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GEPA: Werbung für islamistische Bekleidungsvorschriften mit Schokolade


Unser  Gastautor Marcus Latton war nicht begeistert von dem, was er auf einer Packung GEPA Schokolade sah.
So stellt sich der „Fairtrade“-Hersteller GEPA muslimische Mädchen vor. Während der Smoothiefabrikant True Fruits immerhin für alle offensichtlich macht, wie verachtenswert und reaktionär seine Marketingabteilung tickt, darf hier im Namen von Fairtrade, Bio, Diversity und Kinderrechten kostenlos für islamistische Bekleidungsvorschriften geworben werden, was harmlos daherkommt und dadurch umso perfider ist. Die Schokolade schmeckt übrigens scheiße.

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16 Kommentare zu “GEPA: Werbung für islamistische Bekleidungsvorschriften mit Schokolade

  • #1
    timon

    euch ist bekannt, dass GEPA ja ein mehr oder weniger religiöses Unternehmen ist, das praktisch der ev. Kirche gehört?… Daher sollte es nicht al zu sehr verwundern, dass man dort religiösen Regeln sehr positiv gegenüber steht 😀

  • #2
    ke

    Lohnen sich "Fair Trade" Lebensmittel geschmacklich oder gibt es nur die schlechtere Ware, die man dann als Produzent für einen Festpreis verkaufen kann?

    Ich habe bisher eher negative Erfahrungen im Bereich Lebensmittel gemacht.

    @1 Ich habe den Eindruck gewonnen, dass sich die evangelische Kirche sehr dafür einsetzt, dass andere Religionen möglichst durchgehend ihre religiösen Symbole bzw. Kennzeichen für ihre Art der Gruppe durchsetzen.
    Ich verstehe dies nicht, aber es verdeutlicht, dass der Bezug zu den eigenen Gläubigen verloren geht.

  • #3
    Helmut Junge

    Beim Sarotti Mohren ging es um Schokolade, hier geht es um Milchscholade. Wer da den Unterschied nicht sieht, hat einfach keine Ahnung. eines Tages entdeckt man vermutlich im obigen Milchschokobild auch den allgegenwärtigen Rassismus. Davon gehe ich mal aus.

  • #4
    Klaus Lohmann

    Hat jemand schon Google angeschwärzt und einen Artikel drüber gebloggt, was man in der Bilderansicht angezeigt bekommt, wenn man "muslimische Mädchen" googelt?

  • #5
    paule t.

    Komisch, ich sehe in einem Bild mit Kindern und der Aufschrift "Kinder haben Rechte" eine Werbung für Kinderrechte und nicht für "islamistische Bekleidungsvorschriften". Bzw., wenn ich mir ganz viel Mühe gebe, die doch zu sehen, sehe ich merkwürdigerweise sofort genau so viel Werbung für Baseballcaps und doppelt so viel Werbung für Barhäuptigkeit.

  • #6
    Helmut Junge

    @klaus Lohmann (4), weiß nicht, aber bei Werbung wird es irgendwann kommen, weil da größere Anklickraten zu erwarten sind. Ich schwärze übrigens nie bei google an, weil mir das zu blöd ist.

  • #7
    philter

    Das kind, das ein kopftuch trägt, deckt die linke hand zur faust. Vielleicht ein Zeichen dafür, dass es noch für die vollumfängliche wirksamkeit der kinderrechte kämpfen muss!?
    Wer ist eigentlich Marcus Latton? Und wo kämpft der für Kinderrechte? Und wieso stellt der hier einen so undifferenzierten und polemischen artikel als Journalismus aus??
    Bevor ich der relativierung des kopftuches bezichtigt werde: Ich halte es für 1. Religiösen Unsinn und 2. Potenziell frauen-(und mädchen-)verachtend, kann mir aber 3. Vorstellen, dass das jemand "freiwillig" trägt (es gibt den krankesten shice auf dieser welt: Manche begeben sich in lebensgefahr beim rauchen, andere spielen mit modelleisenbahnen – alles freiwillig). Deshalb müsste man schon im konkreten fall kindeswohlgefährdung nachweisen. Aber der autor steht auf sippenhaft…

    P.S.: Wow, das war schon differenzierter² als der obige artikel (und das ganz ohne journalistisches talent-

  • #8
    abraxasrgb

    Wenn einem egal ist, ob kleine Mädchen zum Kopftuch sozialisiert werden, dann muss man eben schlechte Schokolade zu einem höheren Preis essen. #scnr
    Und nein, ich werde diese Schokolade nicht probieren, ist mag dieses "braune" klebrige Zeugs nicht.

    Wer religiöse frauenfeindliche Indoktrination im 21. Jahrhundert im ehemals aufgeklärten Europa allen Ernstes mit Kinderrechten zusammenbringt, der/die/das ist für mich klinisch schizo *sorry*

    Gepa gibt es übrigens auch in vegan … (meine Rechtschreibkorrektur(sic!) also nicht die Linksdenkkorrektur) wollte aus "vegan" "vergangen" machen … anscheinend kommt das Wort nur in meinem Passivwortschatz vor 😉
    Ich lach´mich schlapp … aber vegan ist ja automatisch auch halal …

  • #9
    Winfried Schäfer

    Oh. Ein Mädchen mit Kopftuch wird abgebildet… und zwar nicht als abschreckendes Beispiel für den bösen Islam… das geht natürlich nicht. Selbstverständlich ist das natürlich ein perfider Umerziehungsplan, um den Islam in der Welt zu verbreiten.
    Ist diese Nummer echt nicht sehr weit hergeholt? Nah am völligen Blödsinn, gradezu? Tatsächlich interpretiere ich da auch alles andere eher rein als "islamische Bekleidungsvorschriften"… KINDER HABEN RECHTE!
    Also, Aluhut graderücken, weitermachen

  • #10
    Arnold Voss

    Ich kenne kein Kind, das freiwillig auf Dauer ein Kopftuch trägt. Kinder lieben es, Kleidung zu wechseln. Kinder spielen auch gerne ohne Kopfbedeckung. Es ist schon schwer genug, sie dazu zu bringen bei größter Sonneneinstrahlung für längere Zeit einen schlichten Hut zu tragen. Wer hier was von Kinderrechten faselt, hatte ganz offensichtlich noch nie mehr als 24 Stunden mit einem Kind verbracht.

  • #11
    Nina

    @Arnold #10: Auf den Punkt gebracht.
    Ob und welche religiösen Symbole Kinder tragen sollten sie selbst entscheiden und da zeigt die Erfahrung, dass dies häufig frühestens in der Pubertät möglich ist. Bis dahin sollten Eltern meiner Meinung nach ihren Kindern nichts aufdrängen. Ich bin nicht getauft und zu Hause war es so, dass ich als Jugendliche gesagt bekam, dass ich mir eine Konfession aussuchen könne. Ich habe mich dann für den Atheismus entschieden. 😀

  • #12
    thomas weigle

    #7 Was soll diese Hetze gegen Modelleisenbahner und Bahnen? Besser als irgendwelche Ballerspiele, wo in Sekundenabständen Menschen explodieren, ist das Spielen mit bspw. den Erzeugnissen der Fa. Märklin allemal. Besser als Rauchen ebenfalls. Übrigens eine Firma mit Tradition-seit1859.
    Man lernt einiges beim Aufbau einer Anlage, außerdem sind die Erzeugnisse der Fa. Märklin ab Spur HO aber so was von digitalisiert.

  • #13
    philter

    #12: Das war natürlich reinste polemik…

    Btt: Ich möchte raten, mehr auf das kind zu achten, das nämlich egal mit welcher kopfbedeckung rechte hat! Im zweifel wiegen allerdings die rechte eines weißen, deutschen jungen mit basecap schwerer als die eines Mädchen mit Kopftuch (Arendt nannte das aporien). Nur ist diesem Mädchen keineswegs dadurch geholfen, wenn wir ihr bild aus der Öffentlichkeit verbannen und es als werbeträger unmöglich machen. Vielmehr muss es gepusht, gebildet, emanzipiert werden. Denn #11 hat zwar recht, aber auch das glück eines aufgeklärten elternhauses…

  • #14
    Nina

    @philter #12 Mein Elternhaus war alles andere als aufgeklärt, ein Elternteil hatte mit Religion einfach nichts am Hut.
    Und was mit weissen, deutschen Jungen zu tun hat… ich kanns nicht mehr hören. Permanentes Gebashe gegen alles Weisse und Männliche…. es reicht langsam.
    Was Eltern alles ihren Kindern antun ist das Eine (sie zu Religion zwingen z.B.), was ein Schokoladenhersteller als Vorbild für andere Kinder ansieht, ist das andere. Und warum bitte sollen aufgedruckte Kinder, die Vorbildfunktion übernehmen und Identifikationsangebote machen, religiöse Symbole tragen?

  • #15
    Lukas, der Lokomotivsklave

    @ philter

    ich bin für ein sofortiges Verbot von Modelleisenbahnen!

    Da wurden in der Vergangenheit schon Millionen Kinder in Modellbauanlagen ihrer Freiheit beraubt! Und viele von ihnen gezwungen, grässliche Schaffner-Mützen zu tragen!

  • #16
    Paul Möllers

    Danke für den Hinweis. In der Tat, überraschend ist es nicht mehr. Was allerdings überrascht, sind die Kommentare hier bei den Ruhrbaronen, soviel Kulturrelativierer hätte ich hier nicht vermutet. Übrigens, noch schlimmer, da Propaganda im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (die auch vor dem Einsatz, manche nennen es auch geradeheraus Missbrauch, von Grundschulkindern man nicht mehr zurückschreckt): https://twitter.com/ADS_Bund/status/1167093906644852736
    Man kann getrost davon ausgehen, dass auch hier Vertreter des politischen Islam das Ruder übernommen haben und zwar nicht nur im "Social Media"-Team.
    Leider hat "Terre des Femmes" sich nicht lautstark, d.h. auch bei Twitter, a. zur infamen Manipulation und irreführenden Darstellung ihres Rechtsgutachtens und b. zu dem unerhörten Vorgang an sich, Bundesbehörde wirbt mit Kinderkopftuch, geäußert.

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