Trendprognose: Von den 299 Bundestagswahlkreisen gingen derzeit 242 an die Union


Wahlplakate von Birgit-Malecha Nissen und Martin Schulz Foto: Kim Holger Kelting Lizenz: CC-BY 4.0

Nach einer Trendprognose des Berliner Instituts Wahlkreisprognose wären CDU und CSU die großen Gewinner bei den Direktmandaten. Von den 299 Bundestagswahlkreisen gingen derzeit 242 an die Unionsparteien. Das wären elf weniger als noch vor zwei Wochen, aber die Überlegenheit ist trotzdem beeindruckend. Die SPD käme gerade einmal auf 38 Direktmandate, die AfD auf 13, die Grünen  auf fünf und die  Linken nur noch auf ein einziges Direktmandat.

Bei der Trendprognose der Zweitstimmen muss die Union leichte Verluste hinnehmen. SPD und Grüne können zulegen, die AfD verliert und FDP und Linke stagnieren auf niedrigem Niveau.

 

 

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Berthold Grabe
Berthold Grabe
4 Jahre zuvor

Die Zahlen zeigen eigentlich nur deutlich, das es in Deutschland keine tragfähige Opposition gibt. Was bleibt ist das grundsätzlich nach wie vor schlüssige konservative Konzept, dem aber eine leistungsfähiger Widerpart fehlt. Das liegt an der ideologischen Zersplitterung der Opposition, die zu dem massiv unter linkstheoretischen völlig antiquierten Drall leidet.
Was wir bräuchten wäre eine Kombination aus ökologischen, liberalen und AfD Positionen, die fähig wäre sich von den bequemen aber vollständig gescheiterten Konzepten des Sozialismus zu trennen.
Aber solange unausgegorene Humanität und Inkonsequenz gepaart mit Furcht vor Verantwortung und einer pathologischen Rückwärtsgewandheit das Bild bestimmt, wird sich in Deutschland nichts mehr bewegen.
Praktisch sämtliche Gegensätze dieser drei Parteien, sind ideologisch und nicht sachlich begründbar und alibis sich echter Verantwortung und deren Risiken zu stellen.

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