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n-tv: Mitgefühl schuld am Nahost-Konflikt

n-tv.de, abgerufen: 16.06.14, 16:28

n-tv.de, abgerufen: 16.06.14, 16:28

Der gute alte Nahost-Konflikt hat mal wieder Konjunktur. Nachdem drei israelische Studenten mutmaßlich von der Hamas entführt wurden, geht das israelische Militär auf der Suche nach den Entführten gegen Islamisten vor. Doch wer oder was genau ist nun schon wieder Schuld an der neuesten Eskalation? N-TV liefert darauf eine erstaunliche Antwort.

Gleich zu Beginn wird der Artikel auf n-tv.de anklagend: „Die Schuldigen stehen für sie bereits fest. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu macht die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas für das Verschwinden der Schüler verantwortlich.“ So ein Blödsinn aber auch! Entführungen und Aggressionen gegen Zivilisten gehören nun wirklich nicht zum Handwerkszeug der friedliebenden Hamas. Nein, die Provokation, die zur neuesten Eskalation geführt hat, ist für die N-TV Redaktion eindeutig. Nicht die Entführung israelischer Zivilisten und der permanente Raketenbeschuss seitens der Hamas und anderer Gruppen aus dem Gazastreifen sind das Problem; nicht, dass viele Palästinenser die Entführung mit Straßenfesten feiern: Es sind die Solidaritäts-Aktionen von Menschen weltweit, die unter dem Hashtag „#bringbackourboys“ ihr Mitgefühl für die Studenten ausdrücken. Das zumindest geht aus der abenteuerlichen Überschrift des Artikels hervor:

„Hashtag befeuert Nahostkonflikt“.

„‚Es widert mich an, dass die Israelis soziale Netzwerke für #BringBackOurBoys benutzen'“, wird ein User zitiert. „Deswegen ruft er alle Palästinenser auf, sich das Hashtag selbst zu eigen zu machen und den Spieß umzudrehen: ‚Jede Woche entführt Israel Dutzende Palästinenser: an Kontrollpunkten, aus ihrem Zuhause, bei Protesten'“, fährt N-TV verständnisvoll fort. Na klar: Den Juden ist jedes Mittel recht, um den Nahost-Konflikt zu befeuern: Sie lassen sich beschießen und entführen, und besitzen dann noch die Frechheit, ihr Mitgefühl für die Opfer islamistischer Angriffe mitzuteilen! Auf Twitter! Eine unglaubliche Provokation. Wie friedlich wäre doch der Nahe Osten, wenn die Israelis endlich aufhören würden, ihre Opfer zu betrauern.

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20 Kommentare zu “n-tv: Mitgefühl schuld am Nahost-Konflikt

  • #1
    ichoderdu

    Danke. Es ist doch wie immer. Terroranschläge und Raketenbeschuß durch die Hamas oder anderer Terrorgruppen sind den „westlichen“ Medien keine Meldung wert. Aber wehe Israel verteidigt sich. Dann ist das Geschrei wieder groß. Genau wie dieser widerliche Tagesschau Typ gestern in einer Schaltung aus Israel. Seine widerlichen Untertöne weisen auch immer in die Richtung das alle böse nur aus Israel kommen kann. Er tat gestern so als ob Netanjau sich bestimmt freut das die Kiinder entführt wurden weil das ja gut in sein „politische Agenda“ passen würde. Einfach widerlich.

  • #2
    Alerta

    Die Israelis sind auch keine Waisenknaben, im Gegenteil, die israelische Armee geht mit großer Härte auch gegen unschuldige Palästinenser vor und Netanjaus Programm zum Siedlungsbau hilft dem Frieden in der Region nicht weiter. Die Entführungsopfer kamen alle aus jüdischen Siedlungen in der Westbank. Dort ist jeder Siedlungsbau eine Provokation für die Palästinenser, deren Territorium immer weiter beschnitten wird. Die Entführung ist natürlich trotzdem Unrecht und der Hashtag ist nicht das Problem, sondern eher, die Tatsache, dass Politiker auf beiden Seiten nicht in der Lage sind Frieden zu schließen oder wenigstens über einen zu verhandeln ohne der anderen Seite die staatlichkeit zu verweigern.

  • #3
    keineEigenverantwortung

    Wenn Kinder entführt werden, gibt es doch wohl keine Diskussion, dass man auf der Seite der Kinder ist.

    Ebenso würde ich von jedem Staat und jeder Gesellschaft erwarten, dass sie Kinder schützt und alles tut, um sie wieder zu ihren Eltern zu bringen. Es ist für jeden Menschen, der Mitgefühl zeigt, doch völlig normal, dass er sich mit den Opfern solidarisiert und hofft, dass die Entführungen bald beendet sind.

    Es kommt leider immer häufiger vor, dass Straftaten irgendwie gerechtfertigt werden, wenn sie von Tätern der favorisierten Gruppe begangen werden. Das ist auch gut zu beobachten, wenn bspw. Politiker bei Straftaten erwischt werden. Dann reagiert die eigene Partei reflexartig und verweist auf einen ähnlichen Fall der anderen Partei. Dass es um Straftaten/Verbrechen geht, wird komplett ausgeblendet.

  • #4
    Thomas Weigle

    Besonders friedlich wäre der Nahe und Ferne Osten und alles, wenn diese Juden endlich dem Wunsch einer Mehrheit der Araber und anderer erfüllen würden und sich kollektiv ins Mittelmeer begeben. Ohne Schwimmwesten und Rettungsbojen.
    Hätte zudem den Vorteil, dass wir nicht mehr den Juden Auschwitz verzeihen müssten. Bei diesem Verzeihen kam es doch immer wieder zu peinlichen Vorkommnissen, denen Bösartige entnehmen konnten, dass der eine oder andere (linke) Bundesbürger mit dem Auschwitzverzeihen noch nicht auf dem richtigen und erwünschten Level war und ist.

  • #5
    nussknacker56

    #2

    Es geht hier um die Entführung von drei Jugendlichen/Kindern. Warum wollen Sie das nicht begreifen? Nach dem Hauptanliegen, den Vorgang zu relativieren, kommt zum Schluss noch was aus der hohlen Hand: „Die Entführung ist natürlich trotzdem Unrecht …“

    Beiträge wie der obige sind symptomatisch für den größten Teil einer moralisch und politisch zutiefst kompromittierten Linken.

  • #6
    Puck

    @Alerta #2

    Soso. Die Israelis sind also „auch keine Waisenknaben“.
    Warum sollten sie das auch sein?
    Haben wir Juden mal wieder nur als Opfer lieb?

    Natürlich ehrt es sie, daß sie die Entführung von Jugendlichen nicht gut heißen, aber einen kleinen Seitenhieb können Sie sich trotzdem nicht verkneifen, gell?

    Zitat: (…)Die Entführungsopfer kamen alle aus jüdischen Siedlungen in der Westbank. Dort ist jeder Siedlungsbau eine Provokation für die Palästinenser, deren Territorium immer weiter beschnitten wird(…) Zitat Ende.

    Wie darf man das verstehen? Entführungen von Jugendlichen ist zwar irgendwie falsch aber unter Umständen verständlich?

    Was den Willen zum Frieden betrifft: Darf man gelinde daran erinnern, daß es die Palästinenser waren, die seinerzeit die Zweistaatenlösung abgelehnt haben, weil sie die Lösung: Alle Juden uns Meer! favoriesierten? Weil sie irrtümlicherweise dachten, daß die übrigen arabischen Staaten sie unterstützen würden? Die hatten allerdings gar kein Interesse daran, weil eine ungelöste „Palestinenserfrage“ ihnen politisch viel besser ins Konzept paßte und bis heute paßt, will heißen die lieben Brüder sind eine willkommene politische Manövriermasse. Das „Palästinenserproblem“ könnte längst gelöst sein. Bekanntlich wurden nach dem 2. WK Milionen von deutschen Flüchtlingen aus dem Osten integriert, in ein vom Krieg zerstörtes Land, ja das ging. Übrigens ebenfalls nach einem – verlorenen – völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. Ich frage mich zweilen, ob sich die Palästinenser deshalb so großer Sympathie in Deutschland erfreuen. Weil sie mit demselben leeren Pathos und der gleichen Verblendung einfach weiter machen, der in D durch Care-Pakete und Marshallplan ausgetrieben wurde – aber nicht so ganz… irgendwo in einer verborgenen Ecke im Hinterstübchen des Gehirns scheinen sich da noch immer ein paar Synapsen zu verheddern.

    Aber gehen wir mal in die jüngere Vergangenheit. Es ist noch nicht so lange her, daß auch nur die zarteste Ankündigung von Friedensverhandlungen dazu führte, daß 24 Stunden später eine Bombe irgendwo in Israel hochging oder sich ein Selbstmordattentäter in die Luft sprengte. Falls Ihnen das noch nicht aufgefallen ist: Es ist die Hamas, die dringend den Konflikt braucht, weil der deren einzige Legitimation ist. Im Unterschied zur Politik Israels ist der Konflikt für die Hamas nicht ein Nebeneffekt der Politik, sondern der Konflikt ist die Politik.

  • #7
    Puck

    @Thomas Weigle #4

    Zitat: (…)Hätte zudem den Vorteil, dass wir nicht mehr den Juden Auschwitz verzeihen müssten. Bei diesem Verzeihen kam es doch immer wieder zu peinlichen Vorkommnissen, denen Bösartige entnehmen konnten, dass der eine oder andere (linke) Bundesbürger mit dem Auschwitzverzeihen noch nicht auf dem richtigen und erwünschten Level war und ist. Zitat Ende

    Nicht zu vergessen, daß die Juden dann wieder Opfer wären, um präzise zu sein: tote Opfer; ein Zustand, in dem die Juden den Deutschen am sympathischsten sind.
    Da kann man dann Gedenktage abhalten und Reden schwingen. Und die Vergangenheit aufarbeiten, oder bearbeiten oder bewältigen, bis sie so weit bewältigt ist, daß sie praktisch nicht mehr zu erkennen ist.
    Dann kann man noch ein Mahnmal errichten. Am besten in Beton gegossen.

  • #8
    Nansy

    Leider wieder die übliche Polemik in einigen Kommentaren – auch unabhängig vom Sachverhalt einer Entführung von Jugendlichen. Es gibt nur eine gute Seite – die anderen sind die Bösen – und umgekehrt. Bei den Themen Israel, Palestinenser und auch USA sind Differenzierungen offenbar nur lästig…

  • #9
    Marcus

    Zum Teufel mit den abrahamitischen Religionen und deren Unvereinbarkeit untereinander. Werdet endlich erwachsen. Und ja, so einfach mache ich es mir, oder worin sollte dieser Konflikt sonst ursächlich begründet sein?

  • #10
    SteLu

    @ #5

    „Beiträge wie der obige sind symptomatisch für den größten Teil einer moralisch und politisch zutiefst kompromittierten Linken“

    Das ist nicht nur ein „linkes“ Problem. Laut der Studie „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ der Uni Bielefeld stimmten 39,5% der Befragten der folgender Aussage zu: „Viele Juden versuchen, aus der Vergangenheit des Dritten Reiches heute ihren Vorteil zu ziehen.“ Ähnlich viele 38,4% behaupteten, sie könnten gut verstehen, dass man „angesichts der israelischen Politik etwas gegen Juden hat“. 16,5% waren der Meinung, dass „die Juden“ in Deutschland zuviel Einfluss hätten. Was „die Juden“ mit der isrelischen Politik zu schaffen haben, muss mir noch jemand erklären. Käme ich auf die Idee zu sagen, ich könnte „die Deutschen“ auf Grund der Flüchtlingspolitik seit der Wiedervereinigung nicht leiden, wäre wohl der Teufel los.

    Vermutlich 20% der deutschen Bevölkerung sind latent antisemitisch. Dieser Antisemitismus versteckt sich sehr häufig hinter sogenannter „Israelkritik“ – von „linker“ Seite, aber ganz sicher nicht nur von dort.

  • #11
    SteLu

    und ansonsten noch ein lesenswertes Interview. Auch in Bezug auf den Siedlungsbau

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article118991495/Israel-wird-daemonisiert-delegitimiert-boykottiert.html

  • #12
    Arnold Voss

    @ SteLu # 11

    Zitat aus dem Interview:

    Yakov Hadas-Handelsman: „….. Der Islam gehört zu den drei monotheistischen Religionen, er hat viele Gemeinsamkeiten mit dem Judentum, er predigt Menschlichkeit und Mitgefühl. Das ist kein Nullsummenspiel. Israel zu unterstützen bedeutet nicht, den Islam zu bekämpfen oder umgekehrt.“

    Was soll das heißen? Dass es gar keinen Religionskonfllikt im Nahen Osten gibt? Dass auch der Kampf der Palästinenser gegen Israel rein garnichts mit der Bekämpfung des jüdischen Glaubens zu tun hat? Wenn monotheistische Religionsvertreter sich gegenseitig Menschlichkeit und Mitgefühl bescheinigen dann ist allerhöchste Skepsis geboten.

  • #13
    Alerta

    @Puck #6

    „Soso. Die Israelis sind also “auch keine Waisenknaben”.
    Warum sollten sie das auch sein?
    Haben wir Juden mal wieder nur als Opfer lieb?“

    Nein, ich habe Regierungen lieb, die keine Agressionen gegen ihre Nachbarn verüben und ihre militärische Verteidigung auf das nötigste beschränken. Ich verurteile jede Art der Gewaltausübung, besonders auch die von palästinensicher Seite, aber ich verschließe meine Augen auch nicht davor, dass israelische Siedlungsbauprogramme und das gewaltsame Vorgehen gegen humanitäre Einrichtungen in der Region auch zur Tagesordnung gehören und einen Friedensprozess erschweren.

    „Wie darf man das verstehen? Entführungen von Jugendlichen ist zwar irgendwie falsch aber unter Umständen verständlich?“

    Ja, so etwas nennt sich differenzieren. Auf der einen Seite ist es ein Verbrechen, wie eine Entführung immer ein Verbrechen ist, auf der anderen Seite befinden wir uns hier aber in einem Konflikt in dem die Palestinenser das Gefühl haben ihrer Heimat beraubt zu werden. Das ändert nichts daran, dass sich die Palästinenser hier auf den falschen Pfad begeben haben und Menschen angreifen, die wahrscheinlich nichts dafür können.

  • #14
    SteLu

    @ Arnold Voss # 12

    Soweit ich das verstehe, ist Yakov Hadas-Handelsman in seiner Eigenschaft als israelischer Botschafter interviewt worden. Wenn ihn diese Tätigkeit zu einem „monotheistischen Religionsvertreter“ macht, stellt sich die Frage inwieweit Frau Merkel oder andere Politiker/innen der CDU und CSU, die ja immerhin das „christlich“ im Parteinamen tragen, ebenfalls „monotheistische Religionsvetreter/innen sind. Die nächste Frage stellt sich daran anschließend: Ist die Skepsis auch geboten, wenn sich diese „monotheistischen Religionsvertreter/innen“ auf die (angeblich) christlich-jüdische Tradition berufen, die es zu verteidigen gelte- was ja immer wieder gerne getan wird? Eigentlich müsste es ja sowieso christlich-antijudaische Tradition heißen.

    Was der Botschafter damit sagen wollte / „was das heißen soll“, weiß ich nicht. Da müssen Sie ihn schon selbst fragen. Alles andere ist Interpretation. Ich denke nicht, dass er damit sagen wollte, dass der Konflikt kein Religionskonflikt ist. Die Frage ist, ob mann ihn auf einen Religionskonflikt beschränken kann. Aber das ist nur meine Interpretation.

    Als Agnostiker bin ich ansonsten in Bezug auf das skeptische Betrachten der Religionen ganz bei Ihnen.

  • #15
    Arnold Voss

    @ SteLu #14

    Ohja, die Skepsis ist natürlich auch bei christlichen Religionsfunktionären angebracht. In Israel ist aber das Religiöse und das Politische nur schwer zu trennen. Ein israelischer Diplomat versteht sich in der Regel auch als ein Vertreter des jüdischen Glaubens, ein deutscher Diplomat, selbst wenn er Christ ist, wird sich – Ausnahmen bestätigen die Regel – nicht so sehen. Zumindest nicht in heutiger Zeit.

    Natürlich kann man Konflikt zwischen Palästinensern/Arabern und den Israelis nicht auf die Religion beschränken, aber es gäbe ihn in dieser unversöhnlichen Form nicht, wenn die Israelis – mal theoretisch gedacht – Muslime wären, bzw. Muslime aus aller Welt dort einen neuen Staat hätten gründen wollen. Das wäre auch nicht ohne Konflikte mit den Palästinensern vonstatten gegangen, aber es wäre keiner auf die Idee gekommen, sie zurück uns Meer zu treiben.

  • #16
    SteLu

    @ Arnold Voss #15

    Sicherlich spielt die Religion in dem Konflikt eine große Rolle und genauso sicherlich kommt die direkteste und gefährlichste Bedrohung Israels aus der funadamentalistisch-islami(stisch)en „Ecke“. Aber die Frage, war ja, muss der Islam grundsätzlich bekämpft werden, um Israel zu unterstützen. Und das hat der Botschafter verneint.

  • #17
    Thomas Weigle

    Auch wenn es an Israel sicher das eine oder andere zu kritisieren ist: dies sollten wir hier im Lande des Holocaust tunlichst unterlassen. Es ist ja nun nicht so, dass es an Kritikern Israels mangelt. Nirgendwo und vor allem in der UNO nicht. Und hier in D. schon mal gleich gar nicht. Wenn es kein Antisemitismus ist, was hält die nur so unermüdlich auf Trab? Ich versteh es nicht. Syrien, Dhafur, Ruanda, was weiss ich, hält kaum jemand so auf Trab wie israelisches Vorgehen gegen militante Palästinenser, die nichts lieber täten als alle Israelis im Meer zu versenken.

  • #18
    Puck

    @Alerte #13

    Zitat: (…)Ja, so etwas nennt sich differenzieren. Auf der einen Seite ist es ein Verbrechen, wie eine Entführung immer ein Verbrechen ist, auf der anderen Seite befinden wir uns hier aber in einem Konflikt in dem die Palestinenser das Gefühl haben ihrer Heimat beraubt zu werden. Das ändert nichts daran, dass sich die Palästinenser hier auf den falschen Pfad begeben haben und Menschen angreifen, die wahrscheinlich nichts dafür können.(…)Zitat Ende
    Hervorhebung von mir.

    Nein, Alerta, das nennt man nicht differenzieren, sondern faule Rechtfertigung durch die Hintertür. Um präzise zu sein, genau die faule Rechtfertigung wie in ihrem ersten Beitrag, mit nachgeschobener lahmer Erklärung, daß Entführung prinzipiell natürlich nicht ok ist, jedenfalls von Menschen, die „wahrscheinlich nichts dafür können“. Wieso wahrscheinlich? Es handelt sich um Schüler!
    Vielleicht lesen Sie nochmal in Ruhe durch, was ich geschrieben habe, mir scheint, Sie haben da was nicht so ganz verstanden.

  • #19
    Auggie Wren

    Ach, na nu bleibt mal schön locker! Das generelle Mistrauen gegenüber der Hamas ist ja nachvollziehbar, aber wenn jemand eine Vorverurteilung verurteilt ist das auch nur recht und billig. Netanjahu ist leider auch ein mieser Krawallbruder. Beide Seiten kippen immer wieder genüßlich Öl ins Feuer. Wohl dem, der da nüchtern zur Situation steht. Netanjahu tut es nicht, die Hamas tut es nicht und ihr, liebe Ruhrbarone leider auch nicht.

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