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Women´s March: Friedrich Ebert Stiftung sagt Preisverleihung nach Antisemitismusvorwürfen ab

Nachdem verschiedene Gruppen, darunter auch das Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V (JFDA) gegen die Verleihung des Menschenrechtspreises der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) an den Women´s March protestiert haben (Wir berichteten), hat die FES nun bekannt gegeben, die Preisverleihung abzusagen.  In einem offenen Brief in einem offenen Brief aktueller und ehemaliger Stipendiaten an die FES, welchen die  JFDA veröffentlichte, wurde der Umnut über die Preisverleihung öffentlich gemacht:

Der Women’s March USA ist seit Beginn seiner Existenz 2017 durch Antisemitismus der Vorstandsmitglieder und Vorsitzenden aufgefallen. Linda Sarsour, ein Vorstandsmitglied und frühere Präsidentin des Women’s March USA, ist insbesondere dadurch zum Vorschein getreten israelbezogenen Antisemitismus zu verbreiten. Dies geschah nicht nur durch die Aussage im März 2017, dass Feministinnen keine Zionistinnen sein können und Zionisten Nazis seien, sondern auch durch die Dämonisierung und Delegitimierung Israels sowie die Anwendung doppelter Standards. Sie bezeichnete sich als „sehr überzeugte Anhängerin der BDS Bewegung“.

 

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4 Kommentare zu “Women´s March: Friedrich Ebert Stiftung sagt Preisverleihung nach Antisemitismusvorwürfen ab

  • #1
    discipulussenecae

    Gut so! Aber daß die Sozis seit Sigmar Gabriels Zeiten immer noch nichts begriffen haben, verstehe ich nicht!

  • #2
  • #3
    Gerd

    Es ist gut, dass die Verleihung abgesagt wurde, aber skandalös, dass sie überhaupt geplant war. Die Vorwürfe gegen Sansour und Co. sind in der englischsprachigen Presse sehr gut dokumentiert. Einige Minuten googlen und die Alarmglocken hätte losgehen müssen.

  • #4
    Melly Flu

    @1 – Die Sozis haben immer noch nichts begriffen, weil sie politisch auf dem absteigenden Ast sind und gesellschaftlich auf Figuren wie Sawsan Chebli setzen. Es kann nur schlimmer werden.

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