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Corona-Krise: Notleidende Kinder sind auf Hilfe angewiesen

Angesichts des weltweiten Kampfes gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ruft die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer die Regierung und die internationale Gemeinschaft dringlich dazu auf, Unterstützung für Millionen hilfebedürftige Kinder und notleidende Familien weltweit zu gewährleisten. Foto: obs/SOS-Kinderdörfer weltweit/Alea Horst Lizenz: Copyright

Angesichts des weltweiten Kampfes gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ruft die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer die Regierung und die internationale Gemeinschaft dringlich dazu auf, Unterstützung für Millionen hilfebedürftige Kinder und notleidende Familien weltweit zu gewährleisten. „Die dramatische Lage erfordert Maßnahmen über Ländergrenzen hinweg und ausreichend finanzielle Hilfen für betroffene Kinder auf der ganzen Welt, nicht nur innerhalb der eigenen Grenzen“, sagt Louay Yassin, Pressesprecher der Hilfsorganisation. „Das Virus bürdet Jungen und Mädchen, die in armen Ländern, Krisen- und Kriegsgebieten aufwachsen, eine zusätzliche Last auf. Denn dort sind Gesundheitssysteme zumeist sehr schlecht ausgestattet oder schon jetzt geschwächt. Diese Kinder dürfen wir in dieser Krise nicht vergessen, die Folgen für sie wären katastrophal.“

„In vielen Entwicklungsländern leiden Kinder und Familien überproportional häufig an Krankheiten wie etwa HIV, Tuberkulose oder Diabetes. Während der Epidemie sind sie in besonderer Weise gefährdet. Darüber hinaus sind Millionen Kinder von Kriegen betroffen und auf der Flucht. Sie und ihre Familien haben meist keinen Zugang zu medizinischer Versorgung, geschweige denn zu Intensivstationen oder Atemmasken. Sollte das Virus sich in diesen Umgebungen ausbreiten, ist eine medizinische Katastrophe nicht mehr zu verhindern“, so Yassin weiter. In Zeiten der Krise sei nun internationale Zusammenarbeit und Solidarität erforderlich.

Der gestern veröffentlichte Eckwertebeschluss der Bundesregierung zum Bundeshaushalt hat die Folgen der Corona-Pandemie noch nicht berücksichtigt. In den kommenden Wochen und Monaten müsse es in den Beratungen zum Bundeshaushalt darum gehen, dass die Ausgaben der Bundesregierung für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe ab 2021 und in den Jahren bis 2024 wie geplant fortgeführt und zumindest nicht verringert werden. „Ein Zeichen der internationalen Solidarität ist gefordert!“

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