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Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet steigt im Juli wieder stärker an

Agentur für Arbeit in Dortmund Foto: Mathias Bigge Lizenz: CC BY-SA 3.0

283.308 Menschen waren im Juli im Ruhrgebiet arbeitslos gemeldet. Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Zuge der Corona-Pandemie, der im April einsetzte, zog damit wieder deutlich an: Im Verhältnis zum Vormonat Juni gab es im Ruhrgebiet 7.568 Arbeitslose mehr (+2,7 Prozent), im Verhältnis zum Vorjahresmonat sogar 45.556 (+19,2 Prozent). Die Arbeitslosenquote stieg gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozentpunkte auf 10,5 Prozent an.

Die höchsten Arbeitslosenquoten hatten die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (16 Prozent) und Duisburg (12,8 Prozent) zu verzeichnen, während die Quoten in den vier Kreisen unterhalb der Zehn-Prozent-Marke blieben. Mit sieben bzw. 7,2 Prozent wiesen die Kreise Wesel und Ennepe-Ruhr die ruhrgebietsweit niedrigste Arbeitslosenquote auf, unter den kreisfreien Städten waren es Bottrop (8,7 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (8,9 Prozent).

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