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Ein Unternehmer bietet zwei Ausbildungsplätze für Flüchtlinge – und erntet Hass

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Franz Przechowski, der Chef der Gelsenkirchener Agentur Unicblue, hatte eine Idee: Er wollten zwei Flüchtlingen einen Ausbildungsplatz anbieten. Er postete seine Angebot auf Facebook und ein paar öffentlichen Institutionen.   Przechowski ist ein politischer Kopf. Er hat sich schon für seine Heimatstadt Gelsenkirchen engagiert und für mehr Zusammenarbeit der Städte im Ruhrgebiet. Nun also Ausbildungsplätze für Flüchtlinge. Die Reaktionen auf sein Posting erschreckten Przechowski:

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UC_hass2UC_hass3UC_hass4 Franz Przechowski hält sein Angebot trotz der Pöbeleien weiter aufrecht. Er hofft, dass sich zwei Jugendliche melden oder sich Institutionen wie die AWO oder eine Stadt bei ihm melden. Und falls die beiden künftigen Azubis nicht aus Gelsenkirchen kommen, wird er ihnen eine kleine Wohnung als Unterkunft stellen.

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23 Kommentare zu “Ein Unternehmer bietet zwei Ausbildungsplätze für Flüchtlinge – und erntet Hass

  • #1
    Franz Przechowski

    Leider ist es so. Die Kommentare und Beschimpfungen überraschen mich unangenehm. Es gibt aber auch sehr viel Zuspruch von Menschen mit liberaler und verantwortungsbewußter humanistischer Grundhaltung. Allerdings gab es bisher, trotz direkter Ansprache, keinerlei Unterstützung aus der Kommunalpolitik im Ruhrgebiet oder irgendeiner Verwaltungsstelle.

    Glückauf

  • #2
    WALTER Stach

    -1-
    Franz,
    ich habe den Eindruck gewonnen, daß auf allen politischen Ebenen, auch vor Ort, parteiübergreifend und im Sinne einer kommunalen Verantwortungsgmeinschaft durch Einbindung unterschiedlichster Akteure, doch schon Einiges auf den Weg gebracht worden ist, um das Potential Jugendlicher, die in Deutschland mit sog. Migrationshintergrund leben oder die die deutsche Staatsangehörigkeit (npch) nicht besitzen oder die evtl. „nur“ über eine Aufenthaltsgenehmigung verfügen oder nur ein sog. Bleiberecht besitzen, zu nutzen, im Interesse dieser Jugendlichen und im Interesse der Unternehmen in Handel, Handwerk, Gewerbe,Inudstrie.

    Franz,
    wenn Du hier vorbildlich aktiv geworden bist, dann lasse Dich bitte nicht von den für mich unsinnigen -gelinde gesag-, Beiträgen , die oben aufgeführt sind, in Deiner Akltivität auch nur ansatzweise beirren.

    Keine Unterstützung für Deine Aktivität im Revier -durch die Kommunen, durch die Kammern, durch Parteien, Gewerkschaften,Kirchenn?
    Ich hoffe, daß sich das mittlerweile grundsätzlich verändert hat, wenn nicht, wäre das für mich skandalös!

  • #3
    Hank

    @Franz Przechowski
    Zuspruch auch von mir aus Bochum. Viele wissen anscheinend nicht woraus sich der Ruhrpott gegründet hat.

  • #4
    keineEigenverantwortung

    Ich sehe es kritisch, wenn bei der Vergabe von Jobs/Förderungen Teile der Bevölkerung im Vorfeld ausgeschlossen werden (z.B. nur Mädchen, nur Brillenträger, nur Jungen mit Migrationshintergrund, nur Deutsche ..).

    Chancengleichheit geht in alle Richtungen, und erst heute wurde berichtet, dass bspw. sehr viele Jugendliche keinen Ausbildungsplatz erhalten haben. Es gibt oft interessante Möglichkeiten, die nur für bestimmte Gruppen vorgesehen sind. Ich finde diese Eingruppierungen wenig hilfreich.

  • #5
    chris

    Also die Kommentare sind ein Graus, aber ist die Stellenausschreibung so nach AGG ok? Nicht, dass der Arbeitgeber da noch für seine Courage verklagt wird.

  • #6
    Franz Przechowski

    #4

    Sie sagen es ja selber. Es sollte Chancengleichheit herrschen. Ein junger Flüchtling mit Willen zum Lernen hat ganz schlechte Karten hier einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Er braucht intensive Betreuung und Fürsorge. Ich lebe Eigenverantwortung als Unternehmer und schaffe für diese 2 Menschen eine bessere Basis zur Chancengleichheit im Leben. Das bedeutet ja nicht, daß ich andere Gruppen ausschließe.
    Die Monstranz der zunehmenden „politischen Korrektheit“ mit all ihren moralinsauren Hohepriestern, die mir auf allen Lebensgebieten auf den Sack gehen, lehne ich ab.

  • #7
    Artischmarti

    ich finde die Idee des Unternehmers sehr nachahmenswert und mutig. Was viele einfach nicht checken wollen ist dass bestimmte Minderheiten aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe und Geschichte von vorne rein auf dem Arbeitsmarkt eine absolute Niete ziehen und in den meisten Fällen zum scheitern verurteilt sind. Ich behaupte jetzt mal dass jeder weiße männliche deutsche und nicht körperlich eingeschränkte Mensch in diesem Land alle Möglichkeiten hat: er kann die deutsche Sprache meistens, er kennt die Umgangsformen hier, er kann studieren wo und was er will, er kann jede Ausbildung in jeder Branche machen (meistens sogar in seiner Heimatstadt). Ändert sich die Variable des Geschlecht und/oder der Herkunft dann sinkt die Chance die Stelle zu bekommen rapide nach unten…viele Menschen in diesem Staat denken leider immer noch in den Strukturen des nationalen Konstrukts, welcher die Menschen künstlich einschränken und gegeneinander ausspielen soll

  • #8
    keineEigenverantwortung

    @6:
    Die politische Korrektheit in ihrer extremen Ausprägung nimmt ab, weil langsam immer offensichtlicher wird, dass sie mehr Ungerechtigkeiten produziert als sie abschafft. Insbesondere in den amerikanischen Serien gibt es immer mehr Szenen, in denen komische Situationen erzeugt werden, wenn es bspw. um die Priorisierung von angeblich diskriminierten Gruppen geht.

    Ich wünsche viel Erfolg bei der Suche nach einem Azubi, und ich bin auch optimistisch, dass die Ausbildung gelingen kann, wenn es Bewerbungen von motivierten jungen Menschen gibt, die etwas erreichen wollen und sich durchbeißen können.

    Sprache und kulturelle Eigenheiten sind kein großes Problem, wenn man sich gegenüber einer anderen Gesellschaft öffnet und motiviert ist. Das ist anstrengend, aber ich kenne viele Beispiele im Bekanntenkreis, die die anstrengenden Jahre der Umstellung relativ schnell überwunden haben.

    Es ist natürlich offen, ob diese Motivation auch bei jungen Menschen, die in Deutschland aufgewachsen sind, aber nach der Schule noch Probleme mit Sprache, Grundrechenarten etc. haben, zu finden sind.

    @7: Bei den aktuellen Frauenförderprogrammen sehe ich die Variable Geschlecht mit einer anderen Bewertung.

    Der folgende Artikel ist auch interessant, da auch hier über Auswahlverfahren/-kriterien berichtet wird:
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article138233262/Vergebe-an-indischen-Studenten-kein-Praktikum.html

  • #9
    TuxDerPinguin

    was ist denn mit ProAsyl?

    ein Bekannter von mir, der als Flüchtling nach Deutschland kam, meinte, dass ProAsyl eigentlich die einzigen waren, die ihm damals hatten / mit denen er Kontakt hatte außer den Behörden…
    mag sich inzwischen verbessert haben, aber über die ist vielleicht Kontakt herzustellen

  • #10
    Mitleser

    Schade, warum werden nicht auch Flüchtlinge aus dem Kosovo bzw. allgemein vom Balkan unterstützt?

  • #11
    Klaus Lohmann

    @Franz Przechowski: Ich bin jetzt auch nicht gerade fit im Asylrecht. Habt Ihr irgendwie schon Kontakt mit einer Ausländerbehörde aufgenommen, um dort die Ausbildungsplätze anzubieten bzw. als Info zu verbreiten? Meines Googelns nach;-) besteht auch bei der seit Ende November 2014 verkürzten Wartezeit für Asylsuchende (jetzt 3 statt vorher 9 oder 12 Monate) immer noch eine Einholungspflicht für die Beschäftigungs-Erlaubnis durch eben diese Ausländerbehörden.

    Bei betrieblichen Ausbildungen muss wohl auch keine Agentur für Arbeit (Zentrale Arbeitsvermittlung ZAV) wg. der sog. „Nachrangigkeit“ des Arbeits-/Ausbildungswunsches gegenüber deutschen Arbeitssuchenden mehr um Erlaubnis gefragt werden, aber das Problem ist wohl, dass in den Aufenthaltsgenehmigungen der Ausländerbehörden häufiger sehr missverständliche Formulierungen für die Genehmigung der Arbeitssuche/-aufnahme stehen, die nicht jeder Flüchtling richtig versteht. So steht da mitunter „Beschäftigung nicht gestattet“, das aber nur, weil eben kein Antrag darauf gestellt wurde:-(
    Scheiß Bürokratenärsche in DE…;-)

    Mehr Info hier: http://www.ggua.de/Einzelansicht.40+M5cc3b75740b.0.html

  • #12
    angela

    Diese ganze Aktion ist völlig unsinnig, da facebook der falsche Kanal für die Flüchtlingssuche ist. Hier geht es lediglich um fishing for compliments oder Eigen-PR, die einem anderen Motiv geschuldet sind: Soziales Aufladen der Marke. Und googlen zum Thema wird er ja wohl noch selbst können, siehe Pro Asyl, http://elnet-bleiberecht.de/acms/ ; GE (Agentur für Arbeit), etc. Das komplizierte Arbeitsrecht bei Flüchtlingen/Duldungsstatus macht es auch nicht leicht, insofern ist der aufgeregte Aktionismus und Schuldzuweisungen Richting Stadt GE absolut unangebracht.
    Und wenn hier einer eine moralinsaure Monstranz vor sich herträgt, dann der selbstständige Unternehmen, der sich bisher einen Sch… um Flüchtlinge gekümmert hat, sondern dank der Unterstützung des Ex-CDU Bürgermeisters Wittke oder des neoliberalen Verbands der Familienunternehmen, zum Verteilungskampf der abgehängten Schichten in Gelsenkirchen mitbeigetragen hat und deren Anhänger jetzt eben auf facebook „pöbeln“. Selbst bei der „Stellenanzeige“ wird ja unterschieden, zwischen den „guten“ Flüchtlingen und den „bösen“ Einwanderer (soll heißen Sinti-und-Roma). Wehe, wenn diese in das Nachbarhaus zögen, dann wäre aber Alarm in Buer, wegen Werteverfall der Immobilien und der „Gefahr“ für die lieben Kinder. Aber vielleicht reicht die ganze PR-Aktion noch für „Golfturnier gegen Rechts“ auf Leithe mit Schampus und Hummer und Scheckübergabe an irgendeine Flüchtlingsinitiative oder einen Menschenrechtspreis der Ruhr-Kreativen. *Ironiemodus aus* Echtes Engagement sieht anders aus. Jedem Beteiligten ist bewusst, dass Flüchtlingspolitik nicht zur Eigen-PR taugt!

  • #13
    angela

    Oder entwickelt sich diese vermeintliche altruistische facebook „Stellenanzeige“ immer mehr zu einer PR-Aktion des MIT-CDU, zum Thema Fachkräftemange/Akademisierung und demografischer Wandel und den Engpass, gerade in den dualen Ausbildungsberufen wie Tischer, am besten noch finanziert von der RAG oder Drost Stiftung?

    Unser GE-Olli hat auf jeden Fall auch schon sein Herz, ganz uneigennützig natürlich, für Flüchtlinge entdeckt:http://cdu-ruhr.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=153

    Wir werden es beobachten!

  • #14
    der, der auszog

    @angela

    Sie sind albern angela. Was tun Sie eigentlich für Flüchtlinge in Deutschland?
    Und kommen sie jetzt jeden Tag auf die Ruhrbarone um irgendwelche Sprüche zum Neoliberalismus loszulassen oder um mitzuteilen, was google ihnen zum Thema PR erzählt?

    @Franz Przechowski
    Die Idee ist klasse. Viel Erfolg und schöne Grüße aus Scholven.

  • #15
    angela

    @der, der auszog

    So, so albern. Das sind also die üblichen „Hass“ Kommentare, wenn man aufdeckt „der Kaiser ist nackt“.
    Dazu noch die übliche Betroffenheitslyrik wie „Refugees welcome“ und „was machen sie eigentlich“, um die eigene Untätigkeit zu übertünchen. Man kann sich halt so schön moralisch überlegen fühlen, wenn man auf FB liked und dann allerdings beim buerschen Edel Italiener über den Abstieg von GE (eigentlich Buer, den GE ist eh schon unwürdig, aufgrund der hohen „Ausländer“quote) und den Zuzug der EU-Bürger herzieht. Oder mit dem Porsche beim Biodealer vorfährt. Diese Bürgerschicht lebt von diesem heuchlerischen Image.

    Wenn Unternehmer oder Politiker ihr Herz plötzlich für „Flüchtlinge“ entdecken, die erst die Stimmung vor Ort dafür erzeugen, damit ihre Anhänger sich bestätigt fühlen zu „Pöbeln“, ist jedem klar, dass ausschließlich eine Selbstinszenierung als Motiv dahinter zu finden ist.

    Solche supporter braucht niemand!

  • #16
    der, der auszog

    @angela

    1. ich bin nicht bei Facebook, kann insofern schon technisch nicht nachvollziehen, was da wer so alles postet.

    2.Franz Przechowski kenne ich lediglich von seinen Kommentaren und Gastbeiträgen hier bei den Ruhrbaronen. Wer dieser Mann privat ist und was er beruflich macht, weiß ich nicht. Zum einen weil er sich damit hier noch nie in Szene gesetzt hat, was ich überaus positiv finde, zum anderen weil es mich bislang auch noch nicht interessiert hat. Das, was er hier schreibt ist für mich ausschlaggebend und das, was er hier bislang geschrieben hat, hatte – wie man so schön sagt – Hand und Fuß.

    Ihre Kommentare @angela, machen aber recht deutlich, dass Franz Przechowski wegen seiner Idee Flüchtlingskinder auszubilden, nicht nur von rechten Spinnern angefeindet wird (siehe die Screenshots der obigen Facebookeinträge), sondern auch von linken Hirnis, für die gutes Essen und gute Autos negativ belegte Statussymbole sind, weil sie irgendwie für Kapitalismus stehen…

    Was der von Ihnen ins Spiel gebrachte Nobelitaliener in Buer und der von Ihnen erwähnte Porsche in dieser Diskussion soll, erschließt sich mir nicht wirklich, bestärkt mich allerdings in dem Eindruck, den ich von Ihnen habe, nämlich dass sie albern sind.

  • #17
    angela

    @der, der auszog

    Eine echte Heldeninszenierung , dieser Unternehmer, der jetzt von linken und rechten Hirnies „angefeindet“ wird 😉 Ich nenne das die Facebookisierung oder Skandalisierung um nix.

    Im Klartext: Bisher haben sich die Beteiligten bisher NULL für Flüchtlinge in GE eingesetzt, sondern das Gegenteil ist der Fall gewesen, wenn es um EU-Bürger (Romas und Sinti) oder muslimische GE-Mitbürger und deren Probleme geht. Insofern ist die Glaubwürdigkeit für diese PR-Aktion nicht gegeben. Ähnlichen shitstorm wurde es geben , wenn Laurin sich zum Botschafter der Nichtaucherkneipen gerieren würde 😉

    Aber die „Helden “ können sich jetzt gerne beweisen und durch persönlichen Einsatz für die Flüchlinge (ca. 1400, wobei 900 in Duldung) bei Sozialdezernentin Welge oder OB Baranowski melden:
    z. B.
    Deutschunterricht und das Hinführen zur heimischen Kultur mit vielen jahreszeitlichen Elementen, Tipps für eine sinnvolle Freizeitgestaltung, das Leben in den Vereinen, die Suche nach Praktika, Begleitung zur Kleiderstube oder zur Tafel mit anschließendem Kochen, Unterstützung bei Behördengängen , Vorlesen der Kinder, Unterstützung bei Hilfanträgen, etc
    Denn das ist das Programm, was viele Nachbarschaftshilfen tagtäglich tun und zwar ohne große Inszenierung.

    Oder ein großes Round-Table Gespräch mit allen Beteiligten mit dem Schwerpunkt „Einstieg in den GE Arbeitsmarkt für Flüchtlinge “ und ein Arbeitsprogramm darauf zu entwickeln.

    Die Wahrheit ist konkret, und ich hoffe, Sie, der, der auszog (wohin auch immer) und hier anonym postet, sind bei alle diesen Aktionen mit dabei!

  • #18
    Helmut Junge

    @Angela, wieso erwähnen sie ausgerechnet „Italiener“ als negatives Beispiel um essen zu gehen? Dazu noch als „Edelitaliener“, was im Kontext Ihres Kommentars als besonders schlimm gelten soll.
    Ich frage das deshalb, weil ich Ihren Kommentaren entnehme, daß für Sie „Unternehmer“, Politiker“, Porschefahrer, und Biodealer schon ganz verallgemeinernd als Negativbeispiele gelten, Der „Edelitaliener“ in Buer, ausgerechnet in Buer gehört nach Analyse ihrer Kommentare also in diese Kategorie?
    @Angela, wenn ich so platt argumentieren wollte, wie Sie das tun, müßte ich Sie jetzt fragen: „Haben Sie was gegen Italiener? Sind Sie Rassistin?“
    Und weil dieser Kommentar von mir bestimmt nicht in Ihrem Sinne ist, gilt er Ihnen vermutlich ebenso wie der Kommentar von @Der, der auszog als „üblicher “Hass” Kommentar, wenn man aufdeckt “der Kaiser ist nackt”. ist. Mannomann @Angela, sind Sie heftig drauf! Seien Sie doch einfach froh darüber, daß Sie in @Der, der auszog überhaupt einen Gesprächspartner gefunden haben. Das sollten Sie ihm hoch anrechnen.

  • #19
    angela

    @Lieber Helmut Jung,

    Sie verwechseln hier Ursache und Wirkung: Nicht ICH habe das MIMIMI hier initiert und brauche Aufmerksamkeit. Sie erinnern sich?
    Und natürlich habe ich schon bewußt die „magic words“ benutzt, weil es die erreicht, die hier kräftig mitlesen (und natürlich auch traffic für RB generiert wird 😉

    Und ja, ich immer dann heftig „drauf“ und werde reingrätschen, wenn mir wichtige Anliegen (wie Menschenrechte) von denjenigen zum Selbstzweck instrumentalisiert werden., die vorher nunja, sich recht wenig oder gar nicht „interessierten“.

    Ich hoffe, dass damit diese miese kleine PR- Kampagne beendet wird und alle Beteiligten sich zum Wohle der Flüchtlinge und Zuwanderer, einsetzen!

    Und ich werde sicher ganz genau beobachten, wer sich dann noch – so ganz ohne Öffentlichkeit & FB – noch engagiert.

    Stay tuned!

  • #20
    der, der auszog

    @Helmut Junge (#18)

    Du hast recht Helmut. Wir sollten uns zum Thema Flüchtlinge andere Gesprächspartner suchen. Diese alberne Trolltrulla ist es einfach nicht wert, dass man seine Zeit mit ihr verschwendet.

  • #21
    Klaus Lohmann

    @angela: Mich würde es freuen, wenn Sie Ihr mieses, unterstellendes, pennälerhaftes Ideologie-Gesülze statt hier nur in den dafür vorgesehenen Aluhut-Foren absondern könnten. Danke im Voraus.

  • #22
    Helmut Junge

    @Angel,
    soweit ich die Intention Ihrer Kommentare begreife, geht es Ihnen nicht um Flüchtlingspolitik, die Sie selber machen, sondern darum, daß Sie die Lehrlingsaktion von Herrn Przechowski für einen reinen Werbegag halten. Und wenn es so wäre, obwohl Sie diese Ansicht nicht belegen, frage ich mich, was es den Flüchtlingen helfen würde, wenn Przechowski keine Lehrlinge einstellen würde.
    Meiner Meinung nach handelt es sich, falls es ein Werbegag wäre, um einen Deal, der Przechowski etwas zusätzliche popularität brächte, und dafür zwei jugendliche Flüchtlinge eine Ausbildung bekämen. Sie aber scheinen zu glauben, daß andere Unternehmer aus reiner Menschenliebe Ausbildungsplätze anbieten, und daß Eigennutz solcher Unternehmer in diesem Zusammenhang ausgesprochen selten vorkommt, bei Herrn Przechowski aber sichtbar ist. Wissen Sie eigentlich, wie weltfremd mir Ihre Logik vorkommt?

  • #23
    Arnold Voss

    @ Angela # 17

    „Oder ein großes Round-Table Gespräch mit allen Beteiligten mit dem Schwerpunkt “Einstieg in den GE Arbeitsmarkt für Flüchtlinge ” und ein Arbeitsprogramm darauf zu entwickeln.“

    Glauben sie, Angela, dass da auch nur ein Unternehmer hinkommt, wenn er ihren beleidigenden Stuss hier gelesen hat. Während sie hier über ein Arbeitsprogramm faseln, schaffen andere Arbeitsplätze und bieten sie Flüchtlingen an.

    Leute die sich für Verfolgte einsetzen, sollten, wenn sie ernst genommen werden wollen, den Mumm haben, dies unter ihrem vollen und richtigen Namen zu tun. Fangen sie also bei sich selbst mit den konkreten Wahrheit an, anstatt sie von anderen zu fordern und sagen sie uns wer sie sind. Oder haben sie nur ne große Klappe, wenn sie sich dabei eine Maske vors Gesicht halten können?

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