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Sarrazin erspart Wulff seinen Rauswurf

Der Bundesbanker

Bundespräsident Christian Wulff bleibt seine erste Bewährungsprobe erspart. Der umstrittene Gelegenheitsautor Thilo Sarrazin gibt seinen Posten als Vorstand der Bundesbank freiwillig auf.

Überraschend gab das Institut am Abend bekannt, dass Sarrazins Vertrag zum Monatsende einvernehmlich aufgelöst werde. Beide Seiten seien sich ihrer Verantwortung für die Institution Deutsche Bundesbank bewusst und hätten sich daher auf eine Auflösung des Vertragsverhältnisses geeinigt.

Nach den umstrittenen Thesen von Sarrazin hatte der Bundesbankvorstand bei Bundespräsident Wulff die Ablösung des SPD-Mitglieds beantragt. Allerdings waren Zweifel aufgekommen, ob dies rechtlich möglich ist.

Auch weil die wissenschaftlich zweifelhaften Thesen von Sarrazin in der Bevölkerung einige Zustimmung fanden, hätte Wulff in dem Verfahren kaum punkten können. Denn bei einem Rauswurf des buchschreibenden Bankers hätte Wulff einen Rechtsstreit riskiert.

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