Digital ist besser: Der Piratenpartei Austrittsgenerator

austrittsgeneratorChristopher Lauer, Anke Margarete Domscheit-Berg, Anne Helm, fast alle Aktiven des ganze Landesverbandes Bremen – der Verfall der Piraten schreitet flott voran. Aber der Austritt aus einer Partei ist mühsam – viele die raus wollen, sind wahrscheinlich einfach nur zu faul, das entsprechende Schreiben aufzusetzen.  Diesen Menschen wird nun geholfen. Im Internet gibt es einen Austrittsgenerator. Füllt man das Formular aus, wird ein PDF erzeugt, das man ausdrucken kann. Unterschrieben und an die Partei gesandt ist man schon draussen und kann sich auf der Suche nach einem Mandat oder der Gelegenheit, sich ein wenig wichtig zu machen, dem nächsten Hip-Projekt widmen.

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8 Kommentare

  1. #1 | at sagt am 22. September 2014 um 10:35 Uhr

    Passt nicht ins Bild, aber zum Thema, weil es die Stimmung bei den kommunalpolitisch Aktiven in NRW gut beschreibt: Am Wochenende gab es das zweite Treffen der kommunalen Mandatsträger der Piratenpartei NRW in Dortmund. Wie schon beim ersten Treffen in Düsseldorf gab es lehrreiche Vorträge, unter anderem von einer Kämmerin aus dem Rheinland und einer Referentin des Städtetages. Die Motivation war enorm, der Erkenntnisgewinn hoch. Die Austritte wurden mit Unverständnis quittiert und der Kommunalpolitischen Vereinigung der Piraten in NRW flattern gerade Beitrittsformulare ins Haus. Schwierigkeiten gibt es auch, aber nicht die auf dieser Website gern genannten.

  2. #2 | Kilesa-Mara sagt am 22. September 2014 um 12:32 Uhr

    wenn noch mehr von den spinnern und feministen austreten, die diese hoffnungsvolle partei ins verderbern geführt haben, werden die piraten vielleicht wieder wählbar. 😉

  3. #3 | Dirk Gleba sagt am 22. September 2014 um 17:00 Uhr

    Der Link auf den Wikipediaeintrag von Anke Margarete Domscheit-Berg ist nicht korrekt. Der Link veweist auf den Eintrag von Daniel Domscheit-Berg. Richtig wäre dieser Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Anke_Domscheit-Berg.

  4. #4 | Martin Schröder sagt am 22. September 2014 um 19:20 Uhr

    Ausdrucken ist unnötig – zum Austritt reicht eine E-Mail.

  5. #5 | Piratenpartei: Erst von ganz unten führt der Weg nach oben sagt am 24. September 2014 um 01:38 Uhr

    […] verloren 3 Henning Uhle fasst die ganze Geschichte nochmal “bei einem Bier” zusammen 4 Bei den Ruhrbaronen gibt es einen amüsanten Beitrag nebst Austrittsgenerator 5 Katrin Hilger: Warum es die Piraten mehr denn je braucht 6 Thomas Matzka: Die Presse und der […]

  6. #6 | yohak sagt am 24. September 2014 um 19:08 Uhr

    Vielleicht gibt es eine gewisse Parallele zwischen den Piraten heute und den Grünen 1991. In beiden Fällen hatten sehr weit links stehende Kräfte grossen Einfluß gewonnen, aber schließlich den innerparteilichen Machtkampf verloren und darauf mit Austritten (Piraten: Lauer & Co; Grüne: Ditfurth & Co) reagiert.
    Wenn dem so wäre, gäbe es ja noch Hoffnung für die Piraten, schließlich waren die Grünen nach 1991
    ja recht erfolgreich, nachdem sie 1990 noch in Westdeutschland an der 5-Klausel gescheitert waren. Allerdings hatten die Grünen 1991 immerhin schon eine 10-jährige Geschichte und eine gewisse Stammwählerschaft und insofern eine bessere Lage als die Piraten heute.

  7. #7 | Klaus Lohmann sagt am 24. September 2014 um 21:32 Uhr

    @yohak: Die Grünen hatten damals wichtige Themen, die Piraten von heute haben Shitstorm und CopyPaste-Inhaltslosigkeit.

  8. #8 | Shadow sagt am 16. Dezember 2015 um 09:16 Uhr

    @Klaus

    Das stimmt mal überhaupt nicht. Wenn eine Partei Inhalt hat, dann die Piraten!

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