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„Ich würde mein Kind nie an einer Waldorfschule anmelden.?

Heidrun G. war ein Jahr lang Lehrerin an einer Waldorfschule im Ruhrgebiet. Heute unterrichtet sie an einer staatliche Schule und  blickt kritisch auf ihre Zeit als Waldorfschullehrerin zurück.

Es war die Größe, die G. an ihrer Waldorfschule als erstes auffiel: Die Größe der Klassen. „Ich hatte Klassen mit fast 40 Kindern, da ist ein vernünftiger Unterricht kaum möglich. Man kann in so einer großen Gruppe nicht auf die Probleme einzelner Kinder eingehen.“ Vor allem im Sprachunterricht sei die Klassengröße ein Problem. Internationale Studien, erklärt mir G., hätten erwiesen, dass 22 Kinder pro Gruppe die absolute Obergrenze seien.

Solche Studien allerdings hätten ihre Waldorfkollegen kaum wahrgenommen: „Die Waldorfpädagogik legt keinen wert darauf, an den wissenschaftlichen Diskursen der Pädagogik teilzunehmen. Man hat ja Steiners Lehre.“  Waldorfschulen…

Heidrun G. war ein Jahr lang Lehrerin an einer Waldorfschule im Ruhrgebiet. Heute unterrichtet sie an einer staatliche Schule und  blickt kritisch auf ihre Zeit als Waldorfschullehrerin zurück.

Es war die Größe, die G. an ihrer Waldorfschule als erstes auffiel: Die Größe der Klassen. „Ich hatte Klassen mit fast 40 Kindern, da ist ein vernünftiger Unterricht kaum möglich. Man kann in so einer großen Gruppe nicht auf die Probleme einzelner Kinder eingehen.“ Vor allem im Sprachunterricht sei die Klassengröße ein Problem. Internationale Studien, erklärt mir G., hätten erwiesen, dass 22 Kinder pro Gruppe die absolute Obergrenze seien.

Solche Studien allerdings hätten ihre Waldorfkollegen kaum wahrgenommen: „Die Waldorfpädagogik legt keinen wert darauf, an den wissenschaftlichen Diskursen der Pädagogik teilzunehmen. Man hat ja Steiners Lehre.“  Waldorfschulen, das würden viele Eltern unterschätzen, seien vor allem die Schulen der antroprosophischen Bewegung. Klar wurde das G. auf einer Fortbildungsveranstaltung. Das Thema: Der Umgang mit schwierigen Schülern. „Der Dozent hat uns eine einzige Methode des Umgangs beigebracht. Wir sollten nach Feierabend auf der Couch intensiv an den Schüler denken und so eine Beziehung von Seele zu Seele aufbauen. Das würde helfen.“

Viele Eltern würden die Bedeutung den Charakter als Bewegungsschule unterschätzen: „Die Waldorfschule hat den Ruf alternativ zu sein, im Prinzip ist sie aber eine Schulform mit einem sehr festgelegten Menschenbild und einer absolut überholten Methodik: In über 90 Prozent  der Zeit fand bei uns an der schule klassischer Frontalunterricht statt.“ Die Schüler würden angehalten viel zu reproduzieren,

Das Image der Schulen und die Wirklichkeit würden nur selten übereinstimmen. Die Waldorfschulen seien aus Prinzip intransparent: „Es gibt keinen verbindlichen, dafür angeblich einen geheimen Lehrplan, über den immer mal wieder geredet wurde, aber den ich nie gesehen habe. Ein Problem sind aber auch die sehr großen Freiheiten jedes Lehrers, seinen Unterricht nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Niemand und muss sich von seinen Kollegen in seine Arbeit reinreden lassen. Haben die Kinder einen guten Lehrer, haben sie Glück, haben sie einen schlechten Lehrer, Pech. Eine inhaltliche Kontrolle  habe ich nicht erlebt.“
G. hat viel Unfug gehört: In den unteren Klassen haben die Kinder Epochenunterricht über Zwerge und Gnome gehabt. Atlantis und Sagen waren Stoff im Fach Geschichte. „Sagen gehören in den Deutsch-, aber nicht in den Geschichtsunterricht“, weiß G., die studierte Historikerin ist.

Aber wie sollen das die Lehrer beurteilen? G. bestätigt einen Bericht des ZDF-Magazins Frontal aus der vergangenen Woche, in der die  Qualifikation von Waldorflehrern bezweifelt wurde: „Bis in die achte Klasse hinein unterrichtete der Klassenlehrer bei uns alle Fächer – niemand kann so etwas qualifiziert leisten. Vor allem Waldorflehrer nicht, von denen viele keine wissenschaftliche Ausbildung haben. Wer seinen Namen tanzen kann muss nicht zwingend Ahnung von Mathematik haben.“

G. fand nicht alles schlecht an der Waldorfschule. Gut, dass bislang zum Teil der Hauptschulabschluss zum Teil erst nach 12 Schuljahren erreicht wurde, fand sie befremdlich. „Aber den Kindern tut es gut, mehr Zeit zum Lernen zu haben. Leider sind viele Kinder an der Waldorfschule unterfordert. Die Zeit wird nicht gut genutzt. Ich habe Kinder erlebt, die nach acht Jahren Fremdsprachenunterricht kaum Russisch oder Englisch sprachen.“
Gut sei die Waldorfschule hingegen wenn es um die Entwicklung der Kreativität gehe. „Es wird viel gemalt, getanzt und geschauspielert an den Waldorfschulen.“ Zwar hätten die Schüler nur wenig Mitspracherechte, wenn es um die Inhalte geht, aber diesen Teil des Angebots der Waldorfschulen fand G. gut.

Aber, erklärt mir G., ob die Qualität in diesem Bereich an jeder Waldorfschule gut sei, könne sie nicht beurteilen: „Jede Waldorfschule ist anders. Eltern wissen nie worauf sie sich einlassen und der Weg zurück auf eine konventionelle Schule ist schwierig. Das liegt an dem niedrigeren Niveau der Waldorfschulen und daran, dass die Waldorflehrer den Kindern Angst vor den normalen Schulen machen.“ Ein Kind das von der Waldorfschule auf ein Gymnasium wechseln will müsse damit rechnen, ein bis zwei Jahre zurückgestuft zu werden. Nach einem Jahr an einer Waldorfschule ist für G. klar: „Ich würde nie mein Kind an einer Waldorfschule anmelden.“

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139 Kommentare zu “„Ich würde mein Kind nie an einer Waldorfschule anmelden.?

  • #101
    elisa stein

    Sehr geehrter Herr Lichte,
    mit Verlaub, ….. Sie müssen viel Zeit haben.
    Wie kann man nur so einseitig über die Waldorfschulen herziehen und sie auch noch als "Sekte" bezeichnen. Ich finde, es muss jeder herausfinden, welches Schulsystem zu seinem Kind passt.
    Mein Sohn hätte laut staatlichem Schulsystem ab der 3. Klasse in eine Schule für körperbehinderte Menschen gehen sollen, da er im Sportunterricht die Linien nicht eingehalten hat, beim Schreiben nicht schnell genug war usw. In der 3. Klasse Grundschule war er ein verzweifelter kleiner Junge ohne Selbstbewusstsein. Er wechselte an eine Waldorfschule und nzwischen macht er Abitur an einer Waldorfschule in Baden Württemberg – hatte seit seiner 8. Klasse nur Einser im Sport, spricht perfekt Englisch und spielt begnadet Klavier. Er ist Statist an der Oper und sehr sehr gut in deutscher Literatur. Auch in den anderen Fächern – die alle gymnasialen Standard- haben , ist er sehr gut. Er hat viele Freunde und ist sowohl bei den Lehrern als auch bei den Schülern sehr beliebt. – Wir sind sehr stolz auf ihn und froh, dass er durch die Waldorfschule die Möglichkeit hatte, sich zu so einem wundervollen Menschen zu entwickeln.

  • #102
    Andreas Lichte

    @ elisa stein #101

    welche Sekte zu einem paßt, muß jeder selber herausfinden, da haben Sie Recht.

    Für Sie ist die "Anthroposophie" – sprich: "Waldorfschule" – ideal, und so ist es Ihnen auch nicht peinlich, Ihre himmelhoch jauchzenden Werbebotschaften zu verbreiten, für eine Schule, über die der Bildungswissenschaftler Prof. Dr. Stefan T. Hopmann sagt:

    "(…) Wir leben in einer freien Gesellschaft. Also hat jede/r das Recht, jeden Unfug zu glauben. Nur sollten sich Eltern, die ihr Kind einer Waldorfschule anvertrauen, darüber im klaren sein, dass sie dann einer Pädagogik vertrauen, die ein heilloses Gebräu esoterischer Glaubenssätze über Drüsen, Zahnentwicklung, astrologischen Einflüsse und ähnliches ist, das von der modernen Kinderpsychologie und der aktuellen Lehr-Lern-Forschung durchweg als durch nichts begründbarer Unsinn abgelehnt wird. Entschiedene Waldorfianer wird das nicht anfechten: Wie alle Sekten sind sie gegen widersprechende Wissenschaft immun. (…)”

    zum vollständigen Interview mit Prof. Hopmann “Man kann nicht nur ein bisschen Waldorf sein”:

    http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-„man-kann-nicht-nur-ein-»bisschen«-waldorf-sein“/30117

  • #103
    Andreas Lichte

    Horror-Erfahrungsberichte aus der Waldorfschule bei "Ältere Kommentare", unten, dort klicken.

    Ein Beispiel, aus dem Kommentar #98 von – "Aufgewacht, 26. Dezember 2015 um 11:46" – , Zitat:

    "(…) Ich suche hier nach Foren und Selbsthilfegruppen.

    Nach dem ich mich informiert hatte und sich das sektenartige, demokratie und wissenschaftsfeindliche Verhalten dieser Organisation nur all zu deutlich gezeigt hat muss ich mich zur Wehr setzen. Mein Kind erhält z.B. seine vom Jugenamt bestätigten LRS Förderung nicht und wird statt dessen in nordischer Mythologie unterrichtet. (…)"

    link zu "Ältere Kommentare": http://www.ruhrbarone.de/ich-wurde-mein-kind-nie-an-einer-waldorfschule-anmelden“/1952/comment-page-2#comments

  • #104
    RAyn and

    Hallo Herr Lichte!

    Ich kann ihnen nur in vollem Maße zustimmen.
    Je weiter wir nachforschen, je agressiver wir vorgehen, desdo fürchterlicher wird das Bild das sich abzeichnet.
    Demokratiefeindlich, wissenschaftsfeindlich, verfassungswidrig, weltfremd, versteckt rassistisch und antisemitisch.
    Eine subtil agierende Schattengesellschaft welche in den Waldorfschulen eine wiederwärtige, kranke Weltanschauung in Kinderköpfe pflanzt.

    In jeder Sektenberatungsstelle (auch in den unabhängigen) die ich bisher kontaktiert habe sind Anthroposophen, Waldorf und Steiner ein Begriff der ganz oben auf der Liste steht.

    Kurios ist die zurückhaltende Art und Weise mit der die Gespräche mit den Sachbearbeiter/ innen fast immer beginnen.
    Erst wird einem vorsichtig erzählt das die Waldorfpädagogik einfach eine andere Weltanschaung vertritt.
    Sobald man seine Position und tieferes Wissen über diese Sekte darstellt, hagelt es an fundierter Kritik an den Anthrophosophen, oft einhergehend mit der klaren Aussage das dies eine Sekte ist. Leider mit wenig Hilfestellung.

    Geendet haben die Gespräche jedoch fast immer sinngemäß Gleich: "Gegen die ist noch kein Kraut gewachsen……….." genausowenig wie gegen Lügen & Dummheit .

    Nutzen sie bitte weiterhin ihre Zeit um gegen diese Sektierer vor zu gehen, sie tuen damit ihren Dienst als aufgeklärter Bürger für den Erhalt unserer demokratischen Werte.

    Das mag pathetisch klingen, entspricht aber erschreckender Weise der Wahrheit.

  • #105
    isildur

    irgendwie ist es ja schon lustig diese Kommentare zu lesen. Und schön zu merken wie sich andere Leute sorgen um die Zukunft von Menschen machen, die sowieso zu vergessen sind, weil Waldorfschüler.
    Wissen sie was? Kümmern sie sich um ihren eigenen sch…Kram- jeder Mensch kann selber entscheiden, was er gut findet. Haben sie eigentlich nichts anderes zu tun als auf sämtlichen Foren ihre einseitige, kindische und hassende Meinung über Waldorfschulen zu verbreiten? Dann tun sie mir ehrlich leid!@AndreasLichte

  • #106
    Andreas Lichte

    @ isildur #105

    langweilig – wie wär‘s denn mal mit dem _ERSTEN_ originellen Kommentar für die Waldorf-"Sekten"-Schule?

    „(…) Tatsächlich sind der Rassismus, die Entwicklungslehre, die Geschichtsphilosophie und die übrigen Bausteine des Zeitgeists des späten 19. Jahrhunderts, die Steiner zu einer eigenen Weltanschauung [‘Anthroposophie’] amalgamiert hat, so eng verbunden, dass man da nicht nur ein ‘bisschen’ Waldorf sein kann.

    Allerdings machen die Waldorfschulen das schon geschickt: Sie fallen nicht mit der Tür ins Haus, sie unterrichten nicht direkt aus Steiners Werken, sondern sie lassen ihre Weltanschauung eher still und heimlich in ihre Arbeit einfließen, in ihre Kinderwahrnehmung, in ihre Auswahl der Unterrichtsinhalte usw. Ähnlich wie auch bei anderen Sekten ist das ein schleichendes Gift, dessen Wirkung man oft erst merkt, wenn es fast zu spät ist. (…)“

    zum vollständigen Interview “Man kann nicht nur ein bisschen Waldorf sein” mit dem Bildungswissenschaftler Prof. Dr. Stefan T. Hopmann:

    http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-„man-kann-nicht-nur-ein-»bisschen«-waldorf-sein“/30117

  • #107
    Hoffamnn

    Meine Kinder waren beide auf der Waldorfschule . Mein ältester bis zum Abitur der jüngere bis zur mittlere Reife , er besucht nun die FOS und hat die Fachrichtung Design gewählt. Der älteste studiert Maschinenbau.
    Uns war der Lehrplan und alles um die Waldorfschule, die Anthroposophie, die Menschenkunde ,wie sie nun mal altmodisch genannt wird, nie ein Rätsel. Wir haben immer hinterfragt und immer Antworten bekommen die plausibel waren . Die Kinder haben uns, die Freude am Lernen und eine Weltoffenheit gepaart mit einem hohen Grad an sozialen und emotionalisieren, wie auch künstlerisch gestalterischen Kompetenzen, als Ergebnis dieses Bildungsplans gespiegelt. Sie sind zu starken Persönlichkeiten, mit offenem positiv kritischem Blick, herangereift denen Lernen mehr Spaß als Leid war. Mehr kann man nicht ernten.
    Auch der Umgang in der Schulgemeinschaft, in der wir gleichberechtigt eingeladen waren mitzugestalten und mitzubestimmen, hat uns als Eltern viel gegeben. Natürlich gibt es auch Dinge die einem missfallen , aber man konnte darüber kommunizieren und wurde gehört. Egal ob man Groß – oder Kleinverdiener ist, die Kinder werden aufgenommen und erst dann wird darüber gesprochen wie hoch ein Schulbeitrag ausfällt. Wir als Kleinverdiener, haben nie eine andere Behandlung erfahren als alle Anderen. Rassismus war nie ein Thema , außer das er bis heute das Unverständnis meiner Kinder erntet und sie sich dessen aktiv erwehren.
    Rudolf Steiner hat in einer Zeit gelebt in der die Sprache noch gar nicht von einer solchen Weltoffenheit geprägt war wie heute. Sehr wohl aber seine Gesinnung. Man muss eben das Ganze Werk sehen/ lesen / verstehen um es richtig zu interpretieren. Die Vorsichtigen und zu recht einfühlsamen Formulierungen von heute, wenn es um angeblich Fremde geht, waren damals noch nicht bekannt.
    Das Schulgeld war für uns gut aufzubringen, ,zumal wir bis zur Oberstufe kaum Schulmaterialien kaufen mussten und die Kinder in Fächern unterrichtet wurden ,die wir als zusätzliche Bildung, ,Ihnen nie hätten zukommen lassen können. Als sie älter waren waren sie gerne beriet auch dazu zu verdienen um ihren Unterhalt mitzufinanzieren. Dies regten die Jungs selber an, denn wie wusste zu schätzen, das sie auf dieser schule waren , außerdem hatten sie die Kompetenzen hierzu in vielen Bereichen erworben. Es gibt keine Steiner- Lehre in Wahldorfschulunterricht…..
    Sie sind zu selbstständigen, in Kunst, Literatur, Musik und allen anderen Fächern gebildete Menschen herangewachsen.
    Wir können nur sagen wir haben in das Wichtigste und Nachhaltigste für unserer Gesellschaft und für uns, im Leben investiert , in die Zukunft unserer Kinder.
    Eider muss sich viel Ihrer Beiträge als Unsinn widerlegen , aus eigener Erfahrung.

  • #108
    Andreas Lichte

    @ Hoffamnn #107

    ganz tolle Werbebotschaft, die SIe hier hinterlassen …

    hätte der "Bund der Freien Waldorfschulen" nicht besser gekonnt –

    sind Sie vielleicht der "Bund der Freien Waldorfschulen" ?

  • #109
    Andreas Lichte

    @ Hoffamnn #107

    Sie schreiben zu Rudolf Steiners Rassismus, Zitat Hoffamnn: "Rudolf Steiner hat in einer Zeit gelebt in der die Sprache noch gar nicht von einer solchen Weltoffenheit geprägt war wie heute. Sehr wohl aber seine Gesinnung. Man muss eben das Ganze Werk sehen/ lesen / verstehen um es richtig zu interpretieren."

    Sie sind an Verlogenheit nicht mehr zu überbieten. Hören Sie mal, wie sich Harry Rowohlt vom RassenWAHN Rudolf Steiners distanziert:

    "‘Töne wie aus einer undichten Gummizelle!’

    BERLIN. (hpd) Harry Rowohlt wird immer wieder öffentlich als “prominenter Waldorfschüler” genannt. Er hat aber nie eine Waldorfschule besucht. Sondern die “Walddörfer Schule” in Hamburg, was er in einem pointierten Leserbrief an die “taz” klar stellte. Bernd Durstewitz befragt Harry Rowohlt dazu in einem Telefoninterview.

    Durstewitz: “Haben Sie etwas dagegen, mit der Waldorfschule in Verbindung gebracht zu werden?”

    Rowohlt: “Alles. Wegen der ewigen Verwechselung habe ich mich mal mit den Schriften Rudolf Steiners beschäftigt. Da fand ich eine schöne Textstelle: ‘Der Blonde, Blauäugige ist dem Dunkelhaarigen, Braunäugigen intellektuell überlegen, weil bei Letzterem zuviel Geisteskraft in die Pigmentierung fließt’. Das wäre geeignet gewesen für ein Quellenverzeichnis von Hitlers ‘Mein Kampf’. Töne wie aus einer undichten Gummizelle!”

    Was hat Harry Rowohlt da nur gelesen? Das, Zitat Rudolf Steiner: “(…) Die blonden Haare geben eigentlich Gescheitheit. Geradeso wie sie wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im Gehirn mit Nahrungssäften, geben ihrem Gehirn die Gescheitheit. Die Braunhaarigen und Braunäugigen, und die Schwarzhaarigen und Schwarzäugigen, die treiben das, was die Blonden ins Gehirn treiben, in die Augen und Haare hinein. Daher werden sie Materialisten, gehen nur auf dasjenige, was man sehen kann, und es muss durch eine geistige Wissenschaft ausgeglichen werden. Man kann also eine Geisteswissenschaft haben in demselben Masse, als die Menschheit mit der Blondheit ihre Gescheitheit verliert. (…) Denn es ist tatsächlich so, dass, je mehr die blonden Rassen aussterben, desto mehr auch die instinktive Weisheit der Menschen stirbt. Die Menschen werden dümmer. (…)”

    Wie gut, dass es die “Geisteswissenschaft” (= “Anthroposophie”) gibt, die die Menschheit vor der völligen Verdummung rettet! Und noch besser, dass Rudolf Steiners “Hirnforschung” auch noch letzte Klarheit in der “Rassenfrage” schafft. Zitat Rudolf Steiner: “(…) So daß also ein Schwarzer in Afrika ein Mensch ist, der möglichst viel Wärme und Licht vom Weltenraum aufsaugt und in sich verarbeitet. Dadurch, daß er das tut, wirken über den ganzen Menschen hin die Kräfte des Weltenalls so. (Es wird gezeichnet.) Überall nimmt er Licht und Wärme auf, überall. Das verarbeitet er in sich selber. Da muß etwas da sein, was ihm hilft bei diesem Verarbeiten. Nun, sehen Sie, das, was ihm da hilft beim Verarbeiten, das ist namentlich sein Hinterhirn. Beim Neger ist daher das Hinterhirn besonders ausgebildet. Das geht durch das Rückenmark. Und das kann alles das, was da im Menschen ist an Licht und Wärme, verarbeiten. Daher ist beim Neger namentlich alles das, was mit dem Körper und mit dem Stoffwechsel zusammen hängt, lebhaft ausgebildet. Er hat, wie man sagt, ein starkes Triebleben, Instinktleben. Der Neger hat also ein starkes Triebleben. Und weil er eigentlich das Sonnige, Licht und Wärme, da an der Körperoberfläche in seiner Haut hat, geht sein ganzer Stoffwechsel so vor sich, wie wenn in seinem Innern von der Sonne selber gekocht würde. Daher kommt sein Triebleben. Im Neger wird da drinnen fortwährend richtig gekocht, und dasjenige, was dieses Feuer schürt, das ist das Hinterhirn. (…)”

    Rudolf Steiner hat dann noch 1923, kurz vor seinem Tod, als Höhepunkt seiner anthroposophischen “Rassentheorie”, das Schicksal der Menschheit geklärt, als er feststellte: “Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse.”

    (…)"

    weiter: http://hpd.de/artikel/10216

  • #110
    Andreas Lichte

    Zur Kritik der Waldorfschule / Kritik der Anthroposophie siehe auch den Erfahrungsbericht einer Mutter – "Wie gut sind Waldorfschulen?" – bei den Ruhrbaronen.

    Zum Artikel gibt es zahlreiche kritische Kommentare zur Waldorfpädagogik und ihrem anthroposophischen Hintergrund, hier ein aktueller:

    "#197 Reuttlinger, 25. Februar 2016 um 14:35

    So etwas gibt es bei uns auch. Auch hier werden die Kinder von Bildung strikt ferngehalten, damit sie nicht ohne größere Probleme ins staatliche Schulwesen wechseln können. Die Schüler sind eben das Kapital und eine Ressource ist eben nur dann wertvoll, wenn man sie auch kontrollieren kann. Das wird so sichergestellt.

    Da wird eben die Kundschaft von morgen geschaffen, die soll nicht wegrennen können, bis es soweit ist. Die Kinder werden hierzu auch bei jeder Gelegenheit zur Schule zitiert, an Feiertagen, Wochenenden, sogar in den Ferien. So wird Familienzeit durch Schulzeit verdrängt, um Bindungen herzustellen. Dabei hat man nämlich auch Gelegenheit, Gehirnwäsche durchzuführen.

    Sind ja ein ganzer Markt und ein ungeheurer Filz, die da dahinterstehen. Deswegen können Anthros auch ziemlich eklig werden, wenn man das ganze System mal infrage stellt. Sie leben ja immerhin davon oder haben dadurch zumindest einen Lebensinhalt. Es gibt sicher auch Überzeugte und Mitläufer, die es einfach angenehm finden, wenn jemand für sie entscheidet oder in einer scheinbar heilen Welt außerhalb der als bedrohlich empfundenen Realität zu leben, aber in erster Linie geht es da m.E. ums Geld. Das wird dann schon mal als Überzeugung dargestellt. Ein guter Polizist fragt aber eben immer zuerst: "Wo ist das Geld?"

    Würde z.B. diese Schule dichtmachen müssen, fast das ganze Personal (welches Anthroposophie kann und sonst fast gar nichts) stünde erwerbs- und einkommenslos auf der Straße. Das ist diesen Personen m.E. auch ganz bewusst.

    (…)"

    weiter: http://www.ruhrbarone.de/wie-gut-sind-waldorfschulen/3101/comment-page-4#comment-1058994

  • #111
    Andreas Lichte

    … damit Eltern ihr Kind doch an einer anthroposophischen Waldorfschule anmelden, wird alles getan, um den esoterischen Hintergrund zu verbergen – so von Jost Schieren, der als Professor der anthroposophischen "Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft" seine "Mogelpackung Waldorfpädagogik" verkauft:

    "Der Waldorf-Werber", http://hpd.de/artikel/waldorf-werber-12931

  • #112
    gabi

    Guten Tag,
    durch Zufall bin ich auf den Artikel und diese Kommentare gestoßen. Ich bin kein Anthroposoph und unsere Kinder gehören auch zu einer evangelischen Gemeinde an. Beide sind und waren auf einer Waldorfschule in Bayern. Der Große hat Abitur und studiert Archäologie, der Kleine ist noch auf dem Weg zum Abitur. Beide Kinder sind hochbegabt und wir sind froh, sie nicht dem Regelschulsystem aussetzten zu müssen.
    Auch bei uns gibt es gute und weniger gute Lehrkräfte (wie in jeder Schule). Aber wir Eltern haben eine viel bessere Möglichkeit bei einer vermeidlich schlechten Lehrkraft zu reagieren. Als Eltern sind wir in der Schule tiefer eingebunden und bekommen die Geschehnisse bei weitem besser mit.
    Unsere Kinder sind selbstbewusst erzogen (auch durch die Schule) und äußern sich auch zu den Schulgeschehnissen. Da wir den Unterricht auch aktiv mit verfolgen, wäre uns ein Esoterischer Unterricht aufgefallen. Bei uns ist es definitiv nicht der Fall.
    Wir Eltern stehen in der Pflicht, uns in das Schulsystem einzubringen!
    Als Überlegung noch: Jede Waldorfschule ist ein Verein. Wir Eltern und Familien sind Mitglieder. Wir wählen auch einen Eltern – Vorstand in "unserem Sinne". Ergo ist auch jede Waldorfschule anders. Der Grundgedanke ist da, aber jede Schule lebt es für sich aus. Bei uns stehen die Kinder im Mittelpunkt und auch wir haben einen Lehrplan, nach dem, wie in jeder anderen Schule, unterrichtet wird.
    Alle unsere Lehrer sind Akademiker oder/und haben Lehramt studiert und sich mit der Waldorfpädagogik auseinander gesetzt. Wir haben zwar größere Klassen (bis zu 30 Kindern) aber die Kinder werden nur im Hauptuntereicht gemeinsam unterrichtet.
    Bei dem Rest der Lehrfächer werden die Klassen geteilt!!!!
    15-17 Kinder, ein Traum für mache Lehrkräfte!!!!
    Und die Abschlüsse der Kinder geben da auch Recht.

    Das Schulgeld wird in jeder Schule unterschiedlich gehandhabt und richtet sich nach dem Einkommen.
    Unterricht findet ebenfalls, wie in jeder Schule zu gewohnten Zeiten statt. Fünfmal im Jahr sind Veranstaltungen an einem Samstag, welches die einzigen Veranstaltungen sind, die außerhalb der Schulzeiten stattfinden.
    Vielleicht sollte sich der Autor nicht nur darauf beschränken Steiner Lektüre zu lesen, sondern sich aktiv mit verschiedenen Waldorfschule auseinandersetzen, bevor irgendwelche nicht nachvollziehbaren Behauptungen aufgestellt werden.

    Ach ja und unsere beiden Kinder haben weder eine äußerst konservative oder gar rassistische Gesinnung!

    Unsere Kinder kommen aus der Schule und die Meisten wissen auch schon, was sie wollen.
    Und das ist doch das Beste was passieren und was man einem Kind wünschen kann.

    Viel Erfolg bei den zukünftigen Nachforschungen. Gehen Sie ruhig etwas unvoreingenommen an die Schulen und schauen Sie sich ruhig mal eine 8. oder 9. Klasse einer Mittelschule an!
    Vergleichen Sie!
    Wir können dann gerne nochmals sprechen.

  • #113
    Andreas Lichte

    @ gabi #112

    "Beide Kinder sind hochbegabt und wir sind froh, sie nicht dem Regelschulsystem aussetzten zu müssen."

    dann doch lieber der anthroposophischen Waldorfschule aussetzen …:

    Aiga Stapf, „Hochbegabte Kinder“, C.H.Beck, 2006. Zitat, S. 230ff:

    “Waldorfschulen

    Nicht alle privaten, besonderen Schulen sind für Hochbegabte geeignet. Eltern, die das Beste für Ihre Kinder wünschen, wählen in einigen Fällen eine Waldorfschule, die ihnen eine individuelle Förderung aller Begabungen zu bieten verspricht.

    Betrachtet man jedoch die auf der anthroposophischen Lehre R. Steiners beruhende pädagogische Praxis der Waldorfschulen (und Kindergärten) unvoreingenommen und kritisch,43 so wird augenfällig, warum Waldorfschulen für die meisten intellektuell hochbegabten Schüler eine besonders ungeeignete Schulform sind (Feger 2000).

    Da Hochbegabte ideologisch bedingte geistige Einengungen ablehnen, und um diese handelt es sich bei der Anthroposophie, leiden Hochbegabte Vorschulkinder auch in Waldorfkindergärten.

    Die Grundvorstellungen der Anthroposophie bestimmen den Schulalltag, wie z.B. Annahmen über die «Reinkarnation», über das vorgeburtliche Leben, das sich in einer «karmakonformen» Erziehung wiederfindet (Prange 1985). Aufgrund unausgegorener, wissenschaftlich nicht haltbarer Vorstellungen von einer Temperamentslehre, werden Kinder in vier Typen «kategorisiert». Vorstellungen über einen «Siebenjahresrhythmus» der menschlichen Entwicklung führen u.a. dazu, dass in den ersten sieben Lebensjahren Kindern keinerlei geistige Anregungen geboten werden, da Kinder nach Steiner von einer «Astralhülle» umgeben sind, durch die bestimmte Eindrücke nicht hindurchkommen.44

    Die Ablehnung intellektuell-abstrakter Beschäftigungen sowie technischer Geräte (u.a. Computer) und vorgefertigter Spielzeuge45 zieht sich weiter durch die ersten Schuljahre: Es gibt in den ersten Klassen keine Schulbücher, spielerische Beschäftigungen herrschen vor, das «Lernen» von Fremdsprachen beschränkt sich nach unseren Erfahrungen in den ersten Klassen weitgehend auf Lieder und Gedichte. Lesen, schon gar vor Schuleintritt, ist verpönt, und wird in einigen Schulen erst nach dem zweiten Schuljahr unterrichtet. Dabei sind die ersten Klassen mit nicht selten ca. 40 Kindern recht groß, was bei den nicht unerheblichen Kosten (Schulgeld und Elternaktivitäten) erstaunt. Das pädagogische Argument, die Kinder würden sich gegenseitig erziehen und positiv beeinflussen, konnten die bei uns untersuchten Kinder nicht bestätigen: waren sie schüchtern, sensibel gingen sie einfach «unter».

    Eine individuelle Förderung «vor allem für den intellektuellen Bereich» wird in Waldorfinstitutionen «ausdrücklich abgelehnt» (Feger und Prado 1989, S. 221). Die daraus resultierende starke kognitive Unterforderung, die Ablehnung u. a. ihrer Bedürfnisse nach Wissen (auch aus Büchern) führte bei einigen der uns vorgestellten hochbegabten Waldorfschüler zu hoher motorischer Unruhe, zu Spannungen (auch zwischen Kind und Eltern) sowie aggressivem Verhalten, das nach dem Wechsel auf eine staatliche Schule verschwand, als sie «endlich Bücher lesen durften». Allerdings ist ein später Wechsel (nach der dritten Klasse) nicht immer leicht zu bewerkstelligen, da eine Reihe von akademischen Fertigkeiten nachzuholen ist, was in der Regel für Hochbegabte jedoch kein Problem bedeutet.

    Gerade weil immer wieder Stimmen laut werden, die eine (Ziffern-)Benotung in den Grundschulen völlig abschaffen wollen, sei auf bei Berichtszeugnissen auftretende praktische Schwierigkeiten hingewiesen. Sie erfordern bei Lehrkräften, die von «Musterzeugnissen» abweichend die Schüler individuell treffend charakterisieren wollen, einen erheblichen Arbeitsaufwand. Oft sind daher die Angaben sehr allgemein gehalten. Zahlreiche Zeugnisse von Erstkläßlern staatlicher Grundschulen über sehr unterschiedlich leistende Kinder, die uns vorliegen, sind sich zum Verwechseln ähnlich. Für Eltern besitzen sie keine große Aussagekraft, da die wahren Fähigkeiten und Fertigkeiten ihrer Kinder nicht geschildert wurden. Bei Waldorfschulen gibt es nur Berichtszeugnisse, in denen sich die genannten Grundvorstellungen widerspiegeln: In einem uns vorliegenden Zeugnis einer Waldorfschule wurde einem Erstkläßler «eine Chaotik der Seele» bescheinigt, was das betroffene Kind und seine Eltern als äußerst verletzend erlebten.

    Es sind auch nicht gerade die schwierigen Kinder, denen auf den Waldorfschulen geholfen wird. Eltern berichteten wiederholt, dass Kinder vom Waldorfkindergarten und der Waldorfschule abgelehnt wurden. Die Kinder mussten u. a. bei dem Aufnahmegespräch etwas malen: ein Sechsjähriger malte z.B. ein Haus ohne Tür, wozu er kommentierend auf Nachfrage der Waldorfpädagogin sagte: «Die Tür ist hinten.» Dies wurde von ihr als ein «Anzeichen» dafür gedeutet, dass das Kind seine Seele nicht öffnen will, sie lehnte die Aufnahme ab. Im nachhinein waren die Eltern froh über diese Ablehnung. (…)”

  • #114
    Andreas Lichte

    Im Interview mit den Ruhrbaronen sagt Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, über Waldorfschule und Anthroposophie:

    "(…) So wie bei anderen Sekten verbindet sich damit ein Totalitätsanspruch: Wir wollen dich mit Haut und Haaren, mit deiner ganzen Persönlichkeit vereinnahmen (…)"

    Damit Eltern weiter ihre Kinder an der Waldorfschule anmelden, macht der Anthroposoph Jost Schieren aus der "Sekte mit Totalitätsanspruch" die Mogelpackung "Freiheit":

    "Der Waldorf-Werber": http://hpd.de/artikel/waldorf-werber-12931

  • #115
    John Rand

    Es ist bemerkenswert mit welcher "Regelmäßigkeit" hier Anthroposophie/ Waldorf Befürworter oder besser "Gehirn gewaschenes" Sektenmitglieder immer wieder versuchen kritische Stimmen zu dementieren.

    Weder den Ex-Waldis, noch den Okultismus und Rassismus/ Antisemitismus blinden Eltern von Genies (Was hätten diese Kinder auf einer hochbegabten Schule erreichen können! Vermutlich war diese aber noch teurer als Waldorfschule und zahlreiche Nachhilfestunden zusammen) gelingt es mal Beweise vor zu legen die verifizierbar und falzifizierbar sind. Nun gut was erwartet man von fundamentalistischen Anthroposophen mit ihrer grundlegend wissenschaftsfeindlichen Weltanschauung. Bekanntlich leiden Antrophosophen nicht an gesundem Menschenverstand. (Eines meiner liebsten Beispiele: die Masernepedemien in den Waldorfschulen. Masern sind gut fürs Karma und auch für Spätfolgen wie Hirnhautentzündungen die Kinder und Erwachsene tötet oder zu Pflegefällen machen. Heil Karma! Sieg Steiner!)

    Ein kurzes Beispiel aus dem typischen Unterrricht einer Waldorfschule:
    Epoche "Die Germanen" 4.te Klasse.
    Ein nicht Eingeweihter würde hier eine vermutlich an Geschichtsunterricht denken.
    Die über Wochen laufende indoktrination der Kinder beinhaltet unter anderem:
    Erlernen der Götterhierachie in der "Edda" eine okulte Version der nordischen Götterwelt (Odin, Walhalla, usw.)
    Erlernen der nordischen Runenschrift
    Ritualisierte Stockkämpfe mit runenverzierten selbstgeschnitzten Hölzern.
    Theaterstücke und Tänze in mit Runen verzierten Göttergewändern.

    Keines der Kinder ist in der Lage auch nur einen Germanenstamm zu bennen, geschweige denn zu sagen wann oder wo diese lebten, noch werden die Kinder dafür sensibilisiert das genau dieses okulte Gebahren im Nationalsozialismus mißbraucht wurde, und noch immer für rassistische Ideologien herhält. Warum wohl?

    Und gutgläubige Eltern die überfordert mit dem Lehrplan einer staatlichen Regelschule, also den damit einhergehenden Anforderungen an die häusliche Unterstützung ihrer Kinder sind, tanzen gerne mit in der heilen Waldorfwelt in der Menschen von den Sternen abstammen. Wo Tiere ganz strikt menschlichen Körperteilen und darüber klaren Charaktereigenschaften zu geordnet sind damit die Kinder die Tiere ganz unvoreingenommen erleben können und sich individuell und kreativ in Richtung Intoleranz, Xenophopie, Kadavergehorsam und Rassenwahn lenken lassen. Den wissenschaftlichen Ansatz der wertfreien Aufteilung in die verschieden Klassen wie Säuger, Reptilien, Amphibien vermeidet man von vornherein.
    Aufklärung wäre schließlich schädlich wenn es irgendwann darum geht Charaktereigenschaften den verschiedenen Menschen und ihrer Abstammung zu zu ordnen. Der Grundstein für eine solche wiederliche Ideologie wird mit Hilfe der steinerschen Lehren schon im Kindesalter eingepflanzt.

    Nach außen hin wird sehr erfolgreich ein anderes Bild präsentiert und man lässt die Elternschaft sich für teure Beiträge selbst organisieren, in dem Glauben sie würden sich in die Schule einbringen.
    Während dessen die anthrophosophischen Rattenfänger hinter dieser Fassade, ihre kranken Lehren in Kinderköpfe pflanzen.

    Insofern sind die gelangweilten Kommentare bzw. wiederholte Nennung von Links und Zitaten mit Zahlen, Fakten, Gerichtsferfahren usw. von Herrn Lichte fast schon amüsant und traurig zu gleich.
    Ein zum Umdenken bewegen oder gar diesen Sektierern das Handwerk legen scheint kaum möglich.
    In einer Gesellschaft mit steigenden Anforderungen geben sich jene die überfordert sind lieber dem eifnachen, dumpfen Glauben, statt dem anstrengen empirischen Wissen hin. Die Führer des antrophosophischen Vereins wissen das und verstehen das zu nutzen um ihre wachsende Zahl von Schafen zu lenken.

    Wie immer Herr Lichte, gut zu wissen das da noch welche sind die an besagtem "gesunden Menschenverstand" "leiden" .

  • #116
    Andreas Lichte

    @ John Rand #115

    @ alle Leser

    Zitat John Rand: "Es ist bemerkenswert mit welcher ‘Regelmäßigkeit’ hier Anthroposophie/ Waldorf Befürworter oder besser ‘Gehirn gewaschenes’ Sektenmitglieder immer wieder versuchen kritische Stimmen zu dementieren."

    ich frage mich schon sehr lange:

    – sind es ganz normale, sympathische Eltern, die "durch Zufall auf den Artikel gestoßen sind", und einfach nur einmal ihre positiven Erfahrungen mit der Waldorfschule schildern möchten?

    – sind es Eltern, die Symptome einer narzisstische Persönlichkeitsstörung zeigen, für die ihre vorzugsweise "hochbegabten" Kinder den Rest der Welt in den Schatten stellen?

    – oder sind die "Eltern" eine Erfindung, ganz schlecht geschriebene Fake-Kommentare?

  • #117
    Andreas Lichte

    harte, treffende Kritik der Waldorfschule vom Bildungswissenschaftler Prof. Hopmann – besser vor der Anmeldung an der Waldorfschule lesen:

    "(…) Tatsächlich sind der Rassismus, die Entwicklungslehre, die Geschichtsphilosophie und die übrigen Bausteine des Zeitgeists des späten 19. Jahrhunderts, die Rudolf Steiner zu einer eigenen Weltanschauung ["Anthroposophie"] amalgamiert hat, so eng verbunden, dass man da nicht nur ein „bisschen“ Waldorf sein kann.

    Allerdings machen die Waldorfschulen das schon geschickt: Sie fallen nicht mit der Tür ins Haus, sie unterrichten nicht direkt aus Steiners Werken, sondern sie lassen ihre Weltanschauung eher still und heimlich in ihre Arbeit einfließen, in ihre Kinderwahrnehmung, in ihre Auswahl der Unterrichtsinhalte usw.

    Ähnlich wie auch bei anderen Sekten ist das ein schleichendes Gift, dessen Wirkung man oft erst merkt, wenn es fast zu spät ist (…)"

    Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, im Interview über Waldorfschule, Rudolf Steiner und die Anthroposophie, mehr: http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-„man-kann-nicht-nur-ein-»bisschen«-waldorf-sein“/30117

  • #118
    Robert Bennett

    Im pauschalen Urteil offenbart sich immer der Dumme!
    Doch wer will schon als "dumm" angesehen werden!?

    Naja, wir erleben momentan leider eine Zeit, in der Menschen reflexartig und aus Angst Entscheidungen treffen oder sogar grundgesetzwidrige Parteien wählen.
    Für solche und andere Menschen ist es bestimmt gut, dass es die staatlichen Schulen gibt. Auf diese Weise können sie sicher sein, dass alles seine Ordnung hat und brauchen kaum noch Angst zu haben, dass ihre Kinder später "unter einer Brücke schlafen müssen". Oder doch? Ich weiß es nicht. (Studien belegen einen immer höheren Beruhigungsmittelkonsum bei Kindern die in staatliche Schulen gehen…)

    Wenn es jedoch um Kinder geht, die nicht sogleich in das konformistische Schulsystem passen, wird es schwierig. Gut, dass in unserem Grundgesetz die freien Schulen vorkommen. Ob Steiner, Montessori, oder Petersen. Es waren und sind die Reformpädagogen, die das Preußische Schulsystem infrage gestellt und konstruktiv verändert haben.
    Ihnen haben wir es zum Beispiel zu verdanken, dass Kinder ab der 1. Klasse Fremdsprachen spielerisch lernen, dass versucht wird, bei allem "Stress" ihre Seele ausgeglichen zu halten und dass sie nach ihren individuellen Fähigkeiten gefördert werden.
    Inzwischen ist das auch in den staatlichen Schulen angekommen. Gut, noch nicht bei allen Lehrern, aber das wird schon.

    Kritik wird und muss es immer geben, auch an den reformpädagogischen Schulen.
    Doch eine Entscheidung dafür oder dagegen sollte immer aus Vernunft getroffen werden, nicht nur aus Reflex. Das Bauchgefühl ist dabei eine wichtige Instanz.

    Und wenn jemand sein Kind nicht auf eine Waldorfschule schicken möchte… auch gut.

    Aber bitte nicht gegen etwas oder jemanden pauschal hetzen, nur weil man selbst schlechte Erfahrungen gemacht hat. Wenn ich in einem Hotel mal schlecht geschlafen habe und das Essen nicht in Ordnung war, dann müssen ja nicht gleich alle Hotels dieser Kette genauso übel sein.
    Es sei denn, man kann das auf die Kritiker übertragen. Haben sie sich einmal ein pauschales – und daher dummes – Urteil erlaubt, werden sie das dann immer und in alle Ewigkeit tun? Ich denke und ich hoffe – Nein. Oder liege ich da falsch?

    Also bitte: Nicht alle Waldorfschulen über einen Kamm scheren, es gibt sehr gute und es gibt sehr fragwürdige – ich spreche aus Erfahrung!

  • #119
    Andreas Lichte

    @ Robert Bennett

    Rudolf Steiner ist kein "Reformpädagoge",

    Rudolf Steiner ist der Begründer der "Sekte" Anthroposophie:

    "(…) Tatsächlich sind der Rassismus, die Entwicklungslehre, die Geschichtsphilosophie und die übrigen Bausteine des Zeitgeists des späten 19. Jahrhunderts, die Rudolf Steiner zu einer eigenen Weltanschauung ["Anthroposophie"] amalgamiert hat, so eng verbunden, dass man da nicht nur ein „bisschen“ Waldorf sein kann.

    Allerdings machen die Waldorfschulen das schon geschickt: Sie fallen nicht mit der Tür ins Haus, sie unterrichten nicht direkt aus Steiners Werken, sondern sie lassen ihre Weltanschauung eher still und heimlich in ihre Arbeit einfließen, in ihre Kinderwahrnehmung, in ihre Auswahl der Unterrichtsinhalte usw.

    Ähnlich wie auch bei anderen Sekten ist das ein schleichendes Gift, dessen Wirkung man oft erst merkt, wenn es fast zu spät ist (…)"

    Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, im Interview über Waldorfschule, Rudolf Steiner und die Anthroposophie, mehr: http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-„man-kann-nicht-nur-ein-»bisschen«-waldorf-sein“/30117

  • #120
    Steinerschülerin

    Ich komme aus einem akademischen, kritischen Elternhaus und durfte die Waldorfschule besuchen. Ich bin meinen Eltern dafür sehr dankbar, da ich bei vielen Altersgenossen die eine "normale" Schule besuchten, im Gegensatz zu meinen ehemaligen Mitschülern einige Defizite feststellen kann. Meine nun erwachsenen Mitschüler erlebe ich als eigenständige, mutige und äusserst reife Persönlichkeiten.
    Es ist verständlich, dass die ganzheitliche Lernerfahrung für Aussenstehende schwer nachvollziehbar ist und einiges an dieser Pädagogik befremdlich wirkt. Dies erfordert ein tiefes Auseinandersetzen mit der Thematik. Nicht alles heisse ich rückblickend gut. Zu nennen sind da bei mir z.B. die obsolete Einstellung gegenüber neuer Technik und Medien. Ich hoffe da aber auf Reformen in den letzten vergangenen Jahren. Immer wieder werde ich jedoch mit dem Vorwurf rassistischer Lehren in Steinerschulen konfrontiert, was mich irritiert. In all den Jahren habe ich nie auch nur annähernd davon im Unterricht gehört. Im Gegenteil! Weltoffenheit, Neugierde, verantwortungsvolles Handeln im Umgang mit Mitmenschen und der Natur, sowie kritisches Denken sind typische Eigenschaften die ich bei ehemaligen Mitschülern wiedererkenne. Ausnahmslos alle aus meiner Klasse haben einen für sie sehr passenden Beruf erlernt und arbeiten mit Engagement und Freude. Egal ob Krankenschwester, Biologie-Doktorand oder Opernsängerin. Alle haben eine sinnvollen Berufsweg eingeschlagen, dem sie mit Interesse und Begabung folgen. Keiner verfolgt eine Karriere des Geldes oder Status wegen. Ist das Zufall? Mit freundlichen Grüssen, M Curkovic.

  • #121
    Andreas Lichte

    @ Steinerschülerin #120

    Sie schreiben: "Immer wieder werde ich jedoch mit dem Vorwurf rassistischer Lehren in Steinerschulen konfrontiert, was mich irritiert. In all den Jahren habe ich nie auch nur annähernd davon im Unterricht gehört."

    In den Steinerschulen (Waldorfschulen) wird natürlich verschwiegen, daß Rudolf Steiner ein Rassist war, und ein Scharlatan. Wenn darüber geredet würde, müßte man die Waldorfschule ja sofort schließen. Der bekannte Autor und Übersetzer Harry Rowohlt erklärt es Ihnen:

    "’Töne wie aus einer undichten Gummizelle!‘

    BERLIN. (hpd) Harry Rowohlt wird immer wieder öffentlich als “prominenter Waldorfschüler” genannt. Er hat aber nie eine Waldorfschule besucht. Sondern die “Walddörfer Schule” in Hamburg, was er in einem pointierten Leserbrief an die “taz” klar stellte. Bernd Durstewitz befragt Harry Rowohlt dazu in einem Telefoninterview.

    Durstewitz: “Haben Sie etwas dagegen, mit der Waldorfschule in Verbindung gebracht zu werden?”

    Rowohlt: “Alles. Wegen der ewigen Verwechselung habe ich mich mal mit den Schriften Rudolf Steiners beschäftigt. Da fand ich eine schöne Textstelle: ‘Der Blonde, Blauäugige ist dem Dunkelhaarigen, Braunäugigen intellektuell überlegen, weil bei Letzterem zuviel Geisteskraft in die Pigmentierung fließt’. Das wäre geeignet gewesen für ein Quellenverzeichnis von Hitlers ‘Mein Kampf’. Töne wie aus einer undichten Gummizelle!”

    Was hat Harry Rowohlt da nur gelesen? Das, Zitat Rudolf Steiner: “(…) Die blonden Haare geben eigentlich Gescheitheit. Geradeso wie sie wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im Gehirn mit Nahrungssäften, geben ihrem Gehirn die Gescheitheit. Die Braunhaarigen und Braunäugigen, und die Schwarzhaarigen und Schwarzäugigen, die treiben das, was die Blonden ins Gehirn treiben, in die Augen und Haare hinein. Daher werden sie Materialisten, gehen nur auf dasjenige, was man sehen kann, und es muss durch eine geistige Wissenschaft ausgeglichen werden. Man kann also eine Geisteswissenschaft haben in demselben Masse, als die Menschheit mit der Blondheit ihre Gescheitheit verliert. (…) Denn es ist tatsächlich so, dass, je mehr die blonden Rassen aussterben, desto mehr auch die instinktive Weisheit der Menschen stirbt. Die Menschen werden dümmer. (…)”

    (…)"

    weiter, mehr Rassenwahn von Rudolf Steiner: http://hpd.de/artikel/10216

  • #122
    Franziskus von Arkonien

    Steinerschülerin
    2. Juni 2016 um 01:06
    "Immer wieder werde ich jedoch mit dem Vorwurf rassistischer Lehren in Steinerschulen konfrontiert, was mich irritiert."

    John Rand
    3. Mai 2016 um 20:13
    "Wo Tiere ganz strikt menschlichen Körperteilen und darüber klaren Charaktereigenschaften zu geordnet sind damit die Kinder die Tiere ganz unvoreingenommen erleben können und sich individuell und kreativ in Richtung Intoleranz, Xenophopie, Kadavergehorsam und Rassenwahn lenken lassen."

    Verbotene Ideologien werden nicht offen vermittelt, sondern sorgsam vorbereitet. Im Fall von Waldorfschulen indem man eine regelrechte "Parallgesellschaft"(Bsp.: Praktika/ Klassenfahrten vorwiegend auf Demeterhöfen bzw. anthroposophischen Einrichtungen. Waldorfabschluss. Wissenschaftsfeindliche Haltung, Ablehnung moderner Pädagogik) lebt in der die Kinder lenkbar und gefügig gemacht werden.

    Nach Aussen ruft man auf Druck der Eltern "Refugees Welcome!", richtet Kurse für den Umgang mit modernen Medien ein, selbst der anthroposophische Schularzt taucht mal auf. Dieses Bild gibt aber wie zahllose Beispiele belegen nicht die Realität hinter der Fassade wieder.

    Die sieht ganz anders aus.
    Kleine Aufgabe für den noch kritischen Nicht-Anthrophosophen: " Zähle die Schüler mit immigrations Hintergrund an einer Waldorfschule und an einer Regelschule. Vergleiche diese Zahlen."

    Wobei das einfacher geht, diese wurden bereits erhoben, mit erschreckend eindeutigem Ergebniss.

  • #123
    Andreas Lichte

    @ Franziskus von Arkonien #122

    Waldorfschulen sind weitgehend "ausländerfrei", wie Du zu Recht festgestellt hast. Kinder aus „sozial benachteiligtem Milieu“ gibt es an Waldorfschulen auch kaum – eine "Parallelgesellschaft", wie Du sagst.

    Beim Artikel der Ruhrbarone "Drei Gründe für die Waldorfschule" Zahlen zum Anteil von Schülern mit "Migrationshintergrund", hier:

    http://www.ruhrbarone.de/drei-grunde-fur-die-waldorfschule/11459

  • #124
    abraxsrgb

    @ Franziskus von Arkonien
    Erst wenn die letzte Differenz wegegalisiert wurde und die letzte Freiheit eingeschränkt ist , werden Typen wie Du feststellen, dass Ameisen auch nicht glücklich leben 😉

    Aus der Rubrik "animal farm" mal ein anderes Zitat:

    A human being should be able to change a diaper, plan an invasion, butcher a hog, conn a ship, design a building, write a sonnet, balance accounts, build a wall, set a bone, comfort the dying, take orders, give orders, cooperate, act alone, solve equations, analyze a new problem, pitch manure, program a computer, cook a tasty meal, fight efficiently, die gallantly. Specialization is for insects.

    -Robert A. Heinlein

  • #125
    Erwin Francke

    @ Franziskus von Arkonien #122

    Die soziale Auslese bei Waldorfschulen ist die eine Sache, die andere Sache ist die Tatsache, dass die Waldorfschulen sich immer noch auf einen Rassisten beziehen. Das kann ich einfach nicht verstehen.

    Einige Kommentare kommen mir, verzeiht, so vor, wie bestellt aus der Zentrale der Steiner Sekte. Schön reden, aber nicht zu konkret werden.

    "ab der 1. Klasse Fremdsprachen spielerisch lernen" – bitte mal den Erfolg messen. Das ist in der Fremdsprachendidaktik umstritten. "spielerisch" liest sich schön putzig, aber ist ziemlich sinnfrei.

    Liebe/r Herr/Frau Bennett:

    "Studien belegen einen immer höheren Beruhigungsmittelkonsum bei Kindern die in staatliche Schulen gehen…"

    Das interessiert mich wirklich. Könnten Sie mir bitte einen Link zu diesen Studien schicken?

    Ich habe übrigens kürzlich einen Absolventen Ihres Systems kennengelernt, der aus dem Entzug kam.

    Bin gespannt auf die Links.

    @Rober Bennett rührt alles unterschiedslos zusammen:

    "Wenn es jedoch um Kinder geht, die nicht sogleich in das konformistische Schulsystem passen, wird es schwierig. Gut, dass in unserem Grundgesetz die freien Schulen vorkommen."

    Das öffentliche Schulsystem hat zwar viele, viele Macken und Fehler, aber konformistisch sind viele Anhänger der Waldorfschulen und Rudolf Steiners.

    Die angeblich "irritierte" Steinerschülerin geht auf die konkreten Vorwürfe im Artikel nicht ein. Was sie oder er sagt, ist so allgemein, dass es für jede beliebige Schule gelten könnte.

    "Ab der

  • #126
    Andreas Lichte

    @ Erwin Francke #125

    "… wie bestellt aus der Zentrale der Steiner Sekte", sagst Du über "einige Kommentare".

    Falls Du eine Antwort auf Deine Fragen an die Kommentatoren "Robert Bennett", "Steinerschülerin", usw. willst, könntest Du auch versuchen, Dich direkt an den "Bund der Freien Waldorfschulen" zu wenden.

    Nur: was erwartet Dich da? Vielleicht so etwas:

    "Christian Clements ‘kritische Ausgabe der Schriften Rudolf Steiners‘ (SKA)

    Des Steiners neue Kleider

    BERLIN. (hpd) Die Anthroposophie versucht seit Jahren, Rudolf Steiner ein neues, positives und neutrales Image zu geben: weg vom "verstörenden" Esoteriker Steiner, hin zum bedeutenden Philosophen Steiner. Dass sich ein nach aussen hin renommierter Verlag, der "Frommann-Holzboog Verlag", an dem anthroposophischen Betrug beteiligt, überrascht.

    (…)"

    weiter, zum Artikel: http://hpd.de/artikel/11618

  • #127
    John Rand

    #115 John Rand
    3. Mai 2016 um 20:13:
    "Bekanntlich leiden Antrophosophen nicht an gesundem Menschenverstand. (Eines meiner liebsten Beispiele: die Masernepedemien in den Waldorfschulen. Masern sind gut fürs Karma und auch für Spätfolgen wie Hirnhautentzündungen die Kinder und Erwachsene tötet oder zu Pflegefällen machen. Heil Karma! Sieg Steiner!)"

    Deja Vu oder gut für’s Karma?

    http://mobil.ksta.de/panorama/nach-masernfaellen-schule-verbietet-zugang-fuer-ungeimpfte-schueler-und-lehrer-24202492?originalReferrer=http://m.facebook.com/&dmcid=sm_fb_p

  • #128
    Iris Hofmann

    An alle Eltern, die ernsthaft erwägen ihr/ihre Kinder an einer Walldorfschule anzumelden : (. Mein Sohn ging in Hessen auf eine dieser Katastrophenschule…das war die Hölle !!! Der Klassenlehrer meines Sohnes war ein gelernter Schreiner,der dann zwei bis drei Jahre eine Ausbildung an einer Ausbildungsschule für Walldorflehrer machte. Dieser " Walldorfpädagoge" darf Kinder dann sieben Jahre auf ihren so wichtigen Lebensweg begleiten…von Pädagogik hatte dieser Mensch keine Ahnung. Wir Eltern hatten keinen Einblick was unsere Kinder im Unterricht machten/lernten 🙁 es gab keine Bücher!…Hefte, Wachsmalstifte (das war in der 1 u.2 Klasse das Arbeitsmaterial ) mußten wir in der Schule kaufen. Die Kinder malten nur in den Fächern : Rechnen,Deutsch,Englisch,Französisch…in der 3 Klasse fingen die Kinder mit einzelnen Wörten zuschreiben an…alles falsch geschriebene durfte nicht verbessert werden. Ich lies meinen Sohn Ende 3 Klasse beim Dezentralen Schulamt auf seinen Leistungsstand testen….er war auf dem Stand Anfang erste Klasse staatliche Schule. Handarbeit und den Namen tanzen…das waren gaaaanz wichtige Fächer. Die Walldorfschulen werben mit ihrer sozialen Kompetenz…u.a. auch individuell auf jedes Kind einzugehen…alles Lüge! Kinder von sozial schwächeren Familien wurden erst gar nicht aufgenommen…wenn doch mal eins durch ihr Raster rutschte…wurde es auf gemeinste Weise raus gemoppt!! Ich spreche für meinen Sohn u. mich….und für ganz viele Eltern u ihre Kinder. Ich glaube auch sehr daran…das Walldorfschulen ( R. Steiner Anhänger) eine starke Struktur einer Sekte zu haben! Je höher die Geldspende u. der zinsfreie Kredit ausfällt um so besser ist ein Kind an dieser Schule gestellt.

  • #129
    Robert Bennett

    … es heißt "Waldorfschule"- geschrieben mit einem "l" – nicht mit zwei !
    War ihr Kind wirklich dort so lange? Und Sie kennen die Schreibweise nicht? Seltsam.

    Solche "Erfahrungsberichte" sind auch an den "normalen" Schulen zu finden.
    Freie Schulen sind im Grundgesetz verankert (wehret der Gleichschaltung im Nationalsozialismus).
    Solange Freie Schulen keine Gesetze brechen, sind sie in ihren Lehrplänen frei. Je nach Bundesland benötigen die Lehrer kein Staatsexamen.
    In Deutschland ist die Schulpflicht gesetzlich verbindlich geregelt, nicht jedoch die Lehrpläne an freien Schulen oder das Erreichen von Abschlüssen.
    Lehrpläne an staatlichen Schulen sind "nur" Verwaltungsvorschriften. Damit sind sie verbindlich, jedoch rechtlich nicht einklagbar.

    Schulabschlüsse sind also kein Muss. Allerdings ist es sehr schwierig ohne Schulabschluss eine Ausbildung oder einen Studienplatz zu bekommen. Das geht, soweit ich weiß, nur im künstlerischen Bereich, über den s.g. Begabtenstatus.

    Beste Grüße
    Robert Bennett

  • #130
    Andreas Lichte

    @ Robert Bennett #129

    die "Zentrale der Steiner Sekte" meldet sich noch einmal, und dann gleich mit "Nationalsozialismus": "wehret der Gleichschaltung im Nationalsozialismus"

    „Das Motto der Waldorfbewegung im »Dritten Reich« lautete:

    »Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft.«1

    Ihrer Selbstdarstellung zufolge lieferte die anthroposophische Pädagogik einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau des neuen Deutschlands durch »die Pflege des völkischen Gedankens und die Betonung des Wesens und der Aufgaben des deutschen Geistes« und stand damit »im Einklang mit der Grundgesinnung des nationalsozialistischen Staates«.2“3

    zitiert aus: "Anthroposophie und Nationalsozialismus: ‘Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft‘", dort auch Quellenangaben:

    http://www.ruhrbarone.de/anthroposophie-und-nationalsozialismus-die-waldorfschulen-erziehen-zur-volksgemeinschaft/44449

  • #131
    Erwin Francke

    @Robert Bennett

    Beantworten Sie bitte meine Frage aus #125!

    Ich wiederhole vorsichtshalber:

    Liebe/r Herr/Frau Bennett:

    "Studien belegen einen immer höheren Beruhigungsmittelkonsum bei Kindern die in staatliche Schulen gehen…"

    Das interessiert mich wirklich. Könnten Sie mir bitte einen Link zu diesen Studien schicken?

  • #132
    Rank Hearden

    "Live" Bericht von der Zuchtanstalt für Hochbegabte:

    Klassenfahrt zu einer anthroposophie treuen Einrichtung. Man muß schließlich, so weit es irgendwie geht, verhindern das die Kinder mit etwas anderem außer Waldorf und Co. In Kontakt kommen, sonst entwickeln diese noch einen eigenen Willen…..

    Also Klassenfahrt 4 Klasse. Erste Mail Benachrichtigung an die Elternschaft (Bei der Verbreitung der Steinerschen Lehren/ Propaganda sind moderne Medien nicht tabu!)
    (Regnerisches Wetter )

    "Die Kinder durften erste Matsche-erfahrungen sammeln"

    Ja richtig gelesen, und ja Ende 4. Schuljahr und nicht Ende 4. Lebensjahr.
    Die steinersche Elite sammelt mit 8-10 Jahren Erfahrungen die in diesen Kreisen wohl unter altersgerechte Pädagogik fällt.

  • #133
    Hans-jürgen Rosiak

    Was machen wir dann mit dem Protestantismus und seinem Einfluss auf die Gesellschaft? Schließlich war Luther auch nicht frei von Rassismus!!

  • #134
    Andreas Lichte

    @ Hans-jürgen Rosiak #133

    als Arbeitssklaven in den anthroposophischen Kräutergarten des KZ ?

    "(…) Pohl war für das Netzwerk biologisch-dynamischer Höfe bei verschiedenen Konzentrationslagern zuständig, u. a. in Dachau11 und Ravensbrück. Das Dachauer Gut wurde von dem Anthroposophen und SS-Offizier Franz Lippert beaufsichtigt, der vorher Obergärtner bei Weleda gewesen war. Die SS-eigenen biologisch-dynamischen Betriebe bestanden bis zum Kriegsende.“12 (…)"

    zitiert aus: "Anthroposophie und Nationalsozialismus: ‘Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft‘", dort auch Quellenangaben:

    http://www.ruhrbarone.de/anthroposophie-und-nationalsozialismus-die-waldorfschulen-erziehen-zur-volksgemeinschaft/44449

  • #135
    Tagny Daggert

    1. Luther’s Lehren sind aus dem 15. Jahrhundert und die Protestanten in der Regel so weit im 21. Jahrhundert angekommen und nicht nicht derart realitätsfern das sie diese Teile mit in ihre Weltanschauung aufnehmen.
    Abgesehen davon war Luthers bestreben die Aufklärung, soweit er für die damalige Zeit aufgeklärt war.
    2. Es ist nicht die Rede von einer etablierten,gemäßigten, Weltreligion sondern von Okkultismus und Sektiererei der rassistischen Antrophosophischen Gesellschaft.
    3. Rassismus und Lehren die diesen in den Vordergrund stellen gehören entsorgt. Dieses Bestreben gehört zu einer modernen, aufgeklärten, demokratischen Gesellschaft.
    Wer heutzutage noch an Steiner glaubt sollte sich mitsamt dieses kranken Gedankenguts in das Jahr 1920 entsorgen, damals war Platz für solche Irren.

  • #136
    Dave

    Anruf beim Bund der freien Waldorfschulen:

    "Hallo – spreche ich mit der Steiner Sekte?"

    "Nein – mit dem Bund der Freien Waldorfschulen"

    "Passt schon – können Sie mich mit dem Mitarbeiter verbinden, der bei den Ruhrbaronen massenhaft Kommentare fälscht?"

  • #137
    isildur

    Wenn die Waldorfschule so rassistisch ist, wieso lerne ich seit der 1. Klasse russisch, nimmt die Schule Flüchtlinge in die Klassen auf- und nein, sie müssen kein Schulgeld zahlen- , habe ich mehrere ausländische Lehrer und Mitschüler…
    Nichts habe ich in meiner Schulzeit so verabscheuen gelernt, wie den Holocaust. Dieses Thema wurde in nahezu allen Fächern behandelt. Im Englischunterricht lasen und lesen wir Bücher über Nelson Mandela, Martin Luther King oder Kurzgeschichten über die Apartheid in Südafrika. Meine Schule bewirbt sich für das Siegel "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage".
    Vielleicht ist das ja alles Teil einer großen Verschwörungstheorie der Anthros, um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Wer das so hindrehen möchte, kann es gerne tun- ist ja nicht so als hätten wir mit ernsthafteren Problemen auf dieser Welt zu kämpfen.

  • #138
    Andreas Lichte

    @ isildur #137

    Sie lernen in der Waldorfschule ab der 1. Klasse Russisch, weil nach der 5ten nachatlantischen Kulturepoche, der "Germanisch-Angelsächsische Kulturepoche" (1413 – 3573 n. Chr., unsere gegenwärtige Epoche) die "Slawische Kulturepoche" (3573 – 5733 n. Chr.) folgt.

    Zu Rudolf Steiners "Kulturepochen"-Lehre und "Atlantis" im Unterricht der Waldorfschule siehe den Artikel der Ruhrbarone:

    "Geschichte in der Waldorfschule: ‘Atlantis’ und die ‘Rassen’"

    (…)

    „Großeinteilung für die Bestimmung der historischen Rhythmik der Menschheitsgeschichte auf der Erde ist das Platonische Weltenjahr von 25920 Jahren. (…) Alles, was zeitlich angeordnet ist, das ist nach dem Maße und nach der Natur der Siebenzahl angeordnet. (…) Jede der sieben Kulturepochen entspricht nach Steiner der Zeit, die der Frühlingspunkt braucht, um ein Tierkreiszeichen zu durchwandern, also 2160 Jahren.“2

    Die sieben anthroposophischen Kulturepochen im Überblick:

    1. Urindische Kultur (7227 – 5067 v. Chr.)

    2. Urpersische Kultur (5067 – 2907 v. Chr.)

    3. Ägyptisch-Chaldäische Kultur (2907 – 747 v. Chr.)

    4. Griechisch-Lateinische Kultur (747 v.Chr. – 1413 n. Chr.)

    5. Germanisch-Angelsächsische Kulturepoche (1413 – 3573 n. Chr., unsere gegenwärtige Epoche)

    6. Slawische Kulturepoche (3573 – 5733 n. Chr.)

    7. Amerikanische Kulturepoche (5733 – 7893 n. Chr.)

    Anthroposophische Zahlenmystik bestimmt den Geschichtsunterricht der Waldorfschule. Aber natürlich ist auch der Inhalt des Geschichtsunterrichts anthroposophisch.

    (…)"

    zum Artikel: http://www.ruhrbarone.de/geschichte-in-der-waldorfschule-atlantis-und-die-rassen/49644

  • #139
    Rayn And

    Aha! Da ist er wieder, der regelmässige, geistlose Erguss eines Beauftragten der anthrophosophischen Gesellschaft. Wurd ja auch Zeit…

    Und wieder einmal wird wirrer Irrglaube und ideologische Verblendung mit Wissen und Wahrheit weggewedelt, so das der anthrophosophische Kothaufen darunter zu Tage tritt. Quasi "Lichte" in die Dunkelheit gebracht.

    Eine Erfahrung die ein wissenschaftsfeindlich erzogener Waldorfschüler kaum machen kann.
    Schon gar nicht wenn er sich als Nutzernamen eine Figur aus einem Fantasy Kinderbuch wählt.
    Ausserhalb seiner Feenwelt hätte der Waldorfpropagandist alias "Isildur" vielleicht seine Kritikfähigkeit gegenüber der Sekte die er so sehr verteidigt, wieder erlangt.

    Die Fassade einer angeblichen Rassismus und Antisemitismus freien Schule wird nur aufrechterhalten damit weiter Gelder fließen.

    Beim Besuch eines Martinsbasaares an einer RSS neben welcher ein Flüchtlingsheim steht, wurde diese Heuchelei wieder deutlich.

    Vorab wurde öffentlich gemacht das es kostenlose Essensbons für die Flüchtlinge gibt.
    Nur war nachher auf dem Fest keiner der Flüchtlinge zu sehen…..

    Ein Schelm wer hier vermutet das es staatliche Gelder für solche Aktionen gibt. Abgesehen davon das so das Image tüchtig aufpoliert wird ohne das einer nachfragt.

    Oben drauf kommt die ignorante Haltung der Waldorfschulen gegenüber moderner Pädagogik und Wissenschaft.

    Fächer wie Geschichte, Physik, Geographie usw. finden sich nicht wieder, auch im vom, erschreckend oft, völlig inkompetenten "Lehrkräften" geführten Hauptunterricht nicht.

    Nur massive häusliche Unterstützung und externe Förderung sorgen dafür das die Kinder überhaupt etwas ausserhalb der engen Grenzen der "Waldorfpädagogik" lernen dürfen.

    Es bilden sich an diesen steinerschen Iindoktrinations Anstalten Elternkreise die sich, zu Recht, über die Lernschwierigkeiten ihrer Kinder wundern und sich ärgern warum ihre kleine Anna-Sybille und ihr Leander im 5. Schuljahr immer noch das Lesen, Schreiben und Rechnen nur auf dem Niveau eines 2.Klässlers aus der Regelschule beherrschen.

    LRS Therapeuten und die Schülerhilfe freuen sich über regen Zulauf und die verblendeten Eltern zahlen doppelt und dreifach für die Bildung ihrer Kinder. Wobei ein großer Teil eben an die anthrophosophische Gesellschaft fließt welche sich über jeden gehorsamen Jünger freut.

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