Eishockey: Länderspiele in Herne und in Essen

Eishockeyländerspiele im Ruhrgebiet. Foto: Robin Patzwaldt
Eishockeyländerspiele im Ruhrgebiet. Foto: Robin Patzwaldt

Das Ruhrgebiet zählt aktuell bekanntlich leider nicht (mehr) zu den Eishockeyhochburgen im Lande. Für die Fans in der Region gibt es jedoch trotzdem bald mal wieder Spitzeneishockey vor der eigenen Haustür zu bestaunen, denn die Eishockey-Nationalmannschaft wird am 17. und 18. Dezember 2013 zwei Länderspiele in Herne und Essen gegen Lettland bestreiten. Dies gab der Deutsche Eishockeybund heute offiziell bekannt.

Während die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft zuletzt im Jahre 2011 in Essen gastierte, liegt das bis dato einzige Länderspiel in Herne bereits stolze 41 Jahre zurück. Entsprechend freudig reagierte man  an den beiden Oberliga-Standorten auf die Meldung. „Ein Länderspiel zu bekommen, ist nicht nur für die Stadt sondern auch für die gesamte Region Auszeichnung und Ansporn.

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Bochum: Lesung gegen Rauchverbot und Kneipentod

absinthNein, noch muß das knuddelige „Absinth“ nicht schließen, aber auch hier zeigen sich die Folgen des Raucherumerziehungs-Erlasses unserer grünen Volkskommissarin für Wohlverhalten und Gesundheit, Barbara Steffens.

Wenn nicht geraucht wird, dann wird eben gelesen und zwar laut und lustig und angestiftet vom „Treibgut“-Kollektiv, einer Literaturgruppe, die man entweder schon kennen darf oder notfalls eben kennenlernen sollte, zum Beispiel heute ab 20 Uhr im vorgenannten „Absinth“ in der Rottstrasse 24. Es ist ja für einen guten Zweck.

Die lust’ge Leserschar ist nämlich bis über beide Ohren entschlossen „ein solidarisches Zeichen“ zu setzen gegen das Aussterben einer Kneipenkultur, forciert bis verursacht durch rauchverbotsbedingte Umsatzrückgänge, welche es in Volkskommissarin Steffens bunter Welt natürlich gar nicht gibt – aber in dieser Welt sind ja auch Globuli Wundermittel, die Flüsse fließen rückwärts und am Ende jedes Regenbogens wartet ein Kobold mit einem Topf Gold.

Was und wer findet denn statt?

Allerlei und von vielen: handgemachte Texte werden gegeben, Prosa protestiert, auch von Lyrik wird gemunkelt, Hauptsache lustig und in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Gelistet sind Carsten Marc Pfeffer, Ulrich Schröder, Johannes Opfermann, Jules Cachecouer, Philipp Dorok, Marek Firleij und der Künstler RedMovingTree, der an freien Tagen mit dem Namen Julius Kühn Gassi geht. Na, wie klingt das? Eben: gut bis prima, ungemein unterhaltsam, das wird sicher ein rundum schöner Abend.

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Der Ruhrpilot

Kabinett Kraft 2 Foto: Ralph Sondermann Copyright: nrw.de
Kabinett Kraft 2 Foto: Ralph Sondermann Copyright: nrw.de

NRW: Rot-Grün streitet sich um Tempo der Energiewende…Welt

NRW: SPD und Grüne streiten über Energiewende…Wirtschaftswoche

NRW: Kohle-Kraft verhandelt Energiewende…taz

NRW: Krafts riskanter Rollenwechsel…Post von Horn

NRW: Bei Bildungschancen nur auf Platz 13…RP Online

Ruhrgebiet: Pixelprojekt in Wettbewerb auf Platz 7…Der Westen

Ruhrgebiet: Thyssen-Krupp macht Ökostrom-Förderung zu schaffen…Der Westen

Bochum: Kein erhöhter Andrang auf Studentenwohnheime…Ruhr Nachrichten

Bochum: Freie Szene kritisiert Bochumer Kulturpolitik…Der Westen

Dortmund: Stadt dreht Prostituierten-Hilfe den Geldhahn zu…Ruhr Nachrichten 

Duisburg: Singender Schimmi – Dirigent will „Schimanski“-Musical…Der Westen

Essen: Placebo spielt auf Zeche Zollverein…Der Westen

Essen: Liveticker zu den Internationalen Spieletage 2013…Pottblog 

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Bochum: „Eine Internetabstimmung über Kultur ist prinzipiell abzulehnen“

kulturenSteiger-Award, Atriumtalk – nachdem die Stadtwerke Bochum vor einem Jahr mit ihrer Sponsoringpraxis bundesweit in die Schlagzeilen kamen und weithin  kritisiert wurden, hat das Unternehmen in diesem Jahr alles anders gemacht – und steht wieder in der Kritik.

Der Steiger-Award findet in Dortmund statt, der Atriumtalk, bei dem Peer Steinbrück für eine nette Plauderei mit Werner Hansch 25.000 Euro bekam gehört der Vergangenheit an und beim Kultursponsoring durften die Bürger entscheiden – wer Geld bekam und wer nicht. Kaum ein Unternehmen hat sich für so ein transparentes Verfahren bei der Vergabe seiner Gelder entschieden wie die Stadtwerke – dort, so scheint es, wurde man aus Schaden klug.

Von Ende Juni bis Ende August konnten Vereine, Künstler und andere Gruppen Projekte in den Kategorien Sport, Bildung, Kultur und Soziales vorschlagen.  Insgesamt 276 Projekte traten gegeneinander um 450.000 Euro Zuschüsse an. Unter den Bewerbern waren das bekannte Bochumer Festival für Figurentheater Fidena, die Schülerzeitung Kiddy-News und ein Straßenfußballverein. Weit über 20.000 Bochumer machten mit. Die meisten Bürger überzeugen konnten im Bereich Kultur die „Heimatstube Langendreer“ oder der Kinder-Zirkus Pirella bekamen Geld, das  „Theater Rottstr 5“ bekam Geld als Zukunftsprojelt. 

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Sparkasse Vest will Klarheit: Was passiert, wenn die Städte im Kreis ihre Kredite nicht mehr bedienen können?

Kommt nach einem langen Abschwung automatisch der nächste Aufschwung? Foto: Dieter Wirdeier
Kommt nach einem langen Abschwung automatisch der nächste Aufschwung? Foto: Dieter Wirdeier

Es gibt Entwicklungen, die machen einen mehr als nachdenklich. Da steht im hinteren Teil der Printausgabe der ‚Recklinghäuser Zeitung‘ heute ein zunächst recht unscheinbar daherkommender Artikel, in dem der Sprecher der Sparkasse Vest, Dirk van Buer, bestätigt, dass sein Geldinstitut in diesen Tagen einen Brief an das Innenministerium in Düsseldorf schreiben wird, um sich von dort klipp und klar, schriftlich bestätigen zu lassen, ob das Land-NRW definitiv für die Schulden der Städte im Kreis Recklinghausen gerade stehen wird, sollten diese in Zukunft einmal nicht mehr in der Lage sein ihre kurzfristigen Kassenkredite selber zu bedienen.

‚Wir wollen Klarheit darüber, ob das im Fall der Fälle auch tatsächlich so funktioniert‘, wird der Sprecher der Sparkasse Vest darin zitiert. Heißt im Klartext wohl, die Bank sieht aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Kreis Recklinghausen den Punkt nahen, wo die Kommunen im Vestischen-Kreis ‚zusammenklappen‘ könnten…

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Der Ruhrpilot

Hannelore Kraft Foto: HP/PR
Hannelore Kraft Foto: HP/PR

NRW: Die Entzauberung der tapferen Hannelore…Stern

NRW: Ex-Staatssekretärin wehrt sich gegen Strafbefehl…Welt

Bochum: Mieterverein beklagt Kostenanstieg…Der Westen

Bochum: Kreidler setzen Christuskirche unter Strom…Ruhr Nachrichten

Bochum: Mitgliederversammlung des VfL Bochum…Pottblog

Bottrop: Lärmbelästigung – Anwohner fordern Abriss von Skater-Anlage in Bottrop…Der Westen

Dortmund: Anklage wegen SS-Massaker in Oradour wird geprüft…Welt

Duisburg: MSV Duisburg droht nach Hooligan-Attacke mit Stadionverboten…Der Westen

Essen: …ist Deutschlands Pleite-Hauptstadt…Bild

Essen: Bündnis gegen Messe-Umbau fehlen nur 450 Unterschriften…Der Westen

Essen: EVAG agiert gegen Messe-Gegner kleinlich und anmaßend…Der Westen

SPD und die Große Koalition: Eine pragmatische Entscheidung

 

SPD unterwegs Foto: SPD Schleswig Holstein
SPD unterwegs Foto: SPD Schleswig Holstein

Die Entscheidung der SPD in einer Große Koalition einzutreten muss nicht als staatspolitische Verantwortung überhöht werden. Sie ist eine ganz pragmatische Entscheidung.

Die SPD hat sehr gute Gründe mit der CDU Koalitionsverhandlungen einzugehen und am Ende mit den Christdemokraten eine Große Koalition zu bilden: In der Regierungsverantwortung wird sie schlicht mehr durchsetzen können als in der Opposition. Überhaupt die Chance zu bekommen, Politik auf Bundesebene umsetzen zu werden, ist für die SPD ein Privileg: Bei der Bundestagswahl hat sie das zweitschlechtestes Bundestagswahlergebnis ihrer Geschichte eingefahren, die von der SPD und den Grünen den Wählern vorgeschlagene Neuauflage von Rot-Grün fand keine Zustimmung. Mit FDP und AfD scheiterten zwei Parteien nur knapp an der Fünf-Prozent-Hürde, die eher für liberale und konservative Politikentwürfe stehen – bei der AfD ist es nach einer Studie des Düsseldorfer Politikwissenschaftlers Alexander Häusler sogar noch offen, ob sie sich nicht in rechtspopulistische Richtung entwickelt. Eine linke Mehrheit mag es daher knapp im Parlament geben, aber nicht in der Bevölkerung. Viele spricht dafür, dass es selbst die  heute nicht geben würde, wenn SPD, Grüne und

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Linksjugend Duisburg: Propaganda-Show für Assad an der Uni Duisburg-Essen

1400691_441099619344449_505293754_oDie Linksjugend (solid) aus Duisburg lädt zur Podiumsdiskussion. Am kommenden Donnerstag soll über den Bürgerkrieg in Syrien diskutiert werden. Die Marsch-Richtung ist deutlich: Es wird eine Propaganda-Show für den syrischen Diktator Assad. Davon zeugen nicht zuletzt die geladenen Referenten.

Den Veranstaltern ist klar: Der Aufstand gegen Assad ist das Machwerk finsterer Mächte von außerhalb, die den heroischen sozialistischen Führer stürzen wollen. Das liest sich dann so:

„Der syrische Aufstand ist eine getarnte, gut geplante und von außen gesteuerte Militäroperation des Westens. Die überwiegende Mehrheit der „Freien Syrischen Armee“ rekrutiert sich aus ausländischen radikalen „Jihadisten“, welche einen Gottesstaat errichten wollen und bezahlten Söldnern. Sie werden durch die US-Imperialisten und den mit ihnen alliierten

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