Kasachstan: Auf den Spuren der Nomaden

Foto(s): Franziska Krasnici

Ja, richtig vermutet. Urlaub in Kasachstan. Das neunt größte Land der Welt ist circa acht Mal so groß wie Deutschland und hat mit 18 Millionen Einwohner so viele wie Nordrhein-Westfalen. Und doch, trotz der diesjährigen EXPO Ausrichtung ist den meisten Mitteleuropäern der größte Binnenstaat der Welt wenig bekannt. Das riesige Land mit seinen endlosen Weiten liegt im Zentrum Eurasiens und verbindet den europäischen mit dem asiatischen Kontinent. Es erschließt sich vom Kaspischen Meer im Westen bis zum Altai-Gebirge im Osten. Das wirtschaftlich aufstrebende Land hat neben seinen vielzähligen Bodenschätzen jedoch auch für Reisende viel zu bieten. Die Vielfalt der Natur lädt Abenteuer, Botaniker, Geologen oder Pferdeliebhaber ein, neben massiven Hochgebirgen und klaren Bergseen, Wüsten, Steppen sowie naturbelassene Wälder oder einem der 16 Naturschutzgebiete/Nationalparks mit einer mannigfaltigen Flora und Fauna fast menschenleer zu genießen.

Unsere Gastautorin Franziska Krasnici hat das Land vor kurzem bereist und möchte Euch in Ihrem Gastbeitrag Ihre Reise vorstellen.

7-tägige Reiseroute durch den Süd-Osten Kasachstans: Almaty – Scharyn-Nationalpark – Kolsai National Park – Almaty

Ich möchte Euch einen Einblick geben über einen unvergesslichen Roadetrip durch den bezaubernden und weitläufigen Süd-Osten Kasachstans. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag auf so manchen Schotterstraßen bei unter 20 km/h (es lohnt sich in einen Geländewagen zu investieren) – wir genossen somit das Slow-Travelling und konnten jeden Grasbüschel in der Steppe einen Namen geben ;). Viel Spaß beim Lesen.

 

Tag 1: Fahrt zum Almaty-See

Der günstige Flug von Düsseldorf über Istanbul nach Almaty in den Süd-Osten Kasachstans ist trotz der Strecke von circa 6.300 Kilometern sehr kurzweilig. Nach 9 Stunden Flug mit einem Zwischenstopp in Istanbul haben wir es geschafft: Ankunft um 9 Uhr morgens am kleinen überschaubaren Flughafen. Strahlend blauer Himmel und 26 Grad, was möchte man mehr. Mit dem Taxi geht es in nur 30 Minuten in die Innenstadt zum Hotel. Bei einem Blick aus dem Taxifenster sehen wir die bis zu 7.400 Meter hohen schneebedeckten Gipfel des Tienschan-Gebirges. Das Gebirge scheint die ehemalige (und nach wie vor heimliche) Hauptstadt zu umranden und grenzt direkt an China, Usbekistan, Kirgistan und Tadschikistan.

Nach einer kurzen Pause und dem Verzehr von einige lokale Köstlichkeiten, bestehend aus Fisch- und Fleischhappen, geht es mit einem Tourguide in die umliegenden Berge und zum ersten Bergsee auf unserer Reise. Das wahre Highlight war der große Almaty-See. Er befindet sich in 2511 Meter Höhe im oberen Teil einer Felsenschlucht desselben Namens. Der See, der Teil eines sehenswerten Nationalparks ist, wird vom Almaty-Fluss gespeist. In einer Mulde ruht der grau-blaue See, umgeben von majestätischen Gipfeln. Ein idealer Ort um sich ins Gras zu legen, die Seele baumeln zu lassen und zu picknicken. Die Rückfahrt führt über eine kleine Gebirgsstraße durch einen Tannenwald zurück in die Stadt. Unser Tourguide empfiehlt uns ein lokales Restaurant (Traditional Uzbek Restaurant) und besteht darauf, kurz mit reinzukommen. Nachdem wir die Karte erhalten haben war es klar, eine englische Speisekarte gibt es nicht, dafür unzählige fast identisch aussehende Bilder. Wir folgen der Empfehlung und versuchen uns an dem Nationalgericht „Beschbarmak“, einem Gericht aus fettem Hammel- und Pferdefleisch auf hauchdünnen Teigfladen mit Zwiebel. Dazu gibt es noch Samosas, eine Art Teigtaschen mit unterschiedlichen Füllungen. Unser Versuch im Nachgang ein Taxi zu bestellen stellt sich als kleine Herausforderung heraus. Nach gut einer Stunde werden wir zur nahe gelegenen Hauptstraße gebraucht, ein Auto wird heran gewunken und ein freundlicher Herr freut sich auf Kundschaft auf seiner privaten Fahrt in die Stadt. Im Nachgang finden wir heraus, dass jeder der ein Auto hat gerne einfach für einen kleinen Hinzuverdienst Mitfahrwillige mitnimmt. Im Hotel angekommen lade ich mir auf Empfehlung des Fahrers schnell Uber (internationaler Online-Vermittlungsdienst zur Personenbeförderung) herunter, um in Zukunft die Fahrten direkt über das Handy zu buchen. Funktioniert hervorragend.

 

Tag 2: Der Grand Canyon von Kasachstan

An unserem zweiten Tag geht es mit dem eignen Mietwagen zum circa 200 Kilometer entfernten Scharyn Canyon. Der Weg führt uns über endlos geradeaus führende Straßen. Auf der Hauptstraße aus Almaty heraus liegen auf der rechten Straßenseite grüne Felder die am Ende von der Tienschan-Gebirgskette umrandet werden. Schneebedeckte Berggipfel ragen weit in den Himmel. An den Rändern der Straße verkaufen Bauern ihre frisch geernteten Tomaten, Wassermelonen, Kartoffel und Gurken. Die Landschaft verändert sich je näher wir in Richtung des Canyons kommen. Die grünen Felder und Bäume weichen der gelb-rötlichen Steppe und ersten Ausläufern des Canyons.

Die letzten elf Kilometer heißt es auf einer unbefestigten Steppenstraße bis hin zum Nationalparkeingang zu fahren. Es wäre richtig zu behaupten, dass ein chinesischer Kleinwagen nicht wirklich optimal für derartige Straßenverhältnisse geeignet ist. Somit bewegen wir uns, dem Gefährt angemessen, mit gefühlten 15 km/h durch die trockene Steppe. Nach ein paar Metern Fahrt fühlen wir uns trotz endloser menschenleerer Weite beobachtet. Dutzende kleine Gelbziesel stecken neugierig Ihre Köpfe aus unzähligen Löchern im Boden. Aufgeregt sitzen sie vor Ihren Löchern und schauen zu, wie wir uns Schritt für Schritt über die holprige Straße quälen. Ihre Gedanken möchte ich an dieser Stelle lieber nicht lesen können.

Wir werden für die Mühe belohnt. In einem gold-rötlichen Licht liegt der Grand Canyon von Kasachstan vor uns. Wir lassen den Wagen auf einem der ausgewiesenen Parkplätze stehen und erkunden die faszinierende Gegend zu Fuß. Die Gesteinsformationen sind ähnlich bizarr ausgeformt als der Grand Canyon, von der Fläche her ist er jedoch kleiner. Der Canyon erstreckt sich über 154 km entlang des Flusses Scharyn. Die Sedimentgesteine sind laut Reiseführer bis zu 12 Millionen Jahre alt. Die Höhe der Schluchten beträgt bis zu 300 m. Der Canyon beeindruckt mit seinen Formen und seiner Vielfalt an Flora und Fauna: Es gibt mehr als 1.500 Pflanzenarten, 62 Arten von Säugetieren, 103 Arten Brutvögel und 25 Arten von Reptilien.

Unser Weg führt entlang an riesigen rostig-roten Felsen in denen man die unterschiedlichsten Figuren wie Gesichter, Tiere, Gegenstände mit ein wenig Kreativität findet. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Je näher man sich dem Ende des Canyons nähert, desto mehr ändert sich das Gestein. Der rote Sandstein weicht einem harten braunen Fels. Am Ende des Canyons gelangt man schließlich zum Charyn-Fluss. Nach circa 3,5 Kilometer bergab treffen wir auf ein kleines Eco-Dorf für naturverliebte Reisende. Der Eco-Park beherbergt unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten, ein Restaurant und Toiletten. Wir mieten uns spontan eine Jurte, einem traditionellen Nomadenzelt, und verbringen einen entspannen Abend im farbenfrohen Inneren. Bei Einbruch der Dunkelheit legen wir uns vor die Jurte und bewundern den klaren sternenüberfluteten Himmel. Traumhaft schön.

Tag 3: Entspannung im Hotspring-Freibad Kara Dala & Anreise Kolsei Nationalpark

Der Tag beginnt mit einem ausgewogenen Frühstück und einer anschließenden Wanderung durch den Scharyn Nationalpark. Wir erklimmen unterschiedliche Hügel, spazieren am Charyn-Fluss entlang und brechen am frühen Nachmittag zu unserem nächsten Stopp auf. Vor uns liegen circa 70 Kilometer Fahrt durch die Steppe in Richtung der chinesischen Grenze (von Kara Dala sind es nur noch 20 Kilometer). Erneut kommen wir in den Genuss von wechselnden Straßenverhältnissen gepaart mit entgegenkommenden chinesischen LKWs. Die Extreme hätten nicht größer sein können. Nach 10 Kilometer brandneuer wunderbarer Straße mit Flüsterasphalt folgen 45 Kilometer Straßen, die mit tiefen Schlaglöchern versehen waren. Ein Highlight auf der Strecke ist die Fahrt entlang der Aqsu-Schlucht im Naturreservat Aksu-Jabagly.

Auf der guten Mitte hieß es dann irgendwann mal anzuhalten, da wir zum Tanken unbedingt Bargeld benötigen. Inmitten eines kleinen Dorfes standen tatsächlich Bankautomaten. Mit ein wenig Glück hat dann der Dritte funktioniert und wir konnten unsere Reise fortführen. Es empfiehlt sich mehr Bargeld dabeizuhaben, da Kartenzahlungen außerhalb der Stadt kaum verbreitet ist. Wir folgen der Google-Maps Offlinekarten-Navigation und erreichen auf einer einsamen Straße mit vereinzelten Häusern auf der linken Seite das „Ziel“. Kein Schild, kein wirklicher Eingang ist zu sehen. Wir folgen einer langgezogenen Zufahrt und stehen vor einem großen grauen Tor. Auch hier nichts zu sehen von einem „Freibad“. Verwundert laufen wir ein wenig umher bis jemand an das Tor kommt. Ein freundlicher Sicherheitsmann spricht uns auf Russisch an. Mit pantomimischen Handbewegungen deuten wir unsere Absicht schwimmen zu gehen an. Kurze Zeit später öffnet sich das Tor und wir treten ein in eine kleine grüne Oase. Die geparkten Autos auf dem Gelände lassen sehr schnell erahnen, dass es sich hier wohl um ein Spa der Reichen und Schönen der Gegend handelt. Wir lassen uns nicht abschrecken und springen schon kurze Zeit später in das warme Quellwasser.

Nach 3-stündiger Auszeit machen wir uns tiefenentspannt auf die anstrengende Reise in den 170 Kilometer entfernten Kolsai Nationalpark. Die Fahrt ist eine echte Herausforderung. Schottrige Pisten auf denen man per Hand den ein oder anderen Stein zur Seite schieben muss (ich empfehle einen Geländewagen). Eine angezeigte „Straße“ endet abrupt nach 45 Minuten Fahrt vor einem Geröllhaufen eines Bergrutsches und es heißt umkehren. Dutzende Kilometer erreichen wir dann nicht den Kolsai-See sondern irgendeinen anderen Berg-See. Das Glück hat es gut mit uns gemeint und uns für ein paar Minuten ein Handysignal geliefert, sodass wir uns neu ausrichten konnten. Nach acht Stunden standen wir dann nachts um 1 Uhr vor dem verschlossenen Tor des Nationalparks und haben kurzerhand unser kleines Leichtzelt auf einer nahegelegenen Wiese aufgebaut.

Tag 4-5: Kolsai-Nationalpark im Tienschan-Gebirge

Nach fünf Stunden Schlaf werden wir von einer Art klopfen am Zelt. Ich springe aus dem Zelt und vor mir steht ein kleiner vom Wetter gezeichneter Kasache mit tiefen Falten und wenig Zähnen. Er scheint auf der Suche nach seinen Tieren zu sein und wollte anscheinend verstehen, wer da im Zelt ist (inmitten seines Hirtengebietes). Ein für Kasachstan typisches Gespräch folgt: 1. ich werde auf Kasachisch angesprochen, 2. ich frage, ob mein gegenüber Englisch versteht, 3. beide Lachen, versuchen es nochmal. Es folgt Phase 1 und 2, dann lachen sich beide Seiten wieder an und gehen ihrer Wege. Wir bauen das Zelt ab und packen unser mitgebrachtes Frühstück aus. Hin und wieder laufen freilaufende Pferde an uns vorbei, kasachische Hirten Reiten auf ihren Pferden an uns vorbei, kleine uralte Trecker und sonstige Fahrzeuge fahren an ans vorbei, Kühe ziehen vorbei – Natur pur, wir kommen uns in eine andere Zeit zurückversetzt vor.

Dann geht es in den Nationalpark. Die drei Kolsay-Seen beweisen eindrucksvoll, dass Kasachstan nicht nur aus Steppen und Wüsten besteht. In üppige Tannenwälder und grüne, blumenübersäte Matten eingebettet, liegen sie wie drei Juwelen in den Bergen des Tienschan, 300 Kilometer südöstlich von Almaty. Ein kleines Hotel oberhalb des ersten Sees bietet einen traumhaften Ausblick auf den türkis-blauen See, Wald und Berge und bietet sich als günstige Übernachtungsmöglichkeit mit Verpflegung gut an. Wir wandern am ersten Tag um den ersten See und picknicken am Ufer. Die 3-stündige Wanderung zum zweiten See nimmt am zweiten Tag den ganzen Tag in Anspruch. Es geht fast kontinuierlich bergauf entlang auf kleinen Pfaden, die von Pferden zertrampelt sind (es gesteht die Möglichkeit eine Tagestour zu Pferd zu dem zweiten See zu machen). Links und rechts des Weges ragen große Tannen in den blauen Himmel. An einem Fluss entlanggehend, genießen wir die klare Bergluft und stärken uns hin und wieder mit Walderdbeeren und Himbeeren, die entlang des Weges wachsen. Die Mühen werden belohnt mit einem Picknick inmitten einer wunderschönen menschenleeren Seelandschaft.

Tag 6: Der Big Apple Almaty

Nach einer intensiven Zeit in der Natur brechen wir wieder auf in Richtung Almaty. Die 6-stündige Fahrt führt uns noch mal durch die endlosen Weiten Süd-Osten Kasachstans bis in das kulturelle Herz des Landes. 1, 7 Millionen Vertreter aus 120 Ländern leben in der internationalen und kosmopolitischen Stadt Almaty. Sie gilt nach wie vor als sowohl kulturelles als auch wirtschaftliches und wissenschaftliches Zentrum des Landes. Zahlreiche Sakralbauten, Universitäten, Museen, Theatern und die Oper prägen das Stadtbild. Die Stadt wird gerne als Big Apple bezeichnet – Almaty heißt übersetzt Stadt der Äpfel. Wir fahren mit einer Seilbahn auf den anliegenden Berg Kök-Töbe, einem heiß begehrten Ausflugsziel für Familien. Neben dem 371,5 Meter hohen Fernsehturm (er gehört zu den höchsten Bauwerken der Welt), wartet eine Art Mini-Kirmis und ein Zoo auf seine meist kleinen Gäste. Der Ausflug lohnt sich auf jeden Fall für einen Blick auf die Stadt und einen Kaffee. Zurück in der Stadt geht es für uns mit einem Tourguide durch die Stadt. Die Stadt ist eine Mischung aus alten historischen Gebäuden, in den Himmel ragende Wolkenkratzer und kleinen scheinbar selbst gebauten Häusern, die wie unfertig in der Gegend rumstehen. Wir besichtigen die historische Altstadt mit Plätzen wie das zentrale staatliches Museum, Residenz des Präsidenten, Platz der Republik und Monument der Unabhängigkeit, Abai Opern- und Balletthaus, Astana Platz, Panfilow Park, Abai Platz und Palast der Republik. Anschließend folgen wir der Empfehlung des Tourguides und gehen zu Fuß zum Ritz Carlton (höchste Gebäude in Zentralasien) und genießen im 27 Stock des Hotels den Sonnenuntergang über den Dächern von Almaty bei einem eiskalten Cocktail. Ein traumhafter Blick auf die von einem Bergmassiv umrandete Stadt.

Am Abend wird es dann orientalisch. Im neuen Stadtviertel von Almaty verschlägt es uns in ein traditionelles Restaurant mit kasachischer und usbekischer Küche. Umrandet von traditionellen handgemalten Verzierungen und holzgeschnitzten Säulen gibt es zum Dinner Seiltanz- und Bauchtanzeinlagen. 1001 Nacht in Kasachstan.

Tag 7:

Die Zeit verging wie im Flug. Zeit für die Abreise. Eine ordentliche Portion Schlaf liegt hinter uns und wir machen uns auf zum Flughafen. Viele wirklich einmalige und unbeschreibliche schöne Impressionen liegen hinter uns. Kasachstan hat uns sehr positiv überrascht. Wir sind froh und dankbar einen keinen Reisejuwel entdeckt zu haben und werden sicherlich zurückgekommen, um den Rest des Landes zu bereisen.

Mein Kurzfazit:

Der Süd-Osten Kasachstans ist ein wahres Naturparadies mit Traumlandschaften und absolut eine Reise wert, wenn man sich für Länder interessiert, die touristisch nicht ganz erschlossen sind. Schotterstraßen machen die Reise außerhalb der größeren Stätte ein wenig schwer, jedoch erhält man dafür fernab von den überfüllten Orten der westlichen Welt einen wahrhaft einzigartigen Einblick in eine nahezu unberührte Natur.

Kasachstan hat noch viele weitere einzigartige Sehenswürdigkeiten, die wir gerne gesehen hätten. So gibt es zum Beispiel die EXPO-Stadt Astana, das Bergmassiv Bektau-ata, die singenden Dünen im Altyn-Nationalpark und Nationalparks verteilt auf der ganzen Insel, ausgezeichnete Wanderwege im Süden und so weiter. Das Land verfügt über wenig touristische Infrastruktur und lässt sich trotzdem hervorragend alleine bereisen. Nur wenige Einwohner sprechen Englisch, die Verständigung mit Händen und Füßen hat wunderbar funktioniert. Ich empfehle definitiv mehr als sieben Tage für einen Urlaub einzuplanen.

 

 

Über mich:

Mein Name ist Franziska // 46 bereiste Länder // Flashbackerin // (Street-) Foodie // Abenteurerin // Digitaler Nomade // Sportskanone // naturverliebt // Couchsurfer // Dipl. Betriebswirtin // reiseverrückt // Festival-Fan // Strandliebhaberin // Coach // Innovationsgeist // Querdenkerin

Bei den Ruhrbaronen berichte ich von meinen Fernreisen, Städte-Trips, Outdoor-Erlebnissen und gebe Tipps für Reisebegeisterte. Ich freue mich auf Eure Fragen, Kommentare, geteilte eigene Erfahrungen.  Direkt-Kontakt: franziskakrasnici@googlemail.com

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7 Kommentare

  1. #1 | Jupp Schmitz sagt am 30. August 2017 um 17:24 Uhr

    Müssen gesponserte Beiträge vulgo Werbung nicht gekennzeichnet werden? Ist ja nicht auszuhalten. Alles super??? Und dieses "wirtschaftlich aufstrebende Land", Bullshit! Autokratie, Währungsverfall, Abhängigkeiten von China und Russland. So was widerliches hätte ich bei den ruhrbaronen nicht erwartet.
    Zurück zum Fußball bitte 🙂

  2. #2 | Franziska Krasnici sagt am 30. August 2017 um 22:59 Uhr

    Lieber Jupp,
    vielen Dank für Deinen Kommentar. Was ist daran Werbung, wenn ich von meinen privaten Reisen schreibe und die wunderbaren Highlights der Natur vorstelle?
    Wenn man Deine Kommentare beobachtet, merkt man, dass Du gerne negative Beiträge schreibst, die sich mit ostlichen Ländern beschäftigen. Ich würde mich freuen, wenn ich von Dir auch mal einen richtigen Beitrag mit Daten und Fakten und nicht unbedingt Wörtern wie "Bullshit" lesen würde. Das Land hat sicherlich noch sehr viele Hausaufgaben zu machen, sei es politisch oder wirtschaftlich – das habe ich an keiner Stelle verneint. Die Natur ist trotzdem einfach wunderbar, dass kann und sollte man meines Erachtens auch teilen. Zu der wirtschaftlichen Situation vielleicht hier auch mal ein kleines Zitat von der Internetseite des Auswärtigen Amtes: "Die kasachische Konjunkturlage hat sich mit dem langsamen Abklingen der Wirtschafts- und Währungskrise in Russland und dem Anstieg des Ölpreises etwas verbessert. Im Jahr 2017 wird mit einem Wirtschaftswachstums von 2,1 bis 2,4 % gerechnet (Quellen: Kasachische Nationalbank, Weltbank und Eurasische Entwicklungsbank), in den kommenden Jahren mit weiteren Steigerungen bis zu 4,7 %."
    Beste Grüße
    Franziska

  3. #3 | Helmut Junge sagt am 30. August 2017 um 23:41 Uhr

    Im staatlichen Tv sieht man meist einfallslose Kochsendundungen, die als Reisesendungen getarnt sind. In Textform dürfte das schwieriger sein. Trotzdem finde ich Fotos mit Nahrung. Den Platz hätte man mit Landschaften oder Menschenbildern füllen können. Aber besser bzw. bodenstädiger als der upper-class-Madagaskar-Text vom vergangenem Jahr ist dieser Bericht allemal, @Franziska. Diese Reise könnte ich mir nämlich auch ausdenken.

  4. #4 | Franziska Krasnici sagt am 31. August 2017 um 07:10 Uhr

    Danke Dir Helmut.

  5. #5 | Wolfram Obermanns sagt am 31. August 2017 um 11:48 Uhr

    7 Tage für ein Land von einer Fläche mehr als siebenmal größer als Deutschland.
    Ein Land das vom Kaspischen Meer über die Reste des Aralsee zum bedrohten Süß- und Salzwasser führenden Balkaschsee und von Steppen, Waldsteppen und Sand- und Kieswüsten bis ins Tienshangebirge auf 7000m reicht.
    Diese Art des Reiseberichts ist etabliert, damit anfangen kann ich eher wenig.

  6. #6 | Anna sagt am 3. August 2018 um 20:09 Uhr

    Huch, ich bin ganz überrascht, dass es hier so viele negative Kommentare gibt und wollte deshalb mal dagegen halten. Mir hat der Beitrag sehr gut gefallen! Vielen Dank dafür! Da ich selbst in Kürze nach Kasachstan reisen möchte, hat mir der Beitrag geholfen und noch einige wichtige Informationen vermittelt. Natürlich sind 7 Tage viel zu kurz für eine solche Reise. Um sich einem solch großen Land intensiv zu widmen, bräuchte man mehrere Monate, wenn nicht gar Jahre. Dafür müsste man aber üblicherweise auswandern oder seinen Job kündigen und zuvor recht viel Geld angespart haben, was sicherlich auch nicht für jeden möglich ist. Im Rahmen eines standardmäßigen Jahres-Urlaubs bleiben dann eben nur 7- oder 14-tägige Reisen übrig. Trotzdem finde ich es klasse, wenn es Menschen gibt, die ihren Urlaub nicht in Komfort-Bettenburgen auf Mallorca verbringen, sondern auch anderen, untouristischen und durchaus nicht immer ganz leicht zu bereisenden Ländern eine Chance geben. Oftmals haben wir durch die Medien oder schlechte Filme wie "Borat", nämlich völlig falsche Vorstellungen und ich finde es toll, wenn man sich jemand sein eigenes Bild vor Ort macht, das Land auf eigene Faust erkundet und Land und Leute kennenlernt.

  7. #7 | Helmut Junge sagt am 3. August 2018 um 20:27 Uhr

    Anna, niemand hat den Artikel gänzlich negativ bewertet. Nicht einmal ich.
    Ich hätte es gerne getan, hab ich aber nicht, obwohl es für mein Portemonnaie ein derber Einschnitt wäre und Franziska auf hohem Roß reitet. Aber der Artikel hat mir gefallen. Punkt.

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