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21 Parteien wollen ins Ruhrparlament

Verwaltungsgebäude des Regionalverbands Ruhr in Essen Foto: Flux Garden~commonswiki Lizenz: CC BY-SA 2.5

Um den Einzug ins erstmals direkt gewählte Ruhrparlament bewerben sich 21 Parteien und Wählergruppen. Der Wahlausschuss unter Vorsitz von RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthöfel hat in seiner Sitzung am 31. Juli alle eingereichten Wahlvorschläge zugelassen. Insgesamt bewerben sich mehr als 350 Kandidatinnen und Kandidaten um die 91 Sitze in der neuen RVR-Verbandsversammlung. Am 13. September sind im Rahmen der diesjährigen Kommunalwahlen die Bürgerinnen und Bürger im Ruhrgebiet aufgerufen, die neue Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) – kurz Ruhrparlament – zu wählen. Es gilt, anders als bei der Kommunalwahl, eine 2,5 Prozent Hürde.

Folgende Parteien sind derzeit im Ruhrparlament vertreten, die alle erneut antreten: SPD, CDU, GRÜNE, DIE LINKE, FDP, AfD, PIRATEN, FREIE WÄHLER NRW und Unabhängige-Bürger-Partei. Bei der Wahl treten zudem an: ÖDP, die PARTEI, Duisburger Alternative Liste, Die Violetten,Tierschutz  hier!, Aktiv, Bündnis Christen für Deutschland, Ideengemeinschaft Ruhr, das Nationale Bündnis Ruhrgebiet, das maßgeblich von der Nazi-Partei Die Rechte und der NPD geprägt ist , Basisdemokratie jetzt, UWG: Freie Bürger und Volt.

Und so wird gewählt: Bislang bestimmten die jeweiligen Räte und Kreistage der Metropole Ruhr die Mitglieder des Parlaments und entsandten ihre Vertreterinnen und Vertreter dorthin. Aufgrund einer Änderung des Gesetzes über den Regionalverband Ruhr aus dem Jahr 2015 wird das Parlament im Jahr 2020 erstmals direkt gewählt. Insgesamt mehr als vier Millionen Menschen ab 16 Jahren sind zur Ruhrwahl aufgerufen. Alle Wahlberechtigten erhalten ab August 2020 eine Wahlbenachrichtigung, mit der sie sowohl an den allgemeinen Kommunalwahlen als auch an der Wahl zum Ruhrparlament teilnehmen können.

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2 Kommentare zu “21 Parteien wollen ins Ruhrparlament

  • #1
    yohak

    Ich fände es schön,. wenn die Ruhrbarone diese 21 Parteien – insbesondere die weniger bekannten
    kleineren Parteien – mal genauer vorstellen würden.

  • #2

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