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TEAM M3DU5A hält Wort: Peerblog schon wieder offline

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TEAM M3DU5A hält Wort: Nachdem das gestern bereits durch eine DDoS-Attacke lahmgelegte peerblog heute kurz online war ist es nun wieder nicht zu erreichen. TEAM M3DU5A stört sich an der undurchsichtigen Finanzierung des Peerblogs, dass sich heute in einem Artikel als Speerspitze einer neuen Medienkultur feiern ließ, die keine Presse mehr braucht – und wahrscheinlich auch keine kritischen Fragen.  TEAM M3DU5A hat angekündigt, das peerblog dauerhaft lahmzulegen. Vielleicht wäre Transparenz eine Lösung für die Probleme des Peerblogs, aber wahrscheinlich würde das dort als Kulturbruch empfunden werden.

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8 Kommentare zu “TEAM M3DU5A hält Wort: Peerblog schon wieder offline

  • #1
    Claus Marxmeier

    Wenn diese Meldung noch kommt, ist die ‘DDOS’-Attacke nicht erfolgreich und zeigt mir lediglich, dass beim Webhosting das Seitencaching fehlt und zu viele Datenbankverbindungen zur Generierung des Contents benutzt. Sei es, dass auf einer Login-URL ‘rumgehämmert’ wird oder eine andere URL der Page wiederholt aufgerufenwird, die ihren Inhalt dynamisch in Echtzeit zusammenbaut.

    Irgendwie arm für eine Demokratie, elektronischen Vandalismus mit politischer Diskussion/Meinungsäusserung zu verwechseln :( Statt eine Diskussion über angreifbare Kommunikationsstrukturen zu führen, wird wieder populistisch ‘die Sau durchs Dorf getrieben’ – schade.

  • #2
  • #3
    Felix Brettschneider

    Wenn einem das “PeerBlog” nicht gefällt, kann man das sagen, vielleicht sogar im “PeerBlog” selbst, wenn der kritische Kommentar freigeschaltet wird. Oder aber woanders.
    Solche Attacken sind anti-demokratisch. Dem Herrn Steinkühler traue ich allerdings auch zu, dass er das selber inszeniert hat.
    Wurde auch die Webseite “angelamerkel.de” gehackt? Dort sehe ich heute keine Merkel-Werbung mehr, aber ein SPD-Icon?
    Wahrscheinlich sind das alles nur Karnevalsscherze.

  • #4
    der, der auszog

    Wer die neuen Medien, derer er sich gerade bedient, über alles stellt und diese Überheblichkeit noch mit einem “Gewöhnt euch dran” meint unterstreichen zu müssen, der darf sich nicht wundern, wenn er als Folge dieser Provokation die Grenzen und Schwachstellen, die diese neuen Medien bergen, als volle Breitseite auf der eigenen Internetseite zu spüren bekommt.

    Peerblog wird mit mehreren Hundertausend Euro gesponsert. Das ist viel Geld für ein Projekt, welches nicht funktioniert. Ein Armutszeugnis für den Wellenreiter Steinkühler, denn es wird offenbar, dass seine Kenntnisse über Neue Medien doch recht begrenzt sind. Wie man ein Blog organisiert, welches nicht gleich zu Beginn in sich zusammenbricht, weiß er zumindest nicht. Bei dem Geld, was er und seine Blogkamarilla für ihre untertänigen Steinbrücklobhudeleien einstreichen, hätte man zumindest in technischer Hinsicht etwas Qualität erwarten können.

  • #5
  • Pingback: Aufgelesen … Nr. 33 – 2013 | Post von Horn

  • #7
    Ulrich

    Es gibt kaum etwas armseligeres als Distributed Denial of Service. So etwas bekommt jeder Computer-Depp hin der zwar “Three Way Handshake” nicht einmal schreiben kann, sich aber die entsprechenden Tools aus dem Netz lädt. Ober man kauft sich einfach ein paar tausend Bots beim nächsten Botnetz-Betreiber – so der nicht gerade ausgelastet ist weil er im Auftrag irgend eines dubiosen Abmahnunternehmens die nächste Verbraucherzentrale mit unsinnigen Anfragen bombardiert.

    Und wenn man es vollbracht hat sucht man sich ein kewles Pseudonym und nennt man sich stolz “Hacker”.

  • #8
    piratte

    hmm, ich störe mich auch ein wenig am pr-blog des kanzlerkandidaten ohne chance und lust auf kanzlerschaft. ein gutes blog definiert sich durch qualität und authentizität. bis es soweit ist und sich eine geneigte leserschaft gebildet hat, kann einige zeit mit viel, viel arbeit vergehen. und da kommen nun anonyme geldgeber daher, kaufen schreiberlinge, webspace ein theme für 45$ und denkt, sie können (würden) ganz vorn mitmischen. wie vermessen ist das bitte? von mir aus braucht der blog gar nicht mehr on zu kommen. sollen sie ihn halt zerschießen.

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