern. Eine “Doom Metal Band”, die 1989 in New Orleans, Louisiana unter dem Namen The Slugs ins Leben gerufen wurde. Gründungsmitglieder waren Kirk Windstein, Todd “Sexy T” Strange und JimmyBower, von denen nur noch ersterer, aber DER Frontmann schlechthin,  in der aktuellen Besetzung zu finden ist. In diesem Jahr kam ihr 11. Album Symmetry in Black (Century… weiterlesen →


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Trotz Klage gegen Zielabweichungsverfahren: “Das Kraftwerk ‘Datteln 4′ wird am Ende wohl ans Netz gehen!”

In Politik, Ruhrgebiet, Wirtschaft | Am 30 Juli 2014 | Von Robin Patzwaldt

Waltrops Bürgermeisterin Nicole Moenikes. Foto: CDU-Waltrop

Waltrops neue Bürgermeisterin Nicole Moenikes. Foto: CDU-Waltrop

Einen der vielleicht überraschendsten Wechsel im Bürgermeisteramt bei der diesjährigen Kommunalwahl in NRW gab es in Waltrop, im Kreis Recklinghausen. Nach 10 Jahren im Amt zeigten die Bürger Amtsinhaberin Anne Heck-Guthe von der SPD die ‚Rote Karte‘. Ziemlich unerwartet wählten sie die zuvor kommunalpolitisch noch unerfahrene Nicole Moenikes (CDU) in das Amt an der Verwaltungsspitze der 30.000-Einwohner Stadt nördlich von Dortmund.

Und nun, gut vier Wochen nach der Amtsübernahme Ende Juni, unterhielt sich die 45-jährige Diplomkauffrau exklusiv mit den Ruhrbaronen über ihre dringendsten politischen Ziele, ihre persönlichen Einschätzungen zu einigen heiß diskutierten Themen der Region, wie z.B. die Kraftwerke in Lünen und Datteln, über das Projekt `NewPark‘, den umstrittenen Stärkungspakt der Landesregierung und die seit Jahren geplante, aber noch immer nicht realisierte, Umgehungsstraße B474n, als Verbindungsstück zwischen Dortmund und dem südlichen Münsterland. weiterlesen… →


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Agent Orange

In Kultur | Am 30 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

Agent Orange, Donnerstag, 31. Juli, 20.30Uhr, The Tube, Düsseldorf


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Der Ruhrpilot

In Ruhrgebiet | Am 30 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

Serdar Yüksel Foto: Landtag NRW

Serdar Yüksel Foto: Landtag NRW

NRW: SPD-Politiker Yüksel wettert auf Facebook gegen USA…Der Westen

NRW: Land macht noch mehr Schulden…RP Online

NRW: Landflucht ruiniert Häuserpreise…RP Online

Debatte: Der Islamismus will keine lebensfrohen Menschen…Welt

Ruhrgebiet: Energieversorger Steag klagt gegen Spanien…Der Westen

Ruhrgebiet: “Unsere Industrie-Kultur ist einzigartig!”…Bild

Dortmund: CDU-Politikerin Horitzky tritt nicht zurück…Der Westen

Duisburg: “Wir müssen lernen, dass es Unterschiede gibt”…Welt

Duisburg: Israelsolidarische Demo…Xtranews

Essen: Todestag des Krupp-Patriarchen Beitz…Bild

Essen: Vom Gladbecker Geiseldrama zu den Mafiamorden in Duisburg…Der Westen


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Weißt du wieviele Blitze stehen?

In Neuland, Wissen | Am 29 Juli 2014 | Von Sebastian Bartoschek

Wo blitzt es gerade im Ruhrpott? (Screenshot: http://www.lightningmaps.org/realtime?lang=de)

Wo blitzt es gerade im Ruhrpott? (Screenshot: http://www.lightningmaps.org/realtime?lang=de)

Internetfundstück – Ich mag Blitze. Und Donner. Und Gewitter. Solange ich bei mir auf dem Balkon stehen, oder im parkenden Auto sitzen kann.

Deswegen fasziniert mich  diese Internetseite irgendwie, die heute durch meine Facebook-Chronik trudelte, und die es ermöglicht fast in Echtzeit zu sehen, wo es gerade blitzt. (Und wo Blitz, da ist ja auch Donner.) weiterlesen… →


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Oer-Erkenschwick: Benefiz-Konzert zu Gunsten des ‚Kulturbunker‘-Projekts in Waltrop

In Kultur, Ruhrgebiet | Am 29 Juli 2014 | Von Robin Patzwaldt

Der leerstehende Hochbunker in Waltrop im Januar 2014. Foto: Robin Patzwaldt

Der leerstehende Hochbunker in Waltrop im Januar 2014. Foto: Robin Patzwaldt

Vor einigen Monaten haben wir auch hier bei uns im Blog schon einmal auf ein Vorhaben junger Leute aufmerksam gemacht, welche einen alten Hochbunker in Waltrop in einen Proberaum für diverse örtliche Bands umfunktionieren wollten.

Wie das dann häufig so ist, begann mit der Veröffentlichung der Pläne ein langer, zäher Kampf mit Vorschriften, Behörden und den Finanzen.

Noch wurde das Projekt daher nicht realisiert, auch wenn die Organisatoren inzwischen einen offiziellen Verein gegründet haben und ihre Pläne mit viel Energie und Freude auf allen Ebenen voranbringen wollen.

Für das kommende Wochenende hat man deshalb jetzt ganz aktuell ein Benefiz-Konzert in der Nachbarstadt Oer-Erkenschwick organisiert, zu dem bereits 10 mehr oder weniger lokale Bands ihre Unterstützung zugesagt haben weiterlesen… →


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Essen: Arme Szene – künstlich am Leben gehaltene Hochkultur

In Ruhrgebiet | Am 29 Juli 2014 | Von Gastautor

El Comandante Stadtmann Foto: Privat

El Comandante Stadtmann Foto: Privat

“Wir sind Die PARTEI und WIR sind Rock `n` Roll! – Diesmal sogar mit Inhalten”, schreibt unser  Gastautor El Comandante Stadtmann. 

Finanzielle Stärkung der freien Kulturszene in Essen!

Im Jahr 2006 gründete sich die „kulturelle Marketing-Initiative Essen“, ein  Zusammenschluss von zahlreichen Kultureinrichtungen und Theatern, Kunst- Musik- und  Literaturinitiativen aus dem freien Kulturbereich.

Die Einrichtungen und Initiativen der freien Kulturszene haben einen bedeutenden Anteil am Essener Kulturlebens und setzen Impulse und Trends. Im krassen Gegensatz zur Bedeutung steht jedoch die finanzielle Förderung der Freien.  Die Stadt Essen gibt im Jahr ca. 93,2 Millionen Euro an Steuergeldern für Kulturförderung aus, doch diese kommt fast ausschließlich der so genannten Hochkultur zugute, eine Kultur  die wohl schon längst völlig ausgestorben wäre, würde sie nicht immer wieder von der Stadt mit gewaltigen Finanzspritzen künstlich am Leben gehalten.

Der gesamte Bereich der freien Kultur wird aber gerade mal mit ca. 3,5 Prozent des Kulturhaushaltes gefördert. Der Kulturhaushalt der Stadt Essen und der Anteil zur Förderung der Freien Kulturszene stehen damit absolut in keinem angemessenen Verhältnis.

Die Stadt Essen schmückt sich ja gerne mit Titeln wie „Metropole Ruhr“ oder „Kulturhauptstadt 2010“. Dabei wird vergessen, dass gerade Großstädte einen hohen Anteil ihrer Attraktivität aus dem kulturellen Leben abseits der Hochkultur gewinnen.

Clubs, Kneipen, Bars, kleine Kinos und freie Theater prägen die Kulturlandschaft der Stadt Essen in einem hohen Maße. Der Kulturwert einer Stadt ist in den letzten Jahren  auch zu einem immer größeren Standortfaktor geworden, der von der Stadt Essen nun aber auch finanziell gewürdigt werden muss.

Ohne Einrichtungen und Initiativen der freien Kulturszene würde das Kulturangebot der Stadt Essen an Vielfältigkeit und Qualität und Quantität verlieren. Das Engagement und  die enorme Leistung der freien Kulturszene für die Entwicklung der Stadt muss auch in finanzieller Hinsicht Deshalb fordert Die PARTEI Essen eine deutliche Erhöhung des

Budgets zur Förderung der freien Kultur in Essen!
Support your local scene!

El Comandante Stadtmann ist Fraktionsvorsitzender der PARTEI-Piraten in Essen


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Nach Brandanschlag und vor Hass-Demo: Kundgebungen gegen Antisemitismus in Duisburg und Wuppertal

In Ruhrgebiet | Am 29 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

Synagoge Wuppertal Foto Michael Schad/Wupperbild Lizenz: Copyrigt

Synagoge Wuppertal Foto Michael Schad/Wupperbild Lizenz: Copyrigt

Nach einem versuchten Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal und zeitgleich zu  einer Antiisraelischen Hass-Demonstration in Duisburg finden heute in der Region zwei Kundgebungen gegen Antisemitismus statt.

Nach dem heute Nacht ein Brandanschlag auf die Synagoge in Wuppertal-Barmen verübt wurde, findet heute Nachmittag um 17.00 Uhr eine Kundgebung mit dem Titel “Solidarität mit der jüdischen Kultusgemeinde! Kampf gegen jeden Antisemitismus!” vor der Barmer-Synagoge statt.

Sicher ist hingegen eine Demonstration in Duisburg. Für heute hat die Gruppe „Young Struggle“ in Duisburg zu einer Kundgebung unter dem Motto „Tod dem Zionismus“ aufgerufen. Allein schon diese Wortwahl zeigt, welchen Charakter die Veranstaltung haben soll. Eine Gegendemonstration unter dem Motto “Kein Fußbreit dem Antisemitismus und Antizionismus!” findet ab 17.00 Uhr  in Duisburg Kuhtor/Kuhdamm, Fußgängerzone statt. 

 


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Doctor Krápula

In Kultur | Am 29 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

Doctor Krápula, Mittwoch, 30. Juli, 20.30 Uhr, Kulturrampe, Krefeld


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Der Ruhrpilot

In Ruhrgebiet | Am 29 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

Weltkulturerbe Zollveverein

Weltkulturerbe Zollveverein

Ruhrgebiet: „Man denkt doch, hier kann man nur Ruinen besichtigen!“…Bild

NRW: Grünen haften für Krafts Fehler…Post von Horn

NRW: Mangelnder Arbeitsschutz wegen Internethandels…Welt

Bochum: 5. Bochumer Historikerpreis vergeben…Der Westen

Dortmund: Ramadan-Festival wächst nach Kritik…Der Westen

Duisburg: Pro-Kunst-Demo im Rathaus-Foyer gestoppt…Xtranews

Duisburg: Zoo-Tierärztin verteidigt Haltung von Delfinen…Welt

Essen: Freiraum ja, aber bitte ohne Brechstange…Der Westen

Essen: ThyssenKrupp zeigt begehbares Mahnmal zum Kriegsgedenken…Ruhr Nachrichten


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Update: Haus in Essen besetzt – Besetzung beendet – Besetzer verlassen das Dach

In Ruhrgebiet | Am 28 Juli 2014 | Von Autorengruppe

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Update XIV: Wir sind raus. Die besetzten Häuser sind geräumt.  weiterlesen… →


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“Mit einemmal wehte ein kalter Wind von Angst über den Strand und fegte ihn leer”

In Politik | Am 28 Juli 2014 | Von Meldung

 

Stefan Zweig

Stefan Zweig

Mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien begann heute vor 100 Jahren der Erste Weltkrieg. Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig hat seinen Anfang in seiner Biografie Die Welt von Gestern  beschrieben:

Der Sommer war schön wie nie und versprach noch schöner zu werden; sorglos blickten wir alle in die Welt. Ich erinnere mich, wie ich noch am letzten Tage in Baden mit einem Freunde durch die Weinberge ging und ein alter Weinbauer zu uns sagte: »So ein’ Sommer wie den haben wir schon lange nicht gehabt. Wenn’s so bleibt, dann kriegen wir einen Wein wie nie. An den Sommer werden die Leut’ noch denken!«

Aber er wußte nicht, der alte Mann in seinem blauen Küferrock, welch ein grauenhaft wahres Wort er damit aussprach.

Auch in Le Coq, dem kleinen Seebad nahe bei Ostende, wo ich zwei Wochen verbringen wollte, ehe ich wie alljährlich Gast in dem kleinen Landhause Verhaerens war, herrschte die gleiche Sorglosigkeit. Die Urlaubsfreudigen lagen unter ihren farbigen Zelten am Strande oder badeten, die Kinder ließen Drachen steigen, vor den Kaffeehäusern tanzten die jungen Leute auf der Digue. Alle denkbaren Nationen fanden sich friedlich zusammen, man hörte insbesondere viel deutsch sprechen, denn wie alljährlich entsandte das nahe Rheinland seine sommerlichen Feriengäste am liebsten an den belgischen Strand. Die einzige Störung kam von den Zeitungsjungen, die, um den Verkauf zu fördern, die drohenden Überschriften der Pariser Blätter laut ausbrüllten: »L’Autriche provoque la Russie«, »L’Allemagne prépare la mobilisation«. Man sah, wie sich die Gesichter der Leute, wenn sie die Zeitungen kauften, verdüsterten, aber immer bloß für ein paar Minuten. Schließlich kannten wir diese diplomatischen Konflikte schon seit Jahren; sie waren immer in letzter Stunde, bevor es ernst wurde, glücklich beigelegt worden. Warum nicht auch diesmal? Eine halbe Stunde später sah man dieselben Leute schon wieder vergnügt prustend im Wasser plätschern, die Drachen stiegen, die Möwen flatterten, und die Sonne lachte hell und warm über dem friedlichen Land.

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Antisemitismus ist kein Import – Nicht alle Demos sind ein Skandal

In Ruhrgebiet, Umland | Am 28 Juli 2014 | Von Sebastian Weiermann

Versuch (!) ohne Antisemitismus gegen den Gazakrieg zu demonstrieren

Versuch (!) ohne Antisemitismus gegen den Gazakrieg zu demonstrieren.

Wir haben bei den Ruhrbaronen in den letzten Wochen viel über antisemitische Demonstrationen berichtet. Viele Ekelhaftigkeiten sind uns aufgefallen. Die Demonstration am vorletzten Freitag in Essen und die Ereignisse in ihrem Umfeld können mit guten Gründen als ein (!) Höhepunkt antisemitischer Straßengewalt im Nachkriegsdeutschland bezeichnet werden. Auch ist es skandalös, wenn Politiker der Linkspartei zusammen mit Neonazis gegen Juden auf die Straße gehen. Jetzt ist aber der Augenblick gekommen, einmal inne zu halten, sich die Demonstrationen genauer anzuschauen und auch mal einen Blick auf “die Medien” und ihre Reaktionen auf die letzten Demonstrationen zu werfen. Auch ein Blick auf vergangene Zuspitzungen des Nahost-Konflikts ist angebracht.

Die ersten pro-palästinensischen Demonstrationen vor zwei Wochen waren von großem Hass auf Israel und immer wieder auch auf “die Juden” geprägt. In Gelsenkirchen wurde “Hamas, Hamas – Juden ab ins Gas” gerufen, in Essen versuchte man bei einer spontanen Demonstration, vor die Alte Synagoge zu ziehen. In Dortmund waren diverse antisemitische Plakate auf einer Demonstration zu sehen. Doch nach den Ausschreitungen am 18. Juli in Essen, als mehrere Hundert propalästinensische Demonstranten versuchten, eine kleine proisraelische Kundgebung anzugreifen, wandelten sich die Demonstrationen im Ruhrgebiet. Schon einen Tag später in Dortmund war kaum direkter Antisemitismus auf einer Demonstration zu hören. Am letzten Freitag in Bochum fand wieder eine Demonstration mit ca. 400 Teilnehmern statt. Der Anmelder der Demonstration beschwor mehrmals, dass sich die Demonstration gegen Israel und nicht gegen Juden richtete. Und so verlief die Demonstration dann auch. “Tod und Hass den Zionisten” wurde gerufen, und auch das unvermeidliche “Kindermörder Israel” war immer wieder zu hören. Dass Antizionismus und Antisemitismus fließend ineinander übergehen, dürfte bekannt sein. Auch die Kindermörder-Parole hat – bedenkt man antijüdische Stereotype – einen deutlichen antisemitischen weiterlesen… →


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Clark Can’t

In Umland | Am 28 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

Clark Can’t, Turbobart, Niemandsfeld, Dienstag, 29. Juli, 23.00 Uhr, Tsunami Club, Köln