22

Die Reaktionen von Erdogan-Anhängern auf Anastasias Artikel

Recep Tayyip Erdogan Foto: Glenn Fawcett Lizenz: Gemeinfrei

Gestern veröffentlichen wir, wie so oft in den vergangenen Jahren, einen Gastbeitrag unser Schweiz-Georgische Gastautorin Anastasia Iosseliani. Thema war der Auftritt des türkischen Präsidenten Erdogan vor der UN. Anastasia schrieb unter der Überschrift „Erdogan der Heuchler„:

Am 24. September 2019 sprach Erdogan, der Möchtegern-Sultan eines gescheiterten Imperiums, vor der UN-Vollversammlung und stellte dort die Grenzen Israels infrage, d.h. er verbreitete wieder einmal die Lüge vom angeblichem Landraub der Juden. Gerade Erdogan, als Herrscher der Türkei sollte sich bei diesem Thema in Demut üben, denn es soll nicht vergessen werden, dass die Türkei im Vertrag von Moskau, im Jahr 1920 Tao-Klarjeti, die Wiege der georgischen Zivilisation, von der untergegangen Sowjetunion geschenkt bekam.

Seit gestern Nachmittag erreichen uns zahlreiche Kommentaren von Erdogan-Anhängern. Als ganz normale Kommentare, also als Debattenbeiträge, haben wir kaum welche freigeschaltet. Da sie aber zeigen, welch Geistes Kinder die Erdogan-Fans sind, wollen wir hier doch einige zeigen:

RuhrBarone-Logo

22 Kommentare zu “Die Reaktionen von Erdogan-Anhängern auf Anastasias Artikel

  • #1
  • #2
    Haci

    Daran kann man sehen wie weit die Türkei
    Von Demokratie und Rechtstasdlichkeit entfernt
    Ist . Während Erdogan in seinem Land durch einen
    Selbst inszenierten pusch Hunderttausende
    Ins Gefängnis oder maskieren lässt. Sind seine Anhänger völlig Verblended ..

  • #3
  • #4
  • #5
    Stephan Aretz

    Sagen die Türken die hier in der Bananenrepublik BRD sicher leben und alles äussern dürfen (noch)

  • #6
    thomas weigle

    Was in der Türkei ist, ist mir relativ egal. Die Türken haben ihn gewählt, sollen sie halt mit ihm betend leben. ihr Problem!! Sorge machen mir die von seinen Anhängern hierzulande unternommenen Versuche, die Demokratie zu destabilisieren und schrittweise islamistisch-muslimische Lebensweisen durchzusetzten. Diese Versuche sind genau so gefährlich wie die der Armseligen für Deutschland. Unsere demokratische Staatsform ist einem regelrechten Zangenangriff ausgesetzt. Dieser Kampf gegen rechtsnationalistische und islamistisch-muslimische Strategien hat erst begonnen.

  • #7
    thomas weigle

    #3 IWir wollen den Islamismus Erdogans nicht in unserem Land. Wir wollen keinen türk. Außenminister, der vom Balkon des Hamburger Konsulats hier lebendenden (Deutsch)Türken den faschistischen Graue Wölfe Gruß entbietet. Wir wollen keine in der Türkei ausgebildeten imane in hiesigen Moscheen. Wir wollen keinen politischen Islam, wie ihn der kleine Sultan will. Wir wollen keine frauenverachtenden Schariagesetze. Wir wollen auch keinen muslimischen Antisemitismus und islamische Israelfeindlichkeit, wie ihn der Bosporuspotentat verkündet. Ist das so schwer zu verstehen?
    Leider ist die Erkenntnis, dass Erdogans Anhänger und andere Anhänger des sog. Propheten eine andere Republik, eine islamistische nämlich,wollen, noch nicht bis zu den Rosagrünroten durchgedrungen. Die u.a. auch deshalb keinesfalls wählbar sind.
    Auf der anderen Seite hat es dann die faschistoide afd, die genauso gefährlich und demokratiefeindlich wie die Erdogananhängerschaft ist. Scheißspiel!!

  • #8
  • #9
    Murat

    Ich denke, dass die Autorin mit griechischem Namen absichtlich gewählt wurde um die Gemüter aufzuheizen. Die Art und Weise, wie sie Erdoğan und die Türkei kritisiert ist demütigend, weit entfernt von jeglicher sachlicher Kritik. Anstatt auf das Thema Israel und die Grenzen von damals und heute ein zu gehen, erwähnt sie irgendeinen Vertrag vom Jahre 1920, was null mit Israel und Palästina zu tun hat. Naja wie gesagt, ist alles Absicht damit die Türken sich aufregen, und nicht Türken kontern. Ich finde es schade, dass Menschen immer wieder auf die gleiche Masche reinfallen. Bin mal gespannt ob mein Beitrag aussortiert wird? Würde mich nicht wundern……..

  • #10
    Gerd

    @7:

    Zu spät. Und zwar ungefähr 40 Jahre. Das alles ist schon da und wird uns noch viel mehr zu schaffen machen als heute.

  • #11
    nussknacker56

    @9

    Murat, schon mit dem ersten Satz verraten Sie, dass in Ihnen Verschwörungstheorien hausieren.

    Was Erdoğan mit seinem UN-Auftritt versucht, ist ganz offensichtlich: Um seinen schwindenden Einfluss weiter aufrecht zu erhalten, heizt er außenpolitisch Konflikte an (Unterstützung von Terrororganisationen in Gaza) bzw. versucht, welche herbeizuführen (Zypern). Das übliche Spiel, wenn Despoten Gegenwind verspüren, ist, auf äußere „Feinde“ zu verweisen, das schweißt die Anhänger zusammen und lässt die Kritiker verstummen. Sie scheinen diese Spielchen nicht zu kennen.

    Mit Recht wird der türkische Despot als Heuchler bezeichnet, es geht ihm nur darum, von seinen eigenen Verfehlungen abzulenken. Dass Erdoğan glaubt, moralisieren zu dürfen und Themen vorgeben zu können, ist absurd. Vor allem, wenn man die Tatsache bedenkt, dass er z.B. zu dem Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern noch nie ein kritisches Wort verloren hat.

    Wir können aber auch darüber reden, wie er den gescheiterten Putsch benutzt hat um skrupellos einen Raubzug seines Apparates bei Gülen-Anhängern (die mir auch nicht sonderlich sympathisch sind) zu organisieren, diese damit als Konkurrenten um die Macht auszuschalten und nebenbei noch seine persönlichen Finanzen aufzubessern. Nicht zuletzt hat er damit die Türkei in den Randbereich eines faschistischen Polizeistaates gedrängt.

    Das sind die Themen, die wirklich von Belang sind.

  • #12
    thomas weigle

    #8 Ach Gottchen, sie schon wieder. Kleiner Tip: Riskieren sie mal einen Blick nach Indonesien. War mal zeitweise eine relativ freie Demokratie, ist seit einiger Zeit im Griff von Islamisten, die den politischen Islam umsetzen, den Erdogan und seine depperten Anhänger auch hier einführen wollen. Gefängnis für vor-und außerehelichen Sex, neben anderen unschönen Dingen. Falls der Blick für ihren geistigen Horizont zu weit ist, tut es vielleicht auch ein Blick in POLITISCHER ISLAM von Susanne Schröder, in dem auch auf die hier öfters tätige Autorin S. Hermann-Marschall mehrfach Bezug genommen wird.
    Ihre verquere Einstellung zum muslimischen Islamismus zeigt sich auch darin, dass sie, wie zu viele Rosarotgrüne nicht die unflätige Sprache und Ziele der oben aufgeführten muslimischen Türken kritisieren, sondern ihnen nur die Kritik, die absolute Ablehnung dieser religiös-faschistischen Ideologie sauer aufstößt. Das ist ja nicht neu von ihnen.

  • #13
    Halil

    Total die seriöse Zeitung
    Die hier kann man gar nicht ernst nehmen!
    Warum?
    Z. B. Wird geschildert was erdogan vor dem UN Komitee geredet hat
    Dort wird geschrieben:" der möchtegern-Sultan eines gescheiterten Imperiums"(Z. 12-13)
    Ist sowas seriös?
    Ich dachte Zeitungen, etc. Dürfen nicht die eigene Meinung mit einbringen?!
    Einfach lächerlich…
    Durch sowas werden die jenigen, die bei solchen Zeitungen lesen, manipuliert.
    Langsam, aber sicher….
    Denken Sie darüber nach

  • #14
    Nina

    @#13 Halil: Da gebe ich Dir Recht, die manipulieren hier ziemlich bei den Ruhrbaronen und es macht mich gxxxxx als es sollte. xD
    Ich wurde auch manipuliert, diesen Kommentar hier zu schreiben, von den anderen Sachen ganz zu schweigen!
    Ich persönlich vermute mal ganz stark, dass die Ruhrbarone selbst manipuliert werden und zwar aus dem Saarland heraus. Ich kann es noch nicht beweisen, aber wie gesagt, da gibt es viele stichhaltige Anhaltspunkte hier!!! Also bitte aufpassen, wenn man das Saarland betritt!!! Dort am besten dieses Blog nicht lesen!!!!

  • #15
    thomas weigle

    #13 Lesetip Tuba Sarica IHR SCHEINHEILIGEN -Doppelmoral und falsche Toleranz-die Parallelwelt der Deutschtürkren und die Deutschen.
    Wenn Erdogan in Köln erklärt, dass die Heimat aller Türken die Türkei ist, dass Assimilierung ein Verbrechen ist, dann sollte jeder (Deutsch)Türke, der sich davon angesprochen fühlt, der das so sieht, bitteschön die einzig richtige Konsequenz daraus ziehen: Heim ins Reich!!
    Und ihr Heimgekehrten müsst euch dann auch nicht mehr über angeblich falsche Berichterstattung hierzulande über Erdowahn ärgern.

  • #16
    Klaus Lohmann

    @Halil: Bekommt ihr in der Schule heute noch nicht mal den fundamentalen Unterschied zwischen "Zeitung" und "Blog" erklärt??? Oder ist "Blog" in Anatolien etwa komplett unbekannt?

  • #17
    nussknacker56

    Hallo Halil,

    ein Glück, Sie hier zu treffen. Sie scheinen sich auszukennen, sowohl in der deutschen als auch in der türkischen Politik. Prima. Ich habe eine Frage betreffend des Erdoğan-Auftritts vor der UN. Er hat dort ja eine Wahnsinns-Show abgezogen und von irgendwelchen Grenzen fantasiert, die angeblich zu Unrecht bestünden.

    Mich interessiert hauptsächlich: Hat er auch etwas zur realen Problemen geäußert? Was hat Ihr Präsident zu der Unterdrückung der muslimischen Uiguren in China und deren Einpferchung in Lager gesagt? Mit welchen scharfen Worten genau hat er China kritisiert und die sofortige Freilassung seiner Glaubensbrüder gefordert?

    Oder hat er dazu etwa gar nichts gesagt?

  • #18
    Nina

    @16 Klaus: Ich glaube nicht, dass Anatolien etwas dafür kann, dass es eine Wesens-Denke wie Halil gibt. 🙂

  • #19
    PERPLEX

    Sie sollten auch lernen, andere Meinungen zu akzeptieren und nicht jeden gleich als Erdogan-Fan abstempeln.

    Der Spruch getreten Hunde bellen, gilt für alle Seiten.

  • #20
  • #21
    Heja

    Erdowahn, lebt in Illusionen. Er hört nie auf andere Staaten und Völker zu beschimpfen. Ehrlich gesagt, Erdowahn passt gut zu seiner Halluzinationen. Was für Anhänger hat dieser Verrückter. Sie sollten, real denken, und auch sehen, was Ihre Blutsauger-Präsident mit anderen Völkern macht, oder Ihnen völlig egal, was da täglich passiert. Er mischt sich unverschämter Weise in irakische interne Konflikte. Gibt den islamischen Terroristen grünen Licht ganz ruhig durch die Türkei nach Syrien zu marschieren und wir sehen, wie der s.g. Islamische Staat Daesch, Erdowahnziele realisiert. Haben je mal Seinen Anhänger sich gefragt, wie lange können Sie Menschen töten, weil sie nicht Türken sein wollen. Es ist zu bewundern, dass Erdowahn Abertausende Menschen verhaftet, verhungern lässt. Und das Töten ist auf Tagesordnung. Und jetzt will er mit seinen kaltblütigen Reden in UN Israel angreifen. Weiterhin Kurden auslöschen, Armenische Exodus ignorieren und auch in die Moschee beten gehen… wenn diese keine zynische Doppel Moral wäre… was da.Und zu den Sogenannten Deutsch Türken. Ich habe hier absichtlich getrennt geschrieben, weil was nicht zusammen wächst, kann auch nicht zusammengehören. Die sollen entscheiden, entweder sie leben in Deutschland und respektieren die Kultur und Recht und Ordnung oder geht ihr zurück zu ihren Khalifat, Euche Heiliger wartet auf Euch .

  • #22
    thomas weigle

    In Köln durfte Erdogan unter größten Tamtam eines nicht unerheblichen Teils seiner (deutsch)türkischen Landsleuten ein angebliches Gotteshaus einweihen. In Istanbul wurden gestern laut ARD-VT die Fahnen Gladbacher Fußballfans beschlagnahmt, weil diese auch das Mönchengladbacher Stadtwappen mit dem christlichen Kreuz zierten.
    Ob die Armseligen schon ein Dankschreiben nach Ankara geschickt haben, denn das ist doch Wasser auf ihre Mühlen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.