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PENG-Kollektiv erklärt „Kindertod“-von Storch den tortalen Krieg

Das PENG!-Kollektiv schlägt zurück. Bekanntermaßen will AfD-Beatrix von Storch auf Frauen und Kinder schießen lassen. Dafür hat sie nun den tortalen Krieg erklärt bekommen. Seht selbst.

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27 Kommentare zu “PENG-Kollektiv erklärt „Kindertod“-von Storch den tortalen Krieg

  • #1
    Frank Heinze

    Nach §224 StGB eine vorsätzliche Körperverletzung, auf die mindestens 6 Monate Haft folgt. #ausnahmslos durchgreifen gegen weisse, biodeutsche Gewalttäter.

    Schon der Versuch ist strafbar.

  • #2
  • #3
    Rebecca

    Seltsame Welt. Merkel vor Gericht bringen wollen ist verpönt. Körperlicher Angriff auf Menschen ist in Ordnung.

  • #4
    Thomas Weigle

    Was ist die Gewalt einer Schusswaffe gegen die GEWALT, die von einer TORTE ausgeht? Tortengeschädigte aller Welt vereinigt Euch!

  • #5
    Walter Stach

    Ist es nicht naheliegend, daß sich intelligente Menschen gegen politische Idioten und gegen den Versuch der Idiotisierung der Gesellschaft zu wehren versuchen mittels der Satire, der Karikatur, mittels bissiger Parabeln, mittels des Kabarett, wenn es zwar ein dauerhaftes Absenden von Argumenten im Geiste praktischer Vernunft , es aber wegen permanenter Störungen der geistigen Verfasstheit auf Seiten poteniller Empfänger keine Adressaten gibt?

    Also…..
    noch mehr Torten, noch mehr Karikaturen z.B von Silke Zeidler, noch mehr Satire, noch mehr Kabarett -sh.u.a. gestern bei den Mitternachtsspitzen im WDR und, und, und………

    Dazu ein Versuch meinerseits:
    In Anlehnung an das, was Erich Kästner prophezeite nach dem mörderischen Kampfruf der NSDAP "Deutschland erwache" , könnte man heute nach dem Kampfruf "Wir sind das Volk" abgewandelt in Richtung AFD/Pegida und Co. sagen:

    "Wir ihrs euch träumt, wird das Volk nicht erwachen.
    Denn ihr seid dumm und ihr seid nicht auserwählt.
    Die Zeit wird kommen, da man sich erzählt:
    Mit diesen Leuten war kein Staat zu machen."

  • #6
    b

    Mutig, in dem Raum saß sicher der/die ein oder andere, der/die heimlich gerne mal jemanden "aus Notlage heraus" erschießen würde.

  • #7
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  • #9
    Nansy

    "Körperliche Gewalt kann keine Basis einer Diskussion sein…" sagte Jürgen Trittin 2010, als er einer anläßlich einer Podiumsdiskussion in Hannover mit einer Farbtorte beworfen worden war.

    An "körperliche Gewalt" als politischer Akt bei anderen Gelegenheiten erinnere ich mich auch noch:

    1968 ohrfeigte Beate Klarsfeld Bundeskanzler Kiesinger und erklärte das als politischer Akt.

    1971 zieht der Manager der Band von Ton Steine Scherben bei einer Diskussion im WDR zur Kommerzialisierung von Musik eine Axt und zertrümmert den Tisch. Zitat: "Das Fernsehen macht hier so eine scheißliberale Sendung. Wir haben hier die Möglichkeit sozialistisch zu quatschen. […] An der Unterdrückung ändert sich überhaupt nichts! Fernsehen ist ein Unterdrückungsinstrument in dieser Massengesellschaft"

    1999 gab es die vielen noch bekannte Farbbeutel-Attacke auf Bundesaußenminister Joschka Fischer – der Werfer wurde zu einer siebenmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt.

    Dies sind nur die Ereignisse, an die ich mich spontan erinnere. Was also sind solche Attacken? Politische Akte? Köperverletzung? Ist der Farbbeutel schlimmer als die Torte? Ist "Körperliche Gewalt" gegen Grüne nicht hinnehmbar – gegen Beatrix von Storch aber schon?
    Die politische Auseinandersetzung wird wieder mehr von Gewalt bestimmt – kein gutes Zeichen!

  • #10
    JR

    Auf einer Skala von null bis "Dick&Doof", wie bewerten Sie die Sinnhaftigkeit dieser Aktion?
    -Die antifaschistische Linke konnte, wie es ihr Daseinszweck ist, sich ihrer selbst vergewissern und sich danach gegenseitig auf die Widerständlerschultern klopfen.
    -Die Polizei kann wieder ein Häkchen bei "linksextremistische Gewalttaten" machen.
    -Die AfD wird demnächst für jeden öffentlichen Furz Polizeischutz beantragen und bekommen und sich nicht nur in ihrer Opferrolle suhlen dürfen, sondern durch die Polizeipräsenz auch noch einen staatsnahen Eindruck machen.
    -Die Polizei muss Storch & Co. schützen statt Flüchtlingsheime.
    Und alles für die Aussage "AfD ist doof", was wir alle vorher wussten, bis auf die AfD-Anhänger, von denen, das wage ich zu behaupten, nicht ein einziger durch diesen Mist zum Nachdenken über seine politischen Positionen angeregt wurde. Im Gegenteil.

  • #11
    Thomas Weigle

    Wer Torten wirft, schmeißt auch Bomben? Und was die Ohrfeige der Frau Klarsfeld angeht, hat nur wenig in der Geschichte unserer Republik die Aufarbeitung des Holocaust so voran gebracht, wie eben jene "Gewalttat", die vom SS-Freiwilligen Grass verdammt wurde, während Herr Böll 50 Rosen ausliefern ließ.

  • #12
    Nansy

    #11
    ..wo kommen jetzt auf einmal die Bomben her? Aber was ist nun mit den Torten? Gibt es "gute" Torten und "schlechte" Torten? "Linke" oder "rechte" Torten? Farbbeutel und Torten als politischer Akt?

  • #13
    abraxasrgb

    Wenn man Groucho Marx mit Karl Marx verwechselt, wird aus Slapstick ein revolutionärer Akt 😉
    Clownesker Schabernack in der Tradition der Spaßguerilla …

  • #14
    Klaus Lohmann

    Eine vernünftige "Tortung" (wie es unsere österreichischen Nachbarn so schön kräftig nennen) – natürlich ohne Steinobst-Auflage oder hartem Mürbeteig – gab es zu jeder friedlosen und friedvollen Zeit seit der 60ern. Mittlerweile wurde der Tortenwurf sogar zur künstlerischen Ausdrucksform erhoben, der im "dekandenten" Westen einige bekannte Nasen, darunter auch Bill Gates und Nicolas Sarkozy oder der Ex-Chef der grad im Schweizer Volksentscheid krachend gescheiterten und geistigen AfD-Schwester SVP, Ueli Maurer, zum Opfer fielen. Tortungen sind also durchaus be- und anerkannte Ausdrucksformen des künstlerisch-politischen Protests.

  • #15
    Davbub

    @ ‚ 14; K Lohmann:
    " Tortungen sind also durchaus be- und anerkannte Ausdrucksformen des künstlerisch-politischen Protests."
    Was für ein Unsinn. Tortungen sind nur akzeptiert von denen, die sie verüben, sowie den lauten und klammheimlichen Beifallklatschern.
    Ansonsten sind sie ein Ausdruck politischer Feigheit und Doppelmoral.
    Habe gerade den Erguß der "Künstler" gelesen; erinnert mich in der Rechtschaffenheit, Selbstgerechtigkeit und daraus folgend der Selbsternnennung zum Kämpfer sowie der Feinddefinition an alles von Hitler über Stalin bis zu den Salafisten: Wir sind die Guten, die anderen sind der Feind.
    Diese Art der "politischen Auseinandersetzung" kotzt mich dermaßen an…
    Es wurde schon auf Plakatkleber der AfD geschossen, wie lange müssen wir noch auf das erste Attentat warten?
    Und wie werden die Reaktionen der "Künstler" und "Spaßguerilla" lauten:
    Der Tenor wird sein: Natürlich verurteilen wir jegliche Gewalt, aber …

  • #16
    Typ

    @15: "… wie lange müssen wir noch auf das erste Attentat warten?"
    Garnicht! Frau von Storch wurde doch bereits getortet!
    Eure Mimimi-Opferrhetorik sitzt auch, einfach so weiter machen!

    @ 1: "… weisse, biodeutsche Gewalttäter."
    Ist ja auch ehrenrührig aufzufassen, also Beleidigung, die natürlich auch strafbar ist. Hoffentlich wird auch dies #ausnahmslos zur Anzeige gebracht!

  • #17
    Klaus Lohmann

    @#15 Davbub: Gut, also dann das nächste Mal halt *mit* Steinobst (aka Kirschen), damit das mit der "Doppelmoral" nicht mehr vorkommt.

    PS: Mit was wurde denn angeblich auf Plakatkleber der AfD geschossen? Pfirsiche? Pflaumen?

  • #18
    Davbub

    @#16:
    Ich bin weder AfD -Mitglied noch -Wähler. Aber -im Gegensatz zu Ihnen- zur differenzierten Betrachtungsweise fähig. Die Eskalation in der derzeitigen politischen Diskussion wurde halt nicht nur von PEGIDA und AfD verursacht, sondern von ebenso von der anderen politischen Seite; z.B von Ralf-jeder-der-nicht-meiner-Meinung-ist-ist-Nazi-Steegner.
    Daß jetzt die Schwelle zur körperlichen Gewalt nicht nur bei Wahlveranstaltungen der AfD, sondern im live-stream überschritten wurde, läßt mich zu Recht fragen, wann wohl das erste Attentat folgt. Dies ist keine "Opferrhetorik", sondern denkt nur die Spirale der sprachlichen und körperlichen Gewalt zu Ende. Beispiele für diese fast zwangsläufigen Entwicklungen kann man auf allen Seiten des politischen Spektrums in der Vergangenheit nachvollziehen.
    Aber vielleicht ist ja mein Weltbild ein wenig komplexer als Ihres.

  • #19
    b

    #9

    Hier noch ein paar:

    1991 – Eier, Kohl, irgendwo im Osten
    1993 – Ei, Dipgen, Berlin
    1994 – Eier und Tomaten, Haider, Bonn
    2001 – Eier, Stoiber, Berlin
    2011 – Ei, Ströbele, Bonn
    2012 – Torte, Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg, Berlin
    2012 – Torte, Rösler, Hannover
    2014 – Torte, Gall, BaWü

    Gibt sicher noch mehr, aber es scheint zumindest einen Trend in Richtung Torte zu geben.

  • #20
    abraxasrgb

    #17 K. Lohmann
    In BW:
    http://www.zeit.de/2016/05/afd-plakate-angriff-baden-wuerttemberg

  • #21
    Klaus Lohmann

    @#20: Das wird woanders durchaus nebulöser dargestellt:
    http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/karlsruhe/afd-plakatierer-in-karlsruhe-angegriffen-ob-geschossen-wurde-wird-weiter-geprueft/-/id=1572/did=16844096/nid=1572/1wxptys/

  • #22
    Klaus Lohmann

    @#19 b: 2012 gleich neun "Personen" auf einen Schlach – muss ja ’ne Riesentorte gewesen sein;)

    Rein politisch ist die "Opferliste" aber ziemlich ausgeglichen.

  • #23
    Thomas Weigle

    Wie viele Anschläge aus dem AfD- und verwandten Umfeld gegen Personen und Sachen gab es? Der "Wutbürger" hat auch bei AfD-Demos oft genug sein hässliches Gesicht gezeigt, Angriffe gegen Journalisten, zuletzt Clausnitz… Was soll das Gehechel um eine Torte?

  • #24
    Predo

    @Frank Heinze:
    Bitte nicht von Dingen reden, von denen sie effektiv keine Ahnung haben.
    Hilft dabei, sich nicht komplett lächerlich zu machen.

    Es sei denn, sie wollen eine Sahnetorte unter "gefährliches Werkzeug" subsumieren.
    Aber das wäre selbst der Rechtswissenschaft zu blöd.

  • #25
    b

    #23
    Es ist wirklich breit gestreut, Schröder, Dobrindt, Lafontaine, Platzeck, das geht immer weiter. Ob man diese Torte(n) bzw. die Empfänger(in) in eine Reihe mit Kiesinger stellen muss, weiss ich nicht so genau, ich finde das wenig vergleichbar. Die AfD nimmt unabhängig davon jedenfalls offensichtlich keine besondere Rolle ein, so gerne die das wohl täte. Klar, auch jeder zweite andere Politiker sah immer ausgerechnet in seinem Fall den vollständigen Zerfall jeglicher demokratischen Kultur manifestiert, aber naja.

    Kennt hier jemand eigentlich dieses Spielzeug:
    https://www.youtube.com/watch?v=jVSj1WUZ7Zk
    Ich muss da grad irgendwie dran denken.

  • #26
  • #27
    Walter Stach

    Gab es nicht wunderschöne Tortenschlachten in der Filmgeschichte, u.a. mit "Dick und Doof"?
    Daran habe ich mich erinnert als ich die jüngste "Tortenschlacht" hier bei den Ruhrbaronen sehen konnte, die allerdings gemessen an den legendären Tortenschlachten in der Filmgeschichte kein Qualitätsprädikat bekommen kann.
    Das alles gilt mit einer gewichtigen Relativierung, denn zu einer "echten" Tortenschlacht gehören bekanntlich zwei Parteien. Insofern bedauerlich, daß Frau von Storch nicht zurück "torten" konnte!

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