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Bülend Ürük wird Fraktionssprecher der Union

Bülend Ürük Foto: Laurence Chaperon

Der aus Iserlohn stammende Journalist Bülend Ürük ist neuer Leiter der Kommunikation der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag. Zuerst berichtet darüber die Welt. Ürük begann seiner Laufbahn beim Iserlohner Kreisanzeiger und leitete später die Medienportale Newsroom und Kress. Ürük ist in Journalistenkreisen seit Jahren gut vernetzt. Zuletzt war er stellvertretender Sprecher der CDU. Heute, genau 27 Jahre nach dem Brandanschlag in Solingen, wurde damit ein türkischstämmiger Journalist Fraktionssprecher der CDU/CSU. Das ist die späte Antwort auf Helmut Kohls Migrationspolitik.

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6 Kommentare zu “Bülend Ürük wird Fraktionssprecher der Union

  • #1
    Peter

    Fähiger Mann.
    Schade für P.Z., aber gute Entscheidung.
    Mehr NRW in Berlin kann auch nicht schaden.

  • #2
    thomas weigle

    Helmut Kohls Migrationspolitik war nicht so toll,wie uns die Meldung glauben machen will. U.a. war der Beginn seiner Regierungszeit von Rückkehrprämien v.a. für Türken geprägt. Auch den Verbrechensort Soligen hat der Reisekanler ausgelassen. Politisch Verfolgte wurden in die Türkei abgeschoben.

  • #3
    bob hope

    Kurz nach seinem Machtantritt im Jahr 1982 sprach sich Kanzler Kohl für eine „menschlich anständige Rückführung der Türken in ihre Heimat“ aus. Der damalige Innenminister Rudolf Seiters (CDU) sagte zehn Jahre später im Zusammenhang mit den Ausschreitungen von Hoyerswerda und Lichtenhagen, dass „große Teile der Bevölkerung besorgt über den massenhaften Zustrom von Asylbewerbern“ seien. Seine Konsequenz: „Wir müssen handeln gegen den Missbrauch des Asylrechts.“ Das Grundrecht wurde dann ja auch mit den Stimmen von FDP und SPD verschärft. Der rechte Pöbel hatte gewonnen.

    Die Worte würde man so heute wohl eher von Gauland, Meuthen und Co hören. Insofern ist es schon ein Fortschritt, dass ausländerfeindliche Stimmen kaum noch von Vertretern der „Volksparteien“ kommen, an der (schlechten) „Stimmung“ im Land hat sich aber nicht so sehr viel geändert.

    Ob Personalentscheidungen wie im Fall Bülent Ürük daran etwas ändern? Im Einzelfall vielleicht, grundsätzlich eher nicht.

  • #4
  • #5
    MARTIN MAHADEVAN

    @ Bob Hope

    Der wirkliche Bob Hope war übrigens begeisterter
    rechter Republikaner. Ihre Äusserungen passen
    dazu wohl eher nicht. Aber Logik spielt in Ihren Kreisen wohl eher keine Rolle. Nach Ihrer Definition
    sind mindestens 50 % der Bevölkerung "rechter
    Pöbel". Da gehöre ich dann auch zu, und finde das
    klasse. Auf die Weltretter und Weltbeglücker
    von " No borders, no nations" kann ich bestens verzichten. Sie können gerne Flüchtlinge auf Ihre
    Kosten aufnehmen und durchfüttern, habe ich kein Problem mit. Denken Sie natürlich nicht dran.
    Das ist genau die Mentalität Ihres Lagers. Flüchtlinge
    ohne Ende, zahlen sollen andere.
    Übrigens kann Kohl, von dem ich ansonsten nicht
    viel halte, eine türkische Schwiegertöchter. So
    "türkenfeindlich" kann der dann wohl nicht gewesen sein.

  • #6
    Georg

    @ MARTIN MAHADEVAN

    Zitat MARTIN MAHADEVAN: "Nach Ihrer Definition sind mindestens 50 % der Bevölkerung "rechter Pöbel". Da gehöre ich dann auch zu, und finde das klasse."

    Ich stimme Ihrer Aussage zu, dass Sie "rechter Pöbel" sind. "Klasse" finde ich das nicht, sondern nervtötend: Sie schreiben einfach richtig schlechte Kommentare.

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