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„Muss man wissen“: Ruhrbarone präsentieren Axel-Stoll-Film in Dortmund

Werden zur Kinopremiere in Dortmund sein: Produzenten Waschkau, Waschkau und Bartoschek (v.l.n.r.) (Foto: Arne Nissen)

Werden zur Kinopremiere in Dortmund sein: Produzenten Waschkau, Waschkau und Bartoschek (v.l.n.r.) (Foto: Arne Nissen)

Dortmund – Vor knapp 3 Wochen hatte „Ein Interview mit Dr. Axel Stoll“ von Ruhrbarone-Autor Sebastian Bartoschek Premiere in Hamburg.

Am Sonntag, dem 30. August wird der Film nun in der Schauburg Dortmund, Brückstrasse 66, um 14 Uhr gezeigt.

Neben den drei Produzenten wird auch Schnitt-Director Christoph Koch zugegen sein und sich nach dem Film den Fragen des Publikums stellen. Außerdem werden verschiedene Experten aus dem Film erwartet, so Ruhrbarone-Autor und Jurist Julius Hagen, der Historiker Patrick Schuchardt sowie Physiker und Science Slammer Reinhard Remfort.

In der über einstündigen Dokumentation geht es um Dr. Axel Stoll, vielen vor allem als Internetphänomen bekannt.  War er lustiger Verschwörungsopa? War er gefährlicher Nazi? Und was hat es mit seinem Neuschwabenland-Forum auf sich?

stoll_plakatDie Psychologen Bartoschek und Waschkau begaben sich zu ihm – und in seine Gedankenwelt – in der reichsdeutsche Flugscheiben, eine Hohle Erde, bewohnt von Nazis und Alternativmedizin genauso Realität waren, wie die Umwandlung von Blei zu Gold – im Hinterzimmer einer Plattenbauwohnung. Nachdem Stoll im Jahr 2014 verstarb, wurden die Interviewmitschnitte zu Zeitdokumenten und werden nun in Form eine Doku veröffentlicht.

Der Film ist bereits jetzt bei verschiedene Festivals angemeldet – und soll vereinzelt auch in kleinen Kinos im gesamten Bundesgebiet gezeigt werden.

Die Karten kosten im Vorverkauf 6 €, an der Abendkasse 7 €. Mit Blick auf die Größe des Kinosaals wird eine Reservierung von Karten per Mail an tickets@nslbuch.de angeraten.

RuhrBarone-Logo

6 Kommentare zu “„Muss man wissen“: Ruhrbarone präsentieren Axel-Stoll-Film in Dortmund

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  • #3
    Bimi

    Auf einer großen Leinwand kommt die Schnittkunst, die bei dem Film zu Anwendung kam, bestimmt noch viel besser zur Geltung. Nur für den Fall, dass es noch nicht bis zu euch vorgedrungen ist: Der Film ist extrem mies geschnitten und es ist kaum zu glauben, dass da ein professioneller Cutter am Werk gewesen sein soll.

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  • #5
    Torsten

    Hallo,
    Durch Zufall bin ich hier gelandet.
    Axel hat etliche Jahre mit seiner Familie bei mir gegenüber in Altglienicke gewohnt. Sein Vater war Oberst der NVA für Nachrichten und seine Mutter was hohes bei der FDJ. Er hatte noch einen Bruder. Ich kenne ihn nur als " Steini". Er hat in seinem Zimmer mit den Fossilien zusammen gewohnt. Es war davon übervoll und es ist erstaunlich, daß das Haus nicht zusammen gebrochen ist.
    Mit ziemlicher Sicherheit hat es damals schon seinen Verstand getrunken. Ich kann mich gut daran erinnern, daß er sich öfter am Gartenzaun nach hause gehangelt hat und wir als Kinder recht oft die Berge an leeren Schnapsflaschen zum Altstoffhändler bringen konnten.
    Er war immer nett und freundlich. Man konnte sich gut und lange mit ihm unterhalten. Vielleicht hat er sich etwas zu intensiv mit meinem Opa unterhalten , der zu der fragwürdigen Zeit in der Forschung im Reichsluftfahrtministerium beschäftigt war.
    Ich hab mir noch nichts von meinem ehem. Nachbar Axel angesehen. Er sieht seinem Vater etwas ähnlich. Es ist nur erstaunlich, was aus Menschen werden kann.

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