Ruhrlagebericht: Stimmung der Wirtschaft bleibt verhalten

Industrie in Marl (Symbolbild) Foto: Nordenfan Lizenz: CC BY-SA 4.0


Die wirtschaftliche Lage im Ruhrgebiet bleibt zu Jahresbeginn 2026 angespannt. Das zeigt der 116. Ruhrlagebericht, den die Industrie- und Handelskammern (IHKs) im Ruhrgebiet in Dortmund vorgestellt haben.

An der gemeinsamen Konjunkturumfrage beteiligten sich im Januar rund 700 Unternehmen mit mehr als 80.000 Beschäftigten. Der Klimakonjunkturindex liegt aktuell bei 93 Punkten. Damit legte er gegenüber dem Herbst zwar um einen Punkt zu, bleibt aber auf dem Niveau des Jahresbeginns 2025. Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage verschlechterte sich im Vergleich zum Herbst um einen Prozentpunkt und gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zwei Prozentpunkte. Besonders Industrie und Handel sehen die Situation kritisch: Jeweils 30 Prozent der Unternehmen stufen ihre Lage als schlecht ein. Im Dienstleistungsbereich hingegen berichten 80 Prozent von einer guten oder befriedigenden Lage. Bei den Erwartungen zur künftigen Geschäftslage sinkt der Anteil der Pessimisten: Vor einem Jahr bewerteten 27 Prozent ihre zukünftige Lage als schlecht, aktuell sind es 22 Prozent.

Vier von zehn Unternehmen geben an, dass die verfügbaren Gewerbeflächen für Ansiedlungen und Wachstum nicht ausreichen. Vor diesem Hintergrund bereiten die Ruhr-IHKs gemeinsam mit den Handwerkskammern und der Business Metropole Ruhr den Wirtschaftsflächengipfel.Ruhr 2026 vor: Er findet am 22. April in Dortmund statt.

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