Journalisten bloggen das Revier

  1. 11 März 2010

    Podewitz live in Bremerhaven

    podewitz_liveAb und an schreibt Peter Podewitz hier bei den Ruhrbaronen. Morgen und übermorgen ist er mit seinem Bruder live zu sehen. Im Theater im Fischereihafen in Bremerhaven feiert ihr neues Comedy-Programm Premiere.

    Peter Podewitz gehört zu den wenigen Menschen, die den Umzug ins Ruhrgebiet als Geschichte ihres persönlichen Aufstiegs erlebt haben. OK, hier ist es genauso arm und hässlich wie in Bremerhaven, aber wenigstens stinkt es nicht überall nach altem Fisch.

    An den wird sich Peter im Moment wieder gewöhnen müssen, denn zusammen mit seinem Bruder Willi steht er am Wochenende in Bremerhaven auf der Bühne. Premiere. Und das wird sicher lustig. Also hin.

  2. 11 März 2010

    Online-Ausstellung-Tasch III: Son of God

    son-of-god_kHier ist der dritte Teil  unserer  Online-Ausstellung mit Werken von Stephan Tasch.

    Das  Bild trägt den Titel “Son of God”, 2000, Aquarell, Pastellkreide, Tusche auf Leinwand.

    “Son of God” groß…Klack

    Tasch 1…Köpfe

    Tasch 2…Gladbeck nach Mitternach



  3. 11 März 2010

    Paralympics II: Von älteren Herren und harntreibenden Mitteln

    doping-hofschlaeger-pixelio Nach der Einführung "Paralympics I" gibt es nun bereits meinen ersten Beitrag im Vorfeld der Spiele, von denen ich hier vermutlich täglich berichten werde und die am morgigen Freitagabend um 18 Uhr Ortszeit (Samstagnacht, 3 Uhr MEZ) beginnen. Es geht um Doping im Behindertensport und um die Probleme, die sich hiermit ergeben. Dopen auch behinderte Sportler? Natürlich ja. Vermutlich aber weniger, als nichtbehinderte Hochleistungssportler. Dafür gibt es für Behindertensportler weitere Möglichkeiten, die Chancen illegal zu verbessern. Der Versuch einer Annäherung.

    Vor acht Jahren war der Schock groß, als bei den Winterspielen in Salt-Lake-City ein deutscher Langläufer positiv auf ein Steroid getestet wurde. „Deutscher Gold-Läufer wegen Doping suspendiert“ titelte Spiegel-Online, beim Kölner Stadt-Anzeiger war „Paralympics-Star Thomas Oelsner positiv gestet“. Der fünffache Paralympics-Sieger ist der bis heute einzige Behindertensportler, der bei Winter-Paralympics positiv getestet wurde.

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  4. 11 März 2010

    Was mir wichtiger als das Theatersterben ist…

    konzerthaus-_bochumBochum kann sich das Konzerthaus nicht leisten und wahrscheinlich werden nicht alle Theater im Ruhrgebiet die nächsten Jahre überleben. Na und? Wir haben andere Sorgen.

    Dass die Städte im Ruhrgebiet pleite sind ist keine Neuigkeit und zum Teil auch selbstverschuldet. Wer meint, sich in einer Region mit gerade einmal fünf Millionen Einwohnern 53 Stadtverwaltungen, vier Kreisverwaltungen und mehr als ein Dutzend Nahverkehrsunternehmen leisten zu müssen hat nun einmal kein Geld. Auch wenn Bund und Länder künftig weniger dreist Politik auf Kosten der Städte machen werden, wird das Geld für einen solchen Öffentlichen-Dienst de Luxe nicht ausreichen.

    Wer am Wasserkopf nicht sparen will muss sich nach Alternativen umschauen. Auch auf Druck der Aufsichtsbehörden geht es jetzt an die Kultur. Das Ruhrgebiet rühmt sich die dichteste Kulturlandschaft der Republik, was sag ich, Europas, der Welt, ja wahrscheinlich der gesamten Galaxis zu haben. OK, das meiste ist Mittelmaß und wir noch nicht einmal regional wahrgenommen. Auch die Auslastung ist häufig schlecht. Das ist nun einmal so, wenn Quantität vor Qualität geht: 50 Kreisligisten genießen zusammen weniger Aufmerksamkeit als ein Bundesligist. Und wenn von diesen vielen Spielstätten ein paar in den nächsten Monaten oder Jahren über den Jordan gehen ist mir das egal. Die Städte könnten immer noch gemeinsam für ein attraktives Angebot in diesem Kultursegment sorgen, wenn sie beginnen würden, ihre Mittel zusammen zu legen. Von da an ist das Gejammer über die sterbende Theaterlandschaft vor allem einer gut vernetzten Klientel zu verdanken. Andere Bereiche, mit viel größeren Problemen, werden hingegen kaum wahrgenommen und haben keine so große Lobby.

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  5. 11 März 2010

    Paralympics I: Und ab geht’s, hinauf nach Whistler …

    wintersport-pixelio

    Ab heute startet bei den Ruhrbaronen eine aller Voraussicht nach tägliche Berichterstattung zu den Paralympischen Spielen. Ich fliege am morgigen Freitag von Frankfurt nach Vancouver, sehe mir dort die Eröffnungsfeier an und fahre dann hoch ins Skigebiet nach Whistler, wo ich bis zum Ende der Spiele bleibe. Die Reise wird mitfinanziert durch ein Stipendium der Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände ABDA (Pressemitteilung hierzu) und des Deutschen Behinderten Sportverbandes DBS. Das zur Info, damit alle aufschreien, falls ich nicht kritisch genug berichte.

    Und: Ich freue mich über Anregungen. Ein grobes Programm ist zwar geplant, so folgen in den nächsten Tagen Artikel zum Doping im Behindertensport und zum Alltag von Behindertensportlern. Und einige Medienanfragen sind auch schon eingegangen. Aber es ist Luft für mehr und ich versuche, bei den Ruhrbaronen so transparent und kommunikativ wie möglich zu arbeiten. Je mehr mitmachen, desto besser wird hier die Berichterstattung und Information, desto weniger relevante und interessante Themen werden außen vor gelassen.

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  6. 11 März 2010

    Williamsburg-Story Teil 4: Von Szene-Pionieren zu Szene-Buildern

    williamsburg-4An der Bedford gab es mit der Ausnahme von zwei kleinen öden Bierkaschemmen keine Kneipe weit und breit. Vom christlich-polnischen Greepoint bis zum Jüdisch Orthodoxen Viertel südlich der Williamsburg Bridge gab es außer Peter Lugers nur eine einzige ernst zu nehmende Bar: das Teddys.

    Aber nicht an der Bedford Avenue sondern an der in gleicher Richtung laufenden Berry Street. An der Bedford gab einen polnischen Metzger und einen italienischen Bäcker nahe der North 7th. Nicht weit davon eine noch heute von einheimischen Latinos betrieben Pizzeria und insgesamt zwei sogenannte Stehchinesen bei denen man auf ein paar abgewetzten Stühlen vor uralten resopalbeschichteten Tischen auch sitzen konnte.

    Das eigentliche „Einkaufszentrum“ von Williamsburg lag damals entlang des Broadways unterhalb der darüber aufgeständerten und schon erwähnte JMZ –Linie, genau auf der Grenze zwischen dem jüdischen und lateinamerikanischen Williamsburg. Eine kulturelle Demarkationslinie die drastischer nicht ausfallen konnte, denn es gibt nichts Widersprüchlicheres als der Unterschied zwischen dem Outfit einer lebenslustigen Latina und einer strenggläubigen Jüdin. Die immer schwarz und mit Käppi und/oder Hut gekleideten jüdischen Männer mit ihre langen gekräuselten Schläfenlocken vielen ebenfalls schon auf 100 Meter Entfernung zwischen den meistens wesentlich kleineren in der Regel mit Baseballkappen behüteten männlichen Latinos auf. Die damals wie ein Fort bewachte und gesicherte örtliche Poststelle lag und liegt heute noch, wenn auch nicht weit vom Broadway entfernt, auf Latinogebiet.

    Ansonsten fast an jeder Straßenecke die üblichen kleinen voll gepackten überteuerten und durch jede Menge Stahl gesicherten „Marcetas/Markets“ für die Nahversorgung. Sie wurden in der Regel von Latinos betrieben, die zwischen dem polnischen und dem jüdisch-orthodoxen Williamsburg entlang der Bedford Ave die Hauptbewohner waren. Dazwischen haben sich in den letzten 2 Jahrzehnten kontinuierlich die mehrheitlich weißen Neubewohner geschoben und dabei vor allem die Polen und die Latinos verdrängt, bzw. deren angestammten Wohngebiete dezimiert.

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  7. 11 März 2010

    Tocotronic


    Tocotronic, Freitag, 12. März, 20.00 Uhr, Dortmund, FZW. Ausverkauft - Keine Abendkasse!


  8. 11 März 2010

    Die Westentaschen-Westerwelle aus der Stadt am Fluss

    Hannelore Kraft will Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen werden. Das ist keine so gute Idee. Denn Inhalte wie Inszenierung sind ein Katastrophe

    Aus den Lautsprechern dröhnte preisgünstige Stimmungsmusik: „Olé, wir fahren zum Puff nach Barcelona, olé, olé!” Ein paar Meter weiter stand der damalige Vorsitzende der NRW-SPD und genoss die Mitt-August-Sonne. Weltmännisch saugte Franz Müntefering an seinem Zigarillo, als ihm die frisch gekürte Landtags-Kandidatin des Kreisverbandes Mülheim an der Ruhr vorgestellt wurde. „Hallo Franz”, sagte Hannelore Kraft schüchtern-devot, „ich bin die Neue”. Münte nickte wortlos.

    Von der Partei nominiert worden sei sie „zur allgemeinen Überraschung”, verkündet Kraft heute, gut zehn nach diesem historischem Treffen am Rande des „Hippenfests” der SPD Mülheim-Saarn. Auch sie selbst habe sich kaum Chancen ausgerechnet, für den Landtag kandidieren zu dürfen, plaudert die Vorsitzende der NRW-SPD offenherzig auf ihrer Webseite. Offenbar konnte sie ihr kleines Glück kaum fassen.

    Frank und frei: Bei dem Gedanken, Kraft könnte demnächst das bevölkerungsreichste Bundesland regieren, rufe auch ich eher eher „Oje” denn „Olé” aus. Sie erscheint mir ganz die als die Alte, also also wie „die Neue”.

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  9. 11 März 2010

    Ruhrpilot - Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

    dierkesAntisemitismus: Bedingungslos für Israel?…xtranews

    NRW: Kraft will aus der Westerwelle-Ecke…Zeit

    Bochum: Weiter pleite…Der Westen

    Ruhrgebiet: „Die Revierstädte werden abgekoppelt“…Der Westen

    Ruhr2010: Local Hero Herten…Hometown Glory

    Ruhr2010 II: Schimanski und Supermann…Sächsische Zeitung

    Ruhr2010 III: Hast Du mal ´ne Straße?…Zeit

    Pro NRW: Sitzblockaden sind keine Straftat…Hometown Glory

    Grimme Preis: “Inas Nacht” beste Unterhaltung …Stern

    Schwule: NRW-Wahl - Hoffen auf den Wechsel…Queer

    Pop: Tom Liwa…Coffee & TV

    Abmahner: Weiße Weste für Katja Günther…Lawblog

    SPD: Sozialdemokratische Zeitenwende…FAZ

    Debatte: Die heimliche schwarz-grüne Republik…Welt

  10. 10 März 2010

    SPD-Kraft will Hartz-IV-Kindern kein Geld für Nachhilfe geben

    ruhrbarone_sozialdemokraten_wasselowskiGerade eben sagte die Spitzenkandidatin der SPD im NRW-Landtagswahlkampf, Hannelore Kraft, in der Sendung „Hart aber Fair“, sie sei dagegen, dass der Staat Kindern von Hartz-IV-Empfängern die Nachhilfe in der Schule bezahlt – als einzige Teilnehmerin der Diskussion. Kraft sagte, sie sei stattdessen der Meinung, dass man ein Schulsystem bräuchte, in dem keine Nachhilfe mehr nötig sei. Dafür solle der Staat sorgen.

    Warum ich diese Position dumm finde? Weil sie so unrealistisch ist, wie eine Gehaltserhöhung nach der Weltrevolution. Übersetzen wir Hannelore Krafts Forderung nach einem Wahlsieg der SPD in Realpolitik, heißt das: Zuerst wird das Geld für die Bildungschancen armer Kinder weggelassen. Und drauf verwiesen, dass irgendwann das Bildungssystem die Nachhilfe überflüssig macht. In der Zwischenzeit schauen halt die armen Kinder in die Röhre.

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  11. 10 März 2010

    Pro NRWs braune Freunde

    Ende März will Pro NRW in Duisburg einen “Moschee Kongress” veranstalten und in zahlreichen Städten des Ruhrgebiets vor Moscheen “Mahnwachen” halten. Rechtsradikal? Das will Pro NRW nicht sein. Man gibt sich demokratisch, bieder und engagiert. Der Monitor Beitrag aus der vergangenen Woche blickt hinter die Fassade der Partei des ehemaligen Funktionärs der rechtsradikalen Deutschen Liga für Volk und Heimat, Markus Beisicht.

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  12. 10 März 2010

    Linkenpolitiker Dierkes: “Das läppische Existenzrecht Israels”

    Für Hermann Dierkes, den Fraktionsvorsitzenden der Linkspartei im Duisburger Rat, ist das Existenzrecht Israels "läppisch". Am 16. April will Dierkes im Internationalen Zentrum in Duisburg aus seinen Buch:

    Bedingungslos an der Seite Israels - nur bedingt auf der Seite des internationalen Rechts" vorlesen.

    Das Video zeigt Dierkes auf dem Trotzkistenkongress Marx is muss, der im vergangenen November in Berlin stattfand. Dort diskutierte er mit Gesinnungsgenossen über sein Buch. Gleiches könnte am kommenden Dienstag in Duisburg passieren: Israelhetze in städtischen Räumen - im Duisburger Internationalen Zentrum (IZ). Ein Gespräch mit dem Leiter des IZ: Hier, im Update unten.

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  13. 10 März 2010

    Die Williamsburg-Story Teil 3: Im Visier der Spekulanten

    williamsburg3Die  metropolitane Immobilienwirtschaft, New York nennt sich nicht umsonst  „ The World Capital of Real Estate“ , hatte zu dieser Zeit schon länger eine Blick in die „Outer Boroughs“ geworfen. Die Entdeckung der Urban-Waterfront war seit dem spektakulären städtebaulichen Projekt Battery-Park-City in vollem Gange, aber noch sehr stark auf die Wasserlinie um Manhattan fokussiert.

    Die weitsichtigeren unter New Yorks Immobilienspekulanten, die örtlichen Banken eingeschlossen, hatten Williamsburg jedoch schon im Visier. Ebenso den  heute so genannte DUMBO-Bezirk unterhalb der Manhattan-Bridge, der zu diesem Zeitpunkt ebenfalls hafenzugehöriges Gewerbegebiet mit riesigen Lagerhäusern war.

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  14. 10 März 2010

    Die Aeronauten


    Die Aeronauten, Donnerstag, 11. März, 20.00 Uhr, Pretty Vacant, Düsseldorf


  15. 10 März 2010

    Ruhrpilot - Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

    dierkesAntisemitismus: Es muss in Deutschland möglich sein…xtranews

    Antisemitismus II: Lieber Herr Dierkes…Prospero

    Antisemitismus: III: Lieber Onkel Adolf, mach was!…Unkreativ

    NRW I: Umfragetief für Bundesregierung…Spiegel

    NRW II: Hannlore Kraft und ihre Patzer…RP Online

    NRW III: Kommt ein Lichtlein her…Sprengsatz

    Opel I: Widerstand gegen Einenkel…Zeit

    Opel II: Bochumer Werk in Gefahr…Der Westen

    Ruhr2010 I: “Die Städte im Ruhrgebiet sind geteilt”…NZZ

    Ruhr2010 II: Kemnade International in Gefahr…Ruhr Nachrichten

    Ruhr2010 III: Als Kölns Erzbischof zu Tode kam…Welt

    Fußball: Bloggen über das kleine Derby…Pottblog

    Sicherheit: Datenleck in Münster…Netzpolitik

    Pop: Farside…mehr...

  16. 9 März 2010

    Steuer-CD: Nicht nur für UBS-Kunden wird es eng

    ubsLangsam sickert durch, welche Daten sich auf den angekauften Steuer-CDs befinden. Für Steuerhinterzieher wird die Luft immer dünner - und das Zeitfenster, in dem man sich stellen kann immer kleiner.

    Nach Informationen der Ruhrbarone sollen den Steuerbehörden zum Teil Kundendaten der Banken UBS, HSBC, Julius Baer und dem Versicherungskonzern Generali vor. Die Datensätze zeigen teilweise sowohl den Einzahler, den Zeitpunkt von Einzahlungen und die erzielten Zinserträge. Nach Einschätzung von Experten ist damit die Indentifikation der Täter über einen Abgleich mit den Finanzamtsdaten problemlos möglich. Noch, so unsere Informationen, seien die Täter nicht ermittelt und könnten mit einer Selbstanzeige einem Strafverfahren entgehen. Dieses Zeitfenster wird sich aber in wenigen Tagen schließen. Dann drohen neben hohen Steuernachzahlungen auch Vorstrafen.

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  17. 9 März 2010

    Update: Israelboycotteur Dierkes will in Duisburg lesen - ausgerechnet bei den Multikultis

    dierkesHermann Dierkes, der überregional als Antisemit bekannt gewordene Fraktionsvorsitzende der Duisburger Linkspartei promotet sein neues Buch nun auch in seiner Heimatstadt.

    Sein gemeinsam mit der Friedensaktivistin Sophia Deeg verfasstes Werk Bedingungslos an der Seite Israels - nur bedingt auf der Seite des internationalen Rechts wurde von dem zum trotzkistischen Flügel seiner Partei neigenden Transportfacharbeiter im Ruhestand schon wiederholt angepriesen. In München oder Berlin etwa.

    Dabei verstieg sich Dierkes auf einem Kongreß seiner trotzkistischen Gesinnungsfreunde zu einer antisemitischen Tirade, die von seinen Gesinnungsfreunden auf einem Schweizer Videohoster dokumentiert wurde.

    Nachdem wir hier darauf hinwiesen und es in der Folge zu hochfrequenten Abrufen des Videos kam, wurde die Schimpfrede von den Videoeinstellern gelöscht, wie der Schweizer Hoster bestätigt.

    Anschliessend wurde eine bereinigte Fassung des Videos von den selben Einstellern eingestellt.

    Nun will Dierkes seine Israel delegitimierenden Thesen ausgerechnet in einem Kulturinstitut mit interkulturellem Anspruch in seiner Heimatstadt zum Vortrag bringen: Im Internationalen Zentrum (IZ) am Innenhafen. Am Dienstag, den 16. Marz 2010 ab 19 Uhr. Laut Angaben der Duisburger Linksfraktion.

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  18. 9 März 2010

    3 FÜR 7 - Drei Veranstaltungen der Woche

    tom-liwaEtats werden gekürzt, es wird debattiert. Alleine die Veranstaltungen, die schnell noch für 2010 entwickelt worden sind, stehen direkt wieder zur Disposition. Der Konkurrenzdruck steigt. Kulturarbeit, Sportstätten, Jugendarbeit werden gegeneinander aufgewogen. Plötzlich erhält Standortpolitik ein noch höheres Gewicht, als eh schon beim Thema Kulturhauptstadt (da vor allem als Tourismus- bzw. weicher Faktor): Was nutzt diese und jene Veranstaltung oder Institution der Kommune, vielleicht den Bürgern? Und was wird eigentlich aus dem Colosseum in Essen? Kann man da nicht den RWE rein...? Die Tipps: Tom Liwa, Der Pott Filmt, Tocotronic.

    Persönliches zu Tom Liwa: Damals als der Autor dieser Zeilen von heute auf morgen das Kulturprogramm im KKC Essen bewerkstelligen musste (und die Konzertszene an der Ruhr etwas mit-aktualisieren wollte), fragte er sich: Wen rufe ich an, damit ich schnell gute Empfehlungen für gute Leute bekomme, mit denen ich gerne zusammen arbeite? Er rief Tom Liwa an (und hatte schnell direkt gute Agenturen, gute Tontechnik und nicht unwichtige Konzerte). Warum ihn? Wer sich heute den Künstler Tom Liwa anschaut, bemerkt typischwerweise eher nur Spurenelemente von dem, was damals die Flowerpornoes ausgestrahlt haben: Leben können hier, aber mit Blick nach Draußen. Diese Mischung aus Nicht-Abfinden, leichter Hippiekommunen-Haftigkeit, Kümmern, Freund(schaft)lichkeit und natürlich die zur Aufrechterhaltung dieser Haltung nötige Schutzschicht aus höflicher Arroganz und Ablehnung gegenüber offenkundig bornierten Nicht-Verstehern.

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  19. 9 März 2010

    Williamsburg II: Gute Aussichten

    williamsburg2

    Den Hauptgrund für die kommende Aufwertung von Williamsburg bekam ich im wahrsten Sinne zu sehen, nachdem ich von S. an der mehrfach verriegelten großen Stahltür des 6-stöckigen Fabrikgebäudes abgeholt, mit einem uralten klapperigen Lastenaufzug in das oberste Geschoss geholpert war und dort durch eine weitere mit drei Schlössern und einem inneren Querbalken verschlossen Eisentür in ein riesiges, rundum verglastes Loft geführt wurde: Den unverstellten Blick auf Manhattan und die Williamsburg Bridge.

    Genauer gesagt auf drei Brücken, denn hinter der stadtteilbezogenen Wasserüberführung reihten sich in südlicher Blickrichtung weiter die Manhattan- und die Brooklyn Bridge auf. Noch überwältigender war jedoch der Besuch des direkt über dem Loft liegenden riesigen flachen Dachs mit dem typischen aufgeständerten Wasserbehälter. S. hatte sich die oberste Fabriketage mit einer Künstlerkollegin geteilt, wobei sie den kleineren Teil, dafür aber die eigentliche Wassersichtfront mit westlichem direktem Blick auf Manhattan bekommen hatte. Dafür verfügte S. über sage und schreibe 600 m² mit den drei anderen Blickseiten von denen zwei, die südliche und die nördliche, wenn auch seitlich, ebenfalls die Skyline im Visier hatten. Nach Westen konnte man weit über Brooklyn selbst schauen.

    Auf dem Dach gab es die Totale und das übertraf alles was ich auf den Rooftops in Manhattan mit Ausnahme vom damals noch existierenden World Trade Center und vom jetzt immer noch existierenden Empire State Building gesehen hatte. Die Skyline war von außen gesehen nämlich mindesten so beeindruckend wie von innen. Von hier aus war sie in der ganzen Länge zu betrachten. Von Downtown bis Midtown. Selbst die Queensborough Bridge, die, wie der Name schon sagt, den gleichnamigen Borough mit Manhattan verbindet und ebenso mächtig und filigran wie die Williamsburg Bridge ist, war von hier aus im ständigen Blickfeld.

    Dieses Panorama war und ist der Grund für das, was die folgenden 25 Jahre mit ganz Williamsburg geschehen sollte: die systematische soziale und bauliche Aufwertung die meistens auch mit einer Veränderung und Verjüngung der sozialen Struktur der Bewohner einhergeht, die von Fachleuten so genannte Gentrification. Diesen Wahnsinnsblick hatte man nämlich auch dann, wenn man hier nicht so hoch wohnte, und zwar direkt am Wasser. Ebenso unverstellt, noch näher an Manhattan und für alle. Die Williamsburg-Waterfront war aber zu diesem Zeitpunkt nur an wenigen Stellen zugänglich, denn die Blocks entlang des East River waren immer noch gewerblich-industriell genutzt, wenn auch bei weitem nicht mehr so intensiv wie noch in den 60ger und 70ger Jahren. Die Deindustrialisierung New Yorks war zu diesem Zeitpunkt jedoch schon fast abgeschlossen und die gewerblichen Leerstände in Williamsburg entsprechend groß und vielzählig.

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  20. 9 März 2010

    Dub Spencer & Trance Hill


    Dub Spencer & Trance Hill, Mittwoch, 10. März, 20.00 Uhr, Underground, Köln

    Mehr bei den Ruhrbaronen zur Band beim Klickklack


  21. 9 März 2010

    Ruhrpilot - Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

    kraft_ruettgersNRW: Wie Westerwelle, nur anders…FAZ

    NRW II: Kraft im Interview…Ruhr Nachrichten

    NRW III: Kraftloser Beifall in den eigenen Reihen…taz

    Ruhr2010: Im Revier wackeln die Kulturetats…Welt

    Ruhr2010 II: Poetry Slams im Revier…Hamburger Abendblatt

    Ruhr2010 III: Gastro App…Ruhr Nachrichten

    Kirche: Auch Papst darf durch den Kakao gezogen werden…Law Blog

    Kirche II: Dortmunder Grüner entschuldigt sich…Ruhr Nachrichten

    Dortmund: SPD-Chef Drabig spürt Rückenwind…Der Westen

    Rechte: Der Antiislamismus von Pro NRW…Bo Alternativ

    Rechte II: Dortmunder Grüne kritisieren Polizei…Ruhr Nachrichten

    Hartz IV: Abbild einer verkommenen Gesellschaft…Welt

    Unis: Mercator-Stiftung unterstützt Revier-Unis…Bild

    Kultur: Zielgruppen-Lyrik…mehr...

  22. 8 März 2010

    Politik der verbalen Zauberformeln

    ruhrbarone_sozialdemokraten_wasselowski

    Slow train coming: Die NRW-Wahl ruckelt näher, die Parteienlandschaft wackelt und die Parteien ringen um Aussagen, damit sie Slogans bringen können, die Wähler beeindrucken.

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  23. 8 März 2010

    Milliardenauftrag für die deutsche Bahn wackelt

    Gerade haben wir bei den Ruhrbaronen etwas von der Freitags-Sitzung der Vergabekammer in Düsseldorf gehört. Eine Bombe für die Deutsche Bahn. Die Vergabe des Nahverkehrsauftrages im Ruhrgebiet droht zu scheitern. Das Geschäft hat ein Volumen von rund 1000 Millionen Euro.

    Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hatte diesen lukrativen Vertrag für den Unterhalt der S-Bahnen ohne Ausschreibung an die Deutsche Bahn vergeben. Das ganze lief ab, wie eine Erpressung. Private Konkurrenz wurde nicht zugelassen, stattdessen drohte die Bahn damit, ausstehende Millionen bei den klammen Kommunen einzutreiben, wenn diese nicht spurten. Vor der Vergabekammer sagte der Anwalt der Bahn am Freitag wörtlich: die privaten Unternehmen seien nur in der Lage „Mickey-Mouse-Verträge“ zu erfüllen, aber nicht so Milliardengeschäfte, wie den Nahverkehr im Pott. Das könne nur die Bahn.

    Die Konkurrenz der Bahn sieht das anders.

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  24. 8 März 2010

    From “No Go” to “Must Be” in New York City – Die Williamsburg-Story Teil 1

    williamsburg_bridgeIch erinnere mich noch sehr genau, wie ich zum ersten Mal nach Williamsburg kam. Es war im Sommer 85 an einem dieser feucht-heißen „Nothing is hotter than July“ Tagen. Die damals ziemlich runter gekommenen Waggons der JMZ-Linie, auf der NYC-Subway-Map auch heute noch braun eingezeichnet, hielten kreischend an der ersten Station in Brooklyn. Sie waren, vollgepackt mit mehrheitlich farbigen, eher ärmlich gekleideten Passagieren, durch das Stahlgestrüpp der Williamsburg-Bridge über den East River gekrochen um danach auf einer aufgeständerten Schienenkonstruktion in einem knappen Bogen über dem Broadway zu landen. Ja, Brooklyn hatte zu meinem Erstaunen auch einen Broadway und der führt tief ins Innere dieses Mehr-Millionen-Boroughs, der vor der Eingemeindung nach New York City die viertgrößte Stadt der USA war.

    Über diesem „Broadway für Arme“ scheppert und knirscht bis heute mit ohrenbetäubendem Lärm über viele Kilometer eine der längsten U-Bahnlinien der Stadt hinaus nach Jamaika Center. Fährt man sie in die andere Richtung dann geht es mit ihr über Downtown Manhattan wieder nach Brooklyn bis fast an den Atlantik.

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  25. 8 März 2010

    Die Linke protestiert

    linke_protestiert1

    Fotomontage: Peter Breuer via Wirres

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  26. 8 März 2010

    The Intersphere

    The Intersphere, Dienstag, 9. März, 20.00 Uhr, Die Werkstatt, Köln

  27. 8 März 2010

    Ruhrpilot - Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

    roesner_grueneKindesmissbrauch: Dortmunder Grüner für Kirchenaustritt…Ruhr Nachrichten

    NRW: Gewerkschaften gegen Kraft…Spiegel

    NRW: Kraft stört rot-grüne Phantasien…taz

    NRW III: Das große Zocken…Zeit

    NRW IV: Die Nerven liegen blank…Post von Horn

    Gesellschaft: Ausflug ins schwarz-grüne Milieu…FAZ

    Ruhr2010: Museen tun sich zusammen…Der Westen

    Gelsenkirchen: In einem Tag um die Welt…Gelsenkirchen Blog

    Verkehr: Wettrüsten mit Stauinformationen…Frontmotor

    Umland: Medizinischer Notstand abgespeckt…Zoom

  28. 8 März 2010

    Das Problem von SPD-Kraft heißt Ex-SPD-Clement

    kraftDie Spitzenkandidatin der SPD für die Landtagswahl in NRW, Hannelore Kraft, hat sich zu Hartz IV geäußert. Im Spiegel-Interview. Sie sagt, gut ein Viertel der Leute kriege sowieso keinen Job mehr, deswegen sollen die für einen Appel und einen Ei auf ihre Hartz-IV-Kohle anschaffen gehen. Alten Leuten vorlesen und so einen Krams. Mein Gott, welch ein Dejavu.

    Mir hat mal ein Kumpel die Geschichte von einem Interview mit Hannelore Kraft erzählt. Es ging um dies und das. Kraft wollte vor allem nichts mehr zu der Linkspartei sagen, wurde unwirsch und wiederholte andauernd: "Fragen sie mich nach Inhalten." Offenbar hat der Spiegel genau das jetzt gemacht. Er hat nach Inhalten gefragt.

    Und es kommt raus, was alle schon immer wussten. Hannelore Kraft ist so mäßig. So mittelmäßig. Es ist wie das Drehbuch für einen schlechten Gag: Zunächst reden sich alle wuschig über einen möglichen Erfolg bei einer Auftragsvergabe, sagen wir Häuser sollen gebaut werden, der Sekt wird schon mal kalt gestellt für die Party danach und dann sagt einer, aber wir sind doch eine Versicherung, wir bauen gar keine Häuser. Dann schaut noch einer auf das Verfallsdatum der Pullen und stellt fest, das Zeug ist auch schon lange faul. Dumm gelaufen. Die Laune ist versaut. Und dann geht noch der Auftrag an die Konkurrenz. Tusch.

    Ungefähr so läuft das auch bei Kraft.

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  29. 7 März 2010

    Heute auf der Halde Haniel - ein Blick über das Revier

    haniel

    Zunächst sieht das Wetterpanorama schön aus. Nicht auf dem Foto hier, aber in echt. Spannend finde ich besonders die braune Dunstglocke über dem Pott. Man kann sie über dem Horizont liegen sehen. Diese Glocke ist echt. Man kann sie sehen, riechen und schmecken. Das ist Grobstaub und Feinstaub und Abgase und sonst so aller Dreck. Wir atmen das jeden Tag und haben es auf der Haut.

    Ich hab das Panorama mit meinem Handy gemacht, deswegen ist das nicht so doll - aber immer noch OK. Man kann sehen, um was es geht.

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  30. 7 März 2010

    Fakelaki in Düsseldorf

    hellasEin griechischer Arzt aus Duisburg brauchte einen Reisepass. Beim Konsulat in Düsseldorf wollte er ihn beantragen. Dumm für ihn, dass er Fakelaki nicht kannte, griechisch für das Geldtütchen, das auch Beamtenherzen öffnet.

    Andreas P., wir haben den Namen aus naheliegenden Gründen verändert, ist Arzt und lebt in der Nähe von Düsseldorf. Geboren wurde er in Deutschland, seine Eltern zogen Anfang der sechziger Jahre ins Bergische Land. Deutscher wurde P. nie: "Ich bin und fühle mich als Europäer und Grieche und innerhalb der EU macht die Staatsangehörigkeit ohnehin keine großen Unterschied mehr."

    Wie bei vielen Griechen lebt auch P.s Verwandtschaft in aller Welt: Er hat Onkels, Tanten, Neffen und Nichten in den USA, in Kanada und Australien. Als er vor ein paar Jahren nach Australien fahren wollte, brauchte er einen neuen Pass. Das Foto im alten Ausweis zeigte noch einen Jüngling mit lockigen Haaren, mit dem P. heute eher wenig Ähnlichkeit hat.

    P. fuhr nach Düsseldorf in das für ihn zuständige griechische Konsulat. Einen Pass zu beantragen, ist in Deutschland keine große Sache: Man legt seinen Personalausweis vor, ein paar Fotos und zahlt seine Gebühr. Das war's.

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  31. 7 März 2010

    Justus Parker


    Justus Parker, Montag, 8. März, 20.00 Uhr, Beatz und Kekse, Wuppertal


  32. 7 März 2010

    Ruhrpilot - Das Navigationssytem für das Ruhrgebiet

    spd_waehlenNRW: SPD - Autoritär, sozial und erfolgreich…Welt

    NRW II: CDU und Linke schimpfen über Krafts Hartz-IV-Vorstoß…Spiegel

    Kirche: Verbieten, auflösen, Vermögenswerte einziehen…xtranews

    Kirche II: Katholische Kirche mahnt Blogger ab, der über Missbrauch berichtet…Wirres

    Ruhr2010: Un catalizador del desarrollo económico y social…Ine

    Ruhr2010 II: Hier feiert das junge Istanbul…Welt

    Dortmund: Klinikum halbiert Defizit…Ruhr Nachrichten

    Pop: Sky and Sand…Der Westen

    Initiativkreis: Ruhrgebiet plant Ökostadt…FTD

    Politik: Die schwarz-grüne Republik…Welt

    Internet: Fakten zur aktuellen Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung…Netzpolitik

    Umland: Streit um Bildung in den Bergen…Zoom

  33. 6 März 2010

    Pohlmann: “Wir wurden vor der Kommunalwahl in Dortmund dreist belogen!”

    pohlmannDas Ereignis schreibt Geschichte. Am 9. Mai wird erstmals in einer deutschen Großstadt eine Oberbürgermeisterwahl wiederholt. Der Grund: Im Wahlkampf haben SPD Politiker um den ehemaligen OB Gerhard Langemeyer ein gigantisches Haushaltsloch verschwiegen. Im August unterlag Joachim Pohlmann (CDU) klar gegen Ullrich Sierau. Diesmal könnte es spannender werden.

    Herr Pohlmann, wann war Ihnen klar, dass die Wahl wiederholt wird?

    Nach der Ratssitzung im November, war klar, dass die SPD mit ihrem Wahlbetrug nicht durchkommen und es zu Neuwahlen kommen würde. Dass jetzt nur die OB-Wahl (und die Wahl der BV Brackel), aber nicht die Ratswahl wiederholt wird, finde ich bedauerlich. Dortmund braucht klare und ehrliche Verhältnisse. Da hat die SPD wohl Angst vor Ihren Wählern.

    Als Langemeyer nach der Wahl erklärte, dass Dortmund pleite ist ...

    … war ich wütend über die Dreistigkeit, mit der ich und alle anderen Dortmunder von der SPD, dem OB und dem Planungsdezernenten Sierau belogen wurden. Uns war klar, dass Dortmund größere wirtschaftliche Probleme hat, als die SPD es im Wahlkampf eingestehen wollte, aber eine solche Katastrophe? Ich habe auf jeder Podiumsdiskussion erklärt, dass ich als OB als erstes einen Kassensturz machen würde, um einen Überblick über die Haushaltslage zu bekommen. Sierau machte sich darüber lustig und erklärte, es gäbe einen täglichen Kassensturz und daher auch keine Geheimnisse. Später will er dann von allem nichts gewusst haben, obwohl nachgewiesen ist, dass er seit dem Frühjahr über das Desaster im Bilde war.

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  34. 6 März 2010

    Spandau Ballet


    Spandau Ballet, Sonntag, 7. März, 20.00 Uhr, Popperhalle, Düsseldorf


  35. 6 März 2010

    Der letzte Rebell wird 56

    Aus gegebenem Anlass: ein Songtext, dessen Urheber ich bin. Bitte verzeihen Sie das rumpelnde Versmaß:

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  36. 6 März 2010

    Ruhrpilot - Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

    opel_logoOpel: Betriebsrat warnt vor schleichendem Tod…Ruhr Nachrichten

    Dortmund: Wieder Nazi-Terror gegen Nazi-Gegner…Der Westen

    Nachtleben: Ödes Dortmund…Der Westen

    Ruhr2010: Wohnen im Revier…Welt

    Ruhr2010 II: KulturKanal…Hometown Glory

    NRW: Wahl ist offen…Kölner Stadtanzeiger

    NRW: SPD-Vize Kraft fordert gemeinnützigen Einsatz von Hartz-IV-Empfängern…Spiegel

    Duisburg: Partylifter läuft erfolgreich an…xtranews

    WAZ: Hombach gegen Mittelmaß in den Redaktionen…FR Online

    Wirtschaft: Grupp ist cool…Weissgarnix

    Kultur: Essens Opernchef gegen Sparziele…Der Westen

    Unis: Germany’s first ‘campus comedy’ goes online…DW

  37. 5 März 2010

    Arbeiterführer Guntram bei Arbeiterführer Jürgen

    schneiderVor wenigen Minuten ist eine Veranstaltung zu Ende gegangen, die wohl jeder in der SPD gerne ignorieren würde. Der Zukunftskongress der CDU von NRW im Neusser Swissotel. Die SPD wird sich nicht am Titel stören: der ist mit „Konsequenzen aus der Krise: Neue Moral oder altes Casino“ hinreichend sozialkonservativ und anti-neoliberal für den großen Konsens über die schwarzen Parteigrenzen hinweg. Die SPD wird negativ auffallen, dass an dieser Veranstaltung ausgerechnet der Chef des nordrhein-westfälischen DGB, Guntram Schneider, teilnimmt. Ein Genosse, der Signalwirkung in die Gewerkschaften hat. Schneider macht Miet-Mich-Rüttgers wieder hoffähig unter Sozialdemokraten.

    Die Geschichte der Bindung von Schneider (SPD) zu Rüttgers (CDU) ist lang. Seit 2006 stehen die beiden im regelmäßigen Kontakt. Und immer wieder bietet DGB-Schneider dem Sozialpolitikerdarsteller Rüttgers eine breiten Hintergrund, vor dem dieser sich als großer Verbinder über die alten Gräben hinweg präsentieren kann.

    Diesmal zeichnet Rüttgers den DGB-Mann als prominenten Sozialdemokraten mit dem „Zukunfts- und Innovationspreis“ der CDU aus. Mit Schneider werden geehrt: der Präsident des Handwerkstages Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Schulhoff, der Präsident der Industrie- und Handelskammern, Paul Bauwens-Adenauer, und Horst-Werner Maier-Hunke, Präsident der Unternehmerverbände Nordrhein-Westfalen.

    In der Begründung für den Preis heißt es für alle zusammen: Schneider und Co hätten die Ehrung verdient «für das kluge Zusammenwirken von Gewerkschaften und Arbeitgebern in NRW in der Wirtschafts- und Finanzkrise».

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  38. 5 März 2010

    Konstantin Wecker über Krieg, Neoliberalismus und übers Einmischen

    Er hat eine Meinung und die sagt er auch. Und das seit vierzig Jahren. Wo andere es sich irgendwann bequem machen, ist er lieber unbequem, singt gegen Krieg und Faschismus. Am 21. März tritt er in der Lichtburg Essen auf, gemeinsam unter anderem mit Stoppok und Bettina Wegner bei der Matinee „KünstlerInnen für den Frieden“. Wer ihn dort sehen und hören will, kann sich hier informieren.

    Herr Wecker: Wo sehen Sie die Friedensbewegung heute?

    "Nie wieder Auschwitz" – diese unsägliche Begründung von Joschka Fischer für den Jugoslawienkrieg hat der Friedensbewegung den Rest gegeben. Als ich gegen diesen Krieg gesungen habe, habe ich selbst bei meinem Publikum gemerkt, dass plötzlich die Hälfte nicht mehr auf meiner Seite war. Jeder dachte: Schröder und Fischer, das sind doch unsere Leute. Wenn die für den Krieg sind, dann wird es wohl richtig so sein. Das hat viele so sehr überzeugt, dass nur noch ein kleiner Haufen Aufrechter übrig blieb.

    Die Friedensbewegung hat es in den letzten zwanzig Jahren in Deutschland nicht ganz leicht gehabt. Das liegt auch an den neoliberalen Think Tanks, die es geschickt geschafft haben, jede Form von Engagement zu desavouieren, ins Lächerliche zu ziehen. Leute wie ich werden zum Beispiel als Gutmenschen bezeichnet. Wenn heute ein paar Leute mit einem Schild dastehen und gegen den Krieg demonstrieren, wird das ins Lächerliche gezogen. Ich finde es bewundernswert, gerade in dieser Zeit, dass es noch Menschen gibt, die durchhalten und sich als Teil der Friedensbewegung betrachten.

    Die Neoliberalen und ihre Think Tanks haben in den letzten zwanzig Jahren wahnsinnig viel erreicht und die gesamte Gesellschaft verändert. Sie haben sich Worte angeeignet. Zum Beispiel den Begriff "Reform" - früher dienten Reformen einer gerechteren Gesellschaft, heute machen Reformen die Gesellschaft immer ungerechter. Es ist unglaublich, wie die Neoliberalen es geschafft haben, den Sinn dieses Begriffs umzudrehen.

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  39. 5 März 2010

    Tommy Finke


    Tommy Finke, Samstag, 6. März, 20.00 Uhr, Altstadtschmiede, Recklinghausen


  40. 5 März 2010

    Ruhrpilot - Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

    kghauerPro NRW: Extreme Rechte vor den Landtagswahl…Bo Alternativ

    Pro NRW: Aktiv werden gegen Rechtsextreme…Hometown Glory

    NRW: Gabriel bläst zum Angriff…Spiegel

    NRW II: CDU unter Schock…Post von Horn

    CDU: Politik und Lernen – Folge: Das Internet…Dirk Schmidt

    Ruhr2010: Ritter an der Ruhr…Deutschlandfunk

    Dortmund: Pohlmann-Brief heimlich geöffnet…Ruhr Nachrichten

    Unna: Makiolla warnt vor Totsparen…Der Westen

    WestLB: Manager vor Gericht…Süddeutsche

    Digital: Wie die EU-Vorratsdatenspeicherung abschaffen?…Netzpolitik

    Recht: Die rätselhafte Anziehungskraft des Islams…Law Blog

    Jazz: Kampf um Moersfestival…Der Westen