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Wann schaltet die WAZ den Westen ab?

Vor Kurzem ging Westropolis offline. Jetzt schaltet die WAZ-Gruppe die Community auf ihrem Online-Portal Der Westen ab. Stellt sich die Frage, wann die Stecker ganz gezogen wird.

Als Der Westen an den Start ging, war die Community eines seiner Herzstücke. Hier sollte die Brücke zwischen Redaktion und Lesern geschlagen werden. Hier konnte man mitmachen, gab es such ein paar Blogs Die Community unterschied den Westen von einer ganz gewöhnlichen Internetseite.  Damit ist bald Schluss:

Abschaltung der Community – 13.01.2011

Sehr geehrte Nutzer, das neue Jahr beginnt bei DerWesten.de mit Umstrukturierungen. Unsere Community wird es in bisheriger Form nicht mehr geben. Ab dem 28.01.2011 werden Ihre Inhalte nicht mehr verfügbar sein. Wir bitten Sie daher, Beiträge, Fotos und Links, die Ihnen wichtig sind, zu sichern. Unser Forum und unser Kommentarbereich stehen Ihnen auch weiterhin zur Verfügung. Eine erneute Registrierung ist dafür nicht erforderlich. Wir danken allen Community-Mitgliedern herzlich für ihr Engagement und freuen uns, wenn wir weiter in Kontakt bleiben – – zum Beispiel bei Twitter (http://www.twitter.com/DerWesten) oder bei Facebook (http://www.facebook.com/DerWesten). Für Fragen stehen wir unterfeedback@derwesten.de zur Verfügung. Vielen Dank, Ihr Community-Management

Damit ist der Westen kaum mehr als eine ganz normale Internetseite einer Zeitung. Aber dummerweise gibt es keine Zeitung, die “Der Westen” heißt. Mögliche Synergieeffekte zwischen dem Print-Objekte (WAZ, NZR, WR) bleiben also überschaubar.

Konsequent wäre es, jetzt auch bald “Der Westen” abzuschalten und die Site durch klassische Angebote wie waz.de oder nrz.de zu ersetzen.

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18 Kommentare zu “Wann schaltet die WAZ den Westen ab?

  • #1
  • #2
    Springorum

    Zuallererst sollte die unsägliche Kommentarfunktion auf derwesten.de gecancelt werden. Aber trotzdem fehlen mir momentan der “Staufenberg” und seine Kontahenten, wie “Staufenberg ich will ein Kind von dir” 😉

  • #3
    Stefan Dernbach

    Zuerst machte man “westropolis” platt. (nicht Metropolis )
    Nun ist die Community dran.
    Fast drei Jahre habe ich dort mitgewirkt und ca. 900 Beiträge veröffentlicht.

    Ich protestiere gegen die Schließung !!!

  • #4
  • #5
    Bernd Berke

    Als vormaliger Westropolis-Bogger protestiere ich mit.

    Sieht ganz so aus, als hielte sich das Interesse an Lesern/Usern unter 40 Jahren bei der WAZ-Gruppe in engen Grenzen. Na, dann viel Spaß noch mit dem Rest-Auftritt. Und nicht vergessen: Web 0.5 immer im Visier behalten.

  • #6
  • #7
    from Rheinland with love

    Nachdem Borchert die Flucht zu Spiegel-Online angetreten hat, bekam der Westen mit dem Interimschefredakteur Reitz die erste Ohrfeige – man weiß nicht ob das ironisch oder zynisch ist. Danach konnte man lesen, dass Borcherts ehemaliger Marketing-Adjutant Salzburg überraschend das Unternehmen verlässt – freiwillig? Dann konnte man aufatmen, als bekannt wurde, dass Peper als neuer GF kommt – ein Mann, dem sein Erfolgsruf angeblich vorausgeht.

    Nachdem wir jetzt über Monate keine weiteren Veränderungen vernehmen konnten, hören wir von einem weiteren Neuzugang – von Heyl wird Leiterin Online beim Westen. Fehlten die Konzepte – was verspricht man sich von „noch einer“ Führungsfachkraft?

    Kurz zuvor konnte man noch verfolgen, Kloß wird (zu Reitz‘ „Entlastung“) neuer Chefredakteur des Westens. Ein Mann, der scheinbar die Online-Affinität von seinem Karriere-Ziehvater geerbt hat – jedenfalls war er in punkto Social-Media bis zu dem Wechsel nicht präsent, nicht mal mit Blog-Beiträgen etc.

    Man kann von Borchert halten, was man will; aber sie hat die verstaubte WAZ aus der medialen Steinzeit geholt und mit dem Westen etwas aufgebaut, ohne das ein modernes Medienhaus nicht mehr auskommen kann. Jetzt wurde Borcherts Arbeit nach und nach, Stück für Stück, wieder demontiert.

    Das ist alles innerhalb eines Jahres passiert, und was ist dabei herausgekommen? Der Westen wurde zu einer blutleeren, visuell inkompetent überfrachteten Abspielstation für Agenturmeldungen und das, was die Arroganzen aus dem Print noch übrig lassen.

    Es ist kein Geheimnis, dass das Print-Geschäft bei der WAZ ein Verlustgeschäft ist. In letzter Zeit konnte man noch lesen, dass bereits das europäische Tafelsilber verkauft wird – sieht nicht gut aus.

    Den letzten Strohalm, der die WAZ noch vor der Bedeutungslosigkeit retten kann, wird gerade nach und nach weiter runtergeschnitten – bis nichts mehr zum Festhalten da ist.

    Es gab vor ein paar Jahren mal ein Buch namens „Nieten in Nadelstreifen“. Wie wär’s denn, wenn die WAZ-Gruppe mal die richtigen Sparmaßnahmen vornimmt? Warum sparen die sich nicht langsam mal ihren Führungsfilz, gewebt aus dem Netzwerk der alten, engstirnigen, reaktionären, schaumschlagenden Pseudo-Eminenzen, die das alte Traditionsunternehmen mehr und mehr an die Wand fahren?

    Bleibt mir nur das gleiche, was man den Opfern in Krisengebieten wünscht – hoffe die Mitarbeiter kommen halbwegs unbeschadet davon.

  • #8
  • #9
    Erika

    Haha das zensieren und löschen wird auf DerWesten abgeschafft? Hahaha die (editiert Admin) Borchert hat das ja erst perfektioniert (meine persönliche Meinung).
    Das Bildung und erst recht Bildung zur Grundkenntnis eines Praktikanten gehört ist nicht verstanden worden. Lieber zwischen Wahrheit und Tatsachen switchen wie es gerade passte…
    oder konnte man dort nicht zwischen “-Linke-SPD-CDÜ- unterscheiden wollen?
    Einseitig, als Kopie von BILD und Bunte hat sich DerWesten gemausert, schlimm waren die Belästigungen: Sie sind unter 30? dann nehmen sie zur ver(un)staltung des Portals doch an einer Umfrage teil. *G

    ..und nein, ich habe seit ca. anderthalb Jahren dort nicht mehr kommentiert, im Gegenteil, mein Abo ist gekündigt wegen oben genannten Repressalien.

    ..und nein, nicht r.kant oder Schrambo in ihrer Dummheit haben einem dort das Leben vermießt, sondern die klare, das klare und unklare löschen und zensieren!

    Ich bin nicht böse drum, journalistische Objektivität sieht anders aus.
    Selbst Tatsachen wurden dort gelöscht, Kritik an den Guru Reitz (Merkel Lobsänger unerwünscht. Jetzt darf man nach der CDU eben nicht mehr grüne und asoziale PD kritisieren.

    Es läuft die ganze WAZ/NRZ eben aus dem Ruder, scheiß drauf…

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  • #12
    Dornröschen

    @Erika – Sie haben nicht verstanden, worum es geht, oder? Was Sie da kritisieren, wird weiter existieren. Vermutlich sogar noch schlimmer.
    Die Leute, die jetzt gegangen werden, haben dafür gesorgt, dass Leute wie Sie nicht sofort verklagt wurden, sondern einfach nur gelöscht. Sorry, aber Ihr gewähltes Vokabular legt offen, mit wem wir es hier zu tun haben.

  • #13
    Bürokratenfeind

    Nach außen repräsentieren, nach innen Auklärung so weit wie möglich vermeiden. So erfahre ich die Einflussnahme der WAZ in der Region seit Jahrzehnten. Jetzt wo die Ruhr 2010 beendet ist, geht man dort wieder zur Tagesordnung über. Ich denke, in ein paar Jahren wird die WAZ (Westdeutsche Alten Zeitung) nicht mehr unter uns weilen.
    Das ist auch gut so, denn dann kann vielleicht etwas Neues entstehen, das dem Metropolenanspruch der Region besser entspricht.

  • #14
    Erika

    @ Dornröschen

    nein ich hatte bis vor anderthalb Jahren nicht die geringste Angst verklagt zu werden, warum auch, ich hatte nie Jemand beleidigt.

    Mein Vokabular setze sich durch innere Erregung fest, sorry. Muss aber auch mal sein. Und nein Die WAZ ist nur noch ein parteiliches Zensurblatt geworden. Ob die dortige Moderation nur dumm ist oder an Bildungsmangel leidet, wer weiß, zumindest sind es überwiegend Praktikanten!

    Geben sie mir ihre mail-adresse und ich gebe ihnen mehr….

  • #15
    mimi müller

    Moin, Erika,

    ich geb Ihnen mal meine (mimi@mimimueller.de). Ich hab da auch noch ein Kapitel, das nach Abschluss verlangt…Mehr? Her damit…

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  • #17
    Holmar Köstner

    Ich habe den Westen immer gern genutzt. Die Artikel sind kurz und gar nich mal immer nur schlecht. Es gibt Informationen aus dem Pott, die ich gern lesen möchte.
    Und es gibt die Möglichkeit, Artikel zu kommentieren. Dort sitzt das Problem: eine “Moderation”, die nur nach bestimmtem Schlüsselwörtern sucht und löscht, ohne den Kommentar eines Lesers gelesen oder gar verstanden zu haben. Wenn dann noch Ironie dabei ist, sind die Damen und Herren vollends überfordert. Oft wird dann der Leser vollständig gesperrt, auch wenn er gegen keine einzige Regel der Nutzungsbedingungen und der Netiquette verstoßen hat. Diese Willkür ist wenig förderlich, wenn man eine interessante Seite mit viel Traffic haben möchte…

  • #18
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Holmar: Der Westen ist bei den Kommentaren strenger geworden. Und das hat dem Angebot nicht geschadet. Aber hier ist es immer noch besser 🙂

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