Iron Dome – an der Seite Israels

Iron Dome in Nürnberg Foto: Antje Jelinek


Als ich an der Demonstration in Weimar gegen die Vereinnahmung der KZ-Gedenkstätte Buchenwald durch die pietätlosen Aktivisten mit ihrem Hasslappen teilnahm, fiel mir auf, dass aus etlichen Städten Iron-Dome-Gruppen dabei waren. In Hannover gibt es sogar schon einen Verein.

In Hannover ist auch die Iron-Dome-Idee entstanden. Ähnlich wie es Karoline Preisler tut, wollten sich fünf Frauen dem Antisemitismus in ruhiger Art und Weise, aber sichtbar entgegenstellen. Ähnlich wie Karoline Preisler stellten sie sich still am Rande sogenannter „propalästinensischer Proteste“ mit ihren kleinen Plakaten auf. Erstmals geschah das am 4. Januar 2025.

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KZ-Gedenkstätten dürfen nicht instrumentalisiert werden

Tor der KZ-Buchenwald Foto: Pascal Rehfeldt Lizenz: CC BY-SA 3.0


Extremisten der Gruppe „Kufiyas in Buchenwald“ hatten ursprünglich pünktlich zum 81. Jahrestag der Befreiung des KZ einen Protest vor der Gedenkstätte Buchenwald angekündigt. Hier sollte die Gedenkstätte für ihre politischen Zwecke instrumentalisiert werden.
Israel sollte als Täter angeprangert und die Lüge vom Genozid in Gaza verbreitet werden. Vorwand war ein angebliches Kufiya-Verbot in der Gedenkstätte.

Eine entsprechende Vorbereitungsveranstaltung in Köln konnte verhindert werden. Dazu hatten wir berichtet. Das Verwaltungsgericht Weimar untersagte glücklicherweise die Kundgebung am Gelände selbst. Der extremistischen Gruppe wurde dafür der Theaterplatz in Weimar zugewiesen. Sie sagte dann aber kurzfristig ihre Veranstaltung ab.

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Wir sind sexuell dimorph – es gibt kein Spektrum

Den Aliens muten wir keine postmodernen Spinnereien zu: Darstellung der Menschenheit mit zwei Geschlechtern auf der Pioneer-Plakette Bild: Vectors by Oona Räisänen (Mysid); designed by Carl Sagan & Frank Drake; artwork by Linda Salzman Sagan Lizenz: Gemeinfrei


Die Entscheidung des IOC für Geschlechter-Tests bei Frauen zeigt, dass die Existenz von genau zwei biologischen Geschlechtern wieder eine Selbstverständlichkeit in unserer Gesellschaft werden wird.

Das IOC verlangt zukünftig einen Geschlechtertest für die Teilnahme in der Frauenkategorie.  Um zu vermeiden, dass biologische Männer am Frauensport teilnehmen, wird nun jede Teilnehmerin einen Gentest, der ihre Weiblichkeit beweist, vorlegen müssen. Für einen SRY-Test reicht ein Wangenabstrich oder eine Blutabnahme. Hier wird der entsprechende Teil des Y-Chromosoms (SRY-Gen) nachgewiesen, der für die

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Warum ist die Transideologie so erfolgreich?

Transaktivisten in London Foto: Jwslubbock Lizenz: CC BY-SA 4.0


Oft wird von ihren Protagonisten die Existenz einer Trans- oder Genderideologie bestritten. Dabei ist sie mit den Diskussionen über das Selbstbestimmungsgesetz, mit den Unisex-Toiletten und der Gendersprache in unserer Gesellschaft überall präsent und wurde in vielen Bereichen bereits zur Normalität erklärt. Nicht nur durch den trotzigen Satz „Transfrauen sind Frauen. Punkt.“ ist der Erfolg dieser Ideologie, die keine sein will, kaum zu übersehen.

Die Trans- oder Genderideologie ist eine Ideologie, die besagt, dass das Geschlecht zugewiesen wird und man sein Geschlecht selbst definieren kann. Das ideologische Denken fängt im Prinzip damit an, dass man vom „bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht“ spricht. Bei fast allen Menschen ist das Geschlecht aber unmittelbar nach der Geburt ganz eindeutig und ohne weitere Untersuchungen erkennbar.  Falls ein Fall von extrem seltener Intersexualität

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Sexualstraftäter will unbedingt ins Frauengefängnis

Frauengefängnis Gelsenkirchen (Symbolbild) Foto: Carsten Steger Lizenz: CC BY-SA 4.0

Er beziehungsweise mittlerweile sie ist sich nicht zu schade, Druck auszuüben, um als verurteilter Sexualstraftäterin in ein Frauengefängnis verlegt zu werden. Jetzt beschuldigt die Person die Insassen und das Gefängnispersonal, mit Drogen zu dealen, und lässt die Presse dazu berichten.

In meinem Artikel zu Transpersonen in Gefängnissen erwähnte ich auch eine Person in Thüringen, die als Sexualstraftäter verurteilt wurde. Der biologische Mann, der sich nun mittlerweile als Frau identifiziert, kämpft darum, endlich in ein Frauengefängnis verlegt zu werden.
Wie die Transfrau der Presse berichtet, widerfahren der Person im Thüringer Strafvollzug angeblich diverse Ungerechtigkeiten, gegen die sie auch bereits Beschwerde eingereicht hat.

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Menschen mit Vagina sind Frauen

JK Rowling Foto: Carlsen Verlag, Lizenz: lizenzfrei


Heute ist Frauentag. Es ist der Kampftag für Frauenrechte. Um Männer zu inkludieren, die auch gern Frau sein wollen, wurde er mittlerweile in feministischer Kampftag umbenannt. Warum? Es ist ein Tag für die Frauen, die die Hälfte der Menschen weltweit ausmachen. Und es ist in vielen Regionen dieser Welt leider immer noch die unterdrückte Hälfte der Weltbevölkerung.

Als ich neulich beim Lesen eines Fachbuches auf die Phrase „Menschen mit Vagina“ gestoßen bin, war ich doch ein wenig entsetzt. So werden Frauen also mittlerweile auf ihr primäres Geschlechtsorgan reduziert. J. K. Rowling hat sich bereits 2020 zu dieser Art von Negierung des Begriffes Frau geäußert. Auch „menstruierende Menschen“ sind Frauen, meint die bekannte Autorin. Und damit hat

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Kerzen raus und beten

Bodo Ramelow Foto: Steffen Prößdorf Lizenz: CC BY-SA 4.0

Wie kann man nur die friedliche Demonstration in der DDR mit den Protesten im Iran vergleichen? Bodo Ramelow ist sich zumindest dafür nicht zu schade. Bei Paul Ronzheimer im Podcast diskutierte er mit Paul Ronzheimer darüber und warf ihm Geschichtsvergessenheit vor.

Ich selbst war bei einer der Demonstrationen 1989 in Leipzig dabei. Ich war noch Teenager und hatte keine Todesangst, denn in der DDR wurde

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Auf sie mit Gebrüll!

Maral Salmassi Foto: Sceenshot/Youtube

Als hätten taz und Spiegel nur darauf gewartet, sie endlich einmal dranzukriegen, schießen sie sich mit Schlagzeilen wie „Staatlich geförderte Hasspredigerin“ und „Berliner Fördermittelskandal“ auf Maral Salmassi, eine mutige Kämpferin gegen Antisemitismus, ein. Der Gründerin des Zera-Instituts, das „nach neuen Wegen im Kampf gegen den Antisemitismus sucht“, wird Hass und Hetze vorgeworfen. Sogar Antisemitismus unterstellt man ihr nun.

Nur weil sie Probleme klar benennt und polemisch zuspitzt, ist sie keine Hasspredigerin. Ein Begriff übrigens, der für eine Frau, die aus dem Iran vor den wirklichen Hasspredigern geflüchtet ist, besonders beleidigend sein dürfte, liebe taz.

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Die radikale Mitte? Was soll das überhaupt sein?

Wolf Lotter Foto: Heinrich-Böll-Stiftung Lizenz: CC BY-SA 2.0


Mir persönlich erscheint es ziemlich einfach, die Mitte der Gesellschaft zu definieren, anderen fällt es hingegen schwer. Wenn aber Rechts- und Linksextreme rausfallen, bleibt die demokratische Mitte einfach übrig.

Auch Radikalität ist aus meiner Perspektive überhaupt nichts Schlimmes, denn sie beschreibt lediglich, eine Sache grundlegend, vollständig und kompromisslos anzugehen. Radikal leitet sich von Radix = Wurzel ab und meint, eine Sache konsequent an der

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Sind Transfrauen in unseren Gefängnissen ein Problem?

Luftbild der Justizvollzugsanstalt Bochum (Symbolbild) Foto: Carsten Steger Lizenz: CC BY-SA 4.0

Sind Transfrauen in unseren Gefängnissen ein Problem? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, schrieb Ruhrbarone alle Justizministerien in Deutschland an und bat mit konkreten Fragen dazu um Auskunft. Auch, ob das seit November 2024 geltende Selbstbestimmungsgesetz einen Einfluss auf den Umgang mit Transpersonen im Strafvollzug hat, sollte in Erfahrung gebracht werden.

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