Wenig Dynamik am Arbeitsmarkt – Arbeitslosenquote im Ruhrgebiet sinkt nur geringfügig

Agentur für Arbeit in Dortmund Foto: Mathias Bigge Lizenz: CC BY-SA 3.0

Im März 2023 waren im Ruhrgebiet insgesamt 259.863 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat (März 2022) 17.104 Personen mehr ohne Arbeit, was einer Zunahme von 7,0 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Februar 2023 ist die Zahl der Arbeitslosen leicht um 450 Personen gesunken (-0,2 Prozent). Die Stagnation am Arbeitsmarkt ist dabei maßgeblich auf die Zurückhaltung vieler Unternehmen bei der Neueinstellung von Personal zurückzuführen. Positiv ist, dass trotz der schwachen konjunkturellen Lage weniger Menschen als üblich arbeitslos gemeldet wurden.

Die Arbeitslosenquote geht im Vergleich zum Vormonat nur unwesentlich um 0,1 Prozentpunkte zurück und liegt im Ruhrgebiet nun bei 9,6 Prozent. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen dabei die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (14,7 Prozent) und Duisburg (13 Prozent). Mit 6,8 Prozent weisen der Kreis Wesel und der Ennepe-Ruhr-Kreis ruhrgebietsweit die niedrigsten Arbeitslosenquoten auf. Unter den kreisfreien Städten sind es Hamm (8,5 Prozent), Bottrop (7,5 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (8,2 Prozent).

Auch in NRW ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent auf 704.580 Personen leicht rückläufig und die Arbeitslosenquote in NRW bleibt den zweiten Monat in Folge unverändert bei 7,2 Prozent.

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