Sarrazin erspart Wulff seinen Rauswurf

Der Bundesbanker
Bundespräsident Christian Wulff bleibt seine erste Bewährungsprobe erspart. Der umstrittene Gelegenheitsautor Thilo Sarrazin gibt seinen Posten als Vorstand der Bundesbank freiwillig auf.

Überraschend gab das Institut am Abend bekannt, dass Sarrazins Vertrag zum Monatsende einvernehmlich aufgelöst werde. Beide Seiten seien sich ihrer Verantwortung für die Institution Deutsche Bundesbank bewusst und hätten sich daher auf eine Auflösung des Vertragsverhältnisses geeinigt.

Nach den umstrittenen Thesen von Sarrazin hatte der Bundesbankvorstand bei Bundespräsident Wulff die Ablösung des SPD-Mitglieds beantragt. Allerdings waren Zweifel aufgekommen, ob dies rechtlich möglich ist.

Auch weil die wissenschaftlich zweifelhaften Thesen von Sarrazin in der Bevölkerung einige Zustimmung fanden, hätte Wulff in dem Verfahren kaum punkten können. Denn bei einem Rauswurf des buchschreibenden Bankers hätte Wulff einen Rechtsstreit riskiert.

Dir gefällt vielleicht auch:

3 Kommentare

  1. #1 | Bert sagt am 10. September 2010 um 09:27 Uhr

    Schade, ich hätte es dem Wulff gegönnt…

  2. #2 | Thorsten sagt am 11. September 2010 um 10:38 Uhr

    Jetzt wird klar warum. Mehr Zeit für Lesereisen und Talkshowgetingel. Gleichzeitig volle Bezüge und fette Pension. https://goo.gl/CK1A Nun dürfte auch dem Letzten die Motivation für sein Buch klar sein: Einfach mal ein bisschen Kohle und Aufmerksamkeit scheffeln.

  3. #3 |     DEMOKRATISCH - LINKS » Blog Archiv » * Rassismus aus der Mitte sagt am 11. September 2010 um 12:00 Uhr

    […] hat er also geschmissen. Sarrazin verlässt seinen Arbeitsplatz und kommt damit seinem Rausschmiss zu vor, oder hat er sich auf ein Gegengeschäft eingelassen, um diese Regierung  aus die […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Werbung