1

Das Regime der Islamischen Republik Iran als Wille und Wahnvorstellung

Iranischer Revolutionsführer Ali Chamene’i im Gespräch mit Putin Foto: Kremlin.ru Lizenz: CC-BY 4.0

Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani

Geehrte LeserInnen!

Der heutige Text ist wieder einmal ein Quickie. Denn wie man dieser Tage in verschiedenen Medien lesen konnte, wurde ein Dolmetscher, der für die Bundeswehr gearbeitet hat, wegen Landesverrats verurteilt, weil er für den Geheim- und Nachrichtendienst der Islamischen Republik Iran, spioniert hat.

Dies ist beileibe nicht das erste Mal, dass sich der Geheim- und Nachrichtendienst der Mördermullahs, es wagt, sich so in Deutschland zu gebärden. Vor einigen Jahren engagierte der VEVAK einen pakistanischen Austauschstudenten namens Syed Mustafa H., damit dieser verschiedene Persönlichkeiten die mit dem Judentum und Israel assoziiert waren, ausspioniert für den «Tag X», an dem die Iraner aus Rache Juden und andere Menschen meucheln. Unter diesen Persönlichkeiten war Reinhold Robbe, der ehemalige Wehrbeauftragte des deutschen Bundestags und Präsident der deutsch-israelischen Gesellschaft. D.h. die Späher der Mördermullahs hatten die unglaubliche Unverschämtheit, einen Anschlag auf einen deutschen Politiker auf deutschem Boden zu planen.

Nun stellt sich die Frage: Was tun? Wie verfährt man mit einem solchen Unrechtsregime, das eine solche Unverschämtheit und Menschenverachtung an den Tag legt? Ich befürchte, leider, dass man weiterhin gedenkt, den sogenannten «kritischen Dialog» und den «Wandel durch Annäherung» zu praktizieren, wobei beides natürlich Totgeburten sind und ich mich gerade bei letzterem frage, wieso ein Mensch, der moralisch nicht vollkommen verkommen ist, irgendeine Annäherung an ein Regime wünscht, dass so menschenverachtend ist, dass es Menschen am helllichten Tage an Baukränen aufhängt, für den grössten Anschlag auf jüdische Zivilisten nach dem zweiten Weltkrieg, nämlich das AMIA-Attentat in Buenos Aires, verantwortlich ist und versucht hat, den deutschen Politiker Reinhold Robbe auf deutschem Boden zu meucheln. Stattdessen Relativierungen und Schwärmerei mit Verweis auf die vermeintliche, jahrtausendealte Kultur des Iran. Diese blinde Schwärmerei für den Iran gerade im deutschsprachigen Raum ist gelinde gesagt bizarr und erscheint mir wie eine Projektion deutscher Sehnsüchte auf andere «Arier». Der Iraner darf das sein, was dem Deutschen seit 1945 vermeintlich nicht zugestanden wird, nämlich Stolz auf das eigene (vermeintliche) Ariertum zu sein, eine revisionistische Sicht auf die Geschichte zu haben und die Grenzen mit den Nachbarstaaten infrage zu stellen – das Ganze abgerundet mit als «Antizionismus» kaschiertem Antisemitismus und Antiamerikanismus. Alles in allem eine toxische Kombination.

Auf die Gefahr hin, wie eine kaputte Schallplatte zu klingen, aber genau dieses Laissez-faire und Laisez-aller ist es, das ein mörderisches Regime wie das der Statthalterschaft der Gelehrten von Teheran in seinem Handeln bestärkt und somit nicht nur den Juden unter den Staaten, Israel, sondern auch deutsche Politiker wie Reinhold Robbe, NATO-Soldaten und Juden weltweit gefährdet.

Dies einzusehen und demzufolge entsprechend das Verhalten gegenüber dem Regime der Mördermullahs zu ändern, wäre gerade jetzt, wo das Regime der Islamischen Republik Iran nicht nur Terrorismus, sondern auch tödliche Seuchen wie Covid-19 in Staaten wie Australien, Belarus, Georgien und Kanada exportiert, dringend geboten. Auch um zu verhindern, dass das Regime sich in Zukunft noch dreister und unverschämter gebärdet und damit noch mehr Menschenleben durch seinen Export von Terrorismus und Seuchen in der Region, in Europa und weltweit gefährdet.

RuhrBarone-Logo

Ein Kommentar zu “Das Regime der Islamischen Republik Iran als Wille und Wahnvorstellung

  • #1
    erdinger

    Zustimmung! Ich kenne aus meiner Familie Iraner, denen es tierisch auf die Nerven geht, wenn die Mullahs irgendwie mit Persischer Kultur in Verbindung gebracht werden. Man kann die Perser durchaus mögen – und es gibt gute Gründe dafür. Es gibt auch Gründe, warum sich Exil -Iraner oft als Perser und nicht als Iraner vorstellen.
    Das Regime der Mullahs ist der größte Feind der Perser. Sympathie mit einem Volk sollte nie als Sympathie zu einer dieses Volk unterdrückenden Diktatur entarten….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.