12 Thesen gegen die Irankrieg-Kritiker

USS Gerald Ford U.S. Navy photo by Erik Hildebrand Lizenz: Gemeinfrei

„Israel und die USA haben ihren völkerrechtswidrigen Krieg schon verloren“, „Die Ziele sind völlig unklar“, „Sie werden sie nie erreichen“, „Das nächste Vietnam“: Die Sessel-Strategen und Social-Media-Militärexperten überbieten sich mal wieder. Was aber, wenn sie alle komplett daneben liegen?

„Krieg ist Scheiße“, pflegte Altkanzler Helmut Schmidt zu sagen. Er wusste, wovon er sprach. Schließlich hatte er am Vernichtungskrieg von „Adolf Nazi“ mitgewirkt und war später Verteidigungsminister, als die Bundeswehr im Kalten Krieg gegen die Rote und die Volksarmee stand. Er sagte allerdings auch: „Manchmal muss man Kriege führen. Aber dann muss man wissen, was man erreichen will und ob man es erreichen kann. Und wie man aus dem Krieg wieder rauskommt.“

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Triumph gegen den Islamismus

Ali Chamenei Foto: Khamenei.ir Lizenz: CC BY 4.0


Die Eliminierung des iranischen Gottesherrschers und obersten Terrorexporteurs durch Israel ist ein gewaltiger Schritt, den globalen Vormarsch des gewaltbereiten Islam zu bremsen. Auch in Deutschland, wo die linken Unterstützer jaulen.

Millionen im Iran, im Exil und in Israel jubeln: Revolutionsführer Ali Chamenei, der 37 Jahre lang Terror, Tyrannei und Krieg über sein Land und den gesamten Nahen Osten bis nach Europa brachte, der den jüdischen Staat mit Vernichtung bedrohte, die islamische Bombn bauen wollte und die Massenproteste im Januar im Blut ertränken ließ, verantwortlich für den Tod Zehntausender, ist in der Hölle. Ausgeschaltet durch einen der präzisen israelischen Luftschläge gemeinsam mit den USA, wie auch der Kommandeur der Revolutionsgarden und Dutzende weitere Führungsfiguren.

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„Ich hoffe auf den Frühling und einen Sieg der Ukraine“

Natalia arbeitet für ein Ministerium, das sich um den Wiederaufbau und jetzt auch die Notstromversorgung kümmert. Foto: privat

Interview mit einer tapferen Ukrainerin, die mit ihrer Tochter und ihrem Mann in Kyiv trotz der russischen Terrorangriffe auf die Energieversorgung ausharrt, über das Leben vieler dort ohne Heizung und Strom und ihre Erwartungen an Deutschland

Wie kalt ist es derzeit in Kyiv?

Natalia: Die Temperaturen haben sich auf fünf bis sieben Grad unter Null erhöht. Davor lagen sie bei bis zu 20 Grad minus.

Russland hat die meisten Kraftwerke in ihrem Land zerstört, sodass viele seit Wochen ohne Strom, Heizung und Wasser sind. Wie ist die Situation bei ihnen?

Natalia: Unser Haus war 10 bis 12 Stunden pro Tag ohne Strom. Dank einer Notstromversorgung, die wir mit Miteigentümern gekauft haben, haben wir jetzt 5 bis 6 Stunden Wasser und Heizung, wenn die Versorger liefern können. Das Mehrfamilienhaus, in dem eine Kollegin wohnt, hat weniger Glück – dort wird es bis zum Ende der Heizperiode keine Zentralheizung geben. Und es sind viele Rohre in den Häusern geplatzt. Die Situation ist schrecklich.

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Digitalisierungsirrsinn in Deutschland: Wenn 100 Meter zu viel für den Fortschritt sind

Chirurgen bei der Arbeit Foto: Roland W. Waniek

Ich arbeite beruflich viel mit Nordamerika zusammen. Tausende Kilometer Distanz? Ein schlechter Witz. Bewegtbilder, Tonaufnahmen, Arbeitsanweisungen oder fertige Beiträge – alles fliegt quasi in Lichtgeschwindigkeit über den Atlantik.

Ob der Kollege im Ruhrgebiet sitzt, in Berlin, Franken, New York oder Calgary: Es spielt schlicht keine Rolle mehr. Man merkt es nicht. Technik macht Entfernung irrelevant. Eigentlich.

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Hoffen auf Trump

Während nicht nur Linke den um ihre Freiheit und ihr Überleben kämpfenden Menschen im Iran und den Kurden und anderen Minderheiten in Syrien ihre Solidarität verweigern, richten sich deren Hoffnungen auf ein Eingreifen der USA und Israels – den angeblichen Schurken der Welt.

Seit 48 Jahren unterdrücken die Mullahs besonders die Frauen im Iran mit brutalster Gewalt und bedrohen nicht nur Israel und die gesamte Region, sondern auch die westlichen Staaten. In mutiger Verzweiflung erheben sich dagegen erneut Menschen im ganzen Land. Das islamische Regime hat unter ihnen ein Gemetzel angerichtet. Wer aber gedacht hätte, dass spätestens nun alle, die gegen den angeblichen israelischen Völkermord in Gaza auf die Straßen gingen, gegen diesen Genozid am eigenen Volk protestieren würden, sieht sich bitter getäuscht. Was deren Motive entlarvt.

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Danke für nichts, FIFA – diese ‚Traumgruppe‘ ist ein Albtraum!

Deutschland im Fußballfieber. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Die Auslosung zur Fußball-WM 2026 in Kanada, den USA und Mexiko hat am Freitag hierzulande vielerorts für ein Gefühl der Erleichterung gesorgt: Deutschland trifft in der Gruppenphase auf Ecuador, die Elfenbeinküste und Curaçao – eine Konstellation, die in vielen Medien sofort als „machbar“ gefeiert wurde.

Doch genau darin liegt das Problem. Was wie ein Geschenk wirkt, entlarvt die Weltmeisterschaft einmal mehr als ein völlig überdehntes Turnier, das seinen eigenen sportlichen Anspruch verwässert.

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Stell Dir vor es ist Krieg, und keiner merkt es

Russische Gebera-Drohne, Nachbau iranischer. Solche Geschosse wurden nun auch in Polen gefunden. Quelle: Dpsu.gov.ua

Russland greift erstmals Nato-Gebiet massiv mit Drohnen an – mögliche Vorbereitung oder Test für die befürchtete Ausweitung des Kriegs gegen die Ukraine zu einem europäischen Flächenbrand. Doch in Berlin beschäftigt sich man lieber mit anderen Dingen.

Am Tag nach dem Beschuss mit etwa 20 russischen Drohnen kannte man im betroffenen Polen und im Nato-Hauptquartier nur ein Thema: Ist das der Beginn der nächste Stufe von Putins Krieg gegen Europa? Polnische Medien berichteten in Sondersendungen, Ministerpräsident Donald Tusk versuchte, die Bürger zu beruhigen. Man habe alles im Griff. Die Nato löste Artikel 4 aus – Vorstufe zum Bündnisfall. Die deutsche Regierung dagegen senkte an diesem Tag die Mehrwertsteuer für Gastronomen. Mehr muss man zur deutschen Ahnungs- und Sorglosigkeit nicht sagen.

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Gefährliches Spiel mit dem Sprengsatz Nationalismus

Nie wieder Krieg! KI-Bild. Sora
Nie wieder Krieg! KI-Bild. Sora

Die Diskussion über Reparationszahlungen ist angesichts des Jahrestags des Angriffs des nationalsozialistischen Deutschlands auf Polen am 1. September 1939 wie erwartet erneut aufgeflammt. Warschau hatte zuletzt Schadenssummen von rund 1,3 Billionen Euro genannt. Die Bundesregierung lehnt dies mit Hinweis auf völkerrechtliche Vereinbarungen ab. Tatsächlich hatte Polen 1953 offiziell auf Reparationsforderungen gegenüber Deutschland verzichtet, allerdings wird dieser Schritt bis heute unterschiedlich bewertet. Während Berlin den Verzicht als bindend ansieht, spricht Warschau von sowjetischem Zwang. Zudem verweist Deutschland auf den Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 und lehnt weitere Zahlungen ab.

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Grenzkontrollen: Symbolpolitik wirkt

Deutsch-polnische Grenze auf Usedom. Fotograf: Andreas Vogel. Quelle: Wikipedia (lizenzfrei)

Auch Polen kontrolliert nun Einreisende. Das ist ärgerlich, aber unvermeidlich, solange das europäische Asylsystem nicht funktioniert.

Der freie Reiseverkehr innerhalb der EU ist eine der größten Errungenschaften der europäischen Einigung und eine große Erleichterung für Pendler, Touristen und den Warentransport. Jeder Eingriff in dieses Grundrecht will gut begründet sein. Das Eindämmen der irregulären Migration ist ein solcher Grund, auch wenn es Beschwernisse mit sich bringt. Und es wirkt.

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Israels Sieg gegen die Welt

Niederlage auch für Russland: Ayatollah Khamenei im Gespräch mit Vladimir Putin Foto: english.khamenei.ir Lizenz: CC BY 4.0

Trump reagiert nicht auf den symbolischen Gegenschlag Irans und verkündet das Ende des Zwölftagekampfs mit dem islamischen Regime. Er und Netanjahu beweisen, dass sie klüger handeln als ihre zahllosen Kritiker glauben wollen.

Kriege enden, wenn beide Seiten erkennen, dass sie auf dem Schlachtfeld nichts mehr gewinnen können, und der Aggressor begreift, dass er durch Fortsetzung der Kampfhandlungen sich mehr schadet als dem Feind. Diese alte Regel, die Pazifisten beharrlich ignorieren, gilt sowohl für Putins Krieg gegen die Ukraine als auch für den verhinderten iranischen Atomkrieg gegen Israel.

Friedensverhandlungen und die offizielle Kapitulation des Angreifers (oder des Opfers) sind nicht erforderlich. Faktisch hat der Iran nach den vernichtenden Schlägen Israels und der USA gegen sein Nuklearwaffenprogramm aufgegeben. Die Welt ist dadurch sicherer geworden.

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