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A52: Gladbeck – die dümmste Stadt Deutschlands!

Hört mit den Ostfriesenwitzen auf, vergesst die Ossis, lasst die Bayern in Ruhe. Die größten Trottel des Landes wohnen im Ruhrgebiet. Genauer in Gladbeck – der dümmsten Stadt Deutschlands.

Kenn ihr den? „Zwei Gladbecker unterhalten sich. „Pass auf“, sagt der eine, „Ich habe hier Geld in der Hand, wenn Du errätst wie viel es ist, dann gehören die zwei Euro Dir!“ „Ach“, sagt der andere, „wozu soll ich mir wegen lumpiger zwei Euro den Kopf zerbrechen!“

Tja, so sind sie, die Gladbecker. Und gestern haben sie bei einem Bürgerentscheid noch einmal ihre Blödheit eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Denn die  Gladbecker haben gegen den Ausbau der B224 zur A52 gestimmt. Der hätte zur Folge gehabt, dass die B224, die Gladbeck zerschneidet, unter einem Deckel verschwunden wäre. Bezahlt hätte das zum größten Teil der Bund – die Gladbecker Politik, SPD, CDU, Grüne, FDP, hat jahrelang für diese Lösung gekämpft. In Gladbeck wäre es leiser geworden, es hätte weniger Staus gegeben und die Gewergebiet in Marl, Dorsten und Gelsenkirchen wären gut an die A42 angeschlossen worden.

Wollten die Gladbecker in ihrer Mehrheit nicht. Also werden sie weiterhin Staus auf der B224 haben. Und natürlich weiterhin viel Lärm und Dreck, weil die Bundesstraße, die die Stadt durchschneidet, jetzt nicht unter einem Deckel verschwindet.

Und klar, die Investitionen in den Ausbau fließen jetzt woanders hin. Vielleicht nach Erfurt oder Jena – das sind ja im Vergleich zu Gladbeck blühende Städte. Da lohnen sich Investitionen.

Und das sollte auch künftig so gehandhabt werden. Liebe EU, liebes Land, lieber Bund. Vergesst Gladbeck, steckt da keinen Cent hinein. Es lohnt sich nicht.

Und noch einer zum Schluss: Was ist der Gladbecker Dreikampf? Lesen, Rechnen,
Bierdosen-Weitwurf.

Der Autor wurde in Gelsenkirchen geboren und von seiner Mutter wenige Tage später dazu gezwungen, in Gladbeck aufzuwachsen. Nach ihren eigenen Aussagen hat er auf der Fahrt vom Krankenhaus in Gelsenkirchen-Horst nach Gladbeck-Butendorf unentwegt geschrieen.

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125 Kommentare zu “A52: Gladbeck – die dümmste Stadt Deutschlands!

  • #1
    Nanuk

    Meiste nicht das eine U-Bahn anbindung an Essen Gladbeck viel mehr helfen würde? Deine Träume von blühenden Landschaften in alle ehren aber dafür braucht man Blumen und Bäume keine Autobahnen… Das ist hier ja teilweise schlimmer als die Beton SPD aus alten Tagen.

  • #2
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Nanu: Die Deppen von der Vestischen und die Kommunalpolitiker haben in den 70er und 80er Jahren alle Straßenbahnen abgeschafft und die Schinen rausgerissen. Es wird also auch keine Schienenverbindung nach Essen gegen. Dummheit hat in Gladbeck Tradition 🙂

  • #3
    Thomas Nückel

    Und höchstwahrscheinlich beim Übertritt über die Stadtgrenze hat Stefan in die erste Windel geschissen. Falls Stefan in den nächsten Tagen nach Gladbeck reisen will, biete ich mich gerne als Bodyguard an. Oder er vermummt sich besser. Das sind schon harte Worte gegen die alte Heimat. Aber die richtigen Worte. Die Frage ist: Sollte bei Bürgereintscheiden von regionaler Bedeutung, nicht auch die Region abstimmen. Die zehntausenden Pendler hätten sicherlich eine andere Position ins Spiel gebracht.

  • #4
  • #5
    Thomas

    Der These, nach der Gladbeck die dümmste Stadt Deutschland wäre, muß ich widersprechen. Pro domo gewissermaßen.

    Schließlich heißt es schon seit ewig und superlativ:

    Dumm, dümmer, Duisburg.

  • #6
    werner

    ach. das mit dem weniger stau ist doch bekanntermassen nicht wirklich so. mehr strasse lockt mehr verkehr an. bis dahin x-jahre umbau. da wo kein tunnel ist, mehr lauter verkehr. das geld wäre natürlich sinnvoller in ne ordentliche zugverbindung investiert. …aber was sag ich das den AUTOnomen.

  • #7
    janmalte

    Wenn man die Leute zwingt zu entscheiden, darf man sich nicht über das Ergebnis lustig machen und sollte es als guter Demokrat akzeptieren. Aber wir sind alle immer nur dann Demokraten , wenn uns das Ergebnis passt. wenn nicht, verwöhnt man die Entscheidung. Und so ein Artikel mit Spott und Häme kommt von jemandem, der früher mal Basisdemokrat war. man verändert sich halt mit den Jahren. 🙂

  • #8
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Jan: Die Gladbecker über eine Entscheidung von regionaler Tragweite entscheiden zu lassen, gehört zu den größten Blödheiten der Gladbecker Lokalpolitik. Der Ausbau geht auch Marler, Dorstener und Gelsenkirchener etwas an. Nur die hat niemand gefragt.
    @Werner: Es gibt zwei Bahnlinien in Gladbeck und die Politik hat die Straßenbahnen aufgegeben, mit denen man heute gut nach Essen kommen würde. Noch so ein Beispiel für Deppentum. Nutzt aber nix wenn es um den Verkehr aus den Gewerbegebieten geht. Aber hey, Jobs hat Gladbeck doch genug. Und die Nachbarstädte boomen ja auch wie irre… 🙂

  • #9
    Nanuk

    Es währe ja auch zu schön geworden in Düsseldorf arbeiten in Gladbeck wohnen und mit dem Porsche jeden morgen ohne Stau zur Arbeit…

  • #10
    Daniel

    Recht hat der gute Herr…! Ich schäme mich für ein solches Ergebnis. Die Nein-Sager haben wieder den Fortschritt ausgebremst. Scheint ja keine Autofahrer in Gladbeck zu geben… Braucht ja niemand Autobahnen! Bloß schnell weg aus Gladbeck!!! Vielleicht dann ja mit der U-Bahn… Das ich nicht lache! Benutzt sowieso nie die Masse. Keine Gelder mehr für diese Stadt! Keinen Cent… Selbst Schuld.

  • #11
    Ueckemdorfer Gladbecker

    Dem ist nichts hinzuzufügen..
    Den Gladbeckern kann man das Glück gegen den Kopf werfen und trotzdem checken sie es nicht..
    Eine historische Chance wurd vertan und der nächste, der mich fragt was es nun für Alternativen gibt und was aus den 200 Millionen wird, wird von mir auf offener Straße stranguliert ._.‘

  • #12
    The87

    Ja wenn man schon nicht mehr hier wohnt und nicht betroffen ist kann man immer viel erzählen schreiben und und und….

    Übrigens war der Tunnel nicht die einzige Lösung. Es ist aber leider nur die einzige Lösung gewesen die der Bund finanzieren will.

    Also Sabbel nich und Kopp zu

  • #13
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @The87: Tja, und jetzt wird der Bund gar nichts finanzieren: Keinen Deckel über der B224 und keinen der Träume der Ausbaugegner. Nada, nix, null, niente – ich lach mich kaputt über so viel Doofheit.

  • #14
    Henk

    @ Nanuk: Aus eigener Anschauung weiß ich: Die Porschedichte in Gladbeck ist gar nicht so hoch, wie man überall erzählt… 😉

    Im Ernst: Die wohlverdienenden Düsseldorfer Porschefahrer, die Sie – alle Klischees streifend – ins Feld führen, wohnen doch eher in Meerbusch oder Bredeney. Wer aber schon einmal zu einer anderen Tageszeit als um 6:30 am Sonntagmorgen über die B224 gefahren ist, weiß, dass da etwas passieren muss. Eine gesponsorte Tunnellösung wäre doch recht smart gewesen, insbesondere für Gladbeck. Dass sich die Altenessener wiederum über das Negativvotum freuen, verstehe ich. Denen wurde zuletzt nämlich kein Tunnel mehr versprochen.

    Natürlich muss man demokratische Voten akzeptieren, aber falsch, dumm und lächerlich finden kann man sie trotzdem. Mir geht’s ähnlich.

  • #15
    der Harry

    “ Die größten Trottel des Landes wohnen im Ruhrgebiet. Genauer in Gladbeck – der dümmsten Stadt Deutschlands.“

    Das ist ja mal eine Ansage!

    Ich frage mich, würde sowas als Kommentar freigeschaltet werden?

  • #16
    Dirk

    U-Bahn ??? U-Bahn ist ne tolle Idee, vor allem zum Güter Transport besonders gut geeignet…..Voll… (editiert. der Admin) !

  • #17
    Geli K.

    Lieber Herr Laurin, ich hoffe, Sie haben, nachdem Sie volljährig waren (von Erwachsensein will ich lieber nicht sprechen), ganz schnell das Weite gesucht und sind aus Gladbeck verschwunden. Nur befürchte ich, dass Gladbeck dieses Glück nicht hat, denn sonst müssten Sie sich ja nicht so abfällig über die Autobahn-Gegner auslassen. Interessant immerhin, dass Sie uns Gladbeckern (wen genau meinten Sie jetzt eigentlich, die Befürworter oder die Gegner – oder werfen Sie für diesen schönen Schlusssatz gleich mal alle in einen Pott?) attestieren, dass wir Rechnen und Lesen können! Herzlich bedankt! Ansonsten reicht Ihr Artikel mal gerade, um sich damit … aber das wissen Sie sicher selbst, so als selbsternannter Guru der Intelligentia. Aber was will man von dekadentem Adel schon Anderes erwarten („Ruhrbaron“ … dass ich nicht lache!).

  • #18
    Nanuk

    „Die Porschedichte in Gladbeck ist gar nicht so hoch, wie man überall erzählt…“

    Ja eben darum braucht es ja auch ne U-Bahn und keine Autobahn.

  • #19
    Martin Böttger

    Alle Gladbecker Parteien waren dafür. Und trotzdem sind die Leute dagegen. Komisch irgendwie.
    Dabei hätten sie die meisten Millionen vom Bund bekommen. Wer bezahlt den noch mal genau? Und wir wissen ja, wie reich der ist. Für Autobahnen hat der immer was übrig. Bei mir hier in Bonn würde er auch gerne Autobahntunnel durch den Venusberg und den Ennert bohren. Wollen die unfankbaren Einheimischen hier auch nicht.
    Ich glaubte vor dem Sonntag, St. Florian wohnt ganz sicher in Gladbeck. Auch falsch.

  • #20
    Nanuk

    „U-Bahn ??? U-Bahn ist ne tolle Idee, vor allem zum Güter Transport besonders gut geeignet…..Voll…“

    Ist ja auch voll die LKW piste die B224… du Held der Arbeit…

  • #21
    Milva

    Wenn die Lebenshaltungskosten (Miete, Strom, Lebensmittel) und vor allem die Benzinpreise so weiter ins unermessliche steigen, gepaart mit dem demographischen Wandel hat sich das Problem mit dem Verkehr bald von selbst erledigt!!

    Darüber hinaus (Thomas erwähnte es indirekt):
    Ich muss jeden Tag über die A59 DURCH DUISBURG-CITY!! STAU gibt es dort JEDEN TAG (komisch, versprach man in Gladbeck doch eine staufreie Zeit).
    Wohnungen bekommt man dort für 150€ bei ca. 50 qm, die dennoch leer stehen, weil einfach niemand dort wohnen möchte. Fenster geöffnet lassen undenkbar.

    Ob man unter diesem Aspekt die Gladbecker als dumm bezeichnen soll, finde ich fraglich!!
    Gladbeck ist eben kein Düsseldorf.
    Wer den Wunsch hat, mit seinem Porsche morgens staufrei nach D´dorf zum Arbeitsplatz zu gelangen, ist finanziell bestimmt so gut situiert, das er direkt am Rhein eine schicke Altbauwohnung mieten kann.
    Was möchte so jemand in dem, seiner Meinung nach im „zurückgebliebenen“ Gladbeck?

  • #22
    janmalte

    @ laurin . dann ist die verhòhnende Kritik noch dümmer , weil sie an die falsche Adresse geht! Warum bekommt essen keinen Tunnel , wo doch drei mal so viele Menschen leben? Jetzt ist der Nahverkehr gezwungen etwas zu unternehmen! Jetzt wieder Jobs aus der Schublade zu holen, ist auch nicht gerade intelligent. Wenn man Menschen demokratisch abstimmen lässt, muss man mit der Entscheidung leben und nicht rumkotzen! So funktioniert Demokratie.

  • #23
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Jan: Erklär mir doch mal bitte was der Nahverkehr mit der Anbindung der Gewerbegebiete in Marl, Dorsten und Gelsenkirchen zu tun hat… Zur Erklärung: In solchen Gewerbegebieten entstehen Arbeitsplätze.

  • #24
    @Andreas

    Dummheit??? Ich möchte nicht von Dummheit sprechen sondern die meisten Bürger, sind auf die Hetze und Panikmache der Linken, reingefallen!!!

    So etwas an Wahlkampf der Linken, hab ich noch nicht erlebt! Da wurden Sonntags!!! Richtig Sonntags, Experten eingeladen und gingen mit den Bürgern dort an der B224 spazieren, erzählten dem Michel wie schrecklich das wäre, wenn hier ein Tunnel drauf käme und die Ampeln weg, sodaß der Weg zur A2 frei durchfahrbar wäre. Ein Gigantisches Autobahnkreuz am Ende hinkäme und der Feinstaub….

    Da fragt man(n) sich wirklich ob manche so dumm sind??? Jetzt ist es an jedem Tag, bis auf Sonntag, eine Horrortour von z.B Marl nach Essen oder Bottrop zu kommen!!! Ampel stocken jeden Tag den Verkehr und stauen ihn Km lang. Firmen wandern ab in andere Regionen, weil es Zeit u Geld kostet dort lang zu fahren.

    Gleichzeitig schreien diese Bürger aber…ohhh die Innenstadt oder Gladbeck als ganzes stirb so langsam (vom 86.000 auf 74.000 Menschen heute) . Alle Firmen gehen weg und in der Innenstadt ist es so trostlos….Dazu nimmt seit Jahren der Verkehr stätig zu 1980 noch 31.312.724 Mio PKWs u 2012 schon 51.735.177 Mio PKWs (siehe Stat.Bundesamt) Erwiesen ist, dass PKWs weniger Feinstaub produzieren wenn sie durchfahren, aber nein, da stehen jeden Tag über Stnden, LKWs u PKWs fahren an, bremsen ab und lassen den Motor fröhlich laufen, weils nicht vorran geht.

    Manche Leute schreiben bei FB, man solle doch eher aufstehen wenn man schon weiß, dass man da jeden Tag im Stau steht. Gut das das dann nicht alle tun…Ohhh da bewahrheitet sich der Spruch, dass Demokratie oft falsch verstanden wird!!! Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten. DANKE.

  • #25
    Kralle

    Sind wirklich alle Gladbecker dumm – oder war es dumm zu glauben, dass das Angebot von Bund und Land so toll ist, dass man nur zustimmen kann?

    War es schlau einen Tunnel in Bereichen von Sportstädten und Brachflächen vorzusehen und in Bereichen direkter Wohngebiete die offene Streckenführung bestehen zu lassen?

    War es clever als Perspektiven des mgl. Tunnelbaus in erster Linie neue bebaute Gebiete zu präsentieren? Trotz einer unglaublichen Bebauungsdichte in Gladbeck!

    Das Projekt A52 in Gladbeck sollte zum eigenen Denkmal des BM und zum SPD-Zugpferd für kommende Wahlen werden. So wurden mögliche Unterstützer stets schlechter und später informiert als die Presse.

    War es vielleicht besonders dämlich erst nach und nach (auch negative) Informationen öffentlich zu machen?

    War es wirklich schlau ein solches Thema in nur wenigen Wochen durchzupeitschen, so dass viele erst NACH der Stimmabgabe erfahren haben (oder werden), wofür sie jetzt eigentlich abgestimmt haben?

    Ist es dann nicht doch verständlich, dass viele (auch schlaue) Gladbecker es als richtig empfunden haben mit NEIN zu stimmen.

    P.S.: Ich habe mit JA gestimmt.

  • #26
    andreas

    Es ist schon erstaunlich mit welcher Agression für den Tunnel und Autobahnbau argumentiert wurde.
    Ich bin von dem Bau nicht betroffen und frage mich welchen nutzen hätten die Gladbecker davon? Stadtallee? Eine neue Strasse wie jede andere, wir sind nicht in Düsseldorf. Aber 15 Jahre Baustelle machen das Verkerhrschaos nicht besser.
    Und wir wissen alle wie das mit Zeitangaben und Ausgabelimits ist.
    Was passiert in Bottrop, noch ein Autobahnkreuz bei Ostermann? Was ist in Essen, wird Altenessen geteilt? Wir reden hier über keine 10 Km für Hunderte Millionen. Aber kein Klopapier auf den Schultoiletten.
    Die Befürworter können froh sein das es abgelehnt wurde, sie hätten sich den Schuh für des enstandene Fiasko anziehen müssen.

  • #27
    andreas

    Hatten die Gladbecker nur über einen Tunnel ohne Autobahnkreuz abgestimmt wäre der Tunnel sichelich gekommen.

  • #28
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Andreas: Ja, aber den Weihnachtsmann gibt es leider nicht. Jetzt bleiben nur der Dreck und der Krach.

  • #29
  • #30
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Andreas: Und die Mehrheit der Gladbecker am Sonntag blau 🙂

  • #31
    Hans

    Neben der gigantischen Desinformationskampagne der Linken und Co. waren meines Erachtens vor allem zwei Punkte ausschlaggebend für das Ergebnis:

    1. Der demographische Wandel und der damit verbundene Terror der Alten.
    Leider gibt es keine Erhebungen, aber ich bin sicher, dass der Altersdurchschnitt der Gegner sigifikant höher ist als der Befürworter des Ausbaus. Ist ja auch logisch nachvollziehbar: Über-60jährigen können die Vorzüge eines Tunnelausbaus gestohlen bleiben. Sie wollen aber keinen Baulärm beim Sterben. Wenn unsere Alterspyramide schon immer so schief gewesen wäre, hätte es die Pyramiden oder das Empire State Building nie gegeben und wir wsürden noch in Höhlen hausen.

    2. Eine beispiellos einseitige Lokalpresse.
    Die WAZ – einzige Tageszeitung in Gladbeck – abonniert zu haben, bedeutete drei Monate lang allmorgendlich eine Werbebroschüre der Autobahngegner auf dem Tisch. Hinzu kam zweimal wöchentlich der Stadtspiegel. Hier berichteten bekennende Autobahngegner über die Veranstaltungen der Befürworter – ganz sachlich, versteht sich …

    Gegen all das war kein Kraut gewachsen, zumal die Abstimmung 60% der Gladbecker offensichtlich egal war.

  • #32
    Dummer Gladbecker

    Ich finde das wie du in dem Artikel über unsere stadt spricht auf gut deutsch gesagt wirklich scheiße denn wenn wir nun mal keinen tunnel wollen das lass dies doch auch unser Problem sein, und ärgere dich nicht deswegen denn du wirst es eh nicht ändern können…!!

    P.S.: Wer Schreibfehler findet soll sie behalten ich will sie nicht…

  • #33
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Dummer Gladbecker: Mir ist es komplett egal wie Du meinen Artikel findest.

  • #34
    H. Odens AG

    Auch wenn ich dem Kommentar nicht so groß widersprechen möchte, finde ich doch, dass man wenn man ernst genommen werden möchte, weniger polemisch argumentieren sollte.

    Das ist gelinde gesagt eine Frechheit, dass hier ganz Gladbeck als dumm dargestellt wird. Es ist nunmal eine demokratische Wahl gewesen und wenn sich die Masse gegen den Ausbau in Tunnelform entscheidet, hat man das erstmal leider Gottes hinzunehmen. Ich kann die Gegner ja sogar verstehen, es gibt diverse Nachteile gegen den Tunnelbau, genauso gibt es natürlich auch diverse Vorteile.

    Dazu sind aber doch dann so Abstimmungen da. Das hat für mich nicht wirklich mit Dummheit, als eher mit Entscheidungskraft zu tun, wenn man hier dagegen stimmt.

    Ich war bzw. bin ein Befürworter der Tunnellösung, da ich viele Argumente bzgl. Umwelt der Gegner nicht für voll nehmen kann, da die B224 sicherlich in derzeitiger Form nicht umweltschonender ist. Allerdings sollte man nicht gleich Leute nur weil sie anderer Meinung sind als dumm hinstellen.

    Ich finde auch, dass man eine große Chance vertan hat, da die B224 die Stadt mehr trennt als es ein Tunnel getan hätte. Allerdings verstehe ich genauso die Anwohner nahe der Tunnelausgänge, dass diese damit nicht zufrieden gewesen wären.

    Die Sache ist sehr unglücklich gelaufen, da nun wieder etliche Jahre ins Land ziehen werden ohne Besserung auf der B224. Da kann man aber nun nicht die Gegner alle für verantwortlich machen. Die Abstimmung kam einfach zu früh, es wurde zu wenig informiert – von beiden Seiten. Und da die Menschen leider Gottes Gewohnheitstiere sind, waren die Gegner am Ende in der Mehrzahl.

    So geht Demokratie. Hätte man gar nicht abstimmen lassen, sondern einfach entschieden, wäre die Aufruhr noch größer gewesen.

  • #35
    Matt

    Die Zukunft sieht dann möglicherweise so aus: Der Bundesverkehrsminister erkennt, dass der immer weiter zunehmende Verkehr die B224 überlastet und beschließt, alle Ampeln zwischen der A 42 und der A 52 abzuschalten, damit der Verkehr fließen kann. Zwischen der A 42 und Gladbeck wird die 224 zur Autobahn ausgebaut. Das ungeliebte Autobahnkreuz in Gladbeck wird inklusiv des Überfliegers gebaut, Ostermann bekommt eine eigene Zufahrt zur neuen Autobahn. Da alle Ampelanlagen, die ja für den Stau sorgen, abgeschaltet werden, gibt es auch keinen Anschluss mehr an die 224. Gladbecker müssten dann um z.B. in Richtung Essen zu fahren, in Ellinghorst auf die A2 auffahren oder in Buer auf die A 52. Damit eignet sich Gladbeck noch nicht mal als Parkplatz für die Stadt Essen. Klasse gemacht 🙁

  • #36
    Rheinländer

    Die Gründe für die Abschaffung von Trams sind bekannt.
    Auch in Köln sagt man, Buslinien können jederzeit neu geordnet werden.
    Außerdem kostet die Infrastruktur
    Außerdem ist die Vestische nicht ein Gemisch aus Subunternehmen?

    Wieso kam es zu diesem Ergebnis in Gladbeck?
    Wer hat die Leute aufgehetzt?

  • #37
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Matt: Wenn ich Rammsauer wäre, ich würde genau so machen 🙂

    Hier eine Pressemitteilung der CDU-Fraktion im RVR zu diesem Thema:

    Mitschke (CDU): Auch die Interessen der Nachbarn müssen berücksichtigt werden.

    Metropole Ruhr. Als „Katastrophe für die Region“ bezeichnet Roland Mitschke, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Regionalverband Ruhr (RVR) das Ergebnis der Abstimmung in Gladbeck zur Finanzierung des Bau der A52 auf Gladbecker Stadtgebiet. „Im Ergebnis darf es nicht dazu führen, dass ein Weiterbau der A52 verhindert wird.“ Er verweist dabei auf den Text des am Sonntag abgestimmten Ratsbürgerentscheids in Gladbeck. Von der Zahl her ein Bruchteil der Betroffenen (2.736 Stimmen), die täglich die Misere an der B 224 erleben, war ausschlagegebend für die Ablehnung. 12.991 Bürger hatten sich gegen eine finanzielle Beteiligung der Stadt Gladbeck an der Volltunnellösung ausgesprochen – dafür 10.255.

    Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im RVR fragt, ob der A 52 allein eine Gladbecker Angelegenheit sei oder nicht vielmehr eine der gesamten Region. „Wer fragt die Pendler, die jeden Tag aus dem nördlichen Ruhrgebiet und dem Münsterland in den Ballungskern einpendeln? Wer fragt die Berufspendler in Marl oder Bottrop? Wie sieht es mit dem Anschluss der Gewerbegebiete aus? Auch unter Aspekten der Luftqualität und Lärmbelastung ist die Beibehaltung des status quo die schlechteste aller Lösungen“, so Roland Mitschke. Weiter: „Die Interessen der Nachbarn sind bei einer Entscheidung allein durch die Gladbecker Bürger nicht hinreichend gewährleistet. Nur über die Frage der Beteiligung der Stadt Gladbeck an der Finanzierung einer Tunnellösung war eine Krücke für den Ratsbürgerentscheid gefunden. Aus gutem Grund wird auf Bundes- und Landesebene über den Bau von Bundesstraßen und Bundesautobahnen entschieden.“

    Im Übrigen verweist Roland Mitschke darauf, dass beim Ratsbürgerentscheid in Gladbeck die Frage der finanziellen Beteiligung der Kommune mit der Frage nach dem Bau verbunden worden sei. Eigentlich wären zwei separate Fragen zur Abstimmung notwendig gewesen. „Land, Wirtschaft und ggf. Region sind aufgefordert, eventuelle Finanzierungslücken, die durch die Gladbecker Entscheidung entstanden sind, aufzufangen.“

  • #38
    Ein unbeteiligter Leser

    „Journalisten bloggen das Revier“? Eher weniger! Der Text ist ein einziges „Mimimi“ gegen eine langfristig gar nicht so dumme Entscheidung der Gladbecker. Ja, wenn man dort nicht wohnt, kann einem das Drumherum wohl schnuppe sein. Aber ich kann die Anwohner voll und ganz verstehen. 15 Jahre Baulärm sind vorgesehen, vermutlich werden nochmal 5 Jahre draufkommen. Ob ein Tunnel, der auch den Essenern versprochen wurde, wirklich kommt, weiß kein Mensch. Dazu noch die demographische Entwicklung und die alte Binsenweisheit, dass ausgebaute Straßen keinen Verkehr kontrollierbarer machen, sondern nur noch für mehr Verkehr sorgen – und fertig ist das ganze Thema. Die Gladbecker haben es begriffen und sich nicht verarschen lassen. Recht so!

  • #39
    FS

    Butendorf, das weckt Erinnerungen …

    Zu den Gründen warum ich froh bin aus Gladbeck weg zu sein gehört ganz zentral die B224, auf der nach Süen zu fahren war immer die Hölle. Den Umbau abzulehnen gehört sicherlich zu den ganz, ganz, ganz großen Schildbürgerstreichen. Oh Mann!

  • #40
    DarthCarnage

    Vorab, ich bin Gladbecker und nein, ich habe nicht gewählt. Zum einen fahre ich kein Auto, zum anderen wohne ich weit genug von der B224 weg.

    Fakt ist, dass das öffentliche Verkehrsnetz mitunter einen weiten Bogen um Gladbeck macht. Wenn man tagsüber von Gladbeck-Mitte nach Gelsenkirchen-Horst (oder über Horst nach Essen) will, hat man absolut kein Problem. 4 verschiedene Linien fahren 8 mal die Stunde vom Oberhof zur Buerer Straße (Anschluss U11). Ab 23 Uhr (glaub ich) fährt nicht eine Linie von der Buerer Straße zum Oberhof. Handlungsbedarf ist meiner Meinung nach gegeben.

    Was den Ausbau der A52 angeht, so würde es Alternativen geben. Und zwar, wenn die Autobahn durch die Heege führen würde! Das wurde aber nicht wirklich weiterverfolgt, aus welchen Gründen auch immer.

    Was im Nachhinein passiert, ist mir völlig unklar. Überlegt man sich Alternativen wie „ab durch die Heege“ oder wird die B224 ohne Tunnel ausgebaut? Man darf gespannt sein…

  • #41
    Nanuk

    @Laurin
    Jetzt stimmt ja alles wieder die CDU kümmert sich ums Dorf und alle anderen um Stadtentwicklung… Steverbaron…

  • #42
    Peter

    Mal ganz davon abgesehn, dass du als Autor dich anscheinend schlecht informiert hast, möchte ich dich darauf hinweisen, dass du dich hier außerhalb des gesetzlichen Rahmen bewegst. Entgegen der Meinung, die du wahrscheinlich hast, dass das hier unter Pressefreiheit läuft, ist ein Tatsachenbericht(da du in keinster Weise hervorhebst, dass es nur eine/deine Meinung ist) voller Beleidigungen nicht nur provokativ, sondern auch strafbar.
    Sollte der Artikel nicht entfernt werden oder eine sachliche Gegendarstellung erfolgen, werde ich mir als Gladbecker rechtliche Schritte offen halten.

    P.S.: Schön, dass du dich darüber ereiferst, dass Industriegebiete anderer Städte profitiert hätten. Unser Industriegebiet hätte dann nämlich über Bottrop oder einmal quer durch Gladbeck zuerst auf die A52 gemusst, um wieder auf die A2 zu kommen, zu welcher sie momentan direkten Zugang haben…
    Übrigens hätte ich mich als Gladbecker auch sehr über den freien Blick aus unserem Natur- und Waldgebiet Wittringen auf teils über 10 Meter hohe Autobahnauffahrten gefreut.

  • #43
  • #44
    Matt

    @Peter: ja, im Moment hat der Gewerbepark Brauk eine direkte Anbindung an die B 224. Aber wie lange noch. Bei einem wie auch immer gearteten Ausbau der Straße, der sicherlich kommen wird, ist für diese Anbindung kein Platz mehr. Allerdings wird es möglicherweise auch keine Anbindung bei Ostermann geben. Somit stirbt auch dieser Gewerbepark. Es gab seitens der Behörden auch nie eine Zusage, dass diese Anbindung von Dauer sein wird. Das wissen auch die Gewerbetreibenden in Brauk. Somit rollt der Güterverkehr dann durch innerstädtische Straßen Gladbecks! Und ob sich dann der Gewerbepark weiter positiv entwickeln wird, mag bezweifelt werden.

  • #45
    Franz przechowski

    Gladbeck als Inbegriff aller Ruhrgebiets Deppen: Denken immer nur um den Kirchturm herum, bewahren lieber das Gestern, weil es doch so schön war und stehen sich am liebsten gegenseitig im Wege.
    Mit dieser Haltung schaffen wir hier vor Ort mit Leichtigkeit die ökologischen und ökonomischen Herkules-Aufgaben der Zukunft. Die Alten und schlecht Qualifizierten sterben hier. Die Jungen bekommen ihre Jobs und Kinder anderswo.
    Also, wozu sich noch aufregen?
    Gute Nacht und Glückauf.

  • #46
    Henk

    Wenn – wie jetzt schon mehrfach behauptet – mehr Straßen zu mehr Verkehr führen, wäre es dann nicht eine zielführende Lösung aller Verkehrsprobleme, alle Straßen einfach umzubuddeln? Weniger Straßen dürften dann ja zu weniger Verkehr führen. Et voilá: Problem gelöst!

    Im Ernst: Dass das Verkehrsuafkommen wächst, ist nun einmal eine Tatsache. Wir müssen damit irgendwie umgehen. Mehr Straßen können nur ein Teil der Lösung sein, aber dass hoch frequentierte Verkehrswege weiter ausgebaut werden müssen, erscheint mir nicht sinnvoll hinterfragbar.

  • #47
  • #48
    Möve

    Neeeeeeeeeeee, wat hat der Laurin wieder für eine schaumvormmundige Pöbelei rausgehauen… Mit Journalismus hat das allerdings weniger zu tun. Aber leider ist das für die Ruhrbarone ja inzwischen die Regel. Ist der Ruf erst ruiniert…

  • #49
    Zukunftsmensch

    Ob die Gladbecker Entscheidung dumm wahr oder nicht ist aufgrund des Artikels nicht richtig belegbar, zumal mit unzureichenden Fakten hier Stimmung gemacht wird. Die Tunnellösung, die hier nun zur Abstimmung gebracht wurde, war nur ein Mangelprodukt, da es nur um einen Teiltunnel auf Gladbecker Gebiet ging und die vollkomme Tunnellösung schon längst nicht mehr erwähnt wurde. Also wer ist hier jetzt dumm? Die Politiker, die sich von Referenten erzählen lassen, was ihre Meinung ist oder die Bürger? Das Spielchen kenne ich noch von Ute Schäfer als Sie sich ahnungslos bei einer Podiumsdiskussion Karten mit Antworten von ihrem Referenten zustecken lassen musste.
    Ein ähnliches Spielchen spielen die Politiker in Essen. In Zeiten knapper Kassen werden aus akzeptablen Lösungen irgendwann ganz absurde, aber kostengünstige Lösungen und irgendwann sind die zur Zeit noch verbliebenen Tunnel in der Autobahnplanung auch weg.
    Fakt ist auch, dass die Autobahn langfristig gesehen keinen großen Nutzen für die angegliederten Städte hat und sogar eher negative Folgen. Die Politik ist gefragt, dass wohnen in der Stadt wieder atraktiver zu machen durch gute Naherholungsgebiete und gute ÖPNV-Verbindungen sowie Einkaufsmöglichkeiten vor Ort. Dann hätte dieser Pendlerwahnwitz aufgrund des Preises und der vermeidtlich besseren Lebensqualität ein Ende. Wer nur kurz zur Arbeit (viertelstunde) braucht anstatt deutlich länger, gewinnt jeden Tag Zeit für die Personen und Dinge, die ihm wichtig sind.
    Natürlich wird es immer Pendler geben, da von den heutigen Arbeitnehmer Flexibilität gefordert wird und wer hat schon Lust alle halbe Jahr umzuziehen. Gerade mit einer Familie wird da die Entscheidung schwer.

    Die Ablehnung bietet die Chance jetzt in den Lärmschutz zu investieren und durch moderne Verkehrsleittechnik dem Problem her zu werden. Die Zuflussregulungen an der A 40 zeigen, dass es machtbar ist.

  • #50
  • #51
    Hans

    @Zukunftsmensch (#49): Und zum tausendsten Mal. Read my lips: ES GIBT KEIN GELD FÜR LÄRMSCHUTZ AN EINER BESTEHENDEN BUNDESSTRASSE!!! Das ist nur eine der vielen Legenden, die von den Gegenern in den letzten Wochen permanent verbreitet wurden.

  • #52
    Zukunftsmensch

    @Hans (#51): Nur weil etwas momentan so ist heißt es ja nicht, dass man es nicht ändern kann, wie zum Beispiel durch Wahlen!

  • #53
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Zukunftsmensch: Mag sein das irgendwann Lärmschutz an Bundesstraßen kommt – aber zuletzt in einer sterbenden Stadt wie Gladbeck. Mir fallen allein im Ruhrgebiet ganz viele Orte ein wo es dringlicher wäre. Ihr hattet eine Chance und ihr habt sie versemmelt. Und wenn Maser-Plag im TV von „Tempo 50“ und „Verkehrsberuhigung“ auf der B224 spricht, zeigt dass nur, das sie schlicht keine Ahnung hat. Und ihr seid auf diese Leute reingefallen. Und jetzt, Zukunftsmensch, musst Du ganz tapfer sein: Es gibt keinen Osterhasen. Echt nicht. Auch wenn Du ihn jetzt im Fernsehen siehst. Tja, eine Enttäuschung jagt die nächste 🙂

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  • #55
    Geli K.

    Angesichts der geringen Wahlbeteiligung und der früheren nichtreprasentativen Umfragen, bei denen der Ausbau eindeutig befürwortet wurde, waren es ja offensichtlich die dummen Befürworter des Ausbaus, die es nicht für nötig hielten, zur Wahl zu gehen, weil sie sich vielleicht ihrer Sache zu sicher waren. Vielleicht waren sie aber auch nur beim Bierdosenweitwurf … wir werden es nie erfahren.

    Was mir gefällt, Herr Laurin, ist, dass Ihnen die Meinung der Kommentatoren völlig egal ist. Zumindest ist ihr Blog damit genau das, was ein Blog sein soll: eine Verbreitung Ihrer höchstpersönlichen Ansichten, um die sich eigentlich niemand scheren muss. Da fällt mir doch ein Stein vom Herzen (auch wenn ich hier einige Claqueure nicht begreifen kann).

  • #56
    Zukunftsmensch

    @Laurin: Es gibt definitiv schon ein Beispiel, wo sich Beharlichkeit der Bürger ausgezahlt hat. An der Ostlandstraße in Wolfsburg konnte nach zur Verfügung Stellung der Materialien durch die Stadt in Eigenleistung ein Lärmschutz hochgezogen werden konnte (Quelle: Das Haus, Ausgabe NRW, 10/2011). Wenn es mehr Menschen, wie Sie gibt ist es nicht verwunderlich, dass sich nichts ändert.

  • #57
    Mathes

    Interessanterweise habe ich heute schon so oft gehört das doch die 2 Millionen in andere Projekte investiert werden sollen. Aber, das ist nicht möglich. 2 Millionen für den Tunnel oder keinen cent. Da die Stadt Gladbeck so wie so schon pleite ist und das nur eine Außnahmegenemigung von Bund/Land wäre das Geld zu Investieren.

    Die B224 wir bis zum Ende meiner Tage so bleiben wie sie jetzt ist. Da wird nicht dran gebaut, da kommt keine modernere Verkehrssteuerung dran. Aber auf eines Wette ich. Was kommt ist der Verkehr. Und der wird zunehmen. Das hat der über die letzten Jahrzehnte getan und das wid er weiter tun. Zahlen lügen nicht. Standen auch in der Broschüre des Wahlbescheids.

    Und nun mal zu nem Untermauern der o.g. Situation. Es handelt sich um eine (B)undestraße. Wer von euch allen hier glaubt das der Bund hier auch nur eine Ampel, eine Lärmschutzwand, auch nur einen cent ausgeben wird?

    Es wurde eindeutig für Nein gestimmt. Keine weitere Planung, keine gedanken mehr über eine Lösung.

    Klar könnte man sagen, die Pistole auf die Brust gesetzt. Aber: alles, wirklich alles wäre besser gewesen als der aktuelle Zustand!

  • #58
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Zukunftsmensch: Ihr hattet Eure Chance auf Lärmschutz – und ihr habt sie gestern versemmelt. Deswegen: Dümmste Stadt Deutschlands 🙂

  • #59
    Thorsten

    Echt man muß sich so schämen ein Gladbecker zu sein. Hat eigentlich mal einer die Informationsveranstaltungen besucht?
    Alles wurde sachlich und ganz ruhig erklärt und dann wird man in der Stadt von der Linken überfallen, ein Gekeife und ich wußte noch nicht mal worum es geht. Erst nach 2 Sätzen habe ich überhaupt bemerkt, diese Frau spricht doch etwas, was meiner Muttersprache ähnelt. Die haben einen Blödsinn erzählt, ein paar Meter weiter noch mal jemand der mit einen Zettel mit einer Computergrafik, wo die Autobahn über die Brillenteiche führte und immer so weiter.

    Sie wir Gladbeck wirklich so einfach durch Geschrei zu beeindrucken? Scheinbar ja, wirklich schade.

    Ach so noch etwas … nein wir haben nicht gegen die Autobahn gestimmt, die ist nicht Sache der Stadt, wir haben gegen den Tunnel gestimmt, den nun unbedingt Bottrop haben will, komisch die Gegner haben alle gesagt, die würde dies auch für Bottrop machen.
    Die Autobahn wird kommen, halt schon mitten durch Gladbeck, viel Spaß bei nur 2 Brücken. Dem Land und dem Bund ist es egal was das Dorf Gladbeck entschieden hat, so oder so wird der Bau kommen, zwar nur wieder 5 Jahre später, aber er wird kommen.

    Ich habe auch das Gefühl viele ältere Leute haben mit nein gestimmt, ich kenne so einige Beispiel … da frage ich mich dann auch immer, hallo, ihr seit Rentner, wenn sich jemand über eine jahrelange Baustelle aufregen können, dann ja wohl wir Berufspendler und nicht ihr. Meine Mutter war so sauer und ist so enttäuscht, dass wiedereinmal die ihren Willen durchgesetzt haben, die am lautesten schreien und die gezielt Mißtrauen und Angst durch Verdrehung der Tatsachen oder auch blanke Lügen gestreut haben.

    Daher hat mir dieser Artikel aus der Seele gesprochen und ich werde schön weiter verbreiten. Wie wäre auch ein Aushang an einige Stellen in der Stadt =)

  • #60
    tomtom

    Das Wahlergebnis ist allerdings eindeutig. Es bleibt alles so (schlecht) wie es ist bzw. wird noch schlechter – alles andere sind nur feuchte Träume, da die Bundesmittel jetzt weg sind bzw. woanders hingehen. Gladbeck schafft sich ab, Gratulation!

  • #61
    Thomas Auer

    „Bezahlt hätte das zum größten Teil der Bund – die Gladbecker Politik, SPD, CDU, Grüne, FDP, hat jahrelang für diese Lösung gekämpft.“

    Firlefanz, hätte es de facto eine solche Konstellation gegeben, wäre es nie zu Unstimmigkeiten gekommen und die Planungen wären schon weit im Vorfeld in der Versenkung gelandet.

    Wählerbeschimpfung gilt unter uns Politikern eher als „no go“.

    Zudem sogar (eher die Ausnahme, denn die Regel) ein Ratsbürgerentscheid.

    Stefan, du darfst nun ein wenig greinen über die „Dummheit“ der Wählerinnen.
    Du solltest per se Bürgerentscheide in Frage stellen, wenn es dir nicht passt. 🙂 😀

    Beste Grüße
    Thomas

  • #62
    Klaus Lohmann

    Sieht so aus, als wollte sich ein gewisser S.L. durch möglichst viele Pöbeleien in seinem Blog noch schnell einen Piraten-Posten sichern…

    Zum Thema: Die bedingte Parallele zum dümmsten Bürgermeister des Ruhrgebiets, der als damaliger Planungsdezernent den mittlerweile ebenso geplatzten B1-Tunnel durch Dortmund so „geschickt“ mit selbstgebastelten Ausfahrten als Zuschussloch zusammenstrickte, dass er dafür vom OVG alle vorhandenen Löffel gezogen bekam, scheint Niemandem aufzufallen – obwohl der Wunsch und die Planung für den Tunnel schon 40 Jahre in Doofmund schwelten und in Gladbeck im Vergleich dazu nur ein Herzschlag lang zum Nachdenken blieb.

    Was in beiden Fällen zum Nachteil der direkt Betroffenen fehlte, war die mögliche Transparenz der Planungsunterlagen und der massig eingeholten Gutachten und Gutachter. Vor 30 Jahren vielleicht, als man noch dumm-naiv glaubte, die eigene Kommune würde schon alles richtig machen, wären solche Projekte ohne Kokolores eingestielt worden. Der Fortschritt macht aber – zum Nachteil der ewig gestrigen „Fortschritts-Bejubler“ – auch nicht vor den Köpfen der Bürger halt, die sich keine halbgaren, halbgelogenen Versprechungen mehr gefallen lassen.

  • #63
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Klaus Lohmann: „Sieht so aus, als wollte sich ein gewisser S.L. durch möglichst viele Pöbeleien in seinem Blog noch schnell einen Piraten-Posten …“ Gäääähnn…Fällt Ihren drei Gehinrzellen nichts anderes ein? Ist eine vielleicht gerade im Urlaub?

  • Pingback: Links anne Ruhr – und am Rhein (Landtagswahl #nrw12) 27.03.2012 » Pottblog

  • #65
    Leonie Schauber

    Ein unhaltbarer Artikel. Unfassbar lächerliche Kommentare. Man bist du ’ne Wurst, Stefan Laurin. Hälst du dich wirklich für so elitär, dass du glaubst, ein solcher Artikel bliebe ohne Konsequenzen für dich?

  • #66
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Leonie: Nein, die Konsequenzen werden fürchterlich sein: Kein Nachtisch am kommenden Sonntag 🙂

  • Pingback: Umleitung – Presseschau vom 27.3.2012 » xtranews - das Newsportal aus Duisburg

  • #68
    FS

    By the way:

    das hier ist jetzt schon mein offizieller „Popcorn, anyone?“-Thread der Woche.

    Danke dafür, Stefan

  • #69
    Maik

    @Stefan #8: „Die Gladbecker über eine Entscheidung von regionaler Tragweite entscheiden zu lassen, gehört zu den größten Blödheiten der Gladbecker Lokalpolitik. Der Ausbau geht auch Marler, Dorstener und Gelsenkirchener etwas an. Nur die hat niemand gefragt.“

    Warum? Nur weil der Frankfurter Flughafen (alternativ: Köln/Bonn, D’dorf …) von überregionaler Tragweite ist, sollen die bekloppten Anwohner, die unter dem Lärm leiden müssen die Schnauze halten?

    Und wenn die Marler, Dorstener und Gelsenkirchener diese A52 so doll brauchen, warum kaufen die denn den Gladbeckern die Entscheidung nicht ab? „Die Kosten übernehmen wir für Euch und obendrein krichter noch einen Obolus fürs Stastsäckel…“

  • #70
    Silvan

    @Maik: Der Vergleich ist echt nicht gut bezüglich des Frankfurter Flughafens, da mit dem Tunnel die Geräuschkulisse erheblich niedriger sein würde als jetzt.
    Dieser Volksentscheid ist wäre auf alle anderen Städte übertragbar gewesen und meiner Meinung nach hätte es bei allen anderen genau so ein Ergebnis gegeben.

    Das Volk ist dumm, deshalb sollte es so eine Entscheidung auch nicht abstimmen dürfen. Es darf zwar jeder seine eigene Meinung haben, da die oftmals falsch ist sollte diese aber nicht zu ernst genommen werden.

    Die Wahl sollte wiederholt werden und ich wette, dass die Beteiligung viel höher sein würde als bei der ersten Wahl und das Ergebnis würde eine absolute Mehrheit für den Bau sein

  • #71
    Maik

    @Silvan: Es ging mir nicht um die Lärmbelästigung sondern darum, ob jemand nur über etwas nicht abstimmen darf was vor seiner Haustür passiert nur weil es ein „überregionales Interesse“ gibt. Dann streiche Frankfurter Flughafen und setze S21.

    Wenn das Volk so dumm ist, wie Du sagst, dann bist Du also generell gegen Wahlen. Zumindest bei den letzten beiden Koalitionen passt das mit der Dummheit ja. Da ist doch ein schöner Diktator viel besser.

    Demokratie ist leider (zum Glück) kein Kindergeburtstag. Da muss man auch mit missliebigen und vermeintlich dummen Entscheidungen leben. C’est la vie. Und deshalb geht man auch zur Wahl und beklagt sich nicht anschließend über das dumme Volk und verlangt eine Wahlwiederholung. Ja wie bekloppt ist das denn.

    Die Furcht vor direkter Demokratie ist doch oftmals nur die Unfähigkeit oder der Unwille die eigenen Entscheidungen dem dummen Volk klar zu machen. Um nicht transparent werden zu müssen, braucht man dann nur den Deckmantel der repräsentativen Demokratie drüberstülpen: Ey, Du blöder Wähler, das hat Dich nicht zu interessieren wieso, weshalb, warum wir so abgestimmt haben. Du warst doch so blöd uns zu wählen. Das nennt man repräsentative Demokratie! (frei wiedergegeben nach der Polemik des Bochumer Kulturdezernenten Townsend hier im Blog).

  • #72
    Martin Böttger

    Der Ton hier ist recht zuverlässig wieder so geworden, wie in Gladbeck auf den Schulhöfen – 1962-1976 war ich dabei. Da hat sich anscheinend nichts geändert. Und noch älter ist die Erkenntnis Bertolt Brechts, die auch immer noch stimmt:
    „Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?“

  • #73
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Maik: Über S21 hat ganz Baden Würtemberg abgestimmt und nicht nur ein paar Hansel in der Stuttgarter Innenstadt.

  • #74
    Maik

    @Stefan: Richtig. S21 hat aber a) auch über BW hinaus Bedeutung. Du darfst also gerne Stuttgart gegen BW ersetzen (da bin ich flexibel) 😉

    b) liegt die finanzielle Belastung auch bei allen BWlern. Das haben allerdings nur die Badenser erkannt und z.T. dagegen gestimmt, weil sie von dem Projekt nix haben aber blechen dürfen. (O.K., das waren auch Uni-Städte / -Regionen)

    c) haben auch die Stuttgarter für S21 abgestimmt (http://www.statistik-bw.de/Wahlen/Volksabstimmung_2011/Gem.asp?111000). Sie durften sich also mit aufregen und haben trotzdem dem Projekt (wenn auch knapp) zugestimmt. Anscheinend hat man es aber da besser geschafft die Wähler zu mobilisieren als in Gladbeck. Dort war sich die übergroße Ratsmehrheit eben zu sicher und guckt jetzt belämmert aus der Wäsche.

  • #75
    Abnick Grabotki

    Tunnel nach Schweizer Vorbild, selbstverständlich nicht, diese dummen Schweizer!!

  • #76
    der, der auszog

    Die Gladbecker Entscheidung steht eigentlich symptomatisch für das ganze Ruhrgebiet und das für die Region typische Kirchturmdenken: Die Menschen, die hier (noch) leben, wollen eigentlich keine Verbesserungen, sondern lediglich das Gefühl, mitgeredet zu haben. Und genauso kleinkariert, wie der Gladbecker Wähler, denkt man in den benachbarten Gemeinden Dorsten, Gelsenkirchen und Marl.

    Wieso Frank Baranowski (Gelsenkirchen), Lambert Lütkenhorst (Dorsten) und Werner Arndt (Marl), die als Bürgermeister ihrer Städte alle ein Interesse an einer vernünftigen Lösung bezüglich der A52 hätten und im Zusammenhang mit dem (unerwarteten) NRW Wahlkampf immer wieder was von Städte übergreifender Zusammenarbeit faseln, sich bei der Diskussion um den A52 Ausbau so der massen zurückgehalten haben, ist logisch nicht nachvollziehbar. Aber genau das zeichnet das Ruhrgebiet aus: Die Unlogik der hier getroffenen Entscheidungen. Die Überregionale Bedeutung des A52 Ausbaus hätte die Gladbecker Nachbargemeinden aktiv werden lassen müssen, eventuell in der Form, dass man als Gelsenkirchener, Dorstener und Marler Bürger in den Volksentscheid mit einbezogen worden wäre. Aber da kam nix, weil die Mitbestimmung ihren Preis gehabt hätte. Neben den Wahlkosten wahrscheinlich auch einen Anteil der 2 Millionen Euro, die Gladbeck hätte schultern müssen. Die Dummheit in Gladbeck gibt es überall im Pott. Bei Wählern genauso wie bei den Gewählten. Soll man doch das Ruhrgebiet sich selbst überlassen.

  • #77
    genervter Leser

    Ich habe mir gerade mal ein Interview mit dem lieben Herrn Laurin bei Spiegel TV angesehen. Interessant was er da so behauptet. Zum Beispiel behauptet er, dass es sehr schön ist, wenn die Schreiberlinge mit Hilfe der Kommentare mit den Lesern diskutieren können. Er sieht die Aufgabe der ruhrbarone auch darin, die etablierten Medien zu ergänzen.

    Und dann schreibt er so eine Hetz-/Hasstirade auf die Gladbecker?
    Durch so einen Artikel möchte vermutlich nicht einmal das „etablierte Medium“ Bild-Zeitung ergänzt werden.
    Da könnte man ja jetzt argumentieren, dass das nur die Leser provozieren sollte, das Reaktionen hervorgerufen werden sollten, das die Diskussion angefacht oder belebt werden sollte. Aber dann kommen hier Kommentare von ihm wie „Heul doch.“, „jetzt hab ich aber ganz doll Angst“ und „Mir ist komplett egal wie du meinen Artikel findest“!
    Vielleicht sollte Spiegel TV ein neues Interbiew mit ihm führen – diesmal mit konkreten Beispielen. (Das ist ja nicht der einzige unqualifizierte Artikel, der auf ruhrbarone erschienen ist – zum Thema Zollverein gibt es da auch ein prächtiges Beispiel, allerdings nicht von Herrn Laurin.)

    Vermutlich, Herr Laurin, hätten Sie gerne Verhältnisse wie sie in der Stadt Ankh-Morpork (auf Terry Pratchetts Scheibenwelt) existieren: Es gibt nur einen einzigen Bürger und der wählt sich regelmäßig selber zum Stadtoberhaupt. Auch wenn es ihrer demokratischen Einstellung widerspricht (Sie haben ja selber geschrieben, dass den Bewohnern von Gladbeck so eine Wahl nicht aufgebürdet werden sollte) – die Gladbecker haben demokratisch entschieden und ob diese Entscheidung sinnvoll oder -los ist, wird erst die Zukunft zeigen.

    @ Silvan #70:
    Das Volk ist in der Tat dumm. Es gibt nur ein kleines Problem dabei: Politiker und Journalisten gehören auch zum Volk – also sind sie auch dumm. Es ist aber noch viel schlimmer: Diese Leute halten sich auch noch für etwas Besonderes, für besser, für klüger und weitsichtiger. Sie halten sich für die creme de la creme – sie sind also die Dümmsten der Dummen!

  • #78
    Jui

    Bis heute morgen, als ich in der WAZ einen kurzen Artikel über die Ruhrbarone las, wußte ich nichts über die Existenz eines sogenannten Journalisten namens Stefan Laurin. Da ich neugierig wurde, habe ich mir diesen Blog hier einmal angeschaut und ich muß sagen, ich bin sehr enttäuscht über die Art und Weise wie hier geschrieben wird.

    Ich bin Gladbecker, und ja ich gestehe, ich bin einer von diesen dummen Gladbeckern, die mit „Nein“ gestimmt haben. Die Stadt Gladbeck gab mir mit dem Bürgerentscheid die Möglichkeit meine Meinung zum Thema B224 mit einem „Nein“ auf dem Stimmzettel auszudrücken. Und ich bin sehr froh darüber, dass es noch viel mehr Gladbecker waren, die mit mir einer Meinung waren. Deshalb kann ich die Art und Weise wie hier über uns Gladbecker geschrieben wird nicht ganz nachvollziehen. Was haben wir falsch gemacht? Was macht uns besonders dumm? Ich denke nichts!!!! Wir Gladbecker hatten die Möglichkeit uns über die Vor- und Nachteile dieses Tunnelbaus zu informieren und uns eine eigene Meinung zu bilden. Das haben wir getan, nicht mehr und nicht weniger. Wie immer im Leben gibt es verschiedene Sichtweisen, das hat das Ergebnis der Wahl mal wieder deutlich gezeigt. Uns jetzt als dumm darzustellen entspricht nicht dem demokratischen Gedanken. Die Meinungsfreiheit, und das Recht nehmen sich Journalisten doch auch gern heraus, gilt als eines der höchsten Güter unseres Staatssystems. Wir haben lediglich unsere Meinung in Form eines eindeutigen „Neins“ geäußert. Wäre das Wahlergebnis, so wie von vielen prognostiziert, anders ausgefallen, hätte ich es so akzeptiert wie es ist. Ich wäre zwar enttäuscht gewesen aber ich hätte die Befürworter weder beschimpft noch beleidigt, da es sich um eine demokratische Wahl handelte. Ich habe nichts dagegen, dass über dieses Wahlergebnis kontrovers diskutiert wird, aber Beleidigungen von sogenannten Journalisten bringen hier überhaupt nichts. Man sollte viel lieber den Blick in die Zukunft richten, den Willen der Bürger Gladbecks akzeptieren und über Alternativen zum Tunnel diskutieren. Wie wäre es z.B. mit der Heege-Lösung? Lassen wir doch die Bürger Gelsenkirchens über diese Alternative abstimmen. Mal sehen, ob wir Gladbecker dann allein die dummen wären!!!

    Außerdem möchte ich noch betonen, dass ich selber Pendler bin. Ich stehe auch jeden Tag auf der B224 im Stau. Trotzdem, und Sie können mir glauben, ich fahre auch lieber auf einer schönen ausgebauten Autobahn, habe ich mehr Nach- als Vorteile für die Stadt Gladbeck gefunden.

    Also liebe Herren von der schreibenden Zunft, ein wenig mehr Objektivität beim Schreiben von irgendwelchen Blogs wäre angebrachter. Sachliche Diskussionen kann und darf man führen, aber mit Beleidigungen disqualifiziert man sich nur selber!!!!

  • #79
    MCKK

    Lob und Anerkennung für den Artikel!

    Das Wahlergebnis ist ein Desaster. Jedoch habe ich persönlich zwei Dinge gelernt:
    a)Die Demokratie und Ihre Mechanismen funktionieren. Und b) Frage niemals die Bürger, denn sie sind offensichtlich unaufgeklärt, Politikverbittert, wirtschaftsblind und warscheinlich nur Wutbürger. Ansonsten kann ich mir eine solche Entscheidung nicht erklären.

    Aber nun, so ist das halt in der Demokratie. Gut das wir sie haben,absolut! Monarchie und Diktatur sind überholt, obwohl manchmal es die Sache leichter machen würde.

    Nun, zur Demokratie gehört auch das freie Äußern seiner Meinung, so stehts im Grundgesetz. Ich überlege, ernsthaft, jedes Mal, wenn ich nach der Tankstelle auf der B224 im Stau stehe, meinen Unmut über die Hupe zu äußern, weil einige Bürger (vor allem aus Stadtteilen, die weit weg von der B224 liegen), meinen, wir bracuhen keinen Ausbau und keinen Tunnel.

    Ich finde, je mehr diesem hupenden Protest folgen, desto mehr sollte es jedem einleuchten, was er im Falle einer Nein Stimme entschieden hat.

    Wie gesagt, Demokratie heißt auch Protest, und ich finde für mich persönlich ist es jetzt an der Zeit, zu protestieren. Gegen (meiner Meinung nach) immer zunehmende Volksverdummung durch TV und Videospiele, Unaufgeklärtheit, durch „Scheißhausparolen“ irgendwelcher politischen Splittergruppen, die es schaffen, eine politische Mehrheit gewählter Politiker des Rates von Gladbeck auszuhebeln, bloßzustellen, zu kippen.

    Normaler weise müßten alle Ratsherren zurücktreten, sie repräsentieren nicht die Mehrheit des Volkes, denn die war gegen den Ausbau. Auch das wäre Demokratie.

    Gladbeck, quo vadis? Ein bitterer Rückschritt für eine Stadt, eine Region und ein Armutszeugnis für Deine Bürger.

  • #80
    abc

    dieser artikel ist wohl die dümmste und dreisteste behauptung die ein dahergelaufener journalist tätigen kann, was bilded sich so ein idiot ein. die bürger gladbecks haben endschieden und ist es nicht grundsatz der demokratie eine entscheidung die demokratisch getätigt wurde ohne rummgeheule und kindische beleidigungen anzuerkennen? ich weis nicht was jemanden dazu bringt solch ein licht auf die gladbecker bürger zu werfen welche es wohl 100mal mehr interessiern dürfe ob die autobahn gebaut werde als irgendwelche dahergelaufenen neunmalkluge. weinen soll so einer für sich allein und nicht in einer zeitung nur um eine stadt schlecht zureden. die entscheidung ging gladbecker bürger an und wenn diese sich mehrheitlich dazu entscheiden den autobahnbau berrechtigter weise abzulehnen ist das ihr gutes recht und solch ein dummes gerede ist einfach iggnorant und armselig

  • #81
    Klaus Lohmann

    @ABC: Stefan hat doch schon geschrieben, dass Gladbeck für ihn ein Kindheitstrauma ist. Und traumatisierte „Journalisten“ brauchen nun mal ein Blog zum Auskotzen. Oder einen guten Psychologen.

  • #82
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Klaus Lohmann: Ironie – die Sprache der Schlauen. Ich weiß, ist Ihre Sache nicht 🙂

  • #83
    Werner S

    @MCKK – …je mehr diesem hupenden Protest folgen…

    Keine schlechte Idee, so eine Art „stiller Protest“, wenn man wieder einmal im Stau steht.

  • #84
    Henk

    @ Jui:
    Sie fragen: „Was haben wir falsch gemacht? Was macht uns besonders dumm?“

    Mir persönlich erscheint die Entscheidung, eine großteils von außen finanzierte Tunnellösung aufgrund von einr geringen Eigenbeteiligung abzulehnen, nicht sachlich begründbar und deshalb zumindest nicht besonders klug und weitblickend. Vielleicht – und das meine ich ganz im Ernst und nicht etwa nur als ironische Einladung – können Sie mir da helfen: Was sprach denn wirklich gegen die angestrebte Löung?

  • #85
    Klaus Lohmann

    Stefan, eine Sprache, die sinnlose Pöbeleien nachträglich entschuldbar machen will, nur weil man anders aus der Nummer nicht mehr rauskommt, wird auch nie die meine sein.

  • #86
    Marl-Essenpendler

    Nun kann auch die Heege kommen, Also A52-Heege-A2-B224 also wird man um das Heilige Dorf Gladbeck geleitet. Die Trasse wird auch nicht auf Gladbecker Boden sondern Auf Gersenkirchener Boden gebaut.Dazu kommt noch dass sich alles was sich zZ auf der b224 staut nun auf die Heege und A2 verlagert. ala „Aus den Augen aus den Sinn.“ Die Gladbecker bekommen eine schöne Stadtstraße und ein breites lächeln im Gesicht, das ist ein freche, egoistische und asoziale Haltung gegenüber ihrer Umgebung. Einfach unglaublich wie naiv die Gladbecker auf die Feinstaub/Lärm Propaganda der Linken reingefallen sind. 220 Mio Euro haben sie sich entgehen lassen, 15-20 Jahre sichere Arbeitsplätze. HAUPTSACHE der Gladbeckerbauer hat sein Keks bekommen.
    Sorry Jui ich bezweifle sehr das Sie Montagmorgen je ein Meter auf der B224 verbracht haben.

    Ansonsten war das natürlich eine kluge Entscheidung, aber nur wenn der Horizont an der Dorfgrenze endet.

    mit großem dank
    Marler

  • #87
    leni...

    es wurde darüber abgestimmt ob sich Gladbeck mit 2 Mio. € an der Finanzierung des Projektes beteiligt. das heißt nicht, dass der Ausbau nicht stattfindet.

  • #88
    Nat

    Was ist das eigentlich für eine Frechheit die Leute so zu Beleidigen? Ich würde Ihnen den Gang zum Psychologen echt empfehlen….Das kann ja nicht sein, dass ich von so jemanden Beleidigt werde.

    Wer weiß was in 7 Jahren überhaupt ist? Wer kann uns das sagen das in 7 Jahren das Geld für den Tunnel überhaupt da ist? in 7 Jahren kräht da eh kein Hahn mehr nach und das Teil wird gebaut ob die Bürger wollen oder nicht, da muss nur jemand mit viel Geld kommen.

    Wenn Sie ein Problem mit der Stadt und den Bürgern haben dann machen Sie doch einen Riesen Bogen um diese Stadt.

  • #89
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Nat: War heute noch in Gladbeck. Alle waren sehr freundlich – wie immer 🙂

  • #90
    Mimi

    Wie ich es hasse, wenn Leute auf klug machen und deshalb in eine toten Sprache schreiben und keinen deutschen Satz rauskriegen.
    Passt aber, tote Sprache, tote Stadt.
    Noch jemand, weil er einer andere Meinung ist mit ner Klage drohen, aber von Meinungsfreiheit sprechen. Das ist Gladbeck!
    Konservativ und Egoistisch.
    Klar, baut doch durch die ganzen anderen Städte, aber nicht durch das heilige Kuhdorf wo der Altersdurchschnitt mittlerweile auf ein Alter ansteigt, dass man meinen könnte, dass denn Bürgern der Lärm ja eh‘ egal sein könnte.
    In hohen Alter hört man eh schlecht, Auto fahren sollte man auch nicht mehr – wenn man es doch macht ist so ein Geschleiche ideal ;D Einen Job braucht man ja auch nicht mehr… Willkommen in der Stadt der motzenden Rentner…

    Auf super Infomiert tun, aber keinen nachvollziehbaren Grund liefern können, wieso der Tunnel so böse sein soll.
    Ich lese hier keinen einzigen. Und der Verkehr wird mit mehr Strasse mehr? BITTE? Und mit weniger weniger?
    Dann weg mit den Strasse, schneidet doch anbesten die Stadt komplett von anderen ab, damit bloss niemand durchfährt ;D

  • #91
    Klaus Lohmann

    @leni: Richtiger Einwand, da kommunale Bürgerentscheide nur über monetär *bezifferbare* Fragen zustande kommen dürfen und nicht über eine Ratsentscheidung, ob eine Infrastrukturmaßnahme überhaupt angegangen wird.

    Und wenn man dann diese Abstimmung genau betrachtet, hat sich halt die Mehrheit der aktiven Wähler gegen eine weitere Belastung des Stadtsäckels ausgesprochen und nicht gegen eine Autobahn.

    Aber sowas geht hier halt im stupiden Gladbeck-Bashing komplett unter…

  • #92
    Marl-Essenpendler

    @Nat sie beweisen wieder die Kurzsichtigkeit der Gladbecker!
    Wie bitte sollte ich das Dorf umfahren? Über Dorsten? oder Recklinghausen?
    Oder die kommende Heege? sind sie schon mal auf der A2, um 7-8 Uhr, gefahren? Addieren sie dazu noch 70% der Autos von der B224 und sie haben ein Monsterstau bis nach Marl. Waren sie überhaupt irgendwo anders als in Gladbeck?

    Ein Psychologen würde ich gern in Anspruch nehmen, leider habe ich keine Zeit, weil ich den halben Tag lang auf der B224 stehe.Ab und zu sogar bei Grün, weil weiter vorne nichts geht. Von mir aus könnte er auch mal mitfahren und mich dort therapieren, aber nach einer Woche b224 würde er selbst ein Psychiater brauchen.

  • #93
  • #94
    Maik

    @#90 | Mimi: „Wie ich es hasse, wenn Leute auf klug machen und deshalb in eine toten Sprache schreiben und keinen deutschen Satz rauskriegen.“

    Sie müssen die automatische Google-Übersetzung in Latein im Browser ausschalten: Extras -> Optionen -> Translate… 😉

    „Und der Verkehr wird mit mehr Strasse mehr? BITTE?“ Als kleine Leseanregung: http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2011/10/19/wer-strasen-sat-wird-staus-ernten/ Ob das auch auf Gladbeck übertragbar ist, steht nat. auf einem anderen Blatt.

    „In hohen Alter hört man eh schlecht, Auto fahren sollte man auch nicht mehr – wenn man es doch macht ist so ein Geschleiche ideal ;D Einen Job braucht man ja auch nicht mehr… Willkommen in der Stadt der motzenden Rentner…“

    Na das ist doch die beste Begründung, warum die Gladbecker mehrheitlich gegen das Projekt gestimmt gaben: Warum sollen denn die 90% Rentner für etwas blechen von dem sie weder verkehrstechnisch noch akustisch etwas haben? 😉

    @Marler: „Wie bitte sollte ich das Dorf umfahren? Über Dorsten? oder Recklinghausen? Oder die kommende Heege? sind sie schon mal auf der A2, um 7-8 Uhr, gefahren? Addieren sie dazu noch 70% der Autos von der B224 und sie haben ein Monsterstau bis nach Marl. Waren sie überhaupt irgendwo anders als in Gladbeck?“

    Aber warum sollten dann die Gladbecker für ihr Marler Problem zahlen? Ihnen (den Marlern, Dorstenern, …) ist der Tunnel einfach zu wenig Wert bzw. die Kosten (=Leid) durch die Staus anscheinend noch nicht hoch genug.

  • #95
    Henk

    @ Klaus Lohmann:
    Zitat: „Und wenn man dann diese Abstimmung genau betrachtet, hat sich halt die Mehrheit der aktiven Wähler gegen eine weitere Belastung des Stadtsäckels ausgesprochen und nicht gegen eine Autobahn.“

    Dann standen im entsprechenden „Wahlkampf“ sicherlich auch haushalterische Argumente im Mittelpunkt. Verkehrs-, Lärm- oder Verschandelungsargumente haben sicherlich keine Rolle gespielt, oder? Das ist doch Quatsch!

    Es war eine Abstimmung über die Autobahn auf dem Umweg einer Haushaltsabstimmung. Alles andere sind verbale und politische Tricks.

    Tricks, die in Zukunft wieder eine Rolle spielen werden, wenn politisch eine andere Lösung gefunden werden soll. Dann wird genau diese rein rechtliche Unterscheidung ins Feld geführt werden: „Die Gladbecker wollen sich nicht an den Kosten beteiligen, gegen die Autobahn sind sie aber nicht. Dann müssen wir eine billigere Lösung finden. Ein Autobahnbau ohne Tunnel sollte für die finanzbewussten Gladbecker völlig in Ordnung sein!“

    Viel Spaß dann beim Spaziergang durch den Wittringer Wald! Andererseits: Viel schlimmer als der Status Quo kann es ja kaum noch kommen.

  • #96
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Maik: Gladbeck hat einen hohen Anteil an Pendlern und wenig eigene Arbeitsplätze. Es ist kaum mehr als ein Vorort von Essen. Es lebt in jeder Beziehung auch von der Solidarität anderer. Bricht die Stadt diese Solidarität wird das nicht ohne Folgen bleiben. Und die Arbeitsplätze in den Gewerbegebieten der Nachbarstädte wären auch Jobs für Gladbecker gewesen. Aber egal – weiterhin viel Spaß mit der nicht untertunnelten B224, der Teilung der Stadt und der schlechten Anbindung. Alles wäre besser gewesen als der Ist-Zustand. Aber Leute wie Sie sind auf eine billige und demagogische Kampagne von Linkspartei und DKP reingefallen. Deswegen ist Gladbeck die dümmste Stadt Deutschlands.

  • #97
    Martin Böttger

    @96 Stefan
    Mit Essen ist der Gladbecker Bürgerentscheid jedenfalls sehr solidarisch. Denn damit wird auch weder ein A52-Tunnel noch ein -Trog mitten durch Altenessen gegraben, dessen Urbanität zwar durch zehnjährigen U-Bahnbau schon weitgehend zerstört wurde, aber Betonsüchtige lassen sich ja auch von ihren vollbrachten Werken kaum stoppen. Entsprechend „enttäuscht“ ist Essens SPD-OB.

  • #98
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Martin: Er ist mit den Essener A52 Gegnern solidarisch. Die A52 ist die fehlende Nord-Süd Verbindung durch das Ruhrgebiet. Essen und alle Städte nördlich Essens würden von dieser Autobahn profitieren.

  • #99
    Maik

    @Stefan: Ihr müsst euch hier aber schon mal einig werden. Ist Gladbeck jetzt eine Pendler- oder Rentnerstadt? So kann ich nicht arbeiten 😉

    Und wenn die Leute auf eine demagogische Kampagne von Linken und DKP reingefallen sind, dann frage ich mich schon, warum es keine erfolgreiche Kampagne der befürwortenden Parteien gegeben hat. Die Linken konnten doch „nur“ 20% der Gladbecker zu einem Nein bewegen. Erschreckend wenig für so eine Demagogenkampagne. Auch die jammernden Nachbargemeinden und Pendler hätten mobilisieren dürfen!

    Stefan, wo ist denn bitte hier Deine pro A52 Kampagne? Wenn ich das richtig sehe ist der letzte Eintrag von Dir vom 11. April letzten(!) Jahres. Am 23. März durfte dann noch mal ein Grüner Ratsherr als Gastautor ran. Das wars! (Die Ruhrpiloten lasse ich mal raus). Und sich jetzt hinstellen wie dumm doch die Gladbecker sind. Sorry, dumm sind solche Leute wie Du, die zu blöd sind die Argumente zu publizieren. Das Blog hier ist ja nun glaub ich nicht gerade ein selten gelesenes… O.K. ich weiß jetzt nicht, ob Gladbeck Internetanbindung hat 😉 Wenn Dir der Ausbau so egal ist, das Du hier über ein Jahr kein Wort drüber verlierst, dann verstehe ich jetzt die Aufregung nicht. Ist schon Sommerloch?

    Disclaimer: Ich wohne in Essen und bin kein Gladbecker (ich kenn daher auch die genauen Positionen und Zahlen nicht). Zum Glück muss ich relativ wenig die B224 lang fahren. Einen Ausbau der A52 würde ich dennoch begrüßen.

    Ich kann aber auch die Entscheidung der 20% Gladbecker (60% war es ja anscheinend egal) nachvollziehen, dass sie nicht für ein Projekt zahlen wollen, für das zum Großteil auch andere profitieren ohne sich zu beteiligen. Von den Gewerbesteuereinnahmen in den Nachbargemeinbden hat Gladbeck z.B. auch nichts. (Das ist ein typisches Gefangenendilemma!)

    Ich kann dieses Gemeckere und Gejammere nicht mehr hören. Dann tut doch mal Butter bei die Fische: Inwieweit profitiert z.B. Dorsten von der Untertunnelung? Wie hoch ist der Eigenbeitrag von Dorsten am Ausbau der A52? (Die anderen Dörfer sind dann nach und nach einzusetzen). Man schwätzt hier großartig vom Egoismus der Gladbecker, aus dem Gefangendilemma kommt man jedoch nur durch Kooperation heraus und nicht dadurch das alle (auch die Dorstener, Marler und wie die Käffer alle heißen) sich kooperativ verhalten.

  • #100
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Maik:; Vom Ausbau der A52 profitieren alle. Von der Untertunnelung nur die Gladbecker – denn da würde es leiser werden als heute. Den Tunnel hat die Gladbecker Politik in jahrelangen Verhandlungen erkämpft. Ursprünglich sollte die A52 ohne Tunnel ausgebaut werden. Und Gladbeck ist beides: Eine Pendlerstadt mit vielen Rentnern.

  • #101
    Henk

    @ Maik:Ein Gefangendilemma sehe ich da nicht. Gladbeck sollte ja nicht für die Autobahn als solche zahlen. Die Stadt sollte sich finanziell geringfügig an einer Gesamtlösung beteiligen, die Untertunnelungen beinhaltet, die den straßennutzenden Pendlern völlig egal sein können, von denen die Anwohner aber profitieren.

    Den Großteil der Finanzierung sollte von Bund und Land – und damit auch von Dorstenern, Essenern, Paderbornern und Bonnern stammen. Mir erscheint das gegenüber der Stadt Gladbeck mehr als fair.

  • #102
    Maik

    @Stefan: Na das ist doch mal ein Statement, was mir fehlte (ich habe die Diskussion ja nicht die letzten Jahrhunderte verfolgt). Dann scheint aber „die Politik“ die Bürger dennoch nicht mitgenommen zu haben, anders ist das Abstimmungs- und Urnengangverhalten wohl kaum zu erklären.

    Des weiteren bleibt der Bau der A52 dann halt ohne Tunnel doch unbenommen… Es sei denn das Gladbeck auf mit Tunnel oder gar nicht verhandelt hätte. Dann clever von den Gladbeckern, die jetzt auf Teilzahlung durch andere drohen können und schön blöd von den Mitverhandlern, die das drohende Gefangenendilemma nicht berücksichtigt haben…

  • #103
    Maik

    @Henk: Wie im letzten Kommentar, kannte ich die Verhandlungsergebnisse nicht.

    Dennoch könnte sich die Situation als Gefangenendilemma darstellen: Ist der Bau der A52 unwiderruflich an den Bau des Tunnels gekoppelt, so gibt es gewisse Anreize der Gladbecker sich an der Finanzierung nicht (in vollem Umfang von 2 Mios) zu beteiligen. Da viele von der A52 profitieren könnte es sehr wahrscheinlich sein, dass die A52 doch gebaut wird (werden muss) – nur mit anderer Kostenbeteiligung. Das Dilemma zeigt sich ja auch daran, dass die anderen Gemeinden eine finanzielle Beteiligung am Bau des Tunnels und damit der A52 als Gesamtpaket nicht zugestimmt haben.

    Das die Dorstener und Essener über die allg. Steuerzahlungen am Projekt indirekt beteiligt sind ist im übrigen für das Gefangenendilemma egal, hier kommt es nur auf die direkten Zahlungen an und die sehen meiner Kenntniss z.Zt. so aus: Gladbeck 2 Mios, der Rest Null.

    Das man sich in so eine Ecke reinmanövriert hat, bei der Gladbeck solch ein Drohpotenzial hat ist schon erstaunlich…

  • #104
    Jui

    Zu „Deswegen ist Gladbeck die dümmste Stadt Deutschlands“

    Na, dann läßt sich ja durchaus feststellen, dass der Schreiber solcher Aussagen sehr gut zu dieser Thematik passt!!! Für die dümmste Stadt Deutschlands den dümmsten Journalisten Deutschlands!!! Das hat wirklich was, hätten wir Gladbecker wählen dürfen welcher Journalist Kommentare zu diesem Thema schreiben darf, Sie wären auf unseren Stimmzetteln die erste Wahl gewesen!!!

    Und zu den anderen dummen Beleidigungen hier kann ich nur sagen. Leute, Leute, was ihr hier so von euch gebt, ich frage mich allen Ernstes was euch qualifiziert solche unqualifizierten Beiträge zu schreiben. Es ist wirklich nett zu lesen wieviel Gladbeck- und Autobahnexperten sich in so einem Blog herumtreiben.

    Allein für die ganzen Beiträge hier hat sich das „Nein“ auf meinem Stimmzettel schon gelohnt!!! Schade, dass es so schnell keinen Bürgerentscheid in Gladbeck mehr geben wird, es wäre mir wirklich eine Freude gewesen weitere Beiträge zu lesen!!!

    In diesem Sinne „Freiheit für Gladbeck“

  • #105
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Jui: Wie gut das ich noch immer selbst entscheide worüber ich schreibe und worüber nicht – und das nicht die Gladbecker darüber abstimmen, ob ich es „darf“. 🙂

  • #106
    Marl-Essenpendler

    Gladbeck 2 Mios, der Rest Null.
    für mich ehr Gladbeck 2Mio (ca.40€ pro Bürger, mein Monatlicher Sprit mehr verbrauch) + ein geringen anteil der 220 Mio vom Land NRW.
    Und ehrlich gesagt für Lau sich die Stadt verschönern lassen ist wieder etwas Egoistisch. Immerhin würde die Allee eine Augenweide gegenüber der B224 sein, wenn die nicht die 2Mio wert ist…

    und 20% bei einer Wahl zubekommen ist ziemlich viel!!

  • #107
    Hans

    Wer genau wissen möchte, wie das Angebot von Land und Bund aussah, das jetzt abgelehnt worden ist, findet hier detaillierte Informationen:

    http://www.gladbeck.de/Leben_Wohnen/A52_B224/Angebot_Land_Bund/autostart.asp?highmain=1&highsub=1&highsubsub=0

  • #108
    Jui

    „@Jui: Wie gut das ich noch immer selbst entscheide worüber ich schreibe und worüber nicht – und das nicht die Gladbecker darüber abstimmen, ob ich es “darf”. “

    Schade eigentlich, wir hätten gern darüber abgestimmt, das können wir nämlich gut, wie du ja am Abstimmungsergebnis unschwer erkennen konntest!!! Und mal ganz ehrlich, wenn ich mir deine Rechtschreibefehler so anschaue, und als Laie bluten mir ja fast die Augen, ist mir klar warum du wahrscheinlich nur in einem Blog schreiben darfst. Vielleicht solltest du dir bei deinen Fehlern überlegen, ob du andere Menschen als „dumm“ bezeichnen solltest!!!

    Für dich als Freizeitjournalisten muss das Internet doch wirklich ein Segen sein. Da kannst du dich dann doch als „Journalist“, und es ist schade, dass du mein Schmunzeln nicht sehen kannst, so richtig austoben. Wenn es schon für eine richtige Zeitung nicht reicht, dann doch wenigstens für einen Blog im world wide web!!! Vielen Dank an die Entwickler des Internets, ansonsten hätten wir deine geistigen Ergüsse erst gar nicht zu Gesicht bekommen!!!

    Und bevor du etwas sagst, ich darf Fehler machen, ich bezeichne mich ja schließlich nicht als Journalisten!!!

    In diesem Sinne „Freiheit für Gladbeck“

  • #109
    Jürgen Dressler

    Lieber Stefan Laurin, manchmal erwische ich mich trotz anderer Bekundungen dabei, „heimlich“ die Ruhrbarone zu genießen. Danke für den Kommentar. Für einen, der vor sehr langer Zeit für Gladbeck „dachte“, war das Ergebnis nicht überraschend. Bei einer so überalterten Stadtgesellschaft darf man nicht vermuten, dass sie bis zu ihrer biologischen Bereinigung Veränderungen, auch wenn sie zukünftigen Generationen nachweislich nutzen sollten, erleben wollen. Das ist das pathologische Grundproblem des ganzen Reviers, unverändert und unentdeckt zu bleiben. Die Generationen der Nachkriegszeiten hinterlassen ihren Erben verunreinigte Lebens- und Arbeitsräume, verhindern notwendige Veränderungen durch längst überholte Parteien und Institutionen und machen dafür auch stets Andere verantwortlich. Das im Revier große Potentiale und endogene Kräfte für eine Erneuerung von innen gegeben sind, aber durch große Veränderungen nur gehoben werden können, wird verneint. Übrigens, wer eine so naive Politik wie die Gladbecker Politik betreibt, muss sich nicht wundern, wenn er von den artikulationssatarken Dummköpfen (sog. Experte) überrannt wird.

  • #110
    Saubermann Friends

    Wenn Herr Laurin Journalist sein soll, dann sicherlich nicht einer, eines demokratisch regierten Landes.
    Pressefreiheit hat auch dort seine Grenzen, die hier sicherlich in diesem niveauarmen Blog mehrfach überschritten wurden. Objektive Berichterstattung scheint bei Herrn Laurin ein Fremdwort zu sein, denn hier wird nur eines deutlich zur Schau getragen, das Ego eines bedauernswerten Menschen. Der Frust eines Individuums, welches in seiner Kindheit viele schlimme Dinge erlebt haben muss um so verbittert zu werden und Gott und die Welt dafür verantwortlich machen will. Scheinbar hat er ja an den Bürgern der Stadt Gladbeck seinen Narren gefressen, denn er macht ja keinen Unterschied zwischen NEIN, JA- Sagern und den Nichtwählern. In Gladbeck hat sich schnell herum gesprochen, dass Herr Laurin der beste Freund vom Fraktionsvorsitzenden der Gladbecker Grünen ist, die sich ganz klar für den Ausbau einer weiteren Autobahn durch Gladbeck stark gemacht haben (unglaublich, die Grünen befürworten eine Autobahn). In Gladbeck gehört es mittlerweile zur Allgemeinbildung, dass viele Grüne Ratsmitglieder aus Gladbeck, Grundstücke entlang der B 224 besitzen, die im Zuge eines Ausbaus zur A 52 sicherlich nicht leer ausgehen werden. Es ist zwar eine Mutmaßung, aber vielleicht war das auch ein Beweggrund dafür, deshalb mit NEIN zu stimmen. Ich frage mich, wie dumm ein Mensch sein muss, dass er glaubt, dass die wahren Gründe die dahinter stecken nicht doch heraus kommen? Die Gladbecker Grünen sind unwählbar geworden und ich bin ganz sicher, dass sich bei der nächsten Wahl, viele Gladbecker Bürger an diese Scheinheiligkeit und dieses antidemokratische Verhalten (siehe Kommentare und Blogeinträge der Grünen Ratsmitglieder) zurückerinnern werden. Es geht nicht um grüne Politik in Gladbeck, sondern nur ums Geld, von dem man scheinbar nicht genug kriegen kann. Scheinbar hat man sich unter Freunden eine Aufteilung vom Kuchen (bei Grundstücksaufkäufen) versprochen. Aber dafür gibt es ja den berühmten Spruch „Man soll das Fell des Bären erst verteilen , wenn er erlegt ist“ und nicht die beleidigte Leberwurst spielen, wenn es dann doch nicht nicht klappt. Schlechte Verlierer sind etwas ganz schlimmes, aber weitaus schlimmer sind schlechte Verlierer, die unsere demokratische Grundordnung hinterfragen, indem sie Wahlergebnisse in Frage stellen. Wenn das Schule macht, können wir in Zukunft alle Wahlen von Bürgermeistern, Kommunen, Länder und ganz Deutschland in Frage stellen, weil das Ergebnis nicht gefällig ist. Herr Laurin erzählt von „sogenannten Experten“, vielleicht sollte er mal seine Profession darstellen, was in dazu auszeichnet, darüber ein Urteil abgeben zu können. Ansonsten ist so ein Blog ein Armutszeugnis für die „Ruhrbarone“, da das Niveau mit Schriftzügen in der Bahnhofstoilette konkurriert. Wenn das die Absicht war, so ist es eindrucksvoll gelungen.

  • #111
    Arnold Voß

    @ Stefan Laurin

    Du scheinst den Finger tief in die Wunde gelegt zu haben, Stefan. Natürlich lässt sich Niemand gerne Dummheit vorwerfen. Aber ich habe selten erlebt, dass die Sieger einer Abstimmung so wild um sich schlagen. Sie werfen dir Pöbelei vor, um darauf hin um ein vielfaches heftiger zurück zu pöbeln.

    Anstatt zu erläutern, wieso sie ein für andere offensichtlich überzeugendes Angebot abgelehnt haben, machen sie mehrheitlich einen auf beleidigte Leberwurst und stoßen statt Argumente übelste Verwünschungen, Drohungen und Verleumdungen aus.

    Falls es deine Absicht war, diese Leute hier vorzuführen, es ist dir eindrucksvoll gelungen.

  • #112
    Vossnackens Rache

    #111
    was faseln Sie da herum ohne an irgend einer Stelle konkrete Beispiele zu benennen? Sie fischen im Trüben und meinen eine Aussage über wem auch immer zu treffen. Vermutlich reicht es Ihnen aus, wenn der „Stefan“ das versteht. Kleiner Tipp, dann schreiben Sie ihrem Vorbild doch direkt eine Email.

    Was aber wirklich zu wünschen übrig lässt, ist die Tatsache, dass Sie auf ganze Textpassagen ihres Vorschreibers Nr. 110 zurückgreifen müssen, damit sich ihr Text zumindest Auszugsweise vom Syntax her cool anhört.

    Wer spielt denn hier die beleidigte Leberwurst?
    Sicherlich nicht, wie nannten Sie es? „die SIEGER“, denn die haben es gar nicht nötig beleidigt zu sein. Warum auch? Es sind diejenigen, die im Glauben waren, mit Illusionen und prophetischer Weissagungen zu punkten, statt belegbare Fakten zu liefern, wie Sie von den argumentativ stärkeren Experten nachgewiesen werden konnten. Sie glauben scheinbar immer noch daran, dass unser Land mit Autobahnbau aufgebaut werden muss, wie wir es in den Nachkriegsjahren auch berechtigter Weise „noch“ nötig hatten. Diese Argumente zählen heute nicht mehr, weil die Autobahndichte im Ruhrgebiet global ihres Gleichen sucht. Trotzdem haben wir eine höhere Arbeitslosigkeit zu verzeichnen als in Regionen, wo weitaus weniger Autobahnen vorhanden sind. Wer Wirtschaftsleistungen einer Nation immer noch mit dem Bau von Autobahnen assoziiert, sollte vielleicht noch die Preiskurve des Rohölpreises und vor allem den Anteil der Mineralölsteuer in seiner Berechnung mit einbeziehen. Wer immernoch die Standartfloskel „Industrieland“ bedient, hat offensichtlich überhaupt nicht begriffen was der Strukturwandel des Ruhrgebietes beinhaltet. Schon einmal etwas von Umwandlung zur Dienstleistungsgesellschaft und modernen Kommunikation gehört? Wer dann etwas bemerkt, hat sicherlich eine vorausschauende Weisheit erlangt und darf sich über andere eine Meinung bilden, die diese Erkenntnis schon länger mit sich tragen. Es hat den Anschein, als läge noch ein gewaltiger Weg der Erkenntnis vor Ihnen, Arnold Voss, Sie sollten aber endlich mal losgehen um die vielen Eindrücke aufzusaugen und losmaschieren und erst dann etwas gehaltvolles Schreiben, was nicht auf andere Textpassagen aufbaut.

  • #113
    Hans

    @ 111: Ich glaube Viele, die aus politischen Gründen gegen das Tunnelangebot agitiert haben, sind selbst überrascht vom Ergebnis des Bürgerentscheids. Manchen von denen wäre es wohl lieber gewesen, wenn es eine knappe Mehrheit für das Projekt gegeben hätte. Dann läge jetzt keine Verantwortung bei Ihnen und sie hätten bei jeder auftretenden Schwierigkeit weiter gegen den Ausbau hetzen können.

    Jetzt ist die Lage anders: Bei der von allen Experten prognostizierten Zunahme des Verkehrs werden SIE künftig erklären müssen, warum SIE dafür gesorgt haben, dass die angebotene Verbesserung nicht zustande gekommen ist.

  • #114
    Klaus Lohmann

    @Vossnackens Rache: Nicht umsonst wird in Stefans Artikel mehrfach das SPD-MeisterVerb „verschwinden“ verwendet. Man lässt Probleme einfach verschwinden, in dem man hierzulande ’nen Deckel oder Gras mit Rentner-Bänken oder ’nen See drüberstülpt – ganz nach alter Arbeitertradition: „Schlach ’n Ei drauf und stells Papa hin, der merkt sowieso nix“…

  • #115
    Elke Marita Stuckel-Lotz

    Zum Kommentar 109 möchte ich nur eine Anmerkung loslassen:
    Sie sind ein Zyniker – wie er im Buche steht.
    Und Sie wurden mal von der Stadt Gladbeck bezahlt ?
    Bin ich froh – dass ich Sie nicht mehr hier im Rathaus erleben darf !
    Ach ja, wie alt sind Sie denn eigentlich?

  • #116
    Jürgen Dörr

    Zu Ihrm Artikel,die Gedanken sind frei .
    Nur sollte hier genauer hinterfragt werden
    Warum stimmen Bürger gegen diesen Ausbau
    Sie stellen den Tunnelausbau zwar da,es geht hier wohl mehr um den Ausbau der A52.
    Wenn man sich dann über einen längeren Zeitraum damit beschäftigt,kommt man vielleicht zu einer anderen Ansicht

  • #117
    Arnold Voß

    @ Vossnackens Rache # 112

    Ich helfe ihnen etwas auf die Sprünge. Die Wiederholung des letzten Satzes von # 110 mit umgekehrtem Vorzeichen war Absicht. Wobei # 110 nur eines von mehreren erschreckenden Beispielen für eine völlig unsachgemäße Reaktion auf Stefan Laurins Artikel darstellt.

    Sie sind es übrigens, der hier über eine Verkehrszukunft faselt (absichtliche Verbwiederhohlung aus ihrem Kommentar!), die leider nicht eintreten wird. Oder sehen sie hier im Ruhrgebiet den massenhaften Umstieg vom Auto aufs Fahrrad und den ÖPNV? Sie werden stattdessen die kommenden 10-20 Jahre eine weitere Steigerung des automobilen Verkehrs durch Gladbeck erleben und das ohne Tunnelschutz.

    Nicht, dass sie meinen, dass ich das gut fände. Ich selber wünsche mir das hier im Ruhrgebiet ganz anders:

    http://www.ruhrbarone.de/e-mobility-die-zukunft-des-nahverkehrs-im-ruhrgebiet/

    Sie sind nämlich nicht der einzige, der sich über den Strukturwandel in unserer Region Gedanken macht. Sorry.

  • #118
    Vossnackens Rache

    #117 Arnold Voss
    „unsachgemäße Reaktion“ ?
    Ist es bei Ihnen unsachmäßig, wenn Fakten genannt werden?
    Scheinbar haben Sie ein Problem mit der Wahrheitsfindung und scheinbar machen Sie einen Unterschied, wenn Ihnen einer von außen Steine in Ihr Gewächshaus zurück wirft (wenn Sie verstehen was ich meine), dass Sie bereits selbst von innen mit Steinen beworfen haben 😉

    Sie erhalten nur Antworten auf Ihre fragwürdige Öffentlichkeitsarbeit. Wenn Sie das nicht vertragen können, warum dann dieser Blog?

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  • #123
    Volker Steude

    Wenn man die Bürger nicht überzeugen kann, dann verliert man. So ist Demokratie. Damit sollte man sich abfinden können, ohne den Bürgern gleich Dummheit vorzuwerfen.

    Könnte es vielleicht sein, dass den Gladbeckern und vielen anderen schon dutzende Verkehrsprojekte versprochen wurden, die alles besser machen sollten. Die Folge war aber immer nur mehr Verkehr, mehr Lärm, mehr Feinstaub und keine Entlastung. Da entwickelt sich bei vielen eine Haltung des tiefen Misstrauens. Da wird schon deshalb gegen ein Projekt gestimmt, weil man dahinter wieder ein neues Kosten fressendes Millionengrab vermutet und den Entscheidenden mal eins auswischen will.

    Das Vertrauen in die Politik ist futsch. Die Politik versteht es nicht zu überzeugen. Auch wird nicht in Alternativen gedacht. Auch hier gibt es wieder nur eine Entscheidung: Tunnel ja oder nein.

    Da sollen Millionen für einen Tunnel aufgewendet werden, aber dafür die Fußwegplatten vor der Haustür wieder gerade zu verlegen, fehlt angeblich das Geld. Das kann keiner, der logisch denkt, nachvollziehen. Da wehrt man sich instinktiv gegen Großprojekte auch wenn es ggf. sogar stimmt, dass vielen Gladbeckern der Tunnel genutzt hätte.

    Ehrlicher wäre es gewesen, die Bürger über mehrer alternative Konzepte für die A52 entscheiden zu lassen. Dann hätten die Bürger die beste oder keine auswählen können. So aber hat man sie schon deswegen, vor den Kopf gestoßen, weil man ihnen einfach nur eine Lösung vorgesetzt hat mit der Aufforderung, friss oder stirb.

    Dazu hätte man vieles schreiben können… .

  • #124
    der, der auszog

    @Volker

    Demokratie hin oder her. Dummheit stimmt bei Gladbeck trotzdem. Da ist ja nicht nur der Bürgerentscheid über die A52, sondern auch noch Stadtsprecher Peter Breßer-Barnebeck alias Rolf Schlägel…

  • #125
    Volker Steude

    .. jo, habe ich am Rande verfolgt. Aber Filz und Klüngel sind im Ruhrgebiet ja überall. Bei diesem Fall kommen Dummheit und Dreistigkeit zusammen.

    Bezogen auf Bochum hier ein ähnlicher Fall: http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bochum/Gelbe-Karte-fuer-den-Schulamtsleiter-nach-E-Mail-Affaere;art932,1755237

    Dazu die Mail, um die es geht: http://www.ruhrnachrichten.de/storage/med/ruhrnachrichten/pdf/9609_Mail_Wicking_2.pdf

    Und das, was die WAZ daraus gemacht hat – „schriftliche Ratschläge“: http://www.derwesten.de/staedte/bochum/ob-ruegt-direktor-wegen-tipp-an-spd-id7042253.html

    Welches Parteibuch Wicking hatte, muss ich hier nicht ausdrücklich erwähnen … .

    Solches Verhalten, als das was es ist, mit „Dummheit“ und „Dreistigkeit“ zu bezeichnen, dass trauen sich viele Journalisten des Reviers leider nicht, haben es m.W. in diesen beiden eindeutigen Fällen auch nicht getan. Die Bürger als dumm zu bezeichnen ist einfach, dass bei den Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung zu tun, erfordert Courage und Mut, denn danach, gibt es mit Sicherheit Ärger, den man aushalten muss… .

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