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Die Eidesstattliche Versicherung von FDP-Kandidatin Koch-Mehrin

In Ruhrgebiet | Am 1 Juni 2009 | Von David Schraven

Foto: FDP Baden-Württemberg

Seit ich die Geschichte über die dubiose eidesstattliche Versicherung von Silvana Koch-Mehrin, der EU-Spitzenkandidatin der FDP für die Europawahl, geschrieben habe, konnte ich einiges über Dirty Campaining lernen.

Und zwar haben ausgerechnet FDP-Wahlkampfhelfer von Koch-Mehrin die Kommentar-Funktion zum Beitrag "Wirbel um Eid von FDP-Europaspitzenkandidatin Koch-Mehrin" benutzt, um anonym Schmäh-Kritiken loszuwerden.

Woher ich das weiß? Die Helfer benutzten dabei die IP-Adresse 217.110.45.10. Das ist die IP der FDP-Bundesgeschäftsstelle in Berlin, Reinhardstraße 14.

Nur einige Beispiele, falls jemand nachlesen möchte, was die Leute geschrieben haben: igor in #39, edward in # 32, #25, # 13 und in #11, sowie Mark in #14

Besonders interessant ist Edward. Seine Email-Adresse zu der IP 217.110.45.10 lautet adib.sisani@xy. (Vollständige E-Mail aus Gründen des Datenschutzes nicht veröffentlicht)

Dies ist deswegen spannend, da ein gewisser Adib Ashraf Sisani als Verfasser der Präsenzlisten von Koch-Mehrin auftaucht, die auf der Internetseite der FDP-Politikerin veröffentlicht wurden.

— Nachtrag: Wie mittlerweile wohl jeder weiß, ist Adib Ashraf Sisani der persönliche Pressereferent von Koch-Mehrin —–

Zusätzlich wurde mir mit diversen Klagen offen, in Emails und Hintenrum gedroht. Naja.

Warum das Ganze? Es scheint, als habe ich mit meinem Blogbeitrag eine unbequeme Wahrheit berichtet.

Nun, ich habe geschrieben, dass Koch-Mehrin in einem Rechtsstreit mit der FAZ eine eidesstattliche Versicherung abgegeben hat. Dort sagt sie, sie habe eine Präsenzquote von 75 Prozent. (neu: Ihre Rechtsanwälte sagen inklusive der Fehlzeiten als Mutter)

Damit man mir das glaubt, veröffentliche ich hier die eidesstattliche Versicherung von Koch Mehrin.

(für größere Darstellung auf die eidesstattliche Versicherung klicken)

Demgegenüber veröffentlichte die EU folgenden Statusbericht zur FDP-Politikerin inklusive der 59 Fehltage als Mutter.

Ich stelle fest: Zwischen den beiden Angaben ist eine Diskrepanz. Es liegt nahe zu sagen, die eidesstattliche Versicherung sei falsch. Ob das zutrifft, kann nur ein Gericht entscheiden. Denn eine falsche eidesstattliche Versicherung wird mit bis zu 3 Jahren Knast oder mit Geldstrafe geahndet. 

Die Rechtsanwälte von Koch-Mehrin sehen das natürlich anders. Sie rechnen vor, dass Koch-Mehrin häufiger anwesend gewesen sei, als in den Anwesenheitslisten bestätigt ist. Dies würde aus den Abstimmungslisten hervorgehen. Gut. Von der Durchsetzungskraft dieser Erklärung hängt es ab, ob Koch-Mehrin mit ihrer eidesstattliche Versicherung nicht doch noch in den Abgrund fällt.

Gerne hätte ich die Listen aus einer Email veröffentlicht, die mir der Rechtsanwalt von Koch-Mehrin zugeschickt hat, um diese Sichtweise zu bestätigen. Aus diesen Listen soll erkennbar sein, dass Koch-Mehrin 75 Prozent Anwesenheit hatte. Leider darf ich das aber nicht. Sie sollen aber hier zu finden sein. klack Ich weiß nicht, ob das die gleichen Listen sind, die mir zugegangen sind.

Die Rechtsanwälte von Koch-Mehrin sagen, sie seien sicher, dass die EU ihre Zahlen weiter nach oben korrigiert würden.

Dabei ist es im Prinzip sicher egal, ob Koch-Mehrin 75 Prozent der Tage da war oder 62 Prozent. Das sind Kleinigkeiten. Genauso ist es nebensächlich welche Details in dem Prozeß vor dem Landgericht Hamburg besprochen wurden, den Koch-Mehrin gegen die FAZ verlor.

Es geht im Kern darum, ob die Politikerin eine falsche Eidesstattliche Versicherung abgegeben hat. Das wäre fatal.


84 Kommentare zu »Die Eidesstattliche Versicherung von FDP-Kandidatin Koch-Mehrin«

  1. #51 | Rainer Hoffmann sagt am 3. Juni 2009 um 11:23

    Der Fall Koch-Mehrin kommt heute auch in NDR – “ZAPP”:

    http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/tv114.html?/

  2. #52 | Eva sagt am 3. Juni 2009 um 12:11

    @ Klaus Jarchow: Deine Aussage über schöne Menschen (wer gut aussieht, muss weniger arbeiten) ist zwar tatsächlich geschlechtsneutral formuliert, aber sie ist dennoch sexistisch, und zwar weil Du sie gezielt in einem Beitrag über eine Politikerin anbringst. Der Sexismus besteht darin, dass der Satz in einer Auseinandersetzung über eine Frau fiel, während Diskussionen über Männer von solchen sachfremden Äußerungen, die vom eigentlichen Thema ablenken, meist frei bleiben. Dass Du Dich dann mit einer abwertenden Bemerkung über den Wirtschaftsminister zu retten versuchst, finde ich eher kläglich – dies hast Du ja sozusagen erst auf eine Nachfrage hin getan, während Du Dich bei SKM initiativ so geäußerst hast.

    Und wenn Du schon das Vorurteil toben lässt und Stereotype über schöne Menschen anbringst, dann lies doch bitte die sozialpsychologische Literatur zum Thema und mach es richtig. Schönen Menschen werden zwar soziale Fähigkeiten wie Freundlichkeit, Extravertiertheit, Beliebtheit u.a. zugeschrieben, aber mit Intelligenz hat das alles nichts zu tun. Es gibt keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen dem Aussehen und der Intelligenzentwicklung. Wenn Du also solche Aussagen machst, dann vergiss bitte beim nächsten Mal nicht das Kneifauge dahinter.

  3. #53 | Angelika sagt am 3. Juni 2009 um 12:16

    Danke für Hinweis, Rainer Hoffmann. Das sehe ich mir auf jeden Fall an.

  4. #54 | henningschuerig.de/blog sagt am 3. Juni 2009 um 12:25

    Silvana entzaubert sich selbst…

    Gestern Abend war ich im Bett mit Silvana. Silvana Koch-Mehrin. Im Bett. Friedrichstraße 23A in Stuttgart, das ist ein Club oder auch Lounge wie sie es selbst nennen. Ob die FDP jetzt auf Gags dieser Art spekuliert hat – kann sein, kann auch nicht…

  5. #55 | Sven sagt am 3. Juni 2009 um 13:45

    Wenn Frau SKM tatsächlich ihre Muttertage angerechnet haben will, kann man das ja tun. Aber ich würde da anders rechnen. Sie hat die Sitzungen verpasst, weil sie nicht konnte, ok. Aber wie viele Sitzungen hätte sie besucht, wenn sie Zeit gehabt hätte? also einfach mal ausrechnen, an wie vielen Sietzungen sie prozentual vor und nach ihrer Mutterzeit teilgenommen hat, anschließend diesen Wert auf die Mutterzeit anwenden, und schon kann man ein realistischeres Bild zeichnen. Dass sie damit nicht auf die 75 % kommen wird, ist klar, und die Diskrepanz von 75 und 62 ist o hoch, dass ich nicht glaube, dass dies nachträglich über Korrekturen seitens der EU ausgeglichen werden wird.
    Aber naja, immerhin ist sie optisch ein Lichtblick…wenn man da unser Merkel sieht…

  6. #56 | Eva sagt am 3. Juni 2009 um 14:33

    @ Sven und Klaus Jarchow: Da ihr ja offensichtlich Brüder im Geiste seid, möchte ich euch einen Vorschlag machen: Beantragt doch mal, dass Frauen in der Politik keine Inhalte vertreten müssen, sondern einfach nur nach dem Aussehen ausgesucht werden. Dann müssten wir uns in diesem Forum nicht mit so unsinnigen Dingen wie Anwesenheitszeiten im Parlament beschäftigen und könnten uns einer wirklich wichtigen Frage zuwenden, nämlich ob unsere Politikerinnen hübsch genug sind, um diese Position überhaupt einnehmen zu dürfen. So was wie “das Merkel” bliebe uns dann auch erspart.
    Achtung: Satire…

  7. #57 | Klaus Jarchow sagt am 3. Juni 2009 um 14:53

    @ Eva: “Der Sexismus besteht darin, dass der Satz in einer Auseinandersetzung über eine Frau fiel” – ja, das nenne ich doch mal ein gewagtes Argument. Solche ‘Logik’ führt in der Konsequenz dazu, dass ich über Neoliberalismus zwar im Zusammenhang mit Westerwelle diskutieren dürfte, aber nicht mehr im Zusammenhang mit Frau Merkel (weil Frau), dass ich über Blabla und inhaltsloses Geschwalle zwar angesichts von Dieter Bohlen sinnieren dürfte, aber nicht beim Anblick von Heidi Klum (weil Frau). Kurzum – es ist ein feministisch (schlecht) begründeter Diskussionsdispens, ein im Grunde dann doch wieder patriarchalischer Appell an den Kavalier im Mann: Egal wie doof, der Mann hat der Frau auch verbal immer nur die Tür aufzuhalten und sie vor allen Unbilden zu beschützen. Das verstehe ich nun gerade nicht unter gleichberechtigter Diskussion auf Augenhöhe …

  8. #58 | Limited sagt am 3. Juni 2009 um 15:30

    So langsam wird es eng für Frau Koch-Mehrin und die FDP:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/255/470799/text/

    Wenn die Beteiligten nicht schnell eine geeignete Deeskalationsstrategie finden, dann kosten das am Sonntag einige Prozentpunkte.

  9. #59 | Eva sagt am 3. Juni 2009 um 16:21

    @ Klaus Jarchow: Der Unterschied liegt darin, dass die Haltung zum Neoliberalismus oder die Qualität von Unterhaltungssendungen sachliche Kritikpunkte sind, die für die Beurteilung der Arbeit dieser Menschen relevant sind. Ob aber Politiker gut aussehen, ist für deren politische Leistung vollkommen egal. Das Aussehen der Frauen in der Politik wird trotzdem ständig thematisiert, während die Männer diesbezüglich weitgehend in Ruhe gelassen werden. (2005 jedenfalls habe ich mit ungläubigem Staunen registriert, dass Angela Merkels Frisur sehr viel erregter und ausführlicher diskutiert wurde als ihr politisches Programm. Sie hatte sich doch damals als Bundeskanzlerin beworben und nicht als Bardame, oder habe ich da was nicht mitgekriegt?) Fazit: Natürlich dürfen auch Frauen kritisiert werden, aber bitte nicht auf Nebenschauplätzen. Die Anwesenheitsquote von SKM im Parlament ist diskussionswürdig, aber Anmerkungen über ihr Aussehen gehören hier nicht hin.

  10. #60 | Angelika sagt am 3. Juni 2009 um 16:53

    “…Die wohl bekannteste tatsächlich in Brüssel beheimatete Europaabgeordnete ist wohl Silvana Koch-Mehrin (FDP). Zwar hat sie kaum durch inhaltliche Arbeit auf sich aufmerksam gemacht. In den Plenarsitzungen fehlt die Spitzenkandidatin der FDP häufig. Die Kernaufgabe eines EU-Abgeordneten, nämlich federführend neue Gesetzesvorschläge auszuhandeln, hat sie nicht ein einziges Mal übernommen. Bekannt ist Koch-Mehrin vielmehr durch Talkshow-Auftritte geworden…” (FAZ, 03. Juni 2009)

    http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EADD864C0B88F4F00A87E81625AC0995A~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  11. #61 | Jens Kobler sagt am 3. Juni 2009 um 18:28

    @ Eva & Angelika:

    Genau diese beiden Hinweise passen doch sehr gut zusammen.

    Natürlich ist es nicht einfach zu diskutieren, dass z.B. Schröder damals auch gewählt wurde, weil ihn Menschen ganz PLUMP attraktiv fanden. Gut, deren Problem als mündige Bürger? Denn der Hinweis auf eine gewisse Oberflächlichkeit trifft ja im Grunde eben nicht den von manchen als attraktiv empfundenen “öffentlichen” Menschen, sondern die MEDIENDEMOKRATIE und deren Wählerschaft. Also könnte mensch doch genau so gut der Meinung sein,dass das doch eher noch öfter diskutiert werden sollte, oder? Vielleicht einigt mensch sich ja auf “Charisma” als Kriterium, haha.

    Blendwerk gehört angesprochen, das ist Teil der journalistischen Arbeit. Ob der Kollege das jetzt optimal thematisiert hat, das kann ich nicht sagen. Aber: Das war ja auch nicht seine KERNAUSSAGE, der Hinweis auf das Spekulieren auf einen gewissen Appeal (und dessen Tücken, auch für die Betroffene) muss manchmal reichen bei einem politisch orientierten Artikel, oder? Genau die Talkshow-Realität spuckt ihr doch gerade in die Suppe – und zurecht!

  12. #62 | Hafentaucher sagt am 3. Juni 2009 um 18:55

    Die SZ bringt es treffend auf den Punkt:

    “Seither macht sie von sich reden – auch weil sie sich für den Stern mit schwangerschaftsrundem Bauch auszog. Im People-Fachblatt Bunte erklärte sie ihr Privat- und Liebesleben, dem Oben-ohne-Magazin Praline lieferte sie Kolumnen. Im parlamentarischen Betrieb der EU dagegen hat die Chefin der sieben deutschen FDP-Abgeordneten nicht überall den Ruf, ein fleißiges Bienchen zu sein.”

  13. #63 | Klaus Jarchow sagt am 3. Juni 2009 um 19:14

    @ Eva: Das stimmt doch einfach nicht, dass nur das Aussehen von Frauen thematisiert würde. Darf ich dich zum Exempel mal daran erinnern, dass um Gerhards Schröders gefärbte oder nichtgefärbte Haarpracht sogar ein Presseprozess lief.

  14. #64 | Sepp sagt am 4. Juni 2009 um 10:40

    Frau Koch-Mehrin wirbt mit dem Slogan “Arbeit muss sich wieder lohnen”.

    Diesen Spruch hat sie anscheinend wörtlich genommen und lieber gut bezahlte Vorträge in der Wirtschaft gehalten, anstatt – wofür sie eigentlch bezahlt wird – im Europaparlament langweilige und unglamouröseVortrage zu halten und zu hören!

    Ich finde, es ist ein Skandal, der zum Himmel stinkt! Das Verhalten von Herrn Niebel, FDP-Generalsekretät, das Ganze zu vertuschen, passt da nur zu gut ins Bild.

  15. #65 | tim sagt am 4. Juni 2009 um 11:01

    eine eidesstatliche Erklärung abzugeben in der (offenkundig) die Unwahrheit steht ist schon ein großer Klopper.
    Das geht ja gar nicht;
    Politiker , auch die der FDP sollten als Vorbilder fungieren. Gerade was den Umgang mit der Wahrheit angeht. Damit sollte man nicht so leichtfertig umgehen wie es hier anscheinend praktiziert wird.

  16. #66 | theo sagt am 4. Juni 2009 um 11:37

    Es wundert mich, dass das ganz so hohe Wellen schlägt. Da ich Politikwissenschaften studiert habe und mich während des Studiums mit den Europäischen Institutionen intensiv beschäftigt habe ist es verwunderlich wenn Leute darüber erstaunt sind wenn mal wieder bekannt darüber geschrieben wird, dass EU Parlamentarier nicht zu Sitzungen erschienen. Der Eintrag in den Anwesenheitslisten bedeutet schlicht nichts, da auch Fälle bekannt sind, bei denen Abgeordnete sich eintragen und dann wieder gehen, oder gar andere sich eintragen lassen.
    Das sich Politiker sich wie bei dem Fall Koch-Mehrin so schön blamieren ist dabei allerdings ein schönes Schmankerl. Ändert aber an der enttäuschenden Bilanz vieler EU Abgeordneter nicht wirklich etwas. Ein Grund mehr nicht zur Wahl zu gehen.

  17. #67 | humanum sagt am 4. Juni 2009 um 14:03

    für mich ist es ganz egal, 62% oder 75%. Wenn ich als Arbeitnehmer nur 75 % meiner Arbeitszeit anwesend wäre, würde ich garantiert eine Lohnkürzung von 25% haben, mit größter Wahrscheinlichkeit würde ich aber raus geworfen werden. Also ganz egal, ob 38,oder 44, oder 62 oder 75%. Dafür gehört sie einfach rausgeschmissen. Am Sonntag haben wir Wähler, die wir auch die Arbeitgeber von Frau Koch-Mehrin sind, die Chance das zu tun.

  18. #68 | humanum sagt am 4. Juni 2009 um 14:25

    @eva
    Finde ich schade, das du ausgerechnet mit der sexismuskiste rumhantierst. Schauen wir doch mal vollkommen unvoreingenommen auf das was Fr.SKM macht: Sie erscheint als werdende Mutter in Revolverblättern, aber nicht um der Sache wegen, sondern nach dem Motto “sex sells”, oder warum muss sie so posieren. Ist das nicht eindeutig aus monetären Gründen so, oder geht es ihr dabei um die Sache??? Nein garantiert nicht. Dadurch scheint sie die sexismuskiste in Scene gesetzt zu haben. Sie nutzt ihr gutes Aussehen schamlos aus und das auch durch gekonnten Einsatz von Sex, oder nicht?

  19. #69 | king balance sagt am 4. Juni 2009 um 15:02

    Heute Abend wird Sylvana Koch-Mehrin zu Gast bei Maybritt Illner im ZDF sein:

    http://www.maybritillner.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,7592463,00.html

    Neben Martin Schulz (SPD), Hans-Gert Pöttering (CDU), Lothar Bisky (Die Linke) u.a. wird sie zum Thema Europa befragt. Und wenn Frau Illner ihr Handwerk versteht, auch über die Fehlzeiten-Affäre etwas hinterfragen.. Vermute aber eher das ganz kurzfristig noch eine Absage erfolgen wird. FDP-Generalsekretär Dirk Niebel wird dann die Chance nutzen und das Volk aufklären.

    Die Süddeutsche berichtet gestern darüber, dass FDP-Generalsekretär Dirk Niebel dem ARD-Chef Peter Boudgoust ?wutentbrannt? geschrieben habe, weil in einer Regionalsendung die Frage nach den Präsenzseiten der Koch-Mehrin in Brüssel gestellt wurde. Das geht ja gar nicht! Lieber Nebel, findet Niebel wohl.

    Geht mal Sonntag alle schön zur Wahl, damit Silvana die nächsten 4 Jahre mal was für ihr Geld tun muss..

  20. #70 | zapp-a-sack sagt am 5. Juni 2009 um 02:46

    Die Lümmelin aus der häufig-mutterschutz-verwaisten letzten Bank in Brüssel ist mindestens ein genauso blödes Image wie das der deutschen Freiheitsstatue.

    Aber jeder hat ja das Recht am eigenen Bild…

  21. #71 | Dieter von Teese sagt am 6. Juni 2009 um 00:11

    Mir persönlich wäre es auch recht gewesen, wenn sie überhaupt nie im Parlament erschienen wäre – Neoliberale gibt es in den westlichen Parlamenten ohnehin zu jeder Zeit mehr, als gut tut.
    Eine Anwesenheitsquote von null hätte sie laut ihrer eigenen Berechnungsweise dann natürlich immer noch nicht – wegen der mindestens 59 Sitzungen, wo sie sich entschuldigen lassen konnte:
    Weniger als 59/282 = 20,9% geht nicht in Koch-Mehrinscher Quotationsarithmetik. Die Methode ist somit hervorragend geeignet, um ParlamentarierInnen aktiver erscheinen zu lassen, als sie sind. Kein Anlass freilich, eine Täuschungsabsicht zu unterstellen. Dazu ist der Blödsinn ja zu offensichtlich.

  22. #72 | trueten.de - Willkommen in unserem Blog! sagt am 6. Juni 2009 um 11:08

    Was mir heute wichtig erscheint #118…

    Erschreckend: Die Übersicht deutscher Sicherheits- und Überwachungsgesetze, ihres kritischen Inhalts und des bisweilen oppoturnistischen Stimmverhaltens der Fraktionen im Deutschen Bundestag bei Daten-SpeicherungAnalyse: Der letzte Teil der Serie bei…

  23. #73 | Fassan sagt am 8. Juni 2009 um 04:26

    Warum bringt man eine kleine Politikerin ins Rampenlicht ? Die Skandale aus Brüssel sind mehr als nur bekannt, da gäb es ganz andere Dinge. Wie wäre es z.B. mit den Hintermänner im Fall des KInderschänders Marc Doutraux die durchaus in Politkreise zu finden sein könnten. Aber der Fisch ist dem “Blog” wohl etwas zu dick … Hauptsache aber man bringt sich durch kleine Fische selbst ins Rampenlicht undschreibt mit unter das dümmste Zeug dabei.

  24. #74 | Eltobi's Blog sagt am 8. Juni 2009 um 12:41

    Leichen im Keller…

    Wenn vermutet wird, dass ein Mensch irgendein dunkles Geheimnis hat und er gerne hätte, dass dies nicht an´s Tageslicht gerät, dann wird oft gesagt: “Der hat bestimmt auch noch ein, zwei Leichen im Keller”. Keine schöne Sache sowas. Sti…

  25. #75 | Schnickschnack sagt am 8. Juni 2009 um 19:40

    >igor in #39, edward in # 32, #25, # 13 und in #11, sowie Mark in #14

    und was ist nun an den kommentaren so unglaublich spannend?
    und was soll dabei sein, wenn wahlkampfhelfer hier kommentieren sollten? dürfen diese sich hier nicht äußern?

    und so beweiskräftig ist das alles nicht. eine ip ist nicht steingehauen und ist veränderbar.
    dafür muss keiner partei zugehören.

  26. #76 | David Schraven sagt am 8. Juni 2009 um 19:51

    Die IP der FDP ist “steingehauen” und nicht veränderbar. Sorry. Die Partei hat einen festen IP-Block. Es ist Ok, wenn Parteiwahlkämpfer kommentieren, dann aber bitte mit offenen Visier und nicht hinten rum. Zudem mussten wir teilweise die Kommentare wegen Beleidigungen löschen. Das war unter dem Deckmantel der Anonymität grob unter der Gürtellinie. Das dürfen die Herren bei sich zu Hause machen, aber nicht hier.

  27. #78 | NIGHTLINE » Blog Archive » Frage: Meineid sagt am 20. Oktober 2009 um 17:13

    [...] Koch-Mehrin (FDP) hat anscheinend eine falsche Eidesstattliche Versichrung abgegeben und die FDP fällt jetzt über den Blogger her, der darüber Berichtet hat – und versucht dabei, von der Eidesstattlichen Versicherung abzulenken, [...]

  28. #79 | NIGHTLINE » Blog Archive » Wissenwertes aus Europa sagt am 20. Oktober 2009 um 17:13

    [...] aus Europa Der Haupteffekt der Aktivität von David Schraven in dieser Sache ist aber, dass 1. bekannt wurde dass die Spitzenkandidatin der ,,Liberalen? mit [...]

  29. #80 | Reporting forbidden? « Watchdog sagt am 5. November 2009 um 09:52

    [...] public service tv ARD, she tried to stop Brussels journalist and blogger Hajo Friedrich and she tried to stop German journalist and blogger David Schraven of Ruhrbarone. Her various actions were reported by [...]

  30. #81 | logbuch:caasn:de » Blog Archive » weitere unstimmigkeit bei koch-mehrin sagt am 28. Oktober 2010 um 14:26

    [...] den Ruhrbaronen wird derzeit der Frage nachgegangen, ob Silvana Koch-Mehrin bei ihrer eidesstattlichen Erklärung die Unwahrheit gesagt hat. Sie legt [...]

  31. #82 | Koch-Mehrin: Neues von der Mogel-Silvana | Ruhrbarone sagt am 12. April 2011 um 12:24

    [...] im Europaparlament und darüber, ob sie in einem Gerichtsstreit mit der FAZ eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben hat. Sie soll, das war der Vorwurf, nicht gerade eine eifrige Parlamentarierin gewesen [...]

  32. #83 | Restschuldbefreiung SchufaPleite sagt am 3. Februar 2012 um 01:05

    [...] mit den nachfolgend genannten Belegen mit. SCHUFA, Mariendorfer Damm 1-3, … Doc RetrievalDie Links auf dieser Seite können leider auch veraltete Informationen beinhalten. Sie sind hier gel…de empfehlen. Dort erhalten sie ein erstklassiges und rechtlich einwandfreies Konzept, wie Sie Ihre [...]

  33. #84 | Streicheljoghurt » Blog Archiv » “Arbeit muss sich wieder lohnen” sagt am 8. April 2013 um 01:22

    [...] gerade förderlich an der Situation von Koch-Mehrin ist die Tatsache, dass sie eine Eidesstattliche Versicherung über die Quote ihrer Anwesenheit abgegeben hat. Wie die Fakten aussehen, wissen wir ja jetzt [...]

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