Am gestrigen Donnerstag haben sechs Mitglieder des Studierendenparlaments, die über die Liste der Grünen Hochschulgruppe (GHG) gewählt worden sind, erklärt, dass sie nicht mehr zur Grünen Hochschulgruppe gehören. Entgegen der Beschlüsse der Mitgliederversammlung der GHG vor der Wahl wollen sie verhindern, dass die bisherige AStA-Koalition fortgesetzt wird. Stattdessen wollen sie ihre im Namen der GHG erworbenen Mandate dazu zweckentfremden, um einen AStA mit der ‚Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure‘ (Nawi) und mit den Jusos zu bilden.
Das ist bekannt. Was dagegen bisher kaum jemand weiß: Bei den Parlamentariern, die nun die GHG-Stimmen für ihre eigenen Zwecke missbrauchen wollen, handelt es sich um Studierende, die der „Islamischen Studierenden Vereinigung Bochum“ nahestehen bzw. bei ihr Mitglied sind. Bei den Wahlen zum Autonomen AusländerInnenreferat des AStA sind sie in der Vergangenheit als „Internationale Liste“ angetreten. Diesen Namen wollen sie nach der Trennung von der Grünen Hochschulgruppe auch im Studierendenparlament verwenden. Die Linke Liste nennt die Vorgänge Stimmenklau und fordert den sofortigen Rücktritt der sechs Parlamentarier.
Die Parlamentarier, um die es geht sind unter anderem: Esra Arslan-Balci, Wagma Sultansei, Ariya Fehrest-Avanloo und Fatih Cicek.
Warum brechen die sechs ehemaligen GHG-KandidatInnen mit der bisherigen AStA-Koalition?






