
Jetzt ist es höchstrichterlich festgestellt: Deutschland muss wesentlich energischer Maßnahmen zur CO₂-Einsparung ergreifen als alle bisherigen Regierungen, die Ampel-Koalition eingeschlossen, geplant haben. Jede Tonne CO₂ zählt. Von den drei Boomer-Teufeln Stefan Laurin, Michael Miersch und Ludger Weß.
Und weil das so ist, muss es jetzt zu schmerzhaften Maßnahmen kommen:
- Wiedereinstieg in die Energieerzeugung durch AKW: Reaktivierung bestehender oder Bau neuer Kernkraftwerke als CO₂-arme Ergänzung zu Erneuerbaren. Kernenergie emittiert ca. 15–50 g CO₂/kWh (vergleichbar mit Erneuerbaren), im Gegensatz zu Gas (450 g) oder Kohle (1050 g). Einsparung pro Jahr: 60–80 Mt CO₂-eq
- Verzicht auf Biolandbau zugunsten konventioneller Methoden: Biolandbau hat niedrigere Erträge (ca. 40 % mehr Landbedarf) und höhere GHG pro Produkt, trotz geringerer Inputs pro Fläche. Konventionell wirtschaftende Landwirtschaft dagegen erzielt höhere Erträge pro Fläche, reduziert dadurch Landnutzung und verringert damit verbundene Emissionen. Einsparung pro Jahr: 5–10 Mt CO₂-eq
- Konsequenter Einsatz von Präzisions-Landwirtschaft: Sensoren, Drohnen und Datenanalysen sollten für gezielte Düngung, Bewässerung und Ernte genutzt werden. Das reduziert Überdüngung und Emissionen. Einsparung pro Jahr: 5–10 Mt CO₂-eq
- Gentechnik in der Landwirtschaft: Gentechnisch veränderte Pflanzen (GM-Crops) erhöhen Erträge, reduzieren Pestizide und Landnutzung. Zwar steht eine Liberalisierung von bestimmten NGT-Pflanzen bevor, aber es sind gerade insekten- und herbizidresistente Pflanzen ebenso ausgenommen wie Pflanzen, die Kohlenstoff- und Stickstoffeffizienz von Kulturpflanzen um bis zu 150 Prozent steigern können. Einsparung pro Jahr: 4–6 Mt CO₂-eq
- KI-Einsatz in Landwirtschaft und Industrie: KI reduziert Dünger/Wasser und optimiert Prozesse in der Landwirtschaft (s. Punkt 3); in der Industrie kann sie Energieeffizienz und Emissionen senken und Kosten reduzieren. Einsparung pro Jahr: 8–15 Mt CO₂-eq
- Urbanisierung statt Zersiedelung: Förderung kompakter Städte mit hoher Dichte, um Transportwege und Energieverbrauch zu reduzieren. Städte haben niedrigere Pro-Kopf-Emissionen durch Effizienz als Dörfer und Kleinstädte. Einsparung pro Jahr: 15–25 Mt CO₂-eq
- Nahrung aus dem Fermenter (Precision Fermentation): Mikroorganismen produzieren Proteine ohne Tiere und ersetzen Fleisch und Soja. Life-Cycle-Analysen zeigen massive Reduktionen von Land, Wasser und Emissionen. Einsparung pro Jahr: 8–12 Mt CO₂-eq
- Bio auch in der Fleischproduktion verbieten! Bio-Hühner leben doppelt so lang (81 Tage) wie ihre konventionellen Artgenossen, Bio-Schweine werden mit acht Monaten geschlachtet, leben also zwei Monate länger. In dieser Zeit emittieren die Tiere unnötig CO₂ und weitere klimarelevante Gase.
- Flugreisen auf Bezugsschein! Jedem soll das Kontingent von AfD-Wählern zugeteilt werden, da AfD-Wähler am wenigsten fliegen, am häufigsten fliegen Grün-Wähler.
- Windräder in die Großstädte. Das Tempelhofer Feld in Berlin und die Theresienwiese in München sind ideal.
- Sofortiges Verbot von Karneval der Kulturen, CSD, Großdemonstrationen und Festivals aller Art. Pro Teilnehmer emittieren solche Veranstaltungen bis zu 50 Kilo CO₂ pro Tag. Ein durchschnittlicher Büroangestellter in Deutschland verursacht pro Arbeitstag etwa zwei bis fünf Kilo CO₂.
- Sofortige Schließung der Grenzen für Migranten aus dem Globalen Süden. Denn wer in Deutschland lebt, verursacht weitaus mehr CO₂-Ausstoß als in weniger entwickelten Ländern. Deutschland: 6,77 Tonnen pro Jahr. Ärmste Länder: eine Tonne pro Jahr. Eine harte, unmenschliche Maßnahme, aber der CO2-Ausstoss steht ja nun über allem.
- Einheimische Gasförderung ankurbeln und Fracking erlauben. Das heimische Gas sorgt während der Zeit des Übergangs zur CO₂-Neutralität für eine geringere Klimabelastung als Importgas.
- CO₂-Abscheidung und -Speicherung (Carbon Capture and Storage), auch für Kraftwerke. Die Zeit drängt, es kommt auf jedes Gramm CO₂ an.
