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Bill Gates neues Buch: Forschung und Atom, daraus Strom!

Bill Gates während der Münchner Sicherheitskonferenz 2017 Foto: Kuhlmann /MSC Lizenz: CC BY 3.0 de

In seinem neuen Buch „Wie wir die Klimakatastrophe verhindern“, verbindet Bill Gates die Sorge um den Klimawandel mit sozialen- und entwicklungspolitischen Forderungen. Nur Wissenschaft und technischer Fortschritt werden seiner Ansicht nach das Klimaproblem lösen.

Bill Gates könnte ausgefallenen Hobbys wie Raumfahrt frönen, sich um seine Familie kümmern oder sich darauf konzentrieren, sein Vermögen von gut 123 Milliarden Dollar, dass ihn zurzeit zum viertreichsten Menschen der Welt mach, weiter mehren. Aber Gates hat sich gemeinsam mit seiner Frau Melinda für einen anderen Weg entschieden. Die Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt Gesundheits- und Entwicklungsprojekte in der ganzen Welt, ist im Kampf gegen Corona aktiv und Gates selbst sorgt sich um den Klimawandel und investiert oft mit Verlust in Unternehmen, von denen er glaubt, sie könnten einen technologischen Beitrag zu einer Gesellschaft ohne CO2-Ausstoß liefern. Denn um den Klimawandel aufzuhalten, da ist sich Gates sicher, wird es nicht reichen, den CO2-Ausstoß zu verringern, er muss mindestens in den entwickelten Staaten auf null gesetzt werden, um eine Katastrophe zu verhindern.

Das Ziel von Gates ist nicht ungewöhnlich, die Bundesregierung will erreichen, das Deutschland bis 2050 CO2-neutral wird und der von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen angestoßene Green-New-Deal, der sieht ebenfalls vor, dass „bis 2050 keine Netto-Treibhausgasemissionen mehr freigesetzt werden.

Doch wenn einer der erfolgreichsten Tech-Unternehmer des 20. Jahrhunderts wie Bill Gates sich der Herausforderung annimmt, klingt alles schon etwas anders als bei grüninspirierten Politikern. Und wenn der wie Gates auch noch ein international tätiger Philanthrop ist, weitet sich die Beschreibung des Problems ebenso wie die Perspektiven der Lösungsvorschläge.

Der vor allem in Deutschland beliebte Verzichtsethos kommt bei Gates nur am Rande vor. Klar, er isst jetzt auch weniger seiner geliebten Cheeseburger und hat ein Elektroauto und findet es gut, wenn alle öfter zu Fuß gehen, CO2 neutrale Produkte kaufen und Ökostrom beziehen, aber ihm ist auch klar, dass das alles nicht reicht. Und der Grund dafür ist eine für ihn absolut positive Entwicklung: Immer mehr Menschen werden sich, wie bereits in den vergangenen Jahrzehnten aus der Armut befreien. Sie werden mehr Strom verbrauchen, in besseren Häusern wohnen und sich häufiger das an Konsumgütern leisten können, was für uns normal geworden ist: Computer, Smartphones und Reisen. „Dieser Fortschritt ist eine gute Sache“, schreibt Gates, und dieses „Mantra“, wie er es selbst nennt, zieht sich durch das ganze Buch. Gates ist kein Wachstumskritiker, er hat bei seiner Arbeit mit der Stiftung genug Elend gesehen und für ihn ist der Klimawandel auch kein politisches Instrument, um pubertätssozialistische Ideen von einem „Systemchange“ auszuleben. Er will Wachstum, er will, dass es den Menschen in der Zukunft materiell besser geht und er will, dass das möglich wird, ohne CO2 zu verbrauchen. Dass es nicht einfach wird, ist Gates klar. Trotzdem ist er optimistisch, denn er hat selbst erlebt, dass Visionen schnell Wirklichkeit werden können: „…auch Paul Allen und ich hatten in den frühen Tagen von Microsoft ein Ziel formuliert (»ein Computer auf jedem Schreibtisch in jedem Haushalt« nannten wir das damals) und verbrachten die nächste Dekade damit, einen Plan zur Verwirklichung dieses Ziels zu entwerfen und umzusetzen. Die Leute hielten uns für verrückt, angesichts dieses großen Traums, aber diese Aufgabe war gar nichts im Vergleich zu dem, was wir tun müssen, um mit dem Klimawandel fertig zu werden – ein gewaltiges Unterfangen, in das Menschen und Institutionen auf der ganzen Welt eingebunden werden müssen.“

Besonders schwierig ist die Lösung, weil es im Bereich der Industrie kein Gegenstück zum Mooreschen-Gesetz gibt. Der amerikanische Ingenieur Gordon Moore hatte es 1965 formuliert und es gilt bis heute: Die Leistung von Computerprozessoren verdoppelt sich alle 18 bis 24 Monate.

Bei der Leistungsfähigkeit von Solarzellen oder Motoren ist das leider nicht der Fall, wie Gates technisch zutreffend und gut verständlich erklärt: „So hat zum Beispiel die erste Baureihe des »Model T«, die 1908 von Henry Fords Montageband lief, ganze 11,2 Liter auf 100 Kilometer verbraucht. Während ich dies schreibe, verbraucht das beste Hybridfahrzeug auf dem Markt nur noch 4 Liter auf 100 Kilometer. In über einem Jahrhundert wurde der Benzinverbrauch um nicht mal den Faktor 3 gesenkt. Auch Solarmodule sind nicht eine Million Mal besser geworden. Als in den 1970er-Jahren Solarzellen aus kristallinem Silizium auf den Markt kamen, wandelten sie etwa 15 Prozent des Sonnenlichts, das sie auffingen, in elektrischen Strom um. Heute schaffen sie etwa 25 Prozent. Das ist zwar ein ganz guter Fortschritt, aber wohl kaum das, was das Mooresche Gesetz erwarten ließe.“

Auch bei Batterien geht, die Strom speichern können, ist der Fortschritt eher eine Schnecke und wer glaubt, dass mit Masse alleine auffangen zu können, liegt nach Gates Berechnungen falsch.

Es fehlt der Platz und auch der Stromtransport über weite Strecken ist ein Problem, denn er bedeutet einen massiven Leitungsverlust. Die Umwandlung in Wasserstoff? Teuer, wenig effektiv und dann haben Wasserstoffatome auch noch die unangenehme Eigenschaft, so klein zu sein, dass sie diffundieren: Sie entweichen einfach zu einem Teil durch den Pipelinestahl in die Umgebung.

Gates rechnet damit, dass sich durch den wachsenden Wohlstand und dem Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen den Strombedarf in den kommenden Jahrzehnten weltweit verdreifachen wird. Und dieser Strom muss preiswert sein, damit ihn sich die Menschen leisten können und die Wirtschaft wächst und Gas und Kohle in der Erde bleiben.

Und Strom ist nur eines der Themen, um die es in Gates Buch geht: Landwirtschaft und Industrie sind ebenfalls große CO2-Verursacher. „Um Zement herzustellen, brauchen Sie Kalzium. Um Kalzium zu gewinnen, fangen Sie mit Kalkstein an – der aus Kalzium plus Kohlenstoff und Sauerstoff besteht – und erhitzen ihn zusammen mit einigen anderen Stoffen in einem Ofen. Da bei diesem Prozess Kohlenstoff und Sauerstoff präsent sind, können Sie sich vermutlich schon denken, wie das endet.“ Schreibt Gates und stellt fest: „Es ist kein Verfahren bekannt, mit dem sich Zement ohne diesen Prozess herstellen ließe. Es ist eine chemische Reaktion – Kalkstein plus Hitze ist gleich Calciumoxid plus Kohlenstoffdioxid –, an der kein Weg vorbeiführt.“ Und in Zukunft, wenn immer mehr Menschen endlich aus Hütten in Häuser umziehen, wird mehr gebaut als es heute der Fall ist.

Gates beschreibt Berge an Problemen, die es locker mit dem Karakorum aufnehmen können, so gewaltig und unbezwinglich erscheinen sie. Und auch Gates hat für sie keine Lösungen parat, ist sich aber sicher, den Weg zu kennen, der beschritten werden muss, damit es gelingt kein CO2 mehr auszustoßen und gleichzeitig eine Vermehrung des Wohlstandes zu erreichen, denn beides muss für ihn zusammen gehen: Wissenschaft und Forschung.

Egal ob Kernenergie, Gentechnik, Solarzellen oder Chemie – überall sollten nach seiner Ansicht die privaten und staatlichen Forschungsausgaben vervielfacht werden, um Lösungen zu finden. Gates selbst hat mehrere Unternehmen gegründet oder finanziert, die in all diesen Bereich tätig sind.

Gates hält dabei nichts von der Ferne der Grundlagenforschung von der praktischen Anwendung. Alles gehört so früh wie es geht miteinander verzahnt, die Orientierung auf das Ziel seht für ihn im Zentrum: Den CO2-Ausstoß bis 2050 auf null zu senken. Das ginge nur mit Technologieoffenheit: Neue Reaktortypen, effektivere Solarzellen, bessere Leitungen, neue Baustoffe, optimierte Pflanzen die weniger Dünger brauchen, andere Industrieverfahren bei der Herstellung von Stahl und Zement – das alles, ab jetzt sofort, gleichzeitig, mit höherem finanziellen Aufwand über die kommenden Jahrzehnte. Das Geld dafür soll von den Finanzmärkten und vom Staat kommen. Zum einen als Zuschüsse zur Forschung, zu anderen in dem Staaten und Städte als Käufer auftreten und so helfen, einen Markt für Elektrobusse, Ökostrom und neue Baustoffe zu schaffen. Dazu kommt der Klimabekämpfungsklassiker aller Ökonomen, die CO2-Abgabe. Alles ein großer Aufwand? Ja, ein sehr großer Aufwand. Für Gates gibt es jedoch keine andere Chance, eine Katastrophe zu verhindern.

Gates Denken wird in Europa und vor allem in Deutschland auf eher begrenzte Gegenliebe stoßen. Wie bereits erwähnt dien vielen Gruppen das Klima nur als Vorwand um gegen Kapitalismus, den Westen und Heteronormairgendwas zu protestieren. Wie man das Problem so löst, dass weder hier noch im Süden der Welt die Menschen ärmer werden, interessiert hier kaum jemanden.

“Gates Wunsch, dass der globale Wohlstand zunimmt, wird wahrscheinlich nur als abstruse Vorstellung eines alten, weißen Mannes gesehen – der auch, oh Graus, noch erfolgreich ist.

Und auch die Politik wird sich bei Gates nicht bedanken: Kernenergie? Gentechnik? Finanzmärkte? Wachstum? Da fangen mittlerweile die Mitglieder eines CDU-Ortsvereins im Sauerland genauso an zu rotieren wie die eines grünen Kreisverbandes am Starnberger See. Das Buch zu lesen lohnt alleine schon, weil man damit herrlich Tölpel ärgern kann.”

Der Artikel erschien in ähnlicher Form bereits auf dem Blog Politische Ökonimie.  

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13 Kommentare zu “Bill Gates neues Buch: Forschung und Atom, daraus Strom!

  • #1
    Thomas

    Ganz schönes Dilemma für Grüne und deutsche Linke. Man kann jetzt schlecht "Gib Gates keine Chance" krakeelen.

  • #2
    Bochumer

    Das Gesetz von Moore ist falsch wiedergegeben. So soll das Endlager für Atommüll hin? Wer seriös Atomstrom fordert, muss diese Frage beantworten. Ich schlage die Allianzarena vor.

  • #3
    Björn Wilmsmann

    @Bochumer, #2: Atommüll ist ein überschätztes Problem. Der größte Teil kann wiederverwendet oder potentiell in weniger strahlende Endprodukte gewandelt werden. Auch eine Umwandlung als Nebenprodukt bei zukünftiger Nutzung von Kernfusion ist eine Möglichkeit. Es gibt auch Optionen für Endlager.

    Dass solche Optionen nicht diskutiert werden, ist ein rein politisches Problem.

    Natürlich gibt es bei Endlagern ein NIMBY Problem – vor allem befördert durch das in Deutschland jahrzehntelang verbreitete Narrativ, dass alles mit dem Präfix "Atom-" des Teufels sei.

    Mit entsprechendem politischen Willen ließe sich das aber lösen. Man muss sich das mal vorstellen: Es war politisch gewollt und machbar, dass ganze Ortschaften wegen eines Braunkohletagebaus umziehen mussten. Aber die Lagerung von Atommüll soll ein unlösbares gesellschaftliches Problem sein? Insbesondere, da wir dieses Problem so oder so haben, ob wir nun aus der Nutzung der Kernenergie aussteigen oder nicht.

  • #4
    Berthold Grabe

    Es zeigt sich einmal mehr das der Atomaustieg übereilt gewesen ist und besonders die Einstellung der Forschung sehr dumm daherkommt.
    Vor allem Letzteres hätre praktisch keine zusätzlichen Probleme bedeutet.
    Das die Strahlung des Mülls nun auf rund 300 Jahre reduziert werden konnte ist ein wesentlicher Punkt für die Atomkraft, ebenfalls die fortschritte in der Reaktortechnik, bei der wir wieso häufig aus Risikoaversiät die technische Marktführerschaft an Dritte abgegeben haben. Verdienen tun wieder mal die Anderen.
    offensichtlich wurde politisch vor allem Ängste geschürt aber nicht die realistischen Entwicklungen in dieser Technik, wenn feststeht, das es vor allem deutsche Patente sind, die die moderne Reaktortechnik ausmachen.
    Wir haben das Problem das Risiken in Deutschland vor allem durch Irrationalität und Vorurteile bestimmt diskutiert. Deutschland ist offensichtlich nicht mehr fähig rational mit unbekannten Risiken umzugehen.
    Was für ein Land das seinen Wohlstand auf führende Technik begründet hat, unhaltbar ist ohne stetige Wohlstandsverluste.
    Was der deutschen Politik wie dem deutschen Journalismus ein extremes Armutszeugnis ausstellt.
    Das werden wir uns nicht mehr lange leisten können

  • #5
    Jo

    @ Björn Wilmsmann

    Atommüll in die Allianz Arena! – wie "Bochumer" vorschlägt – da wird Björn Wilmsmann, der absolute Experte für Kernenergie, sofort zustimmen: sicherer geht’s wirklich nicht mehr!

  • #6
    Philipp

    Atomkraft kann flächeneffizient und konstant CO2 neutralen Strom liefern – das sind entschiedene Vorteile.

    Ansonsten sind gerade die massiven Konstensteigegerungen und Verzögerungen mit den 3 neuen Reaktoren in England (Hinkley Point), Frankreich (Flamanville) and Finnland (Olkiluoto) abschreckende Beispiele.

    DIe Franzosen sind auch besonders träge was den Ausbau erneuerbarer Energien angeht "Weil wir haben ja Atomkraft".

    Es ist nicht das schlechteste, dass Deutschland über Subventionen Weltmarktführer für die Windindustrie geworden ist.

  • #7
    Björn Wilmsmann

    #5 @Jo: Man merkt an Beiträgen wie diesem leider, dass es unmöglich geworden ist, auf einer rationalen Ebene über die Nutzung von Kernenergie zu diskutieren. Ad hominem und lächerliche Strohmann "Argumente": Zu mehr scheint’s bei Kernkraftgegnern nicht mehr zu reichen.

  • #8
    Bochumer

    Die Einlagerung von einigen in Atomkraftwerrken benutzen Handschuhen in Asse hat ja schon vorbildlich geklappt. Kostet nur ein paar Milliarden… Auf jeden Fall muß das Endlager nach Süddeutschland – die Hornochsen hatten die meisten Meiler laufen.

  • #9
    Karla

    @Jo, es geht darum, wie die Menschheit sich den Folgen des Klimawandels stellt.
    Es geht darum, ob sie verhungern, verdursten, verelenden will, oder zumindest den Versuch macht, nicht zu verhungern, nicht zu verdursten und auch nicht zu verelenden, indem sie Ideen entwickelt, um das alles trotz des Klimawandels zu verhindern.
    Offenbar aber laufen Leute auf dem Planeten rum, die sich das Massensterben rregelrecht herbeiwünschen, damit sie in der Hölle sagen können, daß sie immer schon gewarnt hatten.
    Gehörst du dazu?

  • #10
    Arnold Voss

    Schön, dass Bill Gates ein Buch schreibt und die Forschung fördert. Hätte er mehr Steuern gezahlt, gäbe es in den USA viel bessere öffentliche Schulen und am Ende auch vielmehr Forscher die in viel besseren und unabhängigeren Forschungseinrichtungen arbeiten und noch bessere Bücher schreiben könnten.

  • #11
    Jo

    @ Björn Wilmsmann

    ich bin wie du ein absoluter Befürworter von Kernkraft!

    Atom in der Allianz-Arena ist "back to the roots" …:

    "Chicago Pile-1 war unter der Leitung des italienischen Physikers und Nobelpreisträgers von 1938, Enrico Fermi, unter einer stillgelegten Sporttribüne des Football-Stadions „Stagg Field“ auf dem Campus der University of Chicago aufgebaut worden. In dem Raum unter der Tribüne war vorher Rackets (ein Vorläufer von Squash) gespielt worden. An der ursprünglich vorgesehenen Einrichtung in der Kleinstadt Palos Park konnten die Arbeiten wegen eines Streiks nicht aufgenommen werden. Der Reaktorkern bestand aus einer 7,6 Meter hohen, ungefähr kugelförmigen Aufschichtung von Blöcken aus 5,4 Tonnen Uranmetall, 45 Tonnen Uranoxid sowie 360 Tonnen Graphit. Dabei diente der Graphit als Moderator, um die Neutronen so weit abzubremsen, dass sie eine weitere Kernspaltung auslösen. Das Uran hatte die natürliche Zusammensetzung von Isotopen. Zur Kontrolle der Reaktion wurden Cadmium-Bleche verwendet, die in Schlitze im Reaktorkern herab gelassen werden konnten. Durch Messung des Neutronenflusses konnte die Intensität der Reaktion beobachtet werden.

    Die Anlage enthielt rudimentäre Einrichtungen zu einer Schnellabschaltung. Im Notfall hätte ein dafür abgestellter Helfer das Befestigungsseil eines über dem Pilehängenden Regelelements mit einer Axt durchtrennt, das dann in den Reaktor gefallen wäre und ihn unterkritisch gemacht hätte. Zudem stand zur Redundanz eine dreiköpfige Mannschaft oberhalb des Pile bereit, um diesen mit einer Cadmiumsalzlösung zu fluten. Seither wird die Schnellabschaltung eines Reaktors als „Scram“ bezeichnet (v. engl. to scram ‚fliehen‘, ‚abhauen‘‘); von Fermi selbst ist das – offensichtlich scherzhafte – Backronym Safety Cut Rope Axe Man überliefert.

    Am 2. Dezember 1942 erfolgte die erste Demonstration vor geladenen Gästen, ohne irgendeinen Schutz vor Strahlung …"

  • #12
    DAVBUB

    @11: Na und?
    Im neunzehnten Jahrhundert war "Hygiene" in der Medizin ein Fremdwort. Durch die anfängliche Ablehnung der Erkenntnisse von Semmelweis u.A. wurden hunderttausende Tode verursacht. Dennoch gehen Sie wahrscheinlich zum Arzt, wenn Sie krank sind oder sich unwohl fühlen.

  • #13
    Fargel

    Uber-Fahrer, die im Auto übernachten, um der Tochter das Studium finanzieren zu können.

    Wenn Herr Gates das als Fortschritt bezeichnet, würde ich mir sein Buch besser ersparen.

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