Jamiri, Mama, Papa und die Katze

Aus „HIKIKOMIRI: oder Mama, Papa, die Katze und ich“

Seit über 30 Jahren lässt der Comiczeichner Jan Michael „Jamiri“ Richter seine Leser an seinem Leben teilhaben: Sie begleiteten ihn in seinem Leben als Bohemien, Besitzer des wirklich vorzüglichen und nach dem früheren Essener Tatortkommissar benannten Restaurants Haferkamp und in seiner Beziehung zu Beate. Als die zerbrach, litten sie mit ihm ebenso wie nach dem Tod seines Hundes. Jamiri zeichnete immer wieder auch das Ruhrgebiet mit klugem Humor. Dass die Menschheit heute weiß, dass es einen Stadtteil mit dem Namen Frohnhausen gibt, hat die Welt ihm zu verdanken. Vor ein paar Jahren ist Richter von Essen zurück nach Hattingen zu seinen Eltern gezogen. Hattingen liegt am Südrand des Ruhrgebiets und ist eine der schönsten Städte des Ruhrgebiets, was jetzt nicht ganz so viel bedeutet, wie eine der schönsten Städte des Allgäus zu sein. Und nun begleiten wir in Jamiris neuestem Comicband „HIKIKOMIRI: oder Mama, Papa, die Katze und ich“ den gereiften Jan in seinem täglichen Leben als Sohn zurück in seinem Elternhaus. Karola, die Mutter, und Vater Detlef sind herrlich schrullige Personen, und man muss davon ausgehen, dass sie im wirklichen Leben, wie immer bei Jamiri, ihren Comicfiguren sehr ähnlich sind. Doch sie sind, wie seine Figuren in fast allen seinen Comics, alltagstauglicher als er selbst, denn Richter ist immer noch der ewige Bohemien, wenn auch mit etwas schütter gewordenem Haar.

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