Düsseldorf: Die AfD lädt zum Kulturkampf. Die Nachbarschaft zum Protest.

Heine Haus an der Bolkerstraße 53 in Düsseldorf
Das Heine Haus an der Bolkerstraße 53 in Düsseldorf. Die AfD beruft sich auf den Dichter. Ihr Kulturabend ist im Palais Wittgenstein geplant. (Archivfoto 2024: Peter Ansmann)

Die AfD hat einen Saal. Zwei Anwohner sorgen dafür, dass sie auch Widerspruch bekommt. Rivkah Young und Peter Wildanger haben für Montag, den 26. Oktober 2026, eine friedliche Kundgebung in der Düsseldorfer Carlstadt angemeldet. Ihr Motto: „Carlstadt ist bunt. Nicht braun.“

Anlass ist ein Vortrag von Matthias Helferich (AfD) über „Kulturpolitik von rechts“ im Palais Wittgenstein.

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Auch der VfL Bochum beteiligt sich an der Aktion ‚Stolpersteine‘

Stolpersteine in Bochum. Foto: VfL Bochum 1848
Stolpersteine in Bochum. Foto: VfL Bochum 1848

Die Aktion ‚Stolpersteine‘ zieht immer weitere Kreise. Auch der VfL Bochum ist jetzt aktiv geworden und hat zum Gedenken an einen ehemaligen Spieler und seine von den Nazis ermordete Familie nun Stolpersteine in Bochum verlegt.

Erich Gottschalk kickte für einen Vorgängerverein des VfL Bochum 1848, wurde mit dem Fußballverein Hakoah/Schild Bochum Deutscher Fußball-Meister und verlor seine Eltern, seine Ehefrau und seinen Sohn, die alle 1944 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet worden sind.

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Gemeinsam gegen das Vergessen: ‚Stolpersteine 2013‘ am 29. April in Gelsenkirchen.

Das Stadion der Gelsenkirchener. Quelle: Wikipedia Foto: Friedrich Petersdorff Lizenz: cc
Das Stadion der Gelsenkirchener. Quelle: Wikipedia Foto: Friedrich Petersdorff Lizenz: cc

Bereits Anfang März haben wir hier bei den Ruhrbaronen kurz auf diese Aktion aufmerksam gemacht. Mehrfach wurde damals auch der Wunsch an uns herangetragen doch noch einmal an den bevorstehenden Termin zu erinnern, wenn er zeitlich etwas näher gerückt ist.

Dem wollen wir heute hiermit gerne nachkommen.

U.a. ruft auch das ‚Schalker Fanprojekt‘ zur Teilnahme an der Aktion ‚Stolpersteine 2013‘ am 29. April 2013 in Gelsenkirchen auf.

„2013 ist ein besonderes Gedenkjahr: Vor 80 Jahren fand die Machtübergabe an Hitler und seine Schergen statt, die Deportation und Ermordung Gelsenkirchener Sinti und Roma jährt sich zum 70. Mal, ein weiteres Datum ist der 75. Jahrestag der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938. Umso wichtiger ist es, in diesem Jahr sichtbare und dauerhafte Zeichen der Erinnerung an Menschen zu setzen, die dem Rassen- und Größenwahn der Nazis zum Opfer gefallen sind.

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