Imam Mahdi Zentrum in Münster: „Wir sind stolz auf den Terrorismus“

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Memri, das „Middle East Media Research Institute“ beobachtet vor allem arabischsprachige Medien vor allem im Nahen Osten und übersetzt sie ins Englische. Nun hat Memri ein Video veröffentlicht und übersetzt, das eine Rede zeigt, die nach Angaben von Memri am 25. Dezember 2018 im  Imam Mahdi Zentrum in Münster aufgenommen wurde. Das  Imam Mahdi Zentrum gilt als Treffpunkt von Kadern der Terrororganisation Hisbollah, deren politischer Arm in Deutschland nicht verboten ist. Zuerst berichtete die Jerusalem Post über das Video.

Zu sehen und zu hören ist ein Redner, der Ajatollah Chomeini  und andere prominente Vertreter des iranischen Regimes preist.  Dann folgt eine Bedrohung:

„Listen all nations! Listen, oh Wahhabis! The roaring Arab wave will never retreat. The convoys will not wait long with their march. We will not come to you in small numbers. We will come to you from all over. The brigades will cross [the border] from Yemen, and we will pray in Al-Baqi regardless of the [Sunni] Nasibis. We are the Shiites of Ali Bin Abu Taleb, and will only die free.”

Schließlich kommt es zu einem Bekenntnis zum Terrorismus:

„We have pledged our allegiance to the Jurisprudent Ruler [Khamenei]. We are soldiers willing to sacrifice our lives for Nasrallah [‘Victory of Allah’]. We belong to the party of Ruhollah [Khomeini]. We have been accused of being terrorists – we are proud of terrorism.“

Nach einem solchen Vorfall müssen die Sicherheitsbehörden handeln und auch die Zivilgesellschaft und die Politik müssen sich fragen lassen, warum es gegen die Existenz eines Ortes wie das Imam Mahdi Zentrum keine massiven Proteste gibt.

 

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5 Kommentare

  1. #1 | ke sagt am 28. August 2019 um 22:04 Uhr

    Es stellt sich insbesondere die Frage, wieso unsere Sicherheitsbehörden immer wieder neue Eingriffe in die Freiheit fordern, wenn sie es nicht schaffen bei offensichtlichen Problemen zu reagieren. Offensichtlich verfügt Israel über bessere Informationen bzw. äußert sich auch. Bei uns gilt Laissez-faire, wie immer.

    Für mich sieht es auch danach aus, dass wir ein massives Problem im Bereich Meinungsfreiheit vs. Förderung des Terrorismus haben. Offen ist dann noch, wie man reagiert, wenn Gruppen, die alle nicht die Menschenrechte unterstützen sich gegenseitig bekämpfen und gleichzeitig als Freiheitskämpfer auftreten. Hier hilft nur eine klare Darstellung, wie sie hier mal wieder gelungen ist, während sicherlich viele automatisch ihre Che Poster gedanklich entstauben, wenn sie solche Videos sehen.

    Es kann aber nicht sein, dass wir hier den inneren Frieden gefährden und als Rückzugsort für Leute, die Aussagen wie "we are proud of being terrorists" öffentlich äußern, dienen.

    Was sagt Herr Reul dazu?

  2. #2 | discipulussenecae sagt am 29. August 2019 um 01:51 Uhr

    Schlicht und ergreifend: Sh'ma Israel!

  3. #3 | Imam Mahdi Zentrum: Terrorvideo strafrechtlich nicht relevant | Ruhrbarone sagt am 30. August 2019 um 17:34 Uhr

    […] verschiedene Medien, darunter auch dieses Blog, über eine Terror verherrlichende Rede berichteten, die im Dezember im  Imam Mahdi Zentrum in […]

  4. #4 | Ralf Schindler sagt am 31. August 2019 um 09:25 Uhr

    Der ganze Artikel macht keinen Sinn. Der Wahhabismus ist eine saudische Erscheinung, die Iraner sind keine Araber, warum sollte der Redner gleichzeitig "Ajatollah Chomeini und andere prominente Vertreter des iranischen Regimes" preisen und den Wahhabismus und die "arabische Bewegung"?

  5. #5 | „Der politische Islam ist ein Gegenentwurf zur säkularen Moderne“  | Ruhrbarone sagt am 3. September 2019 um 14:52 Uhr

    […] der Schiiten (IGS), zu der auch das Imam Mahdi Zentrum in Münster gehört, in dem man den Stolz auf den Terrorismus verkündet. Schröter beschreibt anhand vieler Beispiele, wie der Islamismus sich an Schulen, […]

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