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NRW: Kreis Gütersloh geht in den Lockdown

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) grenzt sich von AfD ab (Foto: Roland W. Waniek)

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) (Foto: Roland W. Waniek)

NRW-Ministerpräsident Laschet hat soeben bekannt gegeben, dass für den gesamten Kreis Gütersloh wieder der Lockdown gilt. Damit werden in dem Landkreis wieder die Maßnahmen eingesetzt, die im März für ganz Deutschland galten: Es gilt wieder das Kontaktverbot, Geschäfte jenseits des täglichen Bedarfs werden geschlossen, Kneipen müssen ebenso schließen wie Kirchen, Kinos und Theater. Der Lockdown gilt erst einmal bis zum 30. Juni.

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13 Kommentare zu “NRW: Kreis Gütersloh geht in den Lockdown

  • #1
    Bochumer

    Hier im Blog werden Umweltschutz und Sozialstandards oft verteufelt: Heute sieht man, welchen Preis das billige Fleisch hat.
    CDU und FDP wehren sich hier oft gegen jeden Fortschritt. Dafür gibt es nun auch die Quittung. Zählen müssen allerdings die Bürger: Gerade vor Beginn der Sommerferien gibt es wieder harte Maßnahmen. Wenn nun einige Infizierte aus dem Kreis "fliehen", haben wir die zweite Welle früher als gedacht.
    Anständige Arbeitsbedingungen und Tierschutz sind nicht nur eine Frage der Moral: Auf Dauer sind die auch preiswerter.

  • #2
    thomas weigle

    @ Bochumer Als direkt vom Lockdown Betroffener kann ich ihnen nur zustimmen. Dass der Herr der Schweinehälften so ungeniert hat weitermachen dürfen, ist sicherlich auch dem engen Verhältnis seiner Firma zur CDU zu verdanken, dass durch regelmäßige Spenden unterfüttert wird. Seltsam schweigsam ist auch der Fraktionsvorsitzende der CDU im BT, der ja aus dem Kreis GT kommt. Ein Schelm…

  • #3
    FrankN.Stein

    Es ist kein Lockdown, wenn man in Restaurants darf und nur ein paar Kilometer fahren muss – und darf – um sämtlichen Beschränkungen zu entgehen.
    Nochmal, damit es irgendwann auch beim letzten Vegan Koch Anhänger ankommt: Es gab nie und es gibt nicht einen Lockdown in Deutschland.

  • #4
    Bochumer

    Das ist eine Interpretationssache. Es gab keine Ausgangssperren wie in anderen Ländern, aber sehr weitreichende Beschränkungen. Kann man Lockdown nennen, muss man aber nicht.

  • #5
    Peter Mohr

    Endlich, aber der Lockdown hätte schon 2-3 Tage vorher verhängt werden müssen (mehr als 50 Infizierte pro 100000 Einwohner in den letzten 7 Tagen). Trotz des Lockdowns meint Herr Laschet weiter, dass die Menschen ohne Probleme in Urlaub fahren können. Bayern hat verfügt, dass jeder Urlauber aus dem Kreis Gütersloh einen negativen Coronabefund vorweisen muss. Die Insel Usedom hat die ersten Urlauber aus dem LK Gütersloh zur Heimfahrt aufgefordert.
    Weiter weise ich auf das im März verhängte Reiseverbot im Paznauntal hin, genau Ischgl gehört auch zum Paznauntal, nachdem sich ein Hotspot entwickelt hat. Ein Reiseverbot müsste meiner Ansicht nach auch für den LK Gütersloh verhängt werden.

  • #6
    Angelika (also die Angelika, die schon länger hier als Angelika kommentiert ...)

    #5 "…Endlich,…"
    Genau!
    Und endlich dürfte (viel) mehr Menschen in Deutschland klar sein, dass Herr Laschet als Bundeskanzler ungeeignet ist.

  • #7
    Walter Stach

    Laschet……

    Entscheidungsstarke, verantwortungsbewußte, vertrauenswürdige, selbstbewußte , selbstsichere Führungsspersönlichkeit?

    Angelika,

    nachdem mir seinerzeit durch die Medien bekannt geworden war, daß ein damaliger "Lehrbeauftrage an der TH Aachen namens Achim Laschet schrifltiche Arbeiten seiner Studenten "verklüngelt" hatte -sagt man so im Ruhrgebiet- und er auch im nachhinein nicht fähig war, dazu Erklärendes/Aufklärendes zu sagen, war ich, gelinde gesagt, irritiert und habe mich gefragt, wie es um das Verantwortungsbewußtsein dieses Lehrbeauftragten einer renommierten Hochschule bestellt ist.

    Laschet hat sich seinerzeit über das "Verklüngeln der Klausuren" hinaus in Sachen Verantwortung/ Vertrauen noch fragwürdiger gemacht -jedenfalls für mich-, indem er den Studenten für die von ihm "verklüngelten" , also gar nicht mehr vorhandenen Klausuren Notenerteilt hat und zudem Noten auch für die Studenten vergab, die die Klausuren gar nicht mitgeschrieben hatten. Letzteres hat über mein Hinterfragen des Verantwortungsbewußtseins und der Vertrauenswürdigkeit des damalige Lehrbeauftragten Laschet hinaus bei mir auch Zweifel an seiner Fähigkeit geweckt, sein Tun/sein Unterlassen und dessen Folgen selbstkritisch reflektieren zu können bzw. das jederzeit zu wollen -eingestehen von Fehlern?

    Längst vergessene und längst "vergebene" Kleinigkeiten aus der alltäglichen Arbeitswelt eines Lehrbeauftragten einer Hochschule?
    Das kann "man" so sehen.
    Das Agieren des MP Laschet nicht nur , aber aktuell und folgenschwer in Sachen Corona-Pandemie, konkret bezogen auf den Tönnis-Skandal und seine F olgen , hat allerdings bei mir dazu geführt, mich wieder einmal an das seinerzeitige Tun/Unterlassen des Lehrbeauftragten Laschet zu erinnern und somit über die Person/dier Persönlichkeit Laschet in Sachen Verantwortungsbereitschaft/Verantwortunsbewußtsein/Vertrauenswürdigkeit nachzudenken mit der Folge, daß ich dieserhalb mehr und mehr an ihm zu zweifeln beginne.

    PS
    Mir wäre jedenfalls -als Sozi" wesentlich "wohler", wenn der CSUler Söder MP des Landes NRW wäre.

  • #8
    Helmut Junge

    HAHAHA Walter, was für ein Umdenken! Mir geht es genauso. Lieber den Söder! Wer hätte das von mir jemals gedacht. Ich selber jedenfalls nicht. Die Erde muß sich bei ihrer Umdrehung wohl einmal verschluckt haben.

  • #9
  • #10
    Walter Stach

    Laschet…
    Nachdenken über die Person (die politische Persönlichkeit) eines Ministerpräsidenten, über besondere -eigenartige?- Eigenschaften:

    Unter -7-habe ich an sein mich auch heute noch nachdenklich stimmendes Verhalten in seiner "Zeugnisaffäre" erinnert.
    Nicht nur nachdenklich, sondern sehr bedenklich gestimmt hat mich mit Blick auf das Rechtsstaatsverständnis von Laschet als "oberster Chef" einer an Recht und Gesetzt zwingend gebundenen Behörde (Landesregierung) seine in einer heutigen Pressekonferenz gemachten Äußerung -Zitat-:

    " Die Zeit, dass man kooperiert, was möglicherweise in der Vergangenheit der Fall gewesen sein
    mag, ist vorbei.
    Hier wird j e t z t (!!) s t r e n g (!!) nach Recht und Gesetz verfahren."

    Heißt das, daß bisher mit Wissen und stillschweigend geduldet -oder gar mit Billigung?– seitens des Ministerprädienten des Landes NRW nicht nach Recht und Gesetz verfahren wurde, sondern stattdessen kooperiert , und daß der Ministerpräsident bezüglich der Pflicht -seiner und der aller staatlichen Bhörden-, nach Gesetz und Recht handeln zu müssen, unterscheidet zwischen einerseits "strenger Rechtsbindung/strenger Rechtseinhaltung" und -atlernativ?`"lascher" Rechtsbindung/lascher Rechtseinhaltung?
    Oder läßt sich das Alles -s.7- und sh.vorstehend- erklären oder gar entschuldigen mit der Leichtfertigkeit einer "rheinischen Frohnatur"? Letzteres weiß ich im Bekanntenkreis wohl zu schätzen. Wenn allerdings der Eindruck entsteht, dieser Wesenszug/diese Charaktereigenschaft könnte das Tun/das Lassen eines Ministerpräsidenten prägen,, dann macht das nachdenklich -mich jedenfalls-.

  • #11
    der, der auszog

    Auf jeden Fall hat man in Deutschland mit Armin Laschet und Markus Söder als mögliche Kanzler seit Jahren mal wieder zwei wirklich gute Kandidaten und ernst zu nehmende Alternativen zu Angela Merkel zur Auswahl, was man von den vorherigen Wahlen mit Martin Schulz, Pierre Steinbrück und Franz Walter Steinmeier als Aspiranten nicht gerade behaupten konnte.

  • #12
    Walter Stach

    Der, Der…..
    Kein Anlass -u.a. angesichts des von mir Vorgebrachten- , über die Persönlichkeitsstruktur, die Charaktereigenschaften des Armin Laschet mit Blick auf seine derzeitige Tätigkeit als MP in NRW nachzudenken, aber vor allem über Laschet als möglichen Kanzler der Bundesrepublik und dann nicht besorgt, sehr besorgt zu werden?

    Ich habe hier an anderer Stelle schon ‚mal angemerkt, daß mir bei einem NRW-MP Söder -statt Laschet- als Bürger dieses Landes wesentlich wohler wäre.
    Ich halte zudem Söder auch für einen Kanzler-Kandidaten , den ich mir als "Sozi" zwar nicht alsl Kanzler wünsche, mit dem ich aber , wenn er denn Kanzler würde, "gut leben" könnte.

    Denk ich an Laschet in der Nacht…………
    Der, der….
    Es geht hier nicht um Schulz, Stenbrück, Steinmeier -auch nicht um Söder oder Spahn, sondern um Laschet. Es geht auch nicht um Parteizugehörigkeiten, sondern ausschließlich um eine Person, an deren Qualitäten für das MP-Amt in NRW ich zunehmend zweifle und bei der ich Horrorvorstellungen entwickle, wenn ich an sie als Kanzleramt denke,

    PS
    Im übrigen zeigen alle Umfragen, daß Laschet im Vergleich zu Söder (auch) unter CDU/CSU Anhängern chancenlos ist. "Das beruhigt mich sehr"!!!!

  • #13
    Walter Stach

    Kritik an CDU-Bewerber Armin Laschet;

    "Mimik, Sprache, Körperspannung" -er wirkt einfach nicht wie ein Leader".
    Unter dieser Überschrift ein Beitrag zu Laschet bei SPIEGEL plus -online- von L .Ebert,,Fl. Gathmann und Veit Meik vom 3.2. 14.37 Uhr.

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