Am Wochenende haben die Piraten auf ihrem Parteitag in Dortmund ihr Programm zur NRW-Landtagswahl am 13. Mai beschlossen. Heute nun haben sie es veröffentlicht – zumindest theoretisch, denn der Server auf dem es liegt ist heillos überlastet, die neue Hardware kommt in den nächsten Tagen, die alte Technik scheint dem Interesse, das den Piraten entgegen gebracht wird nicht stand zu halten. Also – immer wieder versuchen…Oder auf die Nacht warten. Dann wird es wahrscheinlich pronlemlos möglich sein, auf das Programm zuzugreifen.
Envio-Prozess: Es könnte eng werden für Dirk Neupert
Wenn am 9. Mai in Dortmunder der Envio-Prozess beginnt, haben die zum Teil schwer mit PCB belasteten Envio-Arbeiter eine Chance, ihre Interessen gegen die Angeklagten mit ex-Envio-Chef an der Spitze durchzusetzen. Mit Reinhard Birkenstock haben sie als Nebenkläger einen profilierten und prominenten Rechtsanwalt an ihrer Seite.
Lange sah es nach dem klassischen David gegen Goliath Spiel aus. Da die Envio-Führung mit dem ehemaligen Envio-Chef Dirk Neupert und einer Phalanx hochkarätiger Anwälte, dort die zum Teil schwer mit PCB belasteten Envio-Arbeiter. Seit dem Herbst vergangenen Jahres wurde hinter den Kulissen daran gearbeitet, für eine möglichst gute juristische Vertretung der Arbeiter zu sorgen. Ein Vorgang, bei dem es zahlreiche Rückschläge gab. Noch vor ein paar Wochen sah es so aus, als ob eine adäquate Vertretung der Arbeiter vor Gericht kaum zu finanzieren wäre. Die Wende kam, als sich ein Arbeiter mit einem offenen Brief, der auch auf diesem Blog veröffentlicht wurde, an die IGBCE wandte. Die Gewerkschaft entschloss sich dann doch, den Arbeitern mit Reinhard Birkenstock einen erfahrenen Juristen an die Seite zu stellen.
Der Ruhrpilot
Dortmund: Star-Anwalt Birkenstock vertritt Envio-Opfer…Der Westen
Dortmund II: „Ich will Genugtuung für die Opfer – durch Worte und Taten“…Der Westen
Vorratsdatenspeicherung: Diesen Horrorkatalog will das Innenministerium speichern…Netzpolitik
NRW: Inhaltslosigkeit mit Soße? „Currywurst ist SPD“!…Welt
NRW II: TV-Duell ohne Zuschauer…Post von Horn
NRW III: Landtagswahl-Umfrage …Pottblog
NRW IV: Unis rufen nach Studiengebühren…RP Online
Ruhrgebiet: “Hütchen sind immens wichtig” – Frank Goosen auf Lesereise…Revierpassagen
Bochum: Das digitale Bücherregal…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Piratenpartei Bochum nimmt Abstand vom Bürgerbegehren gegen das Musikzentrum…Pottblog
Bochum III: Gema Tarife – Zeche soll 680 Prozent mehr zahlen…Ruhr Nachrichten
Dortmund III: Keine Mehrheit für Rad-Autobahn…Der Westen
Dortmund IV: Warnung vor Neonazis in Dortmunder Sportvereinen…Der Westen
Duisburg: Xtranews lädt zum Bloggertreffen…Xtranews
Duisburg II: Bürgerinitiative stellt eigenen Kandidaten auf…Der Westen
Essen: Klimaschützer wollen bei RWE-Versammlung protestieren…Der Westen
NRW: Experten kritisieren Schuldenpolitik

Hat der NRW Wahlkampf ein Thema? So richtig ist das bislang noch nicht deutlich geworden. Nun versuchen einige Wirtschaftsexperten das zu ändern und haben ein Papier zum Thema Schulden veröffentlicht.
So recht sparen mag niemand: SPD und Grüne ohnehin nicht, hat man sich doch mit großzügigen Ausgaben die Treue der eigenen Klientel erkauft. Und auch CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen mag nicht als knauserig gelten. Allein FDP-Mann Christian Lindner fordert einen Abbau der Ausgaben. Eines der schlüssigen Argumente Lindners: Der verschuldete Staat begibt sich in die Abhängigkeit der Finanzmärkte.
Linders Position bekam heute prominente Unterstützung: Prof. Dr. Justus Haucap, Prof. Dr. Walter Krämer und Jochen Kienbaum gehören zu den Unterzeichnern eines offenen Briefs in dem das Ende der Schuldenpolitik gefordert wird. Sie sehen die Zukunft des Landes durch immer mehr Schulden gefährdet. Was sie fordern widerspricht dem Zeitgeist: Privatisierungen, Überprüfung aller Ausgaben, Konzentration des Staates – die Chancen sind nicht groß, dass der offene Brief bei den Landespolitikern Gehör finden wird. Es könnte aber gut sein, das in fünf oder zehn Jahren viele der Meinung sein werden, das es besser gewesen wäre, wenn heute mit dem Sparen begonnen worden wäre. Denn wenn steigende Zinsen den Handlungsspielraum der Städte und des Landes massiv einengen werden, wenn Pensionslasten die Haushalte an den Rand des
Moderne Frühlingsküche: Das Mett-Robbenbaby
Was wäre der Frühling ohne das traditionelle Robbenbabyessen im Kreis der Familie? In Kanada hat die Robbenbaby-Saison gerade begonnen. Jetzt gibt es die kleinen, pelzigen Knuddel ganz frisch.
Sie haben jede Menge gesunde Omega 3 Fettsäuren, lassen sich gut füllen und bieten genug Fleisch für das ganz große Familienfest: Was zur Weihnacht die Gans, ist zum Frühlingsanfang das Robbenbaby.
Im Ruhrgebiet wird das Robbenbaby traditionell mit Mett, Zwiebeln und Beeren gefüllt, die von der ganzen Familie auf alten Fabrikgeländen gesammelt werden. Gewichtsangaben sind schwer zu machen, jedes Robbenbaby ist anders, aber grob kann man sagen: Je ein Drittel Mett, Beeren und Zwiebeln in das ausgenommene Robbenbaby sorgt für ein leckeres Mahl. Das Robbenbaby kommt dann gefüllt in den Backofen – fertig ist die gefüllte Robbe, wenn an der Stricknadel keine Mettreste mehr kleben, wenn man sie ganz tief in den kleinen Moppel gesteckt hat.
Über die Robbeninnereien freut sich jeder Schwede. Kennen Sie keinen Schweden, werden sie sie einfach in den Müll.
OB Wahl Duisburg: Chance Rubinstein
Mit dem OB-Kandidaten Michael Rubinstein haben die Duisburger in der Zeit nach Sauerland die Chance für einen wirklichen Neuanfang. Doch die Chancen Rubinsteins stehen schlecht.
Der Alltag hat Duisburg wieder fest im Griff. Von der Euphorie nach der gelungenen Abwahl von OB Adolf Sauerland im Februar ist nicht mehr viel zu spüren. Man hörte damals viel davon, das ein überparteilicher Kandidat nötig wäre, um die tiefen Gräben innerhalb der Politik und der Stadt zu überwinden.
Davon ist heute kaum mehr die Rede: SPD und CDU haben mittlerweile ihre eigenen Kandidaten aufgestellt, Grüne und Linkspartei auch – alles wie immer in Duisburg. Dabei gab es einen Kandidaten, der bereit gewesen wäre, für ein überparteiliches Bündnis anzutreten: Michael Rubinstein, der Geschäftsführer der Jüdischen
Der Ruhrpilot
NRW: Wie Kraft den Sieg einfährt…Handelsblatt
NRW II: Parteien verspielen Chancen im Netz…ZDF-Hyperland
TV: Liga-Total Verlust für Deutsche Telekom…Pottblog
NRW III: Frauentag für Röttgen mit Ebba und Angela…Welt
NRW IV: „Bad Bank“ der WestLB schreibt tiefrote Zahlen…Welt
NRW V: Wähler lernen Kandidaten online kennen…Welt
NRW VI: Karriereträume könnten in der SPD platzen…Westfälische Nachrichten
Ruhrgebiet: Die Ruhrtriennale wird zum Labor…Der Westen
Ruhrgebiet II: Bahn-Pläne zum Rhein-Ruhr-Express stoßen auf Kritik…Westdeutsche Zeitung
Bochum: Bei „Stühle raus“ sind die Bagger weg…Der Westen
Duisburg: Piraten und FDP unterstützen parteilosen Michael Rubinstein…Der Westen
Duisburg II: CDU-Dissidenten präsentieren sich im Netz…Xtranews
Dortmund: Die ganze Stadt ein Kunstparcours…Der Westen
Dortmund II: Prüfungsamt attackiert die Feuerwehr…Ruhr Nachrichten
Essen: Wirtschaft empört über „Herdprämie“…Der Westen
Umland: Nachtflugverbot am Flughafen Köln/Bonn beschlossen…Ruhr Nachrichten
Umland II: Wie teuer sind die Highlights von Winterberg?…Zoom
Umland III: Der Aktivist…Reflexion
Debatte: Warum der Klimawandel an den Piraten vorbeigeht…Cicero
NRW: „Dampfer-Demo“ gegen das Verbot der E-Zigarette

Am 5. Mai wollen die Nutzer von E-Zigaretten, sogenannte „Dampfer“ in Düsseldorf gegen das Verbot der E-Zigarette demonstrieren.
Ziel der Demonstration ist es, gegen das Verbot der E-Zigarette zu protestieren. Die Organisatioren der Demo sind auch im Internet und auf Facebook präsent. Die Demonstration soll unter dem Motto „Als Raucher diskriminiert, als Dampfer kriminalisiert“ stattfinden. Über Startpunkt und Uhrzeit finden nach Angaben der Veranstalter noch Gespräche mit den Behörden statt.
Gegen das Verbot der E-Zigarette hat sich auch die prohibitionskritische Initiative „Netzwerk Rauchen“ ausgesprochen. In einer heute veröffentlichten Pressemitteilung kommentiert das Netzwerk das drohende Aus der E-Zigarette als „illegtim“ und erkennt „tbei der staatlichen Bekämpfung des Dampfens deutliche Parallelen zur Bekämpfung des Tabakgenusses.“ In ihrem Landeswahlprogramm haben sich zudem die Piraten gegen eine Verbot der E-Zigarette ausgesprochen.
Der Ruhrpilot

NRW: Claudia Roth nimmt Reißaus vor den Piraten…Handelsblatt
NRW II: Grüne wollen Piraten in NRW stoppen…Welt
NRW III: Kommse vonne Schicht, wat schönret gibt et nich…FAZ
Ruhrgebiet: VRR ändert Namen des Sozialtickets trotz Beschwerden nicht…Der Westen
Ruhrgebiet II: Jahrhunderthalle bleibt zentraler Ruhrtriennale-Spielort…Ruhr Nachrichten
Bochum: Musikzentrum – Abstimmung geht doch…Der Westen
Bochum II: Rund 1000 Büros an der Ruhruni Bochum sind PCB-belastet…Der Westen
Dortmund: Mögliche BVB-Meisterfeier findet nicht im Stadion statt…Ruhr Nachrichten
Duisburg: CDU-Bürgermeister Lensdorf will den OB-Posten…Der Westen
Duisburg II: Erst ein Einzelbewerber und ein Rückzieher bei der OB-Wahl…Der Westen
Duisburg III: Duisburger OB-Kandidat Michael Rubinstein – Wahlkampfauftakt auf der Königstraße…Xtranews
Umland: Coffeeshops dürfen nicht mehr an Deutsche verkaufen…Welt
Umland II: Handelsblatt DeutschlandDinner mit Hannelore Kraft…Pottblog
NRW: SPD will mit Currywurst zum Sieg
Egal wie die Wahl ausgeht, wenn es um das beste Wahlplakat geht, hat die SPD schon gewonnen. Anhänger konnten in den vergangenen Tagen Plakatmotive vorschlagen. Die fünf Entwürfe mit den meisten Stimmen werden in der heissen Wahlkampfphase plakatiert. Gewonnen hat „Currywurst ist SPD“. Und ohne jede Ironie, halte ich das für ein Motiv, das für eine SPD steht, wie sie sich die meisten Menschen wünschen: Bodenständig, weit ab vom Öko-Zeitgeist, witzig und – das Wortspiel muss erlaubt sein – scharf. Und wenn sich dann auf Facebook noch ein mutmaßlicher Vegetarier wie Stefan Sander mit den Worten aufregt: „Unmöglich. Frechheit. In Deutschland werden jedes Jahr 745 Millionen Tiere umgebracht. Wir sollten uns damit nicht in Verbindung bringen… “ gefällt es mir gleich doppelt so gut. Glückwunsch zu dem Plakat.

