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Chemnitz: Ruhrgebiets-Wasserwerfer müssen an die „Ostfront“

Wawe10000 – Ein Spitzenmodell westeuropäischer Polizeitechnik Foto: Polizei NRW

Morgen werden ganz viele Kinder sehr enttäuscht sein – die Polizei-Show zum NRW-Tag in Essen wird eher mau. Die Essener Polizei versucht zu trösten:

Aufgrund der aktuellen Situation in Chemnitz entsendet Nordrhein-Westfalen zahlreiche Polizeieinheiten zur Unterstützung ihrer Kollegen nach Sachsen.

Die Vorkommnisse der letzten Tage in Chemnitz sind aus den Medien hinlänglich bekannt. Unter anderem unterstützen Polizeikräfte aus Nordrhein-Westfalen am kommenden Wochenende (1.und 2. September) kurzfristig die dortigen Kolleginnen und Kollegen.

Wir bedauern sehr, dass insbesondere Vorführungen der Hundertschaften und die Ausstellung einiger Sonderfahrzeuge auf der Blaulichtmeile in der Essener Innenstadt nicht stattfinden können.

Obwohl dies bedeutet, dass die Vorführungen von Wasserwerfer und Räumfahrzeug, sowie ein Trainingsparcour der Essener Einsatzhundertschaft nicht dargeboten werden können, erwarten Sie zahlreiche andere Attraktionen und ein ansprechendes, abwechslungsreiches Programm.

Wir hoffen, die Polizeibeamten aus NRW und unsere schönen, neuen Wasserwerfer und Räumfahrzeuge kommen heil zurück.

 

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5 Kommentare zu “Chemnitz: Ruhrgebiets-Wasserwerfer müssen an die „Ostfront“

  • #1
    Gerd

    Etwas weniger Erregung bitte. Wie wir beim DLF erfahren, klaffen Realität und Berichterstattung weit auseinander.

    "Was „Hetzjagden“ am Sonntagnachmittag betreffe: „Das haben wir hier so nicht beobachtet.“ Aus der Demonstration habe es „Angriffe“ auf Migranten, Polizisten und auf Linke gegeben, allerdings: „Das waren aber sehr vereinzelte Fälle.“ Mit einer „Hetzjagd“ habe das nichts zu tun gehabt. Beschönigen wolle er nichts, danach habe es Vorfälle gegeben, die zu drei Anzeigen geführt hätten."

    https://www.achgut.com/artikel/die_hetzjagd_hysterie_waechst-mit_der_entfernung

    Oder ist der Artikel Satire?

  • #2
    ke

    @1: Hier wird von mehreren Anzeigen gesprochen.
    https://www.freiepresse.de/chemnitz/chemnitz-darum-sprechen-wir-nicht-von-hetzjagd-artikel10299149

    In der Polizeipresse habe ich dazu nichts gefunden. Es wäre hier ein gutes Beispiel zu zeigen, wie viele Taten angezeigt wurden und wie viele Delikte die Polizei verfolgt. Die Chance, offensichtliche Taten direkt zu verfolgen, wurde ja nicht genutzt.

    Dann stellt sich für mich immer wieder die Frage, wie viele dieser Täter schon mehrfach auch in anderen Bereichen aufgefallen sind. Die sog. polizeibekannten Personen, die immer wieder eine positive Zukunftsprognose erhalten.

    Hier im Ruhrgebiet ist dies natürlich nicht anders.

  • #3
  • #4
    Klaus Lohmann

    @#1: Ja, wahrscheinlich Satire der braunen Postillen in Chemnitz und der AfD-Organe. Die gleiche "Freie Presse":
    https://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/EILMELDUNG/update-nach-der-gewalttat-von-chemnitz-was-wir-wissen-und-was-wir-nicht-wissen-artikel10298191 "Die Situation geriet zeitweise außer Kontrolle, es kam zu Übergriffen und Jagdszenen auf offener Straße."

    https://www.watson.de/deutschland/krawalle%20in%20chemnitz/744497825–blutverschmierte-kanacken-eine-sprachnachricht-aus-chemnitz-schildert-krasse-gewalt

    Und das mittlerweile international berühmte "Hase, Du bleibst hier!!"-Video wurde wahrscheinlich von der Laienspielschar "Braunes Lugau" als Uraufführung dem Andenken des Opfers gewidmet, konzipiert und gespielt, is klar…

  • #5
    bob hope

    #1: Deutschlandfunk! Name ist Programm. Ich weiß wovon ich rede. Aber gut, dass Sie erfahren sind.

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